Survival Intensivkurs: 7 Tage, nach denen du weißt, ob deine Skills halten
Ab dem dritten Tag draußen arbeitet dein Kopf anders — ich nenne das die 72-Stunden-Grenze. Ein Wochenendkurs endet davor. Diese Woche beginnt dort.
oder Erstgespräch vereinbaren — 20 Min.
Du kannst Feuer machen. Shelter bauen. Wasser aufbereiten. Vielleicht hast du das an einem Wochenende gelernt — unter Anleitung, mit voller Ausrüstung, bei gutem Wetter. Und vielleicht dachtest du: Das kann ich.
Aber was passiert, wenn der Stress nicht aufhört?
Sieben Tage Survival Training im Wald, und zwei Punkte kippen — es sind nicht dieselben.
Skills und Krisenpsychologie laufen dabei in derselben Übung. Das Trainingsmodell dahinter heißt Die Innere Ausrüstung.
Das ist kein verlängertes Wochenende. Ein Wochenende zeigt dir, wie es geht. Diese Woche zeigt dir, ob es hält.
Was du nach 7 Tagen kannst
- Feuer und Shelter aus dem, was der Wald hergibt — drei Nächte darin geschlafen.
- Dich orientieren, Wetter lesen, Signale geben — auch wenn du nichts mehr siehst und 112 keine Option ist.
- Erkennen, was ab Tag 3 in deinem Körper passiert — und wissen, was du dagegen tust.
- Eine Lage beurteilen, eine Route wählen, Eskalation vermeiden.
- 24 Stunden allein bestehen — dein Kompetenznachweis am sechsten Tag.
Nicht mehr Gast im Wald — sondern abhängig von ihm.
Zuletzt aktualisiert: September 2026
Ist das für dich?
Für dich, wenn…
du bereit bist für 7 Tage ohne Supermarkt, ohne Komfort und ohne Handy in der Hand — erreichbar für Notfälle bleibst du.
du wissen willst, wer du unter anhaltendem Stress bist.
du das Solo als Trainingsschritt verstehst.
du deeskalieren willst, ohne in den Konflikt zu gehen.
du nach dem Basiskurs weitergehst — oder direkt einsteigst.
Nicht für dich, wenn…
du ein Abenteuer-Event suchst.
du Militär-Drill erwartest.
du keine Nacht allein im Wald verbringen willst.
Noch nicht so weit? Im kostenlosen Online-Infoabend findest du heraus, ob die Woche zu dir passt — Mi, 14.10., 18 Uhr, kein Verkauf. Zum Infoabend anmelden
Du kannst Basics. Aber was passiert, wenn es nicht aufhört?
Ab dem dritten Tag im Wald verändern Kaloriendefizit, Schlafmangel und Kälte, wie dein Kopf arbeitet. Im Survival-Intensivkurs trainierst du genau diesen Bereich: Skills unter anhaltendem Stress, wenn dein Körper nicht mehr so funktioniert wie am ersten Tag.
Nacht drei. Der Regen hat nicht aufgehört seit gestern Nachmittag. Deine Kleidung ist feucht, der Schlafsack riecht nach Rauch und nassem Laub.
Du willst Feuer machen — aber deine Hände sind steif. Die Finger greifen nicht richtig. Der Zunder ist klamm. Was gestern in zwanzig Minuten funktioniert hat, dauert jetzt eine Stunde. Oder es funktioniert gar nicht.
Diesen Punkt nenne ich die 72-Stunden-Grenze. Dein Denken wird langsamer. Deine Geduld kürzer. Entscheidungen, die morgens einfach waren, kosten abends alles.
Survival Training beginnt dort, wo Camping aufhört. Nicht weil die Skills schwieriger werden — sondern weil dein Körper unter Dauerbelastung anders arbeitet.
Was ich in Krisengebieten immer wieder gesehen habe: Die meisten Menschen erstarren. Ein kleiner Teil handelt sofort und richtig. Und ein dritter Teil tut etwas — aber das Falsche, unter Druck, ohne es zu merken.
Der Survival-Psychologe John Leach (University of Portsmouth) beschreibt dasselbe Muster — als Größenordnung, nicht als exakte Messung:
Rund drei Viertel aller Menschen können unter akutem Stress ihre gelernten Fähigkeiten nicht abrufen. (Leach, 2004)
Diese Reaktionsmuster sind nicht zufällig. Und sie sind trainierbar.
Die Frage ist nicht, ob du Feuer machen kannst. Die Frage ist, ob du es noch kannst, wenn Kälte, Müdigkeit, Hunger und Zeitdruck gleichzeitig kommen.
Was tust du in den ersten drei Sekunden, wenn alles zusammenbricht?
Ich zeige dir, was in diesem Moment passiert — und was du dagegen tun kannst.
Wer dich 7 Tage durch den Wald führt
„Ich habe nicht trainiert zu überleben — ich überlebte, weil die Arbeit es verlangte.“
25 Jahre Survival-Praxis. 15 Jahre als Krisenfotojournalist — Ukraine, Afghanistan, Äthiopien, 22 Krisenländer insgesamt.
Ich habe nicht in einem Kurs gelernt, was Stress mit dem Körper macht. Ich habe es erlebt — bei mir selbst und bei den Menschen um mich herum.
Immer wieder dasselbe Muster: Nicht die Situation entscheidet, sondern was dein Kopf in den ersten Sekunden daraus macht.
Sechs Monate habe ich bei den Waiãpi im Amazonas-Regenwald gelebt — Feldforschung, traditionelle Überlebenstechniken. Was ich dort beobachtet habe, hat meine Arbeit verändert.
Ich bin kein Soldat. Eine zweite Quelle ergänzt die journalistische: Ich lerne seit Jahren von zwei erfahrenen Geländeausbildern und übe gemeinsam mit ihnen. Was sie können — sich im Gelände bewegen, beobachten ohne gesehen zu werden, eine Lage mit unvollständiger Information beurteilen — habe ich für zivile Teilnehmer übersetzt. Was zivil legal trainierbar ist, lehre ich. Was nicht, lasse ich weg.
Aus diesen Jahren im Feld habe ich ein Trainingsmodell erkannt und formalisiert: Die Innere Ausrüstung — fünf Dimensionen, über 60 wissenschaftliche Quellen. Wissenschaftlich fundierte Grundlagen, nicht in einem Labor konstruiert, sondern aus der Beobachtung, was Menschen unter echtem Druck handlungsfähig macht und was sie lähmt.
Die sieben Tage leite ich persönlich, Montag bis Sonntag, durchgehend. Du trainierst mit jemandem, der die 72-Stunden-Grenze nicht aus einem Lehrbuch kennt — sondern aus der Schorfheide, aus dem Amazonas, aus Krisengebieten auf drei Kontinenten. Meine Kurse laufen seit 2019 — sieben Jahre dokumentierter Trainingspraxis.
Credentials: 25 Jahre Survival-Praxis · 15 Jahre Krisenfotojournalismus in 22 Krisenländern · über 30 humanitäre Einsätze (UNICEF, Ärzte ohne Grenzen, GIZ, Cap Anamur, German Doctors) · International Photo Award · Buchautor bei Penguin Random House und der Reihe „Ziviles Ausweichen“
Mehr über meinen Hintergrund:
Survival-Experte Maurice Ressel„Je mehr du weißt, desto weniger musst du tragen.“ — Mors Kochanski, einer der wichtigsten Survival-Ausbilder des 20. Jahrhunderts
Bekannt aus
Stimmen aus dem 7-Tage-Kurs
★★★★★ 4,8 von 5 bei über 100 Bewertungen auf ProvenExpert und Google
„Werkzeugherstellung, Feuer entfachen mit selbst hergestelltem Bow-Drill-Set, Biwak bauen, Schüssel brennen. Mein größtes Erlebnis war definitiv die Nahrungssuche — ich hätte nicht gedacht, dass der Wald zu dieser Jahreszeit noch so viel zu bieten hat.“
— Kursteilnehmer, 7-Tage-Survival-Kurs
„Wenn ich ein Survival buche, dann ist es kein Tanz in den Mai, sondern dann bin ich hier draußen und möchte mich auf alles einlassen. Mit keiner Erwartung rangehen — das ergibt sich alles von Tag zu Tag. Den Kopf freimachen und mental einfach hier sein im Wald.“
— Kursteilnehmer, 7-Tage-Survival-Kurs
„Wenn ihr Lust habt an eure Grenze zu gehen oder darüber hinaus — in der Natur klarzukommen mit so gut wie keinen Hilfsmitteln, nur mit dem Messer, nur mit der Kleidung am Körper — dann macht das. Es gibt nichts zu verlieren. Und in diesem geschützten Umfeld gibt’s kein Zweifel. Einfach machen.“
— Kursteilnehmer, 7-Tage-Survival-Kurs
Was in 7 Tagen passiert
Sieben Tage im Wald — eine Trainingswoche, die aufeinander aufbaut. Sie beginnt mit allem, was du brauchst. Und dann wird es weniger. Drei Phasen: Handwerk, Gear-Reduktion, Solo.
Die ersten zwei Tage: Du lernst das Handwerk
Feuer mit Ferro-Rod und Bowdrill. Shelter bauen unter Anleitung — Standortwahl, Konstruktion, die erste Nacht darin. Wasser aufbereiten, filtern, Backup-Systeme anlegen. Karte und Kompass. Du machst alles einmal selbst, mit voller Ausrüstung, in deinem Tempo. Am zweiten Abend ein geführter Nachtgang: Orientierung und Bewegung im Dunkeln, gemeinsam, ohne Leistungsdruck.
Ich sage dir in einem Satz, was gerade in deinem Körper passiert, wenn der Bowdrill nicht greifen will und die Frustration steigt. Das ist Die Innere Ausrüstung — eingebettet in jede Übung dieser Woche. Nicht als Theorie. Als Erfahrung.
Die Innere Ausrüstung ist Maurice Ressels Trainingsmodell für Handlungsfähigkeit unter Druck. Fünf Dimensionen — Stabilität, Klarheit, Charakter, Tiefe, Handeln — verbinden praktische Survival-Skills mit wissenschaftlich fundierter Krisenpsychologie. Das Modell führt drei historische Entwicklungslinien des Survival Trainings — militärisch, pädagogisch, zivil — in einem Trainingsmodell zusammen.
Die Skills führen, die Psychologie läuft in derselben Übung mit — nie als separater Block. Die Publikation dazu bekommst du nach dem Kurs; hier im Wald zählt die Erfahrung.
An den ersten beiden Abenden zwei kurze Equipment-Briefings: Funk, Optik, Erste-Hilfe — und die Loadout-Logik für 72 Stunden, 7 Tage, 30 Tage. Was dazugehört, was nicht, und warum.
Tag drei: Die 72-Stunden-Grenze
Am dritten Tag schläfst du zum ersten Mal in deinem eigenen Shelter — noch mit voller Ausrüstung. Und du merkst, was ich mit der 72-Stunden-Grenze meine: Kaloriendefizit, Schlafmangel und Kälte verändern, wie dein Kopf arbeitet. Das Denken wird langsamer, die Geduld kürzer.
Genau hier hört ein Wochenendkurs auf. Diese Woche fängt hier erst an.
Ab dem vierten Tag: Die Ausrüstung wird weniger
Was du gelernt hast, musst du jetzt können. Erst nehme ich dir den Schlafsack. Dann die Isomatte. Der Wald wird zum Schlafsack — Feuer, Isolierung aus Laub, dein eigenes Shelter. Shelter mit reduzierter Ausrüstung, drei Nächte darin. Nachtnavigation mit Karte und Kompass. Kälte, Müdigkeit, Hunger und Zeitdruck kommen gleichzeitig.
Dein Kopf arbeitet anders als am ersten Tag — und ich zeige dir, was du dagegen tun kannst. Wer du unter anhaltendem Stress bist, zeigt sich nicht im Alltag. Es zeigt sich hier. Und du merkst: Es funktioniert. Nicht perfekt — aber es funktioniert.
Am vierten Abend ein drittes Briefing: Was ich gesehen habe, wenn Ausrüstung in echten Krisen versagt. Aus 15 Jahren Feld, nicht aus dem Katalog. Am fünften Abend, nach einer festen Pause, die Nachtaufgabe: eine Aufgabe im Dunkeln, an deinem Platz, mit dem, was du bis dahin trainiert hast.
Ab hier im Survival-Intensivkurs bist du nicht mehr Gast im Wald. Du bist abhängig von ihm.
Ziviles Ausweichen als Anwendungsfeld
Eine Sache fehlt noch, bevor du allein rausgehst. Sie hat mit Bleiben nichts zu tun, sondern mit Gehen.
Neben den Survival-Skills trainierst du in dieser Woche eine zweite Disziplin.
Ziviles Ausweichen heißt: eine Lage früh genug beurteilen, um einen Ort geordnet zu verlassen, bevor es eng wird — legal, geplant, unauffällig. Die zivile Triade: Lagebeurteilung, Routenwahl, Vermeidung. Drei Skills, die im Alltag genauso funktionieren wie in der Wildnis.
Mehr dazu im Glossar: Ziviles Ausweichen.
Im Survival-Intensivkurs trainierst du diese drei Skills in einem 90-Minuten-Block Krisennavigation: Karten lesen, Routenwahl bei eingeschränkter Sicht, Engstellen erkennen und umgehen. Dazu ein 60-Minuten-Workshop zum Recht: §§ 32 und 34 StGB — welche Rechtsnormen einschlägig sind und wo ihre Grenzen liegen.
Hinweis: Dies ist keine Rechtsberatung. Für konkrete Einschätzungen ist ein Fachanwalt der richtige Ansprechpartner.
Das Solo am sechsten Tag läuft doppelt gerahmt: 24 Stunden Survival plus deine erste Ausweich-Aufgabe. Geplant an deinem Platz, nicht gelaufen — Laufen kommt in der Ausbildung.
Das Wichtigste am Ausweichen ist dasselbe wie am Survival: nicht das Gear, nicht der Plan — sondern was zwischen den Ohren passiert.
Tag sechs: 24 Stunden allein
Zurück zur Woche. Am sechsten Tag kommt beides zusammen.
Der Samstag beginnt im Plenum: Auftragsklärung, Sicherheitsbriefing, Funkprobe, Meldezeiten und Abbruchverfahren. Im Einzelgespräch legst du deine eigenen Abbruchkriterien fest und unterschreibst sie. Dann gehst du auf deinen Platz.
Messer, Feuerstahl, Plane, Trinkgefäß, Schnur — und alles, was du in fünf Tagen gelernt hast. Jeder Teilnehmer hat seinen eigenen Platz — weit genug für echte Stille, nah genug für Sicherheit. Kein Handy in der Hand. Über den Tag komme ich viermal vorbei: beobachten, dir eine fachliche Rückmeldung geben, notieren. Dazwischen bist du allein — und die Nacht gehört dir.
Dazu deine erste Ausweich-Aufgabe: eine Lage beurteilen, eine Route planen, die Entscheidung schriftlich begründen — auf der Karte, an deinem Platz. Du bleibst, wo du bist. Kein Konflikt. Vermeidung als Skill.
Das ist ein Nachweis, keine Prüfung. Du kannst hier nicht durchfallen.
Du kannst jederzeit abbrechen — nach deinen eigenen Kriterien, ohne Begründung. Vier Sicherheitsmaßnahmen laufen im Hintergrund: Pre-Screening, Funk mit festen Meldezeiten, vier dokumentierte Kontrollgänge, Auswertung am Sonntag. Danach weißt du.
Tag sieben: Rückkehr
Am Sonntag kommst du von deinem Platz zurück. Erst der Sicherheits-Check, dann das Einzelgespräch: deine Selbsteinschätzung gegen meinen Beobachtungsbogen. Um 16:00 Uhr ist Abschluss.
Dein Feldtagebuch nimmst du mit nach Hause — sieben Tage Einträge, geschrieben am Feuer und im Solo.
Was du mitnimmst — auch danach
Und dann kommt noch etwas nach.
Fünf bis sieben Tage nach dem Kurs kommen sechs eigenständige Begleithefte — bewusst danach, weil erst das Erleben kommt und dann das Verstehen: Was dein Körper unter Stress macht (Defense Cascade, Kozlowska et al., 2015). Wie du einen Stressplan baust, der funktioniert. Wie du deine Werte unter Druck lebst. Wie du Klarheit behältst, wenn dein Kopf langsam wird. Was Selbstwirksamkeit wirklich bedeutet (Bandura, 1997). Und die 6 Grundübungen, die das Ganze am Leben halten — 13 Minuten am Tag.
Dazu die 12 Referenzkarten zum Ausdrucken, die du schon vor dem Kurs bekommen hast, neun Booster-Mails über zwölf Monate und Zugang zum Alumni-Netzwerk.
Was dieser Kurs bietet — und was andere nicht bieten
Survival-Wochen gibt es mehrere in Deutschland. Das hier unterscheidet diese Woche.
Ablauf, Standort und Ausrüstung — was du wissen musst
Der Survival Intensivkurs findet in Britz bei Eberswalde statt, rund 50 Minuten nordöstlich von Berlin. Verpflegung über 7 Tage inklusive. Gesundheits-Check bei der Buchung.
Britz bei Eberswalde — rund 50 Minuten nordöstlich von Berlin
Standort und Anfahrt
Das Trainingsgelände liegt in Britz bei Eberswalde, Brandenburg — in der Schorfheide, Brandenburgs größtem zusammenhängendem Waldgebiet. Mit dem Auto über die A11, Ausfahrt Finowfurt, kostenlose Parkplätze vor Ort. Mit der Bahn: RE3 ab Berlin bis Eberswalde, von dort weiter mit der RB63 bis Britz; vom Bahnhof 15 Minuten zu Fuß.
Übernachtung
Du schläfst draußen. Die ersten Nächte mit Tarp oder Hängematte und Schlafsack. Ab Tag 3 schläfst du in deinem eigenen Shelter — noch mit voller Ausrüstung. Ab Tag 4 wird sie weniger. Tag 6: Solo mit Minimal-Kit. Bring zur Sicherheit ein Zelt als Backup mit — falls das Wetter in der ersten Nacht alle Pläne durchkreuzt.
Verpflegung
Verpflegung über 7 Tage stelle ich. Ab dem vierten Tag wird sie bewusst knapper — das gehört zum Training, und du weißt es vorher. Nahrung aus der Natur ist Lehrinhalt: essbare Pflanzen, Sammeln, Kochen über offenem Feuer. Was der Wald dazugibt, holst du dir selbst.
Tagesrhythmus
Anreise Montag 10:00, Dienstag bis Donnerstag 8:30 bis 18:00, Freitag bis 15:30, Sonntag Abschluss um 16:00. Abends Lagerbetrieb, Briefings und Auswertung am Feuer. Gearbeitet wird am Gruppenfeuer, bei Regen unter einer Plane. Feldhygiene ohne Infrastruktur ist Lehrinhalt der Woche.
Ausrüstung — und was du selbst trägst
Zum Start brauchst du ein Schlaf-Setup (Schlafsack, Isomatte), ein feststehendes Messer und ein Zelt als Backup: ca. 100–250 €, falls du noch nichts davon hast. Dazu 50–150 € für das ärztliche Attest (einige Kassen erstatten es) und deine Anreise. Das sind die einzigen Kosten neben der Teilnahmegebühr — keine Nachforderungen. Die Kursausrüstung, vom Feuerstahl bis zu Karte und Kompass, stelle ich komplett.
Handy
Empfang ist vorhanden. Während des Trainings bleiben die Geräte weg; für Notfälle bist du jederzeit erreichbar — auch im Solo, über Funk- und Check-in-Protokolle. Wenn zu Hause jemand auf dich angewiesen ist, sag mir das im Vorgespräch. Dann steht der Rückkanal.
Deine Sicherheit
Direkt nach der Buchung füllst du einen kurzen Gesundheitsfragebogen aus — 11 Fragen, 3 Minuten. Dazu brauchst du ein ärztliches Attest, spätestens am Tag vor Kursbeginn. Die Arztvorlage bekommst du von mir; sie beschreibt genau, was im Training passiert.
Am Kurstag unterschreibst du ein Informed-Consent-Formular. Für jeden Trainingsabschnitt liegt ein Notfallplan mit GPS-Koordinaten und Rettungskette bereit. Mindestalter: 18 Jahre.
Wichtig: Stressexposition ist der Kernmechanismus dieses Trainings. Bei akuter posttraumatischer Belastung oder Dissoziation gehört vor die Buchung eine ärztliche oder therapeutische Rücksprache.
Arztvorlage (PDF) — für dein ärztliches Attest.
Sicherheits-Architektur, Lernorte und Trägerangaben findest du unter dem Preis.
1.290 € — und was darin enthalten ist
Der Survival Intensivkurs mit Maurice Ressel kostet 1.290 € für sieben Tage — Verpflegung, Kursausrüstung, sechs Begleitpublikationen und zwölf Monate Begleitung inklusive. Zahlbar auch in 3 Raten à 430 €.
Dazu kommen, falls du sie noch nicht hast, ca. 100–250 € für Schlafsack, Isomatte, Messer und Backup-Zelt, 50–150 € für das ärztliche Attest und deine Anreise.
Zum Vergleich: NOLS Alaska Adult Backpacking, acht Tage, kostet 2.940 US-Dollar Kursgebühr — rund 317 € pro Tag. (nols.edu, Stand 14.09.2026)
Das Training
Sieben Tage im Wald. 63,7 Unterrichtseinheiten in allen sieben Skill-Kategorien: Feuer, Shelter, Wasser, Navigation, Nahrung, Erste Hilfe, Werkzeug.
Drei Phasen. Erst das Handwerk, dann wird die Ausrüstung weniger, dann das Solo.
24 Stunden allein mit Minimal-Kit, nach fünf Tagen Vorbereitung — dein praktischer Kompetenznachweis.
Drei Equipment-Briefings. Notgepäck, Funk, Optik, Erste-Hilfe, Sicherheit. Aus 15 Jahren Feld, nicht aus dem Katalog.
Ziviles Ausweichen. 90-Minuten-Block Krisennavigation und 60-Minuten-Workshop zum Recht (§§ 32/34 StGB).
Die Betreuung
Maurice Ressel durchgehend vor Ort. Eine Person über alle sieben Tage, maximal 12 Teilnehmer, keine wechselnden Trainer.
Zoom-Vorgespräch vor Kursbeginn — du, ich und die anderen elf.
Verpflegung über sieben Tage, ab Tag vier bewusst knapper.
Was du behältst
12 Referenzkarten vorab, sechs Begleitpublikationen danach. Über 190 Seiten.
Zwölf Monate Begleitung. Neun Booster-Mails und Zugang zum Alumni-Netzwerk.
Teilnahmebescheinigung für Arbeitgeber und Bildungszeit-Antrag, unentgeltlich.
Deine Personalabteilung braucht Unterlagen?
Was du in dieser Woche lernst, wie die Tage aufgebaut sind und wer dahintersteht — für dich, und für den Arbeitgeber, der wissen will, was er freistellt.
Lernziele
| Nach der Woche kannst du | Im Beruf |
|---|---|
| deine Belastungsreaktion an ihren Stufen erkennen und mit erlernten Verfahren regulieren | Stressregulation in Führungssituationen |
| eine Lage unter Zeitdruck und mit unvollständiger Information beurteilen, eine Option wählen und die Entscheidung schriftlich begründen | Entscheiden ohne vollständige Faktenlage |
| eigenverantwortlich einen Platz einrichten, Wärme und Wasser sichern, deine Zeit bis zur Dunkelheit einteilen | Arbeitsphasen strukturieren und takten |
| mit knappen Mitteln arbeiten: Rationsplanung, Kalorienbewusstsein, Erhalt der Leistungsfähigkeit | Ressourcenplanung unter Knappheit |
| im Gelände erstversorgen und eine Evakuierungsentscheidung treffen | Handeln, bevor professionelle Hilfe vor Ort ist |
| eigene Abbruchkriterien festlegen und Hilfe anfordern, bevor es nötig wird | Auftragsklärung vor eigenverantwortlichen Arbeitsphasen |
| deine Leistungsveränderung über mehrere Tage beobachten und benennen | Die eigene Leistungskurve über längere Belastungsphasen einschätzen |
| das Erlebte strukturiert auswerten und in terminierte Vorhaben übersetzen | Selbstbewertung gegen Fremdbeobachtung |
Zeitstruktur
| Tag | Rahmen | Unterrichtszeit | UE |
|---|---|---|---|
| Montag ¹ | 10:00–18:00 | 6,75 h | 9,0 |
| Dienstag ² | 8:30–18:00 | 8,0 h | 10,7 |
| Mittwoch | 8:30–18:00 | 8,0 h | 10,7 |
| Donnerstag | 8:30–18:00 | 8,0 h | 10,7 |
| Freitag ³ | 8:30–15:30 | 5,75 h | 7,7 |
| Samstag ⁴ | 8:30–18:00 | 6,0 h | 8,0 |
| Sonntag ⁵ | 9:30–16:00 | 5,25 h | 7,0 |
| Gesamt | sieben Tage | 47,75 h | 63,7 ⁶ |
¹ Anreise, Sicherheitsunterweisung und Einverständniserklärung zählen mit; das Beziehen der Unterkunft nicht.
² Pausen: 60 Minuten plus zweimal 15 Minuten. Gilt auch Mittwoch und Donnerstag.
³ Pausen: 60 Minuten plus einmal 15 Minuten. Ab 15:30 eine feste, pädagogisch begründete Pause. Sie zählt nicht als Unterrichtszeit und bereitet die Nachtaufgabe vor.
⁴ Auftragsklärung und Sicherheitsbriefing im Plenum, danach begleitete Einzelarbeit als praktischer Kompetenznachweis unter Aufsicht, mit vier dokumentierten Kontrollgängen.
⁵ Rückkehr, Sicherheits-Check und eine 60-Minuten-Pause zählen nicht mit.
⁶ Die Tageswerte sind auf eine Nachkommastelle gerundet. Die Gesamtzahl ist aus der Gesamtstundenzahl berechnet: 47,75 Stunden ÷ 45 Minuten.
Unterrichtseinheiten à 45 Minuten. Kein Tag unter sechs. Alles nach 18:00 Uhr ist Abendprogramm — Verpflegung, Lagerbetrieb, Ausrüstungsbriefings, Auswertungsrunden am Feuer, der geführte Nachtgang am Dienstag und die Nachtaufgabe am Freitag. Es zählt nicht zur Unterrichtszeit und gehört trotzdem zur Woche.
Jeder Tag hat dieselben vier Bausteine: Theorie, Demonstration, angeleitete Praxis, strukturierte Reflexion. Ihr Gewicht verschiebt sich über die Woche — mehr eigenständige Praxis, mehr Reflexion.
Die Anleitung bleibt durchgehend, sie wird nur leiser. Am ersten Tag leite ich jede Übung an, am sechsten arbeitest du allein und ich begleite und werte mit dir aus.
Lernorte
Trainingsgelände in Britz bei Eberswalde: Gruppenbereich am Lagerfeuer, bei Regen mit einer Plane überdacht, für Theorie, Fallarbeit und Tagesauswertung. Dazu Feldlatrine, beheizbares Fahrzeug und Materialdepot.
Übungsgelände: Waldflächen für Feuer, Schutzbau, Orientierung, Wasser und Szenarien; abgegrenzte Abschnitte für Nachtelemente, in Ruf- und Funkweite zueinander.
Zugänglichkeit
Die Veranstaltung wird öffentlich angekündigt und ist allgemein zugänglich.
Teilnahmevoraussetzungen. Mindestalter 18, Gesundheitsselbstauskunft und ein ärztliches Attest, spätestens 28 Tage vor Kursbeginn (AGB § 4 Abs. 1). Der Grund ist pädagogisch: Belastung unter kontrollierten Bedingungen ist der Kernmechanismus dieses Trainings, nicht ein Nebeneffekt. Deshalb muss vorher geklärt sein, dass sie für dich tragbar ist.
Vertragliche Voraussetzung. Eine private Haftpflichtversicherung mit mindestens drei Millionen Euro Deckung (AGB § 11 Abs. 4). Das ist eine organisatorische Bedingung, keine pädagogische — sie steht deshalb getrennt.
Barrierefreiheit. Das Training findet im Waldgelände statt. Bauliche Barrierefreiheit ist dort nicht herstellbar — keine befestigten Wege, keine barrierefreien Sanitäranlagen. Wenn du eine Behinderung hast, prüfe ich mit dir vorab, welche Vorkehrungen im Gelände umsetzbar sind, und setze sie um. Eine Begleitperson nimmt unentgeltlich teil.
Sicherheit und Nachweise
Die Wildnisschule Lupus besteht seit 2020. Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung über die R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden — 5 Millionen Euro Deckungssumme pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden je Schadenereignis, zweifach maximiert. Versichert ist die Trainertätigkeit nach Risikogruppe C. Dazu eine Orientierung an den Empfehlungen der DGUV und dokumentierte Notfall-Protokolle. Versicherungsschutz und Curriculum prüfe ich jährlich und dokumentiere die Prüfung.
Anmeldebestätigung vorab. Nach Abschluss eine unentgeltliche Teilnahmebescheinigung — sie weist Titel der Veranstaltung, Zeitraum, Unterrichtseinheiten und Kursleitung aus, damit deine Personalabteilung die Freistellung abschließen kann.
Kursleitung und Träger
Maurice Ressel, durchgehend vor Ort. Eine Person über alle sieben Tage, keine wechselnden Trainer. Von 2008 bis 2015 Geländeführungen in schwedischen Nationalparks, zertifizierter Wildnispädagoge seit 2019 (Wildnisschule Waldkauz), Wildnisschule Lupus seit 2020. Mitglied im Wildnisnetzwerk und in der TRAINERversorgung e.V.
Wildnisschule Lupus, Hans-Marchwitza-Str. 5, 16227 Eberswalde. Einzelunternehmen, Inhaber Maurice Ressel.
Ausschreibung als PDF — dieselben Angaben zum Ausdrucken für den Antrag.
Buchung
14 Tage kostenlose Stornierung. Keine versteckten Kosten.
| Durchgang | Vorgespräch (Zoom) | Bildungszeit |
|---|---|---|
| Mai 2027 Mo 24.05. – So 30.05.2027 |
Do 06.05.2027 19:00 – 20:00 Uhr |
Keine Anerkennung |
Bildungszeit. Stand 14. September 2026 liegt für diesen Kurs keine Anerkennung als Bildungszeit vor. Die Antragstellung ist vorbereitet. Der oben genannte Termin findet ohne Anerkennung statt. Sobald ein Bescheid vorliegt, steht er hier und in den FAQ.
Die Unterlagen für deine Personalabteilung — Lernziele, Zeitstruktur, Träger — findest du unter Bildungsziele, Zeitstruktur und Träger.
1.290,00 € pro Person *
Nach dem Klick: Bestätigung und Gesundheitsfragebogen — 11 Fragen, 3 Minuten.
1.290 € all-in · Ratenzahlung möglich · 12 Plätze pro Durchgang
★★★★★ 4,8 von 5 bei über 100 Bewertungen der gesamten Wildnisschule
Noch Fragen? Schreib mir — ich antworte persönlich.
Das Vorgespräch
Ein gemeinsamer Zoom-Termin vor dem Kurs: du, ich und die anderen elf, die mit dir die Woche gehen. Er steht oben in der Tabelle, bevor du buchst, nicht erst in der Bestätigung. Du weißt, was kommt; ich weiß, mit wem ich am Montag im Wald stehe.
Wenn du an dem Abend nicht kannst, sag mir Bescheid — dann holen wir es vorher einzeln nach.
Gesundheits-Check und Stornierung
14 Tage nach Buchung kostenfrei. Danach bis 42 Tage vor Kursbeginn 30 % der Teilnahmegebühr, anschließend gestaffelt (§ 7 AGB, vollständige Staffel in den FAQ). Eine Ersatzperson kannst du bis 14 Tage vor Kursbeginn benennen, Bearbeitung 250 €.
Was du vorab bekommst
| Zeitpunkt | Was du bekommst |
|---|---|
| 14 Tage vorher | Packliste mit konkreten Empfehlungen, Anfahrt mit GPS-Koordinaten, Kurz-Info zu Zeiten und Gruppe |
| 10 Tage vorher | Vorbereitungs-Guide |
| 5–7 Tage vorher | Kartenpaket zum Ausdrucken, Empfehlung fürs Feldtagebuch |
| Montag, 10:00 | Kursbeginn in Britz bei Eberswalde |
| 5–7 Tage danach | Sechs Begleitpublikationen, über 190 Seiten |
| Über 12 Monate | Neun Booster-Mails, Zugang zum Alumni-Netzwerk |
Das Kartenpaket druckst du selbst aus, dein Feldtagebuch kaufst du selbst. Das ist kein Sparen an der falschen Stelle — was du selbst in der Hand hattest, gehört dir anders als etwas, das im Willkommenspaket lag.
20 Minuten — ich beantworte deine Fragen persönlich. Unverbindlich.
Erst kennenlernen, dann entscheiden
Du überlegst noch? Im Infoabend beantworte ich deine Fragen zur Woche, auch die unbequemen — und du siehst, mit wem du sieben Tage im Wald stehen würdest. Der Abend ist kostenlos, verkauft wird nichts, und deine Kamera kann aus bleiben.
Nächster Infoabend: Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18 Uhr
Zum Infoabend anmelden
Ja, jederzeit — nach deinen eigenen Kriterien und ohne Begründung.
Das Solo findet am sechsten Tag statt, nach fünf Tagen Vorbereitung: Auftragsklärung und Sicherheitsbriefing im Plenum, deine Abbruchkriterien im Einzelgespräch, dann 24 Stunden an deinem eigenen Platz mit Messer, Feuerstahl, Plane, Trinkgefäß und Schnur.
Funk mit festen Meldezeiten, vier dokumentierte Kontrollgänge. Es ist ein Kompetenznachweis, keine Prüfung — durchfallen kannst du hier nicht.
Am Sonntag werte ich im Einzelgespräch mit dir aus: deine Selbsteinschätzung gegen meinen Beobachtungsbogen.
Nein. Der Basiskurs ist empfohlen, aber nicht Pflicht.
Die Steigerung ist graduiert: Tag 1–2 unter Anleitung mit voller Ausrüstung, in deinem Tempo. Ab Tag 3 wird es ernst. Tag 6 ist das Solo.
Du musst kein Sportler sein — du musst gehen können, auf dem Boden sitzen und bereit sein, sieben Tage draußen zu leben. Ich passe die Intensität an die Gruppe an, nicht umgekehrt. Bei maximal 12 Teilnehmern gehst du nicht unter.
Der Kurs findet bei jeder Witterung statt. Regen, Kälte und Wind sind Teil des Trainings, kein Grund zur Absage.
Gearbeitet wird am Gruppenfeuer, bei Regen unter einer Plane. Für die erste Nacht bringst du ein Zelt als Backup mit.
Die Grenze zieht die Sicherheit: Bei Gewitter, Sturm ab Windstärke 8, Waldbrandgefahr ab Stufe 4 oder Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes ab Stufe Orange passe ich das Programm an oder unterbreche (§ 18 AGB).
Drei Dinge: die Dreiphasen-Architektur statt einer Themenliste, das 24-Stunden-Solo nach fünf Tagen Aufbau, und sechs Begleitpublikationen mit 12-Monats-Follow-up.
Dazu eines, das man nicht sieht: Du machst hier alles selbst, und ich sage dir in einem Satz, was gerade in deinem Körper passiert — während der Bowdrill nicht greift, nicht erst im Nachgespräch. Skills und Krisenpsychologie laufen in derselben Übung, nicht nacheinander.
Mir ist im deutschsprachigen Raum kein anderer Anbieter bekannt, der beides in einem Trainingsmodell verbindet.
Noch nicht. Eine Anerkennung liegt derzeit nicht vor und ist noch nicht beantragt. Das gilt für den ausgeschriebenen Termin. Sobald ein Bescheid vorliegt, steht er an dieser Stelle und in der Terminübersicht.
Wie der Kurs aufgebaut ist. Der Survival-Intensivkurs ist als Bildungszeit-Veranstaltung konzipiert: sieben Tage, ausgewiesene Lernziele, festes Zeitraster, durchgehende Anleitung. Die Anerkennung gilt je Veranstaltung, nicht je Anbieter.
Dein gesetzlicher Anspruch. In Berlin und Brandenburg zehn Arbeitstage in zwei Kalenderjahren, in den meisten anderen Bundesländern fünf Tage pro Jahr, in Sachsen ab 1. Januar 2027 drei Tage. In Bayern gibt es keinen gesetzlichen Anspruch.
Den Antrag reichst du bei deinem Arbeitgeber in der Regel sechs Wochen vor Kursbeginn ein — die genaue Frist steht im Gesetz deines Bundeslandes. Ablehnen kann er nur aus zwingenden betrieblichen Gründen. Von den sieben Kurstagen fielen Montag bis Freitag in die Bildungszeit, Samstag und Sonntag auf arbeitsfreie Tage.
Die Teilnahmebescheinigung bekommst du unentgeltlich, für jeden Kurs. Die Unterlagen für deinen Arbeitgeber — Lernziele, Zeitstruktur, Träger — stehen unter Bildungsziele, Zeitstruktur und Träger.
Du kannst deinen Platz auf eine andere Person übertragen: Benennung in Textform bis 14 Tage vor Kursbeginn, die Ersatzperson muss die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen. Dann entfallen die Stornogebühren; es wird eine Bearbeitungsgebühr von 250 € fällig, weil die medizinische Eignung erneut geprüft werden muss.
Falls du absagen musst, gilt die Stornostaffel nach § 7 Abs. 1 AGB:
| Zeitpunkt | Anteil der Teilnahmegebühr |
|---|---|
| bis zum 42. Tag vor Kursbeginn | 30 % |
| 41. bis 29. Tag | 55 % |
| 28. bis 15. Tag | 75 % |
| 14. Tag bis Kursbeginn | 90 % |
| Nichterscheinen ohne Stornierung | 100 % |
Stornierungen bitte in Textform.
Ergibt die ärztliche Untersuchung eine Nichteignung, bekommst du eine Gutschrift über die Teilnahmegebühr abzüglich 100 € Bearbeitungspauschale, gültig 24 Monate.
Eine Lage früh genug beurteilen, um einen Ort geordnet zu verlassen, bevor es eng wird — legal, geplant, unauffällig. Die zivile Triade: Lagebeurteilung, Routenwahl, Vermeidung. Wer das beherrscht, geht nicht in den Konflikt — er ist nicht mehr dort, wenn er passiert.
Im Kurs sind das der 90-Minuten-Block Krisennavigation, der 60-Minuten-Workshop zum Recht und deine erste Ausweich-Aufgabe im Solo. Das ist kein Selbstverteidigungs-Training und kein Survivalismus — es ist die ruhige Anwendung von Lagebeurteilung, die in den letzten Jahren wieder Alltagsrelevanz bekommen hat: Stromausfälle, Hochwasser, Krieg in Europa.
Zur Herkunft: Ich bilde nicht militärisch aus. Mein Kursprogramm orientiert sich an einem seit den 1940er-Jahren dokumentierten Überlebenscurriculum — SERE, psychologisch fundiert im Stress Inoculation Training nach Donald Meichenbaum (1985). Zivil übersetzbar sind die ersten beiden Buchstaben: Survive, Evade. Resistance und Escape lasse ich weg, weil sie zivil weder legal noch sinnvoll trainierbar sind. Das ist keine Zertifizierung, sondern eine Architektur-Orientierung.
Ja. Für die siebentägige Intensivwoche ist ein ärztliches Attest Teilnahmevoraussetzung, spätestens am Tag vor Kursbeginn (AGB § 4 Abs. 1). Du bekommst dafür meine Arztvorlage; die Kosten liegen bei 50–150 €, einige Kassen erstatten sie.
Direkt nach der Buchung füllst du zusätzlich einen kurzen Gesundheitsfragebogen aus: 11 Fragen, 3 Minuten. Am Kurstag unterschreiben alle Teilnehmer den Informed Consent. Krankenversicherung ist Pflicht, Mindestalter 18 Jahre.
Der Grund ist pädagogisch: Belastung unter kontrollierten Bedingungen ist der Kernmechanismus dieses Trainings, nicht ein Nebeneffekt. Deshalb muss vorher geklärt sein, dass sie für dich tragbar ist.
Unsicher, ob das für dich passt? Schreib mir — ich antworte persönlich.
Dieses Training dient der Stärkung persönlicher Handlungskompetenz in Belastungssituationen. Es ersetzt keine therapeutische oder ärztliche Behandlung.
Meine Frage war nicht dabei? → Schreib mir persönlich
Allein. Messer, Feuerstahl, Plane, Trinkgefäß, Schnur — und was du in fünf Tagen gelernt hast. Danach weißt du.
Lieber erst sprechen? Mein Erstgespräch vereinbaren — 20 Minuten, unverbindlich.
„Ich habe bei 4 Grad draußen geschlafen ohne Schutz in der Kälte. Feuer gemacht. Diese Sicherheit, dass ich klarkomme unter widrigsten Umständen — das bestärkt mich in meinem Leben jetzt.“
— Franziska Vogel, Naturpädagogin, 10-Tage-Survival-Kurs
Nicht sicher ob 7 Tage das Richtige sind? Starte mit dem Basiskurs — 3 Tage, 390 €.
Erst kennenlernen? Im kostenlosen Online-Infoabend findest du heraus, welches Format zu dir passt — Mi, 14.10., 18 Uhr, kein Verkauf. Zum Infoabend anmelden
Wenn du Handeln unter Stress zur Gewohnheit machen willst: Die Ausbildung geht über 12 Monate. Alle Formate im Überblick: Survival Training — vom Tageskurs bis zur Jahresausbildung.



