Survival-Training
Survival Training: vier Kurse, von einem Tag bis zu zwölf Monaten
Feuer, Schutz, Wasser, Orientierung und ein klarer Kopf, wenn der Körper unter Stress steht. Für Einsteiger ohne Vorkenntnisse. In einem Wald in Brandenburg. Ab 150 €.
Kostenlos · 30 Minuten · Rückmeldung werktags innerhalb von 24 Stunden
★ 4,8 von 5 aus 130+ Bewertungen · 15 Jahre Krisenfotograf in 22 Ländern, heute Training für Einsteiger · Autor bei Penguin Random House · Jeden Kurs leite ich selbst. — Maurice Ressel
Welcher Survival-Kurs passt zu dir?
Ein Tag reicht, um Feuer, Schutz und Wasser mit den eigenen Händen zu schaffen. Er reicht nicht, um Handeln unter Stress zu trainieren. Dafür braucht es mehrere Tage, Nächte draußen und Wiederholung.
Deshalb gibt es vier Formate, alle mit demselben Trainingsmodell, in unterschiedlicher Tiefe: Am Tag berührst du es, am Wochenende beginnst du, in der Woche vertiefst du, in zwölf Monaten wird es Teil von dir.
Survival-Tageskurs · 150 €
Für Einsteiger: dein erster Trainingstag.
1 Tag · max. 15 Personen · Material gestellt
Du machst Feuer, baust ein Shelter, gewinnst Wasser und findest deinen Weg, mit deinen Händen und mit dem, was der Wald hergibt. Am Abend weißt du: Das kann ich.
„In nur einem Tageskurs habe ich gelernt, meine Überlebenschancen in der Natur realistisch einzuschätzen.“— Markus Mielke, Tageskurs
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Survival-Ausbildung — Die Innere Ausrüstung · 2.990 €
oder 10 × 299 €, ohne Aufschlag
Für alle, die Handlungsfähigkeit unter Stress dauerhaft aufbauen wollen.
12 Monate · 4 Module über vier Jahreszeiten, je Mo–Fr (20 Präsenztage) · 48-Stunden-Solo · 8 Zoom-Termine · max. 12, geschlossene Gruppe · ab 18 · ärztliche Freigabe nötig
Jedes Modul steigert die Anforderung. Darauf arbeitet die Ausbildung hin: dass du merkst, wenn dein Körper hochfährt, bevor dein Kopf es versteht, und trotzdem handelst.
„In der Natur klarzukommen mit so gut wie keinen Hilfsmitteln, nur mit dem Messer, nur mit der Kleidung am Körper. […] So eine Erfahrung wird man nicht mehr vergessen.“— Marc Braun, Finanzfachmann, Survival-Ausbildung
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Survival-Intensivkurs · 1.290 €
Für alle, die Skills unter echter Belastung zur Routine machen wollen.
7 Tage, Montag bis Sonntag · 6 Nächte draußen · 24-Stunden-Solo · max. 12 Personen · ärztliche Freigabe nötig
Sieben Tage im Wald, das Handy bleibt im Rucksack, ab Tag vier wird die Verpflegung knapper. Am dritten Tag lernst du Stressregulation nicht als Theorie, sondern weil du sie brauchst.
„Werkzeugherstellung, Feuer entfachen mit selbst hergestelltem Bow-Drill-Set, Biwak bauen, Schüssel brennen. Mein größtes Erlebnis war die Nahrungssuche.“— Teilnehmer, Intensivkurs
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Survival-Wochenende · 390 €
Für Einsteiger, die die erste Nacht draußen wollen.
3 Tage, Freitag 14 Uhr bis Sonntag 14 Uhr · 2 Nächte im Wald · max. 15 Personen · inkl. Verpflegung
Du baust ein Shelter und schläfst darin. Du machst Feuer und kochst darauf. Am Sonntag weißt du: Das war nicht gespielt.
„Habe den 3-Tages-Survival-Kurs mit meinem Sohn gemacht. […] Sehr gute sensible Führung der Gruppe. […] Zum Glück keine Prepper-Spinner.“— E., ProvenExpert
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Voraussetzungen: Bin ich fit genug für ein Survival Training?
Sehr wahrscheinlich ja. Wer eine Stunde im Wald gehen kann, kann am Tageskurs teilnehmen. Die längeren Formate sind anstrengender, und zwar mit Absicht: Kälte, wenig Schlaf und knappe Verpflegung steigere ich dosiert. Genug, dass Training daraus wird.
Vorkenntnisse brauchst du keine. Jeder Kurs beginnt bei null.
Alter: ab 18, im Tageskurs und am Wochenende zwischen 14 und 17 mit einem Elternteil. Am Wochenende stehen 18-Jährige neben 70-Jährigen.
Allein kommen die meisten. Du triffst Menschen, die aus denselben Gründen da sind wie du.
Gesundheit: Für Tageskurs und Wochenende füllst du bei der Buchung einen kurzen Fragebogen aus. Für Intensivkurs und Ausbildung brauche ich eine ärztliche Freigabe, spätestens 28 Tage vor Beginn.
Welcher Kurs? Wenn du unsicher bist, fang mit dem Tageskurs an. Wenn du die erste Nacht draußen willst, mit dem Wochenende. Vor Intensivkurs und Ausbildung kannst du vorher 30 Minuten mit mir sprechen. Danach weißt du, worauf du dich einlässt.
Für wen es nicht ist: Wenn du zuschauen willst, während jemand anderes das Feuer macht. Wenn du Kampf, Tactical oder Prepping suchst. Hier machst du jeden Handgriff selbst, bei jedem Wetter, und ich sage dir, was dabei in deinem Körper passiert.
Dieses Training arbeitet mit realistischen Stresssituationen. Bei akuten psychischen Erkrankungen oder Traumafolgen empfehle ich, vor der Anmeldung mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten zu sprechen. Das Training dient der Stärkung persönlicher Handlungskompetenz in Belastungssituationen und ersetzt keine therapeutische oder ärztliche Behandlung.
Was Teilnehmer über ihr Survival Training sagen
Meine Teilnehmer kommen aus unterschiedlichen Berufen, von der Naturpädagogik über das Finanzwesen bis zur Teamleitung. Auf ProvenExpert, Google und Facebook bewerten sie das Training mit 4,8 von 5 Sternen, bei über 130 Bewertungen. Alle Zitate auf dieser Seite stammen aus diesen öffentlichen Bewertungen und aus Teilnehmer-Interviews.
„Ich habe bei 4 Grad draußen geschlafen ohne Schutz. Feuer gemacht. Diese Sicherheit, dass ich klarkomme unter widrigsten Umständen — das bestärkt mich in meinem Leben jetzt.“
— Franziska Vogel, Naturpädagogin, Survival-Ausbildung
„Es geht nicht nur um das Überleben, sondern um das Miteinander von Körper, Survival-Psychologie, Sinnesschärfung und Überlebenstechniken. Der Respekt der Natur gegenüber war immer spür- und erlebbar.“
— Bianca Gade, Outdoor-Bloggerin (lebedraussen.de)
„Lebendig! So habe ich mich am Abend nach dem Survival-Tag gefühlt.“
— Martin Rusche, Tageskurs
Warum ich Survival Training anders lehre
Maurice Ressel · Survival-Experte · Autor · Krisenfotograf
Maurice Ressel ist ein deutscher Survival-Experte, der 15 Jahre Felderfahrung aus 22 Krisenländern mit Die Innere Ausrüstung für Handlungsfähigkeit in Krisen verbindet. Er trainiert in seiner Wildnisschule Lupus in Brandenburg.
IPA Award 2017 „Best of Show“ · CNN International · ZDF Terra X · Penguin Random House
Mein vollständiges ExpertenprofilIch habe nicht als Survival-Trainer angefangen. Ich war Kriegs- und Krisenfotograf, 15 Jahre lang, in 22 Ländern, mit über 30 humanitären Einsätzen für UNICEF, Ärzte ohne Grenzen, GIZ, Cap Anamur und German Doctors.
Was ich dort gesehen habe, hat mein Verständnis von Überleben grundlegend verändert: Es waren nicht die Stärksten oder die am besten Ausgerüsteten, die in Krisen handlungsfähig blieben. Es waren die, die unter Druck klar denken und entscheiden konnten, mit dem, was gerade da war.
Militärische Überlebensausbildung trainiert Technik und Kopf seit Jahrzehnten zusammen. In zivilen Einsteigerkursen ist das die Ausnahme. Mein Unterschied ist die Übersetzung: in eine Form, die ohne Vorkenntnisse funktioniert, zivil und legal. In einem Wald in Brandenburg, nicht im Krisengebiet.
„Ich habe nicht trainiert zu überleben — ich überlebte, weil die Arbeit es verlangte.“
— Maurice Ressel
Vom Krisengebiet in den Regenwald
Mehrere Monate lebte ich bei den Waiãpi im Amazonasgebiet, ohne moderne Hilfsmittel. Ich lernte traditionelle Überlebenstechniken, die seit Generationen weitergegeben werden. In dieser Zeit erkannte ich: Überleben ist kein Wissensvorsprung. Es ist eine Haltung.
Was ich für zivile Teilnehmer übersetzt habe
Was ich in den Krisengebieten beobachtet habe, Lagebeurteilung, Bewegung im Gelände, das Antizipieren und Vermeiden von Gefahr, habe ich in trainierbare Form gebracht. Dabei lerne ich seit Jahren von zwei erfahrenen Geländeausbildern und übe mit ihnen: eine Lage mit lückenhaften Informationen beurteilen, sich im Gelände bewegen, wahrnehmen, ohne aufzufallen.
Daraus ist entstanden, was ich ziviles Ausweichen nenne, die Fähigkeit, in einer Krise den Naturraum als Rückzugs- und Bewegungsraum zu nutzen. Seine volle Tiefe hat es in der Ausbildung.
Was zivil legal trainierbar ist, lehre ich. Was nicht, lasse ich weg. Ich bin kein Soldat. Ich habe von ihnen gelernt und übersetzt.
Auszeichnungen und Hintergrund
Ausgezeichnet mit dem IPA Award 2017 („Best of Show“). Wie aus diesen Beobachtungen ein Trainingsmodell wurde, erzähle ich in meinem Buch „Die Innere Ausrüstung — Ein Fotojournalist in 22 Krisenländern“, das du kostenlos lesen kannst.
Bei Penguin Random House ist „Waldabenteuer für Familien“ erschienen, und mit „Die Entscheidung“ , Band 1 der Reihe Ziviles Ausweichen, beginnt meine Buchreihe. Ich bin Mitglied im Wildnisnetzwerk, einem Zusammenschluss von Wildnis- und Survival-Schulen in Deutschland.
Ich habe Die Innere Ausrüstung nicht erfunden. Ich habe erkannt, was Stressforschung, Überlebenspsychologie und Entscheidungswissenschaft gemeinsam über Handlungsfähigkeit sagen, und einen Weg gefunden, es trainierbar zu machen.
Alle vier Kurse arbeiten mit demselben Trainingsmodell, in unterschiedlicher Tiefe. Warum es das braucht und was dahintersteht, erkläre ich in den nächsten beiden Abschnitten.
Zu den Kursen ↑ · Meine Geschichte
Warum die meisten Menschen in Krisen erstarren
Rund drei Viertel der Menschen reagieren in lebensbedrohlichen Lagen beeinträchtigt: verlangsamt, automatisiert. Nur eine Minderheit handelt sofort zielgerichtet. John Leach versteht das als Faustregel aus Fallanalysen.
Der Unterschied zwischen denen, die handeln, und den anderen ist kein Talent.
Er ist trainierbar.
Leach hat Zeugenaussagen, Überlebendenbefragungen und Unfallberichte von Schiffs- und Flugzeugunglücken ausgewertet. Seine Erklärung: Wer kein vorgelerntes Handlungsschema hat, muss im Ernstfall erst eines bauen, und das dauert länger als die Notlage selbst. Wer eine Handlung trainiert hat, muss sie im Ernstfall nicht erst erfinden.
Ich habe das gesehen, lange bevor ich die Forschung dazu kannte. In Kriegsgebieten, in Flüchtlingslagern, nach Naturkatastrophen. Und einmal an mir selbst.
Ich lag mit dem Gesicht im Staub, Kiesel in den Handflächen, Staub auf den Lippen. Durch einen zehn Zentimeter breiten Spalt unter einem Stahltor sah ich Füße — Ledersandalen, Reifensohlen, Staub auf nackten Zehen. Das Schlurfen auf Asphalt, nah, dann weiter weg, dann wieder nah. Mein eigenes Blut in den Ohren, lauter als alles andere. Mein Körper wollte aufspringen, jede Faser, aber ich lag da. Meine Finger krallten sich in den Boden.
Was in den Stunden danach passierte → Meine Geschichte
Mein Körper wollte etwas anderes als mein Kopf.
Dieses Muster habe ich später in der Forschung wiedergefunden: In lebensbedrohlichen Situationen mobilisiert der Körper Energie für Flucht oder Kampf. Wenn beides blockiert ist, friert er ein. Nicht als Fehler, als biologisches Schutzprogramm. Kasia Kozlowska und ihre Kollegen beschreiben das als Defense Cascade: eine Kaskade von Mobilisierung über Erstarren bis zum Kollaps.
Das Problem: In einer echten Krise bedeutet Stillstand Gefahr. Dein Kopf weiß, was zu tun wäre. Dein Körper tritt gleichzeitig auf Gas und Bremse. Diese Kaskade ist vorhersehbar. Und genau deshalb lässt sich trainieren, was die meisten für unkontrollierbar halten.
Ich habe gesehen, wie ausgebildete Menschen handlungsunfähig wurden. Menschen, die wussten, was zu tun ist, und es nicht tun konnten. Und ich habe gesehen, wie andere ruhig blieben. Weil sie gelernt hatten, unter Druck zu funktionieren.
Das lässt sich ändern.
Was ist Survival Training?
Survival Training ist die systematische Entwicklung von technischen Fertigkeiten und psychologischer Handlungsfähigkeit für Situationen akuter Lebensbedrohung. Es verbindet praktische Wildnis-Skills — Schutz, Feuer, Wasser, Nahrung, Orientierung — mit wissenschaftlich fundierten Methoden der Stressbewältigung, um Menschen zu befähigen, in Krisen nicht nur zu wissen, was zu tun ist, sondern es auch tun zu können.
Im Deutschen heißt das auch Überlebenstraining. Diese Arbeitsdefinition habe ich aus drei Entwicklungslinien zusammengeführt: der militärischen, der pädagogischen und der zivilen.
Was ist Survival Training?
Professionelles Survival Training ist seit über 80 Jahren eine eigene Disziplin, entstanden aus militärischer Überlebensschulung, ziviler Wildnisbildung und Erlebnispädagogik. Die Lücke zwischen Wissen und Handeln schließt sich in dem Moment, in dem deine Hände am Feuerstahl zittern und der Funke trotzdem fängt.
Im Kern trainiert professionelles Survival Training zwei Dinge gleichzeitig: technische Fachkompetenz und psychologische Handlungskompetenz, also handlungsfähig bleiben, wenn der Stress extrem wird.
Das militärische Überlebenstraining, heute unter dem Kürzel SERE bekannt, folgt seit Jahrzehnten demselben Prinzip: Wer unter Druck handlungsfähig bleiben soll, muss unter Druck geübt haben, nicht nur in Ruhe gelernt. Genau darauf zielt Survival Training: Menschen durch kontrollierte Stressexposition und wiederholte Praxis von der passiven Mehrheit in die handlungsfähige Minderheit zu bringen.
Skills allein reichen nicht
Wer ein Shelter bauen und Wasser filtern kann, unter Stress aber den Zugang zu diesen Skills verliert, steht in einer echten Krise genauso hilflos da wie jemand ohne Ausbildung. Viktor Frankl hat in den extremsten Überlebenssituationen des 20. Jahrhunderts beobachtet: Wer einen Sinn hat, hält länger durch. Nicht Willenskraft, Orientierung.
Ich habe diese Elemente in meinem Trainingsmodell zusammengeführt: Die Innere Ausrüstung. Es hat zwei Schulen. Die äußere ist das Handwerk, von Feuer bis Erste Hilfe. Die innere hat fünf Dimensionen, jede auf einer eigenen Forschungstradition:
- Stabilität — wenn dein Körper dich trägt (Defense Cascade nach Kasia Kozlowska)
- Klarheit — wenn du klar denkst unter Druck (Situationsbewusstsein nach Mica Endsley)
- Charakter — wenn du bei deinen Werten bleibst (Charakterstärken nach Peterson und Seligman)
- Tiefe — wenn du einen Grund hast weiterzumachen (Logotherapie nach Viktor Frankl, Kohärenzgefühl nach Aaron Antonovsky)
- Handeln — wenn es zählt (Entscheiden unter Zeitdruck nach Gary Klein)
Stabilität, Klarheit und Handeln trainiere ich direkt. Charakter macht das Training sichtbar: Unter Druck zeigt sich, welche Werte halten. Den Sinn kann niemand trainieren, wohl aber die Voraussetzungen, ihn unter Druck zu finden.
Im Tageskurs und am Wochenende stehen Stabilität, Klarheit und Handeln im Vordergrund; Charakter und Tiefe werden ab dem Intensivkurs Teil der Arbeit.
Die einzelnen Bausteine sind wissenschaftlich fundiert. Das Gesamtmodell ist eine praxisbasierte Synthese aus dieser Forschung und meiner Felderfahrung.
Was hinter den vier Kursen steht
Hinter den vier Kursen steht ein ausgearbeitetes Trainingsmodell, kein Kursprogramm. Es beschreibt 234 Fähigkeiten und Standards: von Feuer, Shelter und Wetterkunde über Stressregulation bis zu Standards für Sicherheit und Betreuung.
Jede Übung hat ihren festen Platz: erst der Skill, dann der Stress. In den längeren Formaten erst mit Ausrüstung, dann mit immer weniger. Abgeglichen habe ich das Modell mit dem, was die militärische Überlebensausbildung und große zivile Schulen wie NOLS als Standard setzen.
Woran du das im Kurs erkennst: Stress steigt in Stufen. Die Psychologie ist in die Praxis eingebettet, kein Vortragsblock. Nach jeder belastenden Übung gibt es eine Nachbesprechung. Und Können wird geprüft, in Solo-Phasen und Szenarien, nicht nur gezeigt.
Dazu bekommst du Begleitmaterial, das erklärt, was physiologisch in dir passiert, wenn der Körper schneller reagiert als der Kopf, gestaffelt vom kompakten Einstieg bis zu den vollständigen Arbeitsheften der Ausbildung.
Wie das Trainingsmodell Die Innere Ausrüstung funktioniert
Die Frage ist nicht: Was weißt du? Die Frage ist: Was kannst du tun, wenn der Stress kommt?
Survival Kurs: Was du wirklich lernst
Ein professioneller Survival-Kurs vermittelt sieben Kernkompetenzen: Schutz, Feuer, Wasser, Nahrung, Orientierung, Erste Hilfe und Werkzeughandwerk. Bei mir kommt eine achte hinzu: die Fähigkeit, jede einzelne davon unter Stress abzurufen. Im militärischen Training ist das Standard, in zivilen Einsteigerkursen selten.
Was du im Wald lernst
Feuer, Shelter, Wasser, Orientierung. Kein Vortrag, keine Theorie. Du machst es selbst, mit deinen Händen, mit dem, was der Wald hergibt.
Dazu kommt Erste Hilfe im Feld: nicht der Kurs im Seminarraum, sondern Wundversorgung mit dem, was da ist. Und Werkzeughandwerk: Schnüre drehen, Schnitzen, Materialien verarbeiten.
„Je mehr du weißt, desto weniger musst du tragen.“
— Mors Kochanski
Du kniest am Boden, das Holz ist nass, der Rauch brennt in den Augen. Die Kälte kriecht vom Waldboden herauf. Deine Hände sind klamm, das Birkenholz glitschig. Dann fängt der Funke. Die Flamme steht. Und du weißt: Das war nicht Zufall. Du hast das gemacht, unter Bedingungen, die nicht freundlich waren.
Was du über dich lernst
Der Boden unter den Knien, die Hände voller Erde, und dann die Frage: wo? Shelter bauen, aber wo? Nah am Wasser oder windgeschützt? Du merkst, wie schwer klares Denken wird, wenn die Zeit drängt. Das ist kein Defizit. Das ist die Stelle, an der Survival Training ansetzt.
Albert Bandura nannte es Mastery Experience: Eine der wirksamsten Quellen für Selbstvertrauen ist die eigene Erfahrung. Du machst es, und du merkst, dass es funktioniert. Jeder Skill, den du unter realistischen Bedingungen abschließt, stärkt die Fähigkeit, den nächsten Stress zu bewältigen.
Deshalb stelle ich bewusst Situationen her, in denen du beides gleichzeitig brauchst: das technische Können und den klaren Kopf. Das Training baut Handlungsfähigkeit auf, die während einer Belastung verfügbar bleibt.
→ Survival Training für Einsteiger
Intensivkurs oder Ausbildung? → 30-Min-Gespräch vereinbaren
Mein Survival Training beginnt bei 150 € für einen Tag. Das Survival-Wochenende kostet 390 €. Der Survival-Intensivkurs, sieben Tage Feldtraining, Stressregulation und Handwerk, kostet 1.290 €. Die Survival-Ausbildung kostet 2.990 € als Einmalzahlung oder 10 × 299 €, ohne Aufschlag.
Auf ihre 20 Präsenztage gerechnet kommt die Ausbildung auf 149,50 € pro Trainingstag, und der Inhalt geht darüber hinaus: 16 Feldaufgaben und 8 Zoom-Termine mit deiner Kohorte zwischen den Modulen, rund 300 Seiten Begleitmaterial (6 Begleithefte, 5 Workbooks, ein Ausweich-Handbuch und ein Recht-Workbook), das 48-Stunden-Solo, ein Ausweich-Szenario und ein Abschlusszertifikat, von mir persönlich unterzeichnet.
Für Intensivkurs und Ausbildung liegt noch keine Anerkennung als Bildungszeit vor; die Antragstellung ist vorbereitet. Welche Module du nach einer Anerkennung über Bildungszeit abdecken kannst, hängt von deinem Bundesland ab. Die Details stehen auf der Seite der Ausbildung. Die Kurskosten trägst du selbst.
Alle Preise sind Endpreise inkl. MwSt.
Einstieg & Voraussetzungen
In Brandenburg, in einem weitläufigen Waldgebiet bei Eberswalde, rund 50 Minuten von Berlin, kein eingezäuntes Camp, sondern echtes Gelände. Treffpunkt und Anfahrt bekommst du nach der Buchung.
→ Anreise aus Berlin und Kurse im Überblick
Die meisten kommen allein; du musst niemanden mitbringen. Teilnahme ist ab 18 möglich, im Tageskurs und am Wochenende zwischen 14 und 17 mit einem Elternteil. Die Gruppen sind klein, bis 15 Personen, im Intensivkurs und in der Ausbildung bis 12.
Für Intensivkurs und Ausbildung liegt noch keine Anerkennung als Bildungszeit vor; die Antragstellung ist vorbereitet. Sobald eine Anerkennung vorliegt, veröffentliche ich sie auf den Kursseiten. Bis dahin besteht kein Anspruch auf Freistellung.
Kurse, Kosten & Ablauf
Bei mir zwischen 150 € für den Tageskurs und 2.990 € für die zwölfmonatige Ausbildung, auch in 10 Monatsraten à 299 €. Die Ausbildung kommt damit auf 149,50 € pro Präsenztag, inklusive persönlicher Betreuung, Material und bei den mehrtägigen Formaten Verpflegung. Alle Preise sind Endpreise inkl. MwSt.
Es gibt vier Formate: Der Survival-Tageskurs dauert einen Tag (150 €). Das Survival-Wochenende geht von Freitag, 14 Uhr, bis Sonntag, 14 Uhr (390 €). Der Survival-Intensivkurs umfasst sieben Tage (1.290 €). Die Survival-Ausbildung läuft über zwölf Monate mit vier Modulen von Montag bis Freitag, zusammen 20 Präsenztage, und einem Solo-Wochenende (2.990 € oder 10 × 299 €).
Die nächsten Termine stehen bei jedem Kurs und im Kurskalender. Tageskurs und Wochenende finden mehrmals im Jahr statt, der Intensivkurs einmal, die Ausbildung startet einmal im Jahr mit festen Modulblöcken.
Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, eine Trinkflasche; für mehrtägige Formate zusätzlich einen Schlafsack. Alles andere stelle ich. Je länger das Format, desto weniger Ausrüstung brauchst du, das ist Teil des Trainings. Eine Packliste bekommst du nach der Anmeldung.
Trainiert wird bei jedem Wetter: Regen, Kälte und Wind gehören dazu. Bei Gewitter, Sturm, hoher Waldbrandgefahr oder einer Unwetterwarnung passe ich das Programm an oder unterbreche es.
Wissen & Unterschiede
Bushcraft ist die Kunst, in der Natur komfortabel zu leben: Schnitzen, Feuertechniken, Lageraufbau. Der Aufenthalt ist freiwillig und kann jederzeit beendet werden. Survival Training übt Handlungsfähigkeit für Situationen, in denen das nicht mehr gilt.
Unter Stress funktioniert der Kopf anders als in Ruhe: Bushcraft trainiert Fertigkeiten. Mein Survival Training trainiert Fertigkeiten und die Fähigkeit, sie abzurufen, wenn der Körper unter Druck steht.
Der Psychologe John Leach hat Zeugenaussagen und Unfallberichte ausgewertet: In lebensbedrohlichen Situationen reagieren rund drei Viertel der Menschen verlangsamt, nur eine Minderheit handelt sofort zielgerichtet. Seine Erklärung: Wer keine Handlung vorgelernt hat, muss sie im Ernstfall erst erfinden, und das dauert länger als die Notlage. Wer eine Handlung trainiert hat, ruft sie ab. Genau dafür gibt es Survival Training.
Survival Training ist die systematische Entwicklung von technischen Fertigkeiten und psychologischer Handlungsfähigkeit für Situationen akuter Lebensbedrohung. Sieben Kernbereiche gehören dazu: Schutz, Feuer, Wasser, Nahrung, Orientierung, Erste Hilfe und Werkzeughandwerk.
Im Tageskurs baust du ein Shelter, machst Feuer ohne Streichhölzer und lernst, Wasser trinkbar zu machen. In den längeren Formaten kommen Navigation, Nahrungsgewinnung und zunehmend die psychologische Seite dazu: Wie triffst du Entscheidungen, wenn du müde, kalt und hungrig bist?
Die Grundlagen sind es: Stressforschung, Selbstwirksamkeit und Entscheidungsforschung, unter anderem von Leach, Kozlowska, Bandura und Klein. Die Verbindung dieser Erkenntnisse zu einem Trainingsmodell ist meine Arbeit als Praktiker. Das Gesamtmodell ist praxiserprobt, aber nicht als Ganzes empirisch evaluiert. Diese Unterscheidung ist mir wichtig.
Ziviles Ausweichen ist die Fähigkeit, in einer Krise den Naturraum als Rückzugs- und Bewegungsraum zu nutzen: Lagebeurteilung, Routenwahl, das Antizipieren und Vermeiden von Gefahr. Es nutzt dieselben Kompetenzen wie Survival, nur in Bewegung statt am Ort. Klare Abgrenzung: kein Combat, kein Tactical, kein Prepping. Zivil und legal.
Die erste Frage, ob und wann du gehst, behandle ich in meinem Buch „Die Entscheidung“, Band 1 der Reihe Ziviles Ausweichen.
Ja. Jeden Kurs gibt es als Gutschein, dazu Wertgutscheine ab 25 €. Der Gutschein kommt sofort als PDF mit dem Namen der beschenkten Person, ist drei Jahre gültig und für jeden Kurs einlösbar; den Termin wählt die beschenkte Person selbst.
Wird ein teurerer Kurs gewählt, zahlt sie die Differenz; wird ein günstigerer gewählt, bleibt das Restguthaben auf dem Code.
Meine Frage war nicht dabei? → Schreib mir persönlich
Dein nächster Schritt
Was tust du, wenn dein Körper unter Druck steht und dein Kopf dir sagt, du kannst nicht?
Was tust du, wenn dein Körper unter Druck steht und dein Kopf dir sagt, du kannst nicht?
Die Antwort ist trainierbar. Nicht theoretisch. Nicht irgendwann. In einem Wald in Brandenburg, mit deinen Händen.
Du überlegst Intensivkurs oder Ausbildung
30-Min-Gespräch vereinbarenoder direkt einen Termin wählen · oder zum nächsten Infoabend online am Mi 14.10.2026
Noch nicht sicher? Survival Training für Einsteiger lesen
P.S. Wenn du nicht weißt, welches Format passt: Ruf mich an, Montag bis Freitag. Meistens ist das in fünf Minuten geklärt. 0174 247 8570
Als Geschenk: jeden Kurs als Gutschein
Zuletzt aktualisiert: September 2026

