Survival-Ausbildung: In 12 Monaten stehst du im Wald und weißt, wer du bist, wenn alles andere wegfällt
Praktische Survival-Skills in sieben Kategorien — und Ziviles Ausweichen als zweite Disziplin. 4 Module über 12 Monate. In Brandenburg, 45 Minuten von Berlin.
Survival Ausbildung: Das Wichtigste in 60 Sekunden
Die Survival Ausbildung ist eine 12-monatige Intensiv-Ausbildung mit 20 Präsenztagen in Eberswalde, Brandenburg — 45 Min. von Berlin (Direktzug RE3/RB63).
Du trainierst alle zwölf Monate direkt mit Maurice Ressel — ein Trainer, maximal 12 Teilnehmer.
Sie verbindet klassische Survival-Skills — Feuer, Shelter, Navigation, Wasser, Nahrung — mit wissenschaftlich fundierter Krisenpsychologie (Defense Cascade, Logotherapie, Survival-Psychologie nach Leach), gebündelt im Trainingsmodell Die Innere Ausrüstung.
Dazu kommt die zweite Disziplin: Ziviles Ausweichen — Lagebeurteilung, Routenwahl, diskrete Bewegung — als durchgehender Strang über alle vier Module, nicht als Exkurs.
Die Ausrüstungs-Kategorien — Funk, Optik, Erste Hilfe, Sicherheit, Bewegung im Gelände — sind curricular verankert und bauen sich über die Module auf.
Das ist kein Wochenend-Seminar mit Nachbetreuung — das ist ein 12-Monats-System, in dem die Zeit zwischen den Modulen die Hälfte der Arbeit ist.
Ich begleite dich über alle zwölf Monate. 25 Jahre im Survival, davon 15 Jahre als Krisenfotograf in 22 Ländern.
2.990 € einmalig · oder 10 × 299 €
Ratenzahlung monatlich · 0 % Zinsen · keine Bonitätsprüfung
20 Tage
als Bildungsurlaub nutzbar
Max. 12
Teilnehmer pro Kohorte
Keine
Vorkenntnisse nötig
Warum die meisten Kurse ihr Versprechen nicht halten
Ein Wochenend-Survival-Kurs kann Techniken zeigen — aber Skills, die unter echtem Stress halten, brauchen Wiederholung über Monate. Deshalb dauert die Survival-Ausbildung 12 Monate mit 20 Präsenztagen in Brandenburg — nicht ein Wochenende.
Verträge verhandeln, Projekte steuern, unter Druck entscheiden — beruflich kannst du das. Seit Jahren. Aber was passiert, wenn die Infrastruktur wegfällt? Nicht für Stunden — für Tage. Kein Strom. Kein Wasser aus der Leitung. Kein Netz.
Feuer machen ohne Feuerzeug, Wasser aufbereiten ohne Filter, dich orientieren ohne GPS. Die ehrliche Antwort: Das hat dir nie jemand beigebracht. Und diese Lücke schließt sich nicht von selbst — nicht durch Lesen, nicht durch Videos, nicht durch Warten.
Und selbst gute Kurse lehren meist nur die Hälfte: bleiben und bestehen. Eine Lage lesen, eine Route wählen, sich geordnet entziehen, bevor es eng wird — das lehrt fast niemand. Dabei beginnt jede Krise mit derselben Frage: bleiben oder gehen?
Ein Leadership-Seminar im Hotel kostet 5.000 Euro und simuliert Druck. Hier ist der Druck echt — und die Kompetenz bleibt.
Nicht aus eigenem Versagen. Die meisten meiner Teilnehmer sind Berufstätige wie du. Das System ist so gebaut, dass du diese Fähigkeiten nie brauchst. Bis du sie brauchst.
Unter Stress kannst du nur abrufen, was dein Körper trainiert hat. Wissen aus Büchern oder YouTube-Videos hilft wenig, wenn dein Puls bei 160 ist und dein Kopf aufhört, klar zu denken.
Leach (2004) beobachtete, dass rund drei Viertel der Menschen in akuten Krisen erstarren oder unkoordiniert handeln. Nicht weil ihnen Wissen fehlt — weil sie es nie unter Belastung geübt haben. Ein Wochenend-Kurs kann zeigen, wie Feuer funktioniert. Zwölf Monate machen daraus eine Fähigkeit, die unter Druck hält.
Seit 2022 erreichen mich Fragen, die früher selten waren. Mein Kursprogramm hat sich dem angepasst — innerhalb dessen, was als Zivilist legal trainierbar ist.
Zwischen den Modulen: Die Hälfte der Arbeit
Zwischen den Modulen läuft die Ausbildung weiter — und das ist kein Nebenprogramm. Feldaufgaben in deinem eigenen Wald, Zoom-Termine mit deiner Kohorte, dein Feldtagebuch über zwölf Monate.
Skills, die unter Stress halten sollen, brauchen Wiederholung über Monate — nicht ein langes Wochenende und dann Stille. Was alles dazugehört, steht weiter unten im Detail.
Am Ende greifen alle Skills unter Stress ineinander — Feuer, Shelter, Wasser, Navigation, Erste Hilfe, Werkzeugbau und die Fähigkeit, sie abzurufen, wenn es darauf ankommt.
Ich begleite dich über alle zwölf Monate. Kein Team, keine wechselnden Trainer — eine durchgehende Ausbildung aus einer Hand.
48 Stunden allein — und was danach kommt
Im Herbst, nach zehn Präsenztagen und Monaten eigener Feldarbeit, kommt die erste Schwelle. 48 Stunden allein. Dein Platz im Wald, dein Feuer, deine zwei Nächte — kein Programm, keine Aufgaben, keine Anleitung. Nur du, was du gelernt hast, und die Zeit.
Ich bin erreichbar, aber nicht da. Vor dem Solo rede ich mit dir über das, was kommen kann. Danach über das, was war. Was zwischen diesen beiden Gesprächen liegt, gehört dir. Das Solo prüft die erste Disziplin: bleiben und bestehen, an einem Ort.
Dann kommt Bewegung: das Ausweich-Szenario
Im Winter, in Modul 4, kommt die zweite. Deine Kleingruppe — drei, vier Leute — bekommt eine Lage mit Lücken und einen Zielpunkt, 12 bis 15 Kilometer entfernt. 24 Stunden Zeit. Ihr beurteilt, was ihr wisst und was fehlt. Ihr wählt die Route und meidet die Engstellen.
Unterwegs gibt es Begegnungen — gelöst wird mit Sprache: Deeskalation zuerst, Abstand vor Auseinandersetzung. Ihr plant, ihr entscheidet. Ich führe nicht.
Jede Gruppe hält Funkkontakt zu meiner Basis. Das ist Sicherheitsstandard, kein Kommando-Kanal: Bei Funkstille von mir macht ihr weiter. Bei eurem Ruf komme ich. Ein vereinbartes Pausenwort stoppt das Szenario jederzeit — ohne Begründung, ohne Stigma.
Zuletzt: ein Messer und ein Schnürsenkel
Am Zielpunkt wartet keine Pause. Dort beginnt die letzte Aufgabe: 24 Stunden mit Messer und Schnürsenkel. Feuer, Shelter, Wasser — alles andere holst du aus zwölf Monaten Training. Das ist das Ziel dieser Ausbildung. Nicht jeder erreicht es im ersten Anlauf. Aber wer die zwölf Monate durchgeht, weiß, was in ihm steckt.
Danach: warme Mahlzeit, Schlaf, kein Gespräch. Das Debrief kommt am nächsten Tag, auf drei Ebenen — Fakten, Gefühle, Lernen. Du leitest eine Mini-Lehrprobe vor deiner Gruppe an. Du schreibst deinen Inneren Kodex — die Werte, für die du unter Druck einstehst, in deinen eigenen Worten. Dann die Zertifikatsübergabe.
Mit dem Zertifikat gehörst du zum Alumni-Netzwerk. Vierteljährlich gebe ich einen Impuls, einmal im Jahr treffen wir uns am Standort — Alumni aller Jahrgänge. Die Ausbildung endet nicht am letzten Modultag — sie geht in eine Form über, die du selbst trägst.
Andere Ausbildungen im DACH-Raum sind mehrere Wochenenden zum gleichen Thema. Mehr Inhalte, mehr Trainer, mehr Module. Zwölf Monate mit mir sind ein Bogen — vom ersten Feuer bis zu dem Punkt, an dem du allein im Wald stehst und weißt, wer du bist, wenn alles andere wegfällt.
Die zweite Disziplin: Ziviles Ausweichen
Survival heißt bleiben und überstehen: Feuer, Shelter, Wasser — an einem Ort, bis die Lage sich klärt. Ziviles Ausweichen heißt das Gegenteil: einen Ort geordnet verlassen, bevor es eng wird. Legal, geplant, unbemerkt.
Ich habe diese Disziplin benannt und ihre Grundlagen zu einem zusammenhängenden Rahmen zusammengeführt — die vollständige Einordnung findest du im Glossar. In dieser Ausbildung lernst du beides.
Vier Säulen tragen die Disziplin. Sie bauen sich über die Module auf:
In Modul 4 greifen alle drei im Ausweich-Szenario deiner Kleingruppe ineinander. Zur Disziplin gehört der Rechtsrahmen — als Lehrinhalt, nicht als Fußnote. Notwehr (§ 32 StGB), rechtfertigender Notstand (§ 34 StGB), Waffenrecht: mit Fallübungen über alle vier Module.
Die Reihenfolge bleibt immer dieselbe: Beobachtung, Antizipation, Vermeidung. Kampftraining und Waffen-Skills lehre ich nicht. Sie gehören nicht in diese Disziplin.
Ich bespreche mit dir den rechtlichen Rahmen von Notwehr und Notstand (§§ 32, 34 StGB) — als Information für Erwachsene. Das ist keine Rechtsberatung und ersetzt keine anwaltliche Beratung im Einzelfall. Bei konkreten Fragen empfehle ich einen Fachanwalt für Strafrecht.
Warum das heute zählt, zeigt eine Zahl des Bundesamts für Bevölkerungsschutz: 76 Prozent der Befragten wissen, wie sie im Ernstfall gewarnt werden — aber nur 43 Prozent fühlen sich über die Risiken selbst gut informiert (BBK, 2026).
In diese Lücke zwischen Warnung und Wissen fällt die Ausweichkompetenz. Sie ergänzt die staatliche Vorsorge. Sie ersetzt sie nicht.
Woher dieses Wissen stammt, lege ich offen — beide Quellen.
Die erste Quelle ist mein Beruf: 15 Jahre Krisenfotojournalismus in 22 Ländern — planvoll hinein, kontrolliert wieder heraus, unbewaffnet und ohne Mandat.
Die zweite Quelle: Ich lerne seit Jahren von zwei Soldaten der Bundeswehr — einem Fernspäher der Fernspähkompanie 1 in Schwarzenborn und einem Nahaufklärer im Panzergrenadier-Bataillon 411 in Viereck bei Pasewalk. Was sie können — sich im Gelände bewegen, beobachten ohne gesehen zu werden, eine Lage mit Lückeninformation beurteilen — habe ich für zivile Teilnehmer übersetzt. Ich bin kein Soldat. Ich habe von ihnen gelernt und übersetzt.
„Sehen, ohne gesehen zu werden — das sagt sich leicht, ist aber mit vielen Entbehrungen verbunden.“— OStFw Joachim G., Fernspäher, bundeswehr.de
Du willst wissen, ob diese Ausbildung zu dir passt?
✓ 30 Minuten mit Maurice — persönlich, kein Vertriebsteam
✓ Unverbindlich und ohne Verkaufsdruck
✓ Alle Fragen zu Inhalten, Bildungsurlaub und Ablauf
Pro Durchgang maximal 12 Teilnehmer.
★★★★★ Über 100 Bewertungen · 4,8 von 5 auf ProvenExpert und Google
Was Teilnehmer sagen
Keine bezahlten Testimonials. Menschen, die bei mir trainiert haben.
„In nur einem Tageskurs bei der Wildnisschule Lupus habe ich gelernt, meine Überlebenschancen in der Natur realistisch einzuschätzen — eine echte Augenöffner-Erfahrung! Maurice hat uns kompetent und mit Leidenschaft unterrichtet. Für mich die Nummer eins unter den Wildnisschulen in Deutschland!“
— Markus Mielke, Teilnehmer Survival-Training
„Maurice verstand es, die Gruppe durch sein Wissen zu fesseln. Mit der Machete durchs Dickicht, Feuer machen, Knotenkunde, Wasser finden und aufbereiten, Notnahrung, ein Nachtlager aufschlagen — der Tag verging wie im Flug.“
— Michele H., Teilnehmerin Survival-Tageskurs
„Ihr Wissensschatz zu Themen wie Feuer, Wasser, Survival-Nahrung und Unterschlupfbau ist beeindruckend. Das Camp bietet den perfekten Rahmen für Einsteiger und Erfahrene gleichermaßen.“
— Ivo Straßenburg, Teilnehmer Survival-Wochenende
„Zum Glück keine Prepper-Spinner.“ — Anonyme Bewertung, ProvenExpert
★★★★★ Über 100 Bewertungen · Ø 4,8/5 Sterne auf ProvenExpert und Google
Maurice Ressel war Gast einer 3-Episoden-Trilogie im Weltwach Podcast — auf Augenhöhe mit Reinhold Messner, Rüdiger Nehberg und Jane Goodall.
Erik Lorenz, Autor & Host von Weltwach
Survival-Experte Maurice Ressel: 22 Krisenländer, 15 Jahre Felderfahrung
Bevor ich die Wildnisschule gründete, dokumentierte ich als humanitärer Fotojournalist 15 Jahre lang, wie Menschen in Krisengebieten reagieren. 22 Länder. Über 30 Einsätze für UNICEF, Ärzte ohne Grenzen, GIZ, Cap Anamur und German Doctors.
Von Afghanistan über die Philippinen nach Taifun Haiyan bis in die Ukraine. Nicht als Soldat. Als ziviler Beobachter in Situationen, in denen Infrastruktur, Versorgung und Ordnung zusammengebrochen waren.
UN-Krisenregionen-Training in Hammelburg 2013. Mehrere Monate bei einem indigenen Volk im brasilianischen Regenwald, gemeinsam mit Rüdiger Nehberg — Menschen, die ohne Hilfsmittel leben, nicht weil sie müssen, sondern weil sie es können.
Überall die gleiche Beobachtung: Was in echten Krisen den Unterschied macht, ist nicht die Ausrüstung. Es sind die Fähigkeiten, die Haltung und die Entscheidungen.
Aus diesen Erfahrungen und der Forschung von Kozlowska, Meichenbaum, Bandura und Frankl habe ich Die Innere Ausrüstung erkannt. Ein Trainingsmodell, das praktische Survival-Skills mit der Fähigkeit verbindet, sie unter echtem Druck abzurufen. Nicht als Theorie. Als Trainingsmethode, die im Feld funktioniert. Dieses Modell ist das Fundament deiner Ausbildung.
Seit 2008 arbeite ich als Wildnispädagoge und Survival-Trainer. Aus dieser Arbeit ist meine Wildnisschule in Brandenburg entstanden — dort bilde ich Menschen in praktischen Survival-Skills aus: Feuer, Shelter, Navigation, Wasser, Nahrung, Erste Hilfe, Werkzeugbau. Ich leite jeden Kurs persönlich — von Tag 1 bis zur Zertifikatsübergabe. Maximal 12 Teilnehmer, ein Trainer. Keine wechselnden Lehrkörper. Eine durchgängige Ausbildung aus einer Hand — auch die Mentor-Beziehung über die zwölf Monate gebe ich nicht ab.
Die Innere Ausrüstung
Die vollständige Geschichte — von den Krisengebieten bis zum Trainingsmodell — in meinem Buch: Die Innere Ausrüstung.
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In Deutschland gibt es keine vergleichbare zivile Ausbildung, die alle drei Prinzipien über 12 Monate systematisch umsetzt.
Belastungsmanagement-Training ist Bildungsarbeit, keine Therapie. Bei psychischen Belastungssymptomen wende dich an Ärztinnen, Ärzte oder Psychotherapeuten.
IPA Award 2017 „Best of Show“ · CNN International · ZDF Terra X · Penguin Random House Autor
„Ich habe Menschen unter Druck zerbrechen sehen. Und bestehen. Der Unterschied ist trainierbar.“
— Maurice Ressel
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Was du über 12 Monate bekommst — Stück für Stück, zum richtigen Zeitpunkt
Die Survival Ausbildung umfasst 20 Präsenztage, 16 Feldaufgaben, 8 Zoom-Termine, 6 Begleithefte, 5 Dimension-Workbooks, das Ausweich-Handbuch, das Recht-Workbook, ein 48h-Solo, das Ausweich-Szenario und ein geführtes Feldtagebuch über 12 Monate. Alles im Kurspreis enthalten. Maximal 12 Teilnehmer pro Jahrgang.
Präsenztage
im Wald
Feldaufgaben
dazwischen
Zoom-Termine
mit Kohorte
Seiten
Material
Die Präsenztage im Wald sind der Kern. Aber du trainierst nicht nur in den Modulen. Die zwölf Monate dazwischen sind genauso wichtig — und dafür bekommst du alles, was dieses Trainingsmodell ausmacht.
Sechs Begleithefte, fünf Workbooks
Sechs eigenständige Begleithefte — als PDF, modulweise verteilt, nicht auf einmal: Was in deinem Körper unter Stress passiert. Wie du einen Stressplan baust, der funktioniert. Wie du deine Werte unter Druck lebst. Wie du Klarheit behältst, wenn dein Kopf langsam wird. Was Selbstwirksamkeit wirklich bedeutet. Und die sechs Grundübungen, die das Ganze über zwölf Monate am Leben halten.
Fünf Dimension-Workbooks — eines pro Baustein des Trainingsmodells, jedes 20–30 Seiten.
Dazu kommen die Materialien der zweiten Disziplin.
Das Ausweich-Handbuch „Wenn du gehen musst” (30–40 Seiten, modulweise verteilt) macht zu Hause trainierbar, was im Feld keinen Platz hat: Rechts-Fälle, Lagebeurteilung, Kartenarbeit, dein Ausweichgepäck.
Das Recht-Workbook (24 Seiten) bekommst du an Tag 1 von Modul 1 — es begleitet alle vier Module mit Fallübungen.
Jedes Modul-Workbook trägt eine eigene Ausrüstungs-Sektion. Vor Modul 4 erarbeitest du dein Ausweichgepäck-Konzept (6 Seiten), bringst es ausgefüllt mit und begründest jede Entscheidung vor der Gruppe.
Insgesamt rund 400 Seiten Material über zwölf Monate. Die Zeit zwischen den Modulen hat damit ihr eigenes Werkstück — nicht nur Aufgaben.
Ausrüstung: beherrschen und entbehren
Diese Ausbildung lehrt beide Richtungen.
Du lernst Ausrüstung wirklich kennen: drei Kategorien, Tragesysteme im Gelände, Karten- und Kompassarbeit als Grundlage der mehrtägigen Routen, Funkgeräte mit Hands-on — und Optik bis hin zu Wärmebild und Nachtsicht im Überblick, praktisch, wenn Geräte verfügbar sind.
Alles davon ist als Zivilist legal, und alles davon hat im Curriculum eine Funktion. Beobachtung gehört dazu: Wer früh wahrnimmt, kann ausweichen, bevor er reagieren muss.
Wie sich die getragene Ausstattung dafür staffelt, zeigt das Ausweichgepäck [verlinkt: /glossar/ausweichgepaeck/] — was am Körper bleibt, was abgelegt werden kann.
Und dann lernst du die Gegenrichtung: zwölf Monate lang ersetzt ein Skill nach dem anderen ein Stück Ausrüstung — bis am Ende Messer und Schnürsenkel reichen. Beides zusammen lehrt in Deutschland niemand sonst. Oder, wie Mors Kochanski es gesagt hat:
„Je mehr du weißt, desto weniger musst du tragen.”
— Mors Kochanski
Zwischen den Modulen
16 Feldaufgaben — in deinem eigenen Wald oder Parkgebiet, nicht im Seminarraum. Du brauchst kein eigenes Grundstück.
8 Zoom-Termine mit deiner Kohorte, je 45 Minuten — einer davon als Equipment Talk: deine Ausrüstungsfragen aus Modul 1, Vorbereitung auf Modul 2.
Dein Feldtagebuch, zwölf Monate lang geführt. Und am Ende: dein Innerer Kodex — geschrieben, getestet, gelebt.
Der Takt — vor, zwischen, nach jedem Modul
Vor jedem Modul bekommst du eine Packliste, einen Vorbereitungs-Guide und die Materialien für die nächsten fünf Tage.
Zwischen den Modulen: Feldaufgaben per E-Mail, Zoom-Termine mit Retrieval-Quiz und Breakout-Rooms, Grundübungs-Erinnerungen.
Danach: Alumni-Tribe mit vierteljährlichem Impuls. Quartalsweise Revision in Eigenverantwortung.
Du kaufst dein eigenes Feldtagebuch. Du druckst deine eigenen Karten. Du schreibst deine eigenen Einträge. Nichts wird für dich gedruckt und verteilt — alles gehört dir.
Ablauf, Standort und Ausrüstung — was du wissen musst
Das Trainingsgelände liegt in Britz bei Eberswalde, Brandenburg — 45 Minuten von Berlin (Direktzug RE3/RB63). Alle vier Module laufen Montag bis Freitag, als Bildungsurlaub nutzbar. Du schläfst draußen — erst im Zelt, später im selbst gebauten Shelter. Nebenkosten: 300–500 Euro über 12 Monate.
Britz bei Eberswalde — rund 50 Minuten nordöstlich von Berlin
Standort
Das Trainingsgelände liegt in Britz bei Eberswalde, Brandenburg — rund 45 Minuten nordöstlich von Berlin. Mit dem Auto über die A11, Ausfahrt Finowfurt. Mit der Bahn: Direktzug RE3 oder RB63 bis Britz, vom Bahnhof 15 Minuten zu Fuß. Kostenlose Parkplätze vor Ort.
Übernachtung
Du schläfst draußen. Im ersten Modul mit Zelt, Tarp oder Hängematte. In den folgenden Modulen baust du dein Shelter selbst — aus dem, was der Wald hergibt. Draußen schlafen gehört zur Ausbildung wie Feuermachen und Navigation. Sanitär: Feldhygiene und Wald-Toilette sind Teil des Trainings.
Verpflegung
Alle Module finden bei jedem Wetter statt — Regen, Wind und Kälte sind Teil des Trainings, nicht Grund zur Absage. Abendessen am Feuer ist im Kurspreis enthalten. Frühstück und Mittagessen organisierst du selbst. Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. Ernährungsbedürfnisse bitte im Vorgespräch ansprechen.
Typischer Tagesablauf
Morgen-Session im Feld — Skills, Demo, Praxis. Mittagspause. Nachmittag — Vertiefung und Szenarien. Abendessen am Feuer. Gelegentlich optionale Abend-Sessions für Nachtübungen. Anreise am Montagmorgen, Abreise am Freitagnachmittag. Handyempfang auf dem Gelände ist vorhanden. Während des Trainings wird das Handy weggelegt — für Notfälle bist du über mich erreichbar.
Ausrüstung
Zum Start brauchst du ein Schlaf-Setup (Schlafsack, Isomatte) und ein feststehendes Messer. Die Kursausrüstung — vom Feuerstahl bis zu Karte und Kompass — stelle ich komplett. Budget für die Grundausrüstung: 200–400 €. Das Wintermodul im Januar bringt Temperaturen bis –10 °C. Die Packliste berücksichtigt das. Mehrstündige Geländeabschnitte mit Rucksack gehören zur Ausbildung — passende Tragesysteme besprechen wir vor Modul 1.
Nebenkosten
Rechne mit 300–500 € über die gesamte Ausbildung — für Anreise, Selbstverpflegung und Grundausrüstung. Keine versteckten Gebühren. Nach deiner Buchung bekommst du die detaillierte Packliste, Anfahrt mit GPS-Koordinaten und Vorbereitungsmaterial. Bei Fragen erreichst du mich jederzeit persönlich.
Deine Sicherheit
Deine Sicherheit hat für mich Priorität. Bei der Buchung füllst du einen kurzen Gesundheitsfragebogen aus — 11 Fragen, 3 Minuten. Die meisten Teilnehmer sind danach direkt startklar. Falls dein Profil einen Arztbesuch erfordert, bekommst du eine Vorlage, die genau beschreibt, was im Training passiert. Am Kurstag unterschreibst du ein Informed-Consent-Formular. Die vollständige Sicherheits-Architektur findest du weiter unten.
Nach deiner Buchung bekommst du alle Informationen, die du brauchst: detaillierte Packliste, Anfahrtsbeschreibung mit GPS-Koordinaten, Ausrüstungsempfehlungen und Vorbereitungsmaterial. Bei Fragen zur Ausrüstung, Anreise oder Vorbereitung erreichst du mich jederzeit persönlich.
Teilnehmer erzählen
Drei Teilnehmer. Ungeskriptet.
„Ich habe bei 4 Grad draußen geschlafen ohne Schutz. Feuer gemacht. Diese Sicherheit, dass ich klarkomme unter widrigsten Umständen — das bestärkt mich in meinem Leben jetzt.“
— Franziska Vogel, Naturpädagogin
„Gewisse Dinge kann man nicht ändern, auch im Alltag. Da dann die innere Ruhe zu haben und zu sagen: Okay, das ist jetzt gerade so, dann passe ich mich halt an.“
— Jan Sülzen, Student
„In der Natur klarzukommen mit so gut wie keinen Hilfsmitteln, nur mit dem Messer, nur mit der Kleidung am Körper. Die eigenen Grenzen herausfordern und überschreiten. So eine Erfahrung wird man nicht mehr vergessen.“
— Marc Braun, Finanzfachmann
Kosten, Termine und Ablauf der Survival Ausbildung
Deine Investition
Die Survival Ausbildung kostet 2.990 € einmalig oder 10 × 299 € als Ratenzahlung ohne Zinsen. Im Preis: 20 Präsenztage mit Maurice Ressel, 48h-Solo, Ausweich-Szenario, Begleitmaterial, Kohorte, Zertifikat. Unter 150 € pro Präsenztag. Nächster Start: 12. April 2027 in Brandenburg bei Berlin.
Was im Preis enthalten ist
Vier Module über 12 Monate, 8 Zoom-Termine, 16 Feldaufgaben, 6 Begleithefte, 5 Dimension-Workbooks, Ausweich-Handbuch, Recht-Workbook, 48h-Solo, Ausweich-Szenario, Feldtagebuch, geschlossene Kohorte über 12 Monate, Abschluss-Zertifikat — alles enthalten. Keine versteckten Kosten.
Was 12-Monats-Ausbildungen in Deutschland kosten
200–350 €
unter 150 €
Professionelle Survival-Ausbildungen im DACH-Raum kosten zwischen 2.000 € und 7.000 €. Viele decken Skills oder Theorie ab — selten beides unter echtem Druck.
0 % Zinsen, keine Bonitätsprüfung
✓Sicher zahlen mit Stripe, PayPal oder SEPA
✓Bis 6 Wochen vor Start kostenfrei stornieren
✓Bei Fragen: persönliches Gespräch jederzeit möglich
Wie sich diese Survival Ausbildung von anderen unterscheidet
Mein Kursprogramm orientiert sich an einem dokumentierten Curriculum der US-Streitkräfte mit über 70 Jahren Forschungsgeschichte: SERE (Survival, Evasion, Resistance, Escape).
Psychologisch fundiert ist es im Stress Inoculation Training nach Donald Meichenbaum (1985, 2007) und im RAND-Report Robson/Manacapilli (RR-750, 2014) systematisch erforscht.
Die SERE-Architektur — Conceptualization, Skills Acquisition, Application — ist die Grundlage für ernsthaftes Survival-Training und in meinen Kursen in eine zivile Sprache übersetzt: Schutz, Vermeidung, Belastung aushalten, Wiedereinstieg in den Alltag.
Was zivil legal trainierbar ist, lehre ich. Was nicht, lasse ich weg.
Vergleich: 12-monatige Survival-Ausbildung der Wildnisschule Lupus vs. typische Survival-Ausbildungen im DACH-Raum
| Typisch im DACH-Raum | Bei Maurice Ressel | |
|---|---|---|
| Kursstruktur | Mehrere Module, häufig einzeln buchbar | 4 Module in fester Sequenz über 12 Monate |
| Psychologie-Methodik | Selten systematisch integriert | Die Innere Ausrüstung — 5 Dimensionen, 60+ Quellen |
| Ziviles Ausweichen | Lehrt kein Anbieter systematisch | Zweite Disziplin — über alle 4 Module integriert |
| Zwischen den Modulen | Eigenverantwortliche Pause | 16 Feldaufgaben, 8 Zoom-Termine, Begleithefte, Kohorte |
| Begleitmaterial | Variiert — häufig minimal | 6 Begleithefte + 5 Workbooks + Ausweich-Handbuch + Recht-Workbook. ~400 Seiten |
| Solo-Erfahrung | Kein Standard | 48 Stunden allein — Sicherheitsprotokoll, Debrief |
| Geschlossene Gruppe | Kein Standard | Dieselbe Kohorte, 12 Monate. Max. 12 Teilnehmer |
| Ausrüstungs-Reduktion | Kein didaktisches System | 4 Module: volles Kit → Messer + Schnürsenkel |
Nächster Start
Die Ausbildung startet einmal pro Jahr mit maximal 12 Teilnehmern. Die vier Module finden im Abstand von 10 bis 16 Wochen statt — jeweils Montag bis Freitag, berufsbegleitend und als Bildungsurlaub nutzbar.
Alle vier Modul-Termine im Detail siehst du beim Buchungs-Widget weiter unten ↓
Du kannst bis 6 Wochen vor Beginn kostenfrei stornieren. Umbuchung auf den nächsten Jahrgang ist bis 4 Wochen vorher möglich.
Alle Preise sind Endpreise inkl. 19 % MwSt. · Wildnisschule Lupus, Maurice Ressel, Hans-Marchwitza-Str. 5, 16227 Eberswalde · USt-ID: DE271810405
Kein Widerrufsrecht gem. §312g Abs. 2 Nr. 9 BGB (Freizeitveranstaltung zu festem Termin). Stornierung: Bis 6 Wochen vorher 25 %, bis 29 Tage 50 %, bis 15 Tage 70 %, ab 14 Tage 90 %. Ersatzteilnehmer jederzeit kostenfrei. Alle Preisdetails und AGB
Bildungsurlaub: Bezahlte Freistellung für deine Ausbildung
Alle 20 Präsenztage der Survival Ausbildung sind als Bildungsurlaub nutzbar — Montag bis Freitag, in vier Modulen über 12 Monate. In 14 von 16 Bundesländern hast du Anspruch auf bezahlte Freistellung. Kein einziger Urlaubstag fällt aus. Alle Unterlagen für den Antrag bekommst du nach der Anmeldung von mir.
Was viele nicht wissen: In den meisten Bundesländern hast du Anspruch auf 5 bis 10 Tage bezahlte Weiterbildung pro Jahr — zusätzlich zu deinem regulären Urlaub.
So funktioniert es für die Survival-Ausbildung
1. Prüfe deinen Anspruch — Arbeitnehmer in allen Bundesländern außer Bayern und Sachsen haben Anspruch. In den meisten Ländern: 5 Tage pro Jahr, kumulierbar auf 10 Tage in zwei Jahren.
2. Du bekommst die Unterlagen — Nach deiner Anmeldung schicke ich dir alle Dokumente für den Antrag bei deinem Arbeitgeber.
3. Du reichst den Antrag ein — Mindestens 6 Wochen vor Modulbeginn. Dein Arbeitgeber kann nur aus zwingenden betrieblichen Gründen ablehnen.
4. Du wirst freigestellt — bei vollem Gehalt. Keiner deiner Urlaubstage fällt weg.
Rechenbeispiel: Bei 5.000 € Bruttogehalt entsprechen 20 Tage Bildungsurlaub rund 4.600 € — Urlaubstage, die du nicht opfern musst. Das macht das Gespräch zu Hause deutlich einfacher: Kein Familienurlaub fällt aus, kein Wochenende wird belastet.
Modul-Details
Das 48h-Solo findet zwischen Modul 3 und Modul 4 statt — am Wochenende, auf deine Zeit. Das Modul selbst bleibt Montag bis Freitag, vollständig als Bildungsurlaub nutzbar. Das Debrief des Solos findet am ersten Tag von Modul 4 statt. Fragen dazu? Im Beratungsgespräch kläre ich mit dir alles — auch, welche Förderungen für dich infrage kommen.
Solo-Selbstständige im Outdoor-, Bildungs- oder Coaching-Bereich: Die KOMPASS-Förderung des BMAS kann bis zu 90 Prozent der Weiterbildungskosten übernehmen.
Sicherheit ist hier kein Versprechen — sie ist dokumentiert
Meine Kurse laufen seit 2019 — mit einem Sicherheitskonzept nach dem NOLS-Prinzip: Risiko wird systematisch aufgebaut, nicht vermieden.
Konkret heißt das:
- Betriebshaftpflichtversicherung und dokumentierte Notfall-Protokolle.
- Für jedes Modul ein Notfallplan mit GPS-Koordinaten und Rettungskette.
- Erste-Hilfe-Ausrüstung als Pflichtbestandteil jedes Moduls.
- Die Ausrüstungs-Kategorien — Funk, Optik, Erste Hilfe, Sicherheit, Bewegung im Gelände — curricular verankert, über die vier Module aufgebaut.
Über Risiken sprechen, ohne uneinlösbare Sicherheitsversprechen zu geben — das ist die Linie, an der ich mich orientiere. Wer in der Natur trainiert, übernimmt Verantwortung.
Ich begleite, ich übersetze, ich erkläre. Den letzten Schritt geht jeder Teilnehmer selbst.
Deine Garantie
Du buchst Feuer machen, Shelter bauen, Krisenkompetenz — und fünf Tage Training mit mir. Nach dem ersten Modul merkst du: Das ist nicht das Richtige für dich? Voller Betrag zurück. Ohne Bedingungen. Ohne Diskussion.
Echte Kompetenz entsteht nur, wenn du frei entscheidest — nicht aus Verpflichtung. Wer nach fünf Tagen im Wald nicht spürt, dass das hier anders ist, soll gehen. Das ist ehrlicher. Ich kann das anbieten, weil ich weiß, was nach fünf Tagen im Wald passiert.
✓ Voller Betrag zurück nach dem ersten Modul
✓ Keine Bedingungen, keine Diskussion
✓ Kostenfreie Stornierung bis 6 Wochen vor Start
Bei späterer Stornierung gelten die Bedingungen in meinen AGB.
Diese Ausbildung ist nicht für jeden.
lieber ein Abenteuer-Wochenende suchst.
ein Abenteuer-Wochenende im Wald suchst — dafür gibt es den Tageskurs.
nicht bereit bist, zwölf Monate systematisch zu lernen und zu üben.
körperlich nicht fit genug bist, mehrere Tage im Freien zu verbringen. Richtwert: 10 km mit Rucksack, bei Kälte draußen schlafen.
nur Techniken abhaken willst, ohne zu verstehen, wie du sie unter Druck abrufst.
dich zwölf Monate lang prüfen lassen willst.
echte Survival-Fähigkeiten aufbauen willst — Feuer, Shelter, Navigation, Erste Hilfe, Werkzeugbau, Wasser, Nahrung.
bereit bist, dich zwölf Monate lang ernsthaft fordern zu lassen.
wissen willst, was du unter Druck tatsächlich kannst — und was noch Training braucht.
eine Ausbildung suchst, die dich prüft, nicht nur beschäftigt.
Unsicher, ob das für dich passt? Ruf mich an — ich sage dir ehrlich, ob du so weit bist oder ob erst der Tageskurs sinnvoller ist.
Häufige Fragen zur Survival-Ausbildung
Was ist das eigentlich?
2.990 € einmalig oder 10 × 299 € als Ratenzahlung ohne Zinsen.
Im Preis enthalten ist die gesamte Ausbildung: 8 Zoom-Termine, 16 Feldaufgaben, 6 Begleithefte, 5 Dimension-Workbooks, Ausweich-Handbuch und Recht-Workbook, 48h-Solo, Ausweich-Szenario, Feldtagebuch, geschlossene Kohorte, Abschluss-Zertifikat.
Teure Ausrüstung brauchst du nicht: Spezialausrüstung wie Funk und Optik stelle ich im Kurs — deine Nebenkosten bleiben bei 300–500 €.
Weil Können nicht in einer Woche entsteht. Skills, die unter Stress halten sollen, brauchen Wiederholung über Monate — nicht ein langes Wochenende und dann Stille. Die Forschung nennt das Spacing: Verteiltes Üben verankert Fähigkeiten deutlich dauerhafter als komprimiertes Training.
Die 12 Monate sind kein Zeitpolster. Sie sind der Mechanismus. Vier Präsenzmodule über vier Jahreszeiten — Frühling, Sommer, Herbst, Winter. Dazwischen: Feldaufgaben in deinem eigenen Wald, Zoom-Termine mit der Kohorte, Grundübungen als Alltagspraxis.
Die meisten Survival-Ausbildungen im DACH-Raum sind mehrere Wochenenden zum gleichen Thema — Skills-Vermittlung in komprimierter Form. Diese Ausbildung: 4 Module über 12 Monate, mit systematischer Progression.
Vier Merkmale machen den Unterschied:
- Progressive Autonomie — ich leite an, ziehe mich schrittweise zurück und lasse dich am Ende allein entscheiden.
- Psychologie ist eingebettet, nicht aufgesetzt — du lernst nicht erst Techniken und dann Stressbewältigung, sondern beides gleichzeitig im Feld.
- Gear-Reduktion über 12 Monate — macht sichtbar, was du gelernt hast; jedes Stück Ausrüstung, das wegfällt, ersetzt ein Skill.
- Ziviles Ausweichen als zweite Disziplin, über alle vier Module — das lehrt im DACH-Raum kein anderer Anbieter systematisch.
Ziviles Ausweichen ist das aktive, geplante Sich-Entziehen aus einer Bedrohungslage — unbewaffnet, legal, ohne entdeckt zu werden. Ich habe diese Disziplin benannt; die vollständige Einordnung steht im Glossar.
Survival und Ausweichen sind zwei Antworten auf dieselbe Frage: bleiben oder gehen? Wer nur bleiben kann, hat die halbe Krisenkompetenz.
Deshalb läuft das Ausweichen hier nicht als Exkurs, sondern als Strang über alle vier Module: Lagebeurteilung ab Modul 1, Routenwahl in Modul 2, diskrete Bewegung in Modul 3, das Szenario in Modul 4.
Beide Disziplinen nutzen dieselben Grundfähigkeiten — Feuer, Wasser, Navigation, Entscheiden unter Druck. Eine am Ort. Eine in Bewegung.
Aus zwei Quellen, die ich offen benenne.
Die erste ist mein Beruf: 15 Jahre Krisenfotojournalismus in 22 Ländern — planvoll in Gefahrenzonen hinein, kontrolliert wieder heraus, unbewaffnet und ohne Mandat.
Die zweite: der fachliche Austausch mit zwei Soldaten der Bundeswehr — einem Fernspäher und einem Nahaufklärer —, deren Können ich für zivile Teilnehmer übersetzt habe. Wer genau, woher, und was davon ich lehre: Das steht offen im Quellen-Kasten weiter oben auf dieser Seite.
Der Kern in einem Satz: Was zivil legal trainierbar ist, lehre ich. Was nicht, lasse ich weg. Ich bin kein Soldat.
Nein. Die Abgrenzung ist Teil der Disziplin selbst.
Ich arbeite mit dem Vokabular des Bundesamts für Bevölkerungsschutz — Notgepäck, Selbstvorsorge, Eigenvorsorge — nicht mit Szene-Sprache. Der Rechtsrahmen ist Lehrinhalt, Deeskalation und Fluchtprinzip stehen vor allem anderen, Waffen-Skills und Kampftraining gibt es bei mir nicht.
Und die Teilnehmer? Berufstätige zwischen 35 und 55 — IT, Medizin, Pädagogik, Unternehmensführung. Eine Bewertung auf ProvenExpert bringt es auf den Punkt: „Zum Glück keine Prepper-Spinner.“
Ziviles Ausweichen ist eine nüchterne Kompetenz, kein Lebensstil.
Du lernst den Rahmen, in dem ziviles Handeln in einer Bedrohungslage steht: Notwehr (§ 32 StGB), rechtfertigender Notstand (§ 34 StGB), Waffenrecht (§ 42a WaffG) — mit Schemata und Fallübungen über alle vier Module, dokumentiert im Recht-Workbook.
Das Ziel ist Orientierung: wissen, was erlaubt ist und wo Grenzen liegen — bevor du sie brauchst. Eine Besonderheit überrascht viele: Beim Notstand ist Ausweichen rechtlich das mildere Mittel — und damit oft geboten.
Das ist Information für Erwachsene, keine Rechtsberatung. Für den Einzelfall empfehle ich einen Fachanwalt für Strafrecht.
Die Survival-Woche zeigt dir in sieben Tagen, was unter Stress möglich ist. Die Ausbildung macht es zur Gewohnheit — über 12 Monate, mit systematischer Wiederholung, geschlossener Kohorte und vollständiger Identitätsarbeit.
Der Unterschied ist nicht mehr Inhalt. Der Unterschied ist Zeit und Tiefe.
Konkret: Die Woche hat 7 Präsenztage und ein 24h-Solo. Die Ausbildung hat vier Module über zwölf Monate, ein 48h-Solo, das Ausweich-Szenario, 16 Feldaufgaben, 8 Zoom-Termine, 5 Dimension-Workbooks und eine vollständige Gear-Progression — von vollem Kit bis Messer und Schnürsenkel.
In der Woche trainierst du unter Anleitung. In der Ausbildung trainierst du, bis du die Anleitung nicht mehr brauchst.
| Survival-Woche · 7 Tage | Ausbildung · 12 Monate | |
|---|---|---|
| Dauer | 7 Tage komprimiert | 4 Module über 12 Monate |
| Solo | 24h (Sommer) | 48h (zwischen Modul 3 und 4) |
| Zweite Disziplin | Grundlagen, erstes Mini-Szenario | Voller Strang + 24h-Ausweich-Szenario |
| DIA-Dimensionen | Alle 5 vertieft | Alle 5 integriert + Teaching Practicum |
| Material | 6 Hefte | ~400 Seiten über 12 Monate |
| Spacing | Keins | 12 Monate mit Zwischen-Phasen |
| Gruppe | Wechselnd | Geschlossen, dieselbe Gruppe |
| Ergebnis | Du funktionierst unter Stress | Du kannst andere anleiten |
| Abschluss | Kein formaler Abschluss | Ausweich-Szenario + Capstone Messer & Schnürsenkel |
Passt das für mich?
Nein. Direkteinstieg ist möglich. Die Ausbildung beginnt bei den Grundlagen — in allen sieben Skill-Kategorien.
Du solltest körperlich fit genug sein, mehrere Tage im Freien zu verbringen: 10 Kilometer mit Rucksack, bei Kälte draußen schlafen. Extremsport-Fitness ist nicht nötig.
Die Mehrheit meiner Teilnehmer sind Berufstätige zwischen 35 und 55 ohne Outdoor-Vorerfahrung. IT, Medizin, Ingenieurwesen, Pädagogik, Unternehmensführung. Wer unsicher ist: Starte mit der Survival-Woche und entscheide danach.
Ja. Die vier Module finden jeweils Montag bis Freitag statt — jedes Modul als Bildungsurlaub nutzbar. Du brauchst keinen einzigen regulären Urlaubstag. Die Selbstlernphasen: 2–3 Stunden pro Woche.
Die Termine stehen ein Jahr im Voraus fest. Die meisten Arbeitgeber akzeptieren frühzeitige Planung. Alle Modultage fallen unter die Woche — kein Wochenende fällt aus.
Professionelles Survival-Training ist nicht gefährlich, wenn es strukturiert aufgebaut ist. Mein Sicherheitskonzept folgt dem NOLS-Prinzip: Risiko wird systematisch aufgebaut, nicht vermieden.
Das 48h-Solo läuft mit GPS-Tracker, Notfall-Trillerpfeife und Check-in-Protokoll; das Ausweich-Szenario mit Funkkontakt zur Basis und vereinbartem Pausenwort. Seit Gründung der Schule habe ich keinen schweren Zwischenfall verzeichnet.
Zu den Voraussetzungen: Bei der Buchung füllst du einen Gesundheitsfragebogen aus — 11 Fragen, 3 Minuten. Beantwortest du alle mit Nein, bist du sofort startklar. Bei Ja-Antworten: ärztliche Freigabe mit Arztvorlage. Am Kurstag: Informed Consent. Krankenversicherung ist Pflicht. Bei Unsicherheiten: Ruf mich an.
Bei der Buchung füllst du einen Gesundheitsfragebogen aus — 11 Fragen, 3 Minuten. Beantwortest du alle mit Nein, bist du sofort startklar. Bei Ja-Antworten: ärztliche Freigabe mit Arztvorlage. Am Kurstag: Informed Consent. Krankenversicherung Pflicht. Bei Unsicherheiten: Ruf mich an.
Und wenn ich mich entscheide?
Die Termine stehen ein Jahr im Voraus fest. Wenn du ein Modul verpasst, holst du es mit der nächsten Kohorte nach. Umbuchung bis 4 Wochen vorher kostenfrei. Nachhol-Option im Preis enthalten. Weniger als 10 % der Teilnehmer nutzen das.
Ja. Wenn du nach dem ersten Modul — fünf Tage intensives Feldtraining — merkst, dass die Ausbildung nicht das Richtige für dich ist, bekommst du den vollen Betrag zurück. Ohne Bedingungen, ohne Diskussion. Bis 6 Wochen vor Start ist eine Stornierung kostenfrei.
Wer nach fünf Tagen im Wald weitermacht, tut es aus Überzeugung. Wer geht, bekommt sein Geld. Seit Gründung der Schule wurde diese Garantie selten genutzt — die Ausbildung hält, was sie verspricht.
Nach Modul 4 erhältst du das Abschluss-Zertifikat meiner Wildnisschule. Es dokumentiert die 20 Präsenztage, die sieben Skill-Kategorien, beide Disziplinen und die Abschluss-Elemente: 48h-Solo, Ausweich-Szenario, Capstone mit Messer und Schnürsenkel, deine Mini-Lehrprobe.
Es ist kein staatlicher Abschluss — eine staatlich geregelte Survival-Zertifizierung existiert in Deutschland bei keinem Anbieter. Sein Wert liegt im dokumentierten Können: zwölf Monate nachweisbar trainiert, am Ende eigenständig bestanden.
Mit dem Zertifikat gehörst du zum Alumni-Netzwerk — vierteljährlicher Impuls, jährliches Treffen am Standort.
Der nächste Schritt
Du hast jetzt zwei Möglichkeiten: Weitermachen wie bisher. Oder den ersten Schritt machen.
In 12 Monaten könntest du Feuer machen, dich orientieren, einen Shelter bauen — und wissen, dass du auch unter Druck ruhig bleibst. Nicht weil du es glaubst, sondern weil du es trainiert hast.
Wenn du nach dem ersten Modul merkst, dass es nicht passt, bekommst du dein Geld zurück. Ohne Bedingungen. Pro Durchgang nehme ich maximal 12 Teilnehmer auf.
Deine vier Module im Überblick
Alle Termine Mo–Fr · vollständig als Bildungsurlaub anrechenbar
Modul 1
Foundation
12.–16. April 2027
Frühling · KW 15
Grundlagen, Gruppe, erste Skills
Modul 2
Expansion
21.–25. Juni 2027
Sommer · KW 25
Skill-Vertiefung, erste Stress-Exposition
Modul 3
Integration
27. Sept.–01. Okt. 2027
Herbst · KW 39
Autonomie, Peer-Teaching, 24h-Solo
Modul 4
Mastery
17.–21. Januar 2028
Winter · KW 3
48h-Solo, Prüfung, Zertifizierung
12 Monate · 4 Module · 20 Präsenztage
Zwischen den Modulen: Selbstlernphasen, Zoom-Calls, Rausaufgaben und Buddy-System
↑Warum zwölf Monate, obwohl die Module über neun Monate verteilt sind
Die vier Präsenzmodule laufen über die vier Jahreszeiten — Frühling bis Winter. Die Ausbildung selbst beginnt vier Wochen vor dem ersten Modul mit deiner Vorbereitung und läuft nach dem letzten Modul in deine eigene Praxis weiter. Zwölf Monate — nicht weil du zwölf Monate im Wald bist, sondern weil du zwölf Monate lang trainierst.
Buchung
2.990,00 € pro Person *
Noch Fragen?
Schreib mir persönlich an info@wildnisschule-lupus.de — ich antworte innerhalb von 24 Stunden.
Kostenloser Zoom-Infoabend
Offene Fragerunde, kein Verkauf. Du stellst deine Fragen, ich beantworte sie ehrlich — auch die unbequemen.
→ Zum Infoabend anmelden
P.S.: „Wenn du unsicher bist, ob meine Survival-Ausbildung das Richtige für dich ist — schreib mir. Ich beantworte jede Frage persönlich. Kein Verkaufsteam, kein Callcenter. Ich. — Maurice”



