Maurice Ressel transportiert Bauholz für den Winter-Shelter — Modul 4 der Survival-Ausbildung im verschneiten Brandenburg

Survival-Ausbildung

Survival-Ausbildung:
In sechs Blöcken lernst du im Wald, was zu tun ist — wenn alles andere wegfällt

Du lernst in sechs Blöcken, unter Druck handlungsfähig zu bleiben. Draußen, weil man es dort üben kann: mit weniger Ausrüstung, bei Nacht und Kälte, allein und in der Gruppe. Geprüft an neun offen gelegten Aufgaben. Damit du es mitnimmst zu den Menschen, die auf dich schauen.

Dazu mein zweites Fach, Ziviles Ausweichen. 6 Blöcke durch vier Jahreszeiten, berufsbegleitend: fünf verlängerte Wochenenden und eine Woche. In Brandenburg, rund 50 Minuten von Berlin.

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026

Maurice Ressel demonstriert Shelter-Bau-Techniken während der Survival-Ausbildung an der Wildnisschule Lupus in Brandenburg

Survival Ausbildung: Das Wichtigste in 60 Sekunden

Die Survival Ausbildung ist eine Ausbildung durch vier Jahreszeiten: sechs Blöcke, 27 Präsenztage, 21 Nächte draußen — fünf verlängerte Wochenenden von Donnerstag bis Sonntag und eine Woche. Alle sechs Termine stehen in der Übersicht. In Britz bei Eberswalde, Brandenburg — rund 50 Minuten von Berlin, RE3/RB63 bis Britz.

Gesamtpreis 2.990 €: 490 € bei der Buchung, dann zehn Monatsbeiträge, während die Ausbildung läuft. Nach Block 1 entscheidest du.

Du trainierst von Block 1 bis Block 6 direkt mit Maurice Ressel — eine Kursleitung, maximal 12 Teilnehmer.

Du lernst die Handgriffe und zeigst sie. Geprüft wird an neun Aufgaben, deren Kriterien offen liegen, bevor du buchst:

  1. Feuer unter Bedingungen
  2. Wärme halten mit Bekleidung
  3. Schutz aus der Plane
  4. Zwei Nächte im Naturbau, gestuft ohne Schlafsystem
  5. Wasser finden und aufbereiten
  6. Orientierung
  7. Erstversorgung im Gelände
  8. Bleiben oder weiterziehen
  9. Hilfe holen — Signal und Notruf

Eine Aufgabe zählt, wenn sie erreicht und später noch einmal bestätigt ist; sind alle neun erreicht und bestätigt, bekommst du das Zertifikat, mit offen gelegtem Geltungsbereich. Was jede Aufgabe verlangt, liest du vorher hier: Die neun Kernaufgaben — PDF.

Dazu übst du, was nicht geprüft wird: Nahrung aus der Natur, Gefäß und Schnur aus dem Wald. Ich lehre alles nach meinem Trainingsmodell Die Innere Ausrüstung: Handwerk und Kopf, an derselben Übung trainiert, zuerst in Ruhe, dann unter Druck.

Dazu kommt mein zweites Fach. Ziviles Ausweichen ist das Fach für den Fall, dass eine Gefahr deinen Ort trifft und dir noch Zeit lässt: Bleibst du oder gehst du, und wann? Und wenn du gehst: legal, geplant, besonnen.

Drei feste Linien gelten immer: nicht angreifen, nicht strafen, nicht zurückschlagen, wo Weggehen möglich ist. Anweisungen der zuständigen Behörden und Rettungskräfte gehen vor, auch Sperren und Umleitungen. Lagebeurteilung, Routenwahl, Deeskalation, Rückkehr — als Strang durch fünf der sechs Blöcke, mit dem Rechtsrahmen als Lehrinhalt.

Von Block zu Block wird die Ausrüstung weniger. Ein Stück fällt nach Plan weg; wer den Handgriff, der es ersetzt, noch nicht zeigt, hat es versiegelt dabei. In Block 4 bist du 48 Stunden allein, in Block 6 24 Stunden mit Messer und Schnürsenkel — Bestandteil der Ausbildung für alle, ohne Bewertung.

Das ist kein Kurs mit Nachbetreuung — das ist eine Ausbildung durch vier Jahreszeiten.

Die sechs Blöcke im Gelände sind der Kern. Dazwischen übst du weiter: Feldaufgaben, Live-Treffen, rund zwei bis drei Stunden pro Woche.

Ich begleite dich von Block 1 bis Block 6. 25 Jahre Survival-Praxis. 15 Jahre als Krisenfotojournalist in 22 Krisenländern.

2.990 € für die gesamte Ausbildung — 2.790 € bei Anmeldung bis 15. Dezember 2026. Darin: 2.450 € Ausbildungsbeitrag und 6 × 90 € Blockpauschale für Verpflegung, Platz und Logistik. So zahlst du: 490 € bei der Buchung, dann zehn Monatsbeiträge, während die Ausbildung läuft.

Nach Block 1 entscheidest du: Bis sieben Tage danach steigst du ohne Begründung aus, die 490 € bleiben, weiter ist nichts fällig. Alle Leistungen und Bedingungen weiter unten.

IPA Award 2017 „Best of Show“ · ZDF Terra X · Penguin Random House

→ Mein Beratungsgespräch vereinbaren

Noch nicht so weit? Im kostenlosen Online-Infoabend findest du heraus, ob die Ausbildung zu dir passt — Do, 26.11., 18 Uhr, kein Verkauf. Zum Infoabend anmelden

6 Blöcke

27 Präsenztage durch vier Jahreszeiten · Donnerstag bis Sonntag, einmal eine Woche

10 Urlaubstage

berufsbegleitend · 9 mit Zeitkonto für die zwei halben Donnerstage

Max. 12

Teilnehmer pro Kohorte

Diese Ausbildung ist nicht für jeden.

Vorkenntnisse brauchst du keine. Was du brauchst, ist etwas anderes.

Für dich, wenn du…

✓

Survival-Fähigkeiten aufbauen willst — Feuer, Wärme, Schutz, Wasser, Orientierung, Erstversorgung, Hilfe holen — und die Entscheidung, ob du bleibst oder gehst.

✓

Verantwortung für andere trägst — zu Hause, im Team, im Einsatz — und das mitnehmen willst, ob du draußen schon warst oder bei null anfängst.

✓

bereit bist, dich über sechs Blöcke ernsthaft fordern zu lassen.

✓

wissen willst, was du an neun offen gelegten Aufgaben zeigst — die Kriterien liest du, bevor du buchst.

Nicht für dich, wenn du…

✗

Survival-Trainer werden oder dich auf Einsätze in Krisengebieten vorbereiten willst. Das leistet diese Ausbildung nicht: Das Zertifikat ist eines meiner Schule — kein Berufsabschluss, keine Trainer- oder Guide-Qualifikation. Und sie ist zivil — keine Einsatz- oder Militärausbildung. Jede Übung kannst du mit dem Pausenwort beenden, ausgesiebt wird niemand.

✗

ein einzelnes Wochenende im Wald suchst — dafür gibt es meine Kurzkurse.

✗

Hilfe bei einer seelischen Belastung suchst. Das hier ist Training, keine Therapie: Geübt und beobachtet wird, wie du unter Druck handelst — Heilung oder Vorbeugung gegen Burn-out verspreche ich nicht.

✗

nur Techniken abhaken willst, ohne zu verstehen, wie du sie unter Druck abrufst.

Das ist kein Fitnesstest. Du musst kein Sportler sein: Erst lernst du es, dann kommt Druck — Schritt für Schritt. Deine Zeiten werden nicht bewertet. Jede Aufgabe hat eine großzügige Zeitgrenze, und wer länger braucht, übt nach.

Eine Anerkennung als Bildungszeit liegt derzeit nicht vor.

Warum sechs Blöcke durch vier Jahreszeiten

Ich habe in 22 Ländern gesehen, dass Ausrüstung nur dem hilft, der sie einsetzen kann. Diese Ausbildung trainiert den Teil, der das kann.

Vielleicht warst du schon draußen — Touren, Nächte im Wald, ein Kurs bei mir. Mit Anleitung klappt das Feuer, das Lager, die Karte. Die Frage ist, ob es auch dann klappt, wenn es darauf ankommt: bei einem Unfall im Gelände, in einem Unwetter, an einem Wintertag mit nassem Holz, in einer Nacht allein. Und ob es klappt, wenn andere auf dich schauen.

Genau darum geht es in diesem Jahr: dieselbe Aufgabe, wieder und wieder, und jedes Mal mit etwas mehr Druck. Das Jahr gibt dir mehr Gelegenheiten, dieselben Fähigkeiten nach Abstand erneut abzurufen und zu korrigieren. So sieht der Weg aus:

Ausrüstung. In Block 1 arbeitest du mit voller Ausrüstung, in Block 2 ohne Stirnlampe und Streichhölzer, in Block 4 mit den ersten fünf Dingen, in Block 6 mit Messer und Schnürsenkel.

Orientierung. In Block 2 bei Tag, mit Karte und Kompass. In Block 3 bei Nacht, zu zweit. In Block 5 über 12 bis 18 Stunden im Ausweich-Szenario.

Deshalb hat die Survival-Ausbildung sechs Blöcke mit 27 Präsenztagen in Brandenburg — durch vier Jahreszeiten. Die Ausbildung beginnt in der milden Jahreszeit. Die Woche mit den 48 Stunden allein liegt in der kühlen Zeit, meist noch ohne Frost; für eine Frostnacht gilt eine feste Regel. Der Abschluss liegt in der kältesten.

Von Blockbeginn zu Blockbeginn liegen sieben bis neun Wochen; in dieser Zeit wiederholst du, was du geübt hast, bevor die nächste Stufe kommt. Und die Gruppe bleibt dieselbe: Wenn ihr in Block 5 als Kleingruppe durch das Szenario geht, kennt ihr euch seit Block 1.

Dazu kommt die Frage des zweiten Fachs: Bleibst du oder gehst du, und wann? Diese Entscheidung fällt am besten vorher, in Ruhe.

Wer bleibt, hat nicht versagt.

Meine Teilnehmer sind Berufstätige wie du — aus IT, Medizin, Ingenieurwesen, Pädagogik, Unternehmensführung.

Was ich in Krisengebieten gesehen habe: Unter plötzlichem Druck kann der Kopf aussetzen. Manche erstarren, manche handeln unkoordiniert. Wiederholtes Üben unter Druck kann die spätere Leistung unter Druck verbessern. Deshalb kommt der Druck hier in Stufen, und zwischen zwei Stufen liegt Zeit zum Üben.

Seit 2022 erreichen mich Fragen, die früher selten waren. Mein Kursprogramm hat sich dem angepasst — innerhalb dessen, was als Zivilist legal trainierbar ist.

Vorbereitung

  1. Block 1Wochenende, 4 Tage

    Ausrüstung

    Volles Kit

    Anleitung

    Ich leite jede Übung an

  2. Block 2Wochenende, 4 Tage

    Ausrüstung

    Ohne Stirnlampe, Streichhölzer und Biwaksack; nur ein Teil der Fertignahrung

    Anleitung
  3. Block 3Wochenende, 4 Tage

    Ausrüstung

    Ohne Kochgeschirr, Ersatzkleidung, Beil und Säge

    Anleitung
  4. Block 4Woche, 7 Tage

    48 Stunden alleinFunk und feste Meldezeiten

    Ausrüstung

    Die ersten fünf Dinge; versiegeltes Sicherheitsset

    Anleitung
  5. Block 5Wochenende, 4 Tage

    Ausweich-SzenarioFunkkontakt zu mir

    Ausrüstung

    Die ersten fünf Dinge, eigenes Notgepäck

    Anleitung
  6. Block 6Wochenende, 4 Tage

    24 Stunden mit Messer und SchnürsenkelFunk und feste Meldezeiten

    Ausrüstung

    Messer und Schnürsenkel, versiegeltes Sicherheitsset

    Anleitung

    Du gibst sie vor, ich werte mit dir aus

eigene Praxis →

Sechs Blöcke durch vier Jahreszeiten: Die Ausrüstung wird von Block zu Block weniger, vom vollen Kit bis zu Messer und Schnürsenkel; die Anleitung wird leiser. In Block 4 48 Stunden allein, in Block 5 das Ausweich-Szenario, in Block 6 24 Stunden mit Messer und Schnürsenkel.

Zwischen den Blöcken: rund zwei bis drei Stunden pro Woche

Zwischen den Blöcken läuft die Ausbildung weiter. Die sechs Blöcke im Gelände sind der Kern — dazwischen hältst du in Gang, was du dort geübt hast.

Je Pause drei Feldaufgaben, eine davon zu Hause, mit Familie oder Freunden: ein Notfallplan mit Treffpunkt zum Beispiel. Dazu eine Entscheidung aus deinem Beruf oder Alltag, die du auswertest wie eine Übung im Wald, und ein Live-Treffen online mit deiner Kohorte. Ein fester Lernpartner aus der Gruppe, dein Feldtagebuch von Block 1 bis Block 6. Besprochen wird das live und im nächsten Block.

Was alles dazugehört, steht weiter unten im Detail.

Block 4

48 Stunden allein — und was danach kommt

In Block 4, der Woche, bist du 48 Stunden allein draußen, von Sonntag 10:00 bis Dienstag 10:00, am Trainingsgelände. Drei Tage im Feld liegen dann schon hinter dir. Du gehst mit den ersten fünf Dingen — Messer, Feuerstahl, Plane, Gefäß, Schnur — und einem versiegelten Sicherheitsset, das du dabeihast, aber nicht brauchen sollst. Öffnen ist erlaubt.

Wasser für die 48 Stunden hast du offen dabei, nicht im versiegelten Set. Zu essen gibt es nur, was du draußen findest — willst du aufhören, sagst du das Pausenwort und kommst ins Lager; dort gibt es Essen.

Dein Platz im Wald, dein Feuer, deine zwei Nächte — kein Programm, keine Aufgaben, keine Anleitung. Nur du, was du gelernt hast, und die Zeit.

Ich bin vor Ort, aber nicht bei dir. Dein Platz liegt in Funk- und Rufweite zum nächsten.

  • Du hast Funk und feste Meldezeiten, morgens, mittags und abends.
  • Nachts bin ich über Funk da.
  • Bleibt eine Meldung aus, gilt ein fester, schriftlicher Ablauf: Ich rufe dich über Funk; meldest du dich nicht, komme ich zu deinem Platz.
  • Und ein vereinbartes Pausenwort beendet die 48 Stunden jederzeit — ohne Begründung, ohne Bewertung.

Vorher rede ich mit dir über das, was kommen kann. Danach darüber, was du jetzt brauchst; am selben Abend sitzt du wieder mit der Gruppe am Feuer, und am Tag darauf werten wir aus. Was zwischen diesen beiden Gesprächen liegt, gehört dir.

In diesen 48 Stunden geht es um das erste Fach: Wie halte ich durch? Allein, an einem Ort. Die 48 Stunden sind Anwendung, keine Prüfung. Sie stehen für alle gleich als Bestandteil der Ausbildung auf dem Zertifikat — ohne Ergebnis.

Eine Gruppe mit Rucksäcken geht hintereinander durch hohes Gras über eine Wiese auf einen Kiefernwald zu.

Block 5

Dann kommt Bewegung: das Ausweich-Szenario

In Block 5 kommt das zweite Fach in Bewegung. Die Lage: Deine Kleingruppe — drei, vier Leute — bekommt einen Auftrag mit Lücken und einen Zielpunkt. Zeit habt ihr eine Nacht und einen halben Tag: 12 bis 18 Stunden. Ihr geht mit den ersten fünf Dingen — und jeder mit dem Notgepäck, das er sich selbst zusammengestellt hat.

Ihr beurteilt, was ihr wisst und was fehlt. Ihr wählt die Route und meidet die Engstellen — auf freigegebenen Wegen.

Unterwegs begegnet ihr anderen auf denselben Wegen, und ich spiele Lagen ein — etwa eine Verletzung, gespielt von jemandem aus der Gruppe, oder einen Funkausfall. Der Funkausfall ist nur gespielt: Für einen echten Notfall bleibt dein Gerät an.

Begegnungen löst ihr mit Sprache: Deeskalation zuerst, Abstand vor Auseinandersetzung. Ihr plant, ihr entscheidet. Ich führe nicht. Was ihr hier übt, ist genau das: als Kleingruppe durch eine Lage zu kommen, mit euren eigenen Entscheidungen.

  • Jede Gruppe hält Funkkontakt zu mir.
  • Das ist ein Sicherheitsstandard: Ihr meldet euch an festen Punkten der Strecke bei mir. Bleibt eine Meldung aus, rufe ich euch; sonst greife ich nicht ein — ihr entscheidet selbst. Ruft ihr, antworte ich und komme.
  • Ein vereinbartes Pausenwort stoppt das Szenario jederzeit — ohne Begründung, ohne Stigma.

Am Samstagnachmittag, nach dem Szenario, bist du dran mit Lehren: deine Lehrprobe, ein Handgriff für die Gruppe — Lernziel, Demonstration, angeleitete Praxis, Rückmeldung. Am Sonntag werten wir sie aus.

Ihr plant, ihr entscheidet. Ich führe nicht.

Block 6

Zuletzt: ein Messer und ein Schnürsenkel

In Block 6 kommt der Abschluss: 24 Stunden mit Messer und Schnürsenkel, von Freitagabend bis Samstagabend. Feuer, Schutz, Wasser — alles andere holst du aus dem, was du in sechs Blöcken trainiert hast. Dazu ein versiegeltes Sicherheitsset, das du dabeihast, aber nicht brauchen sollst: Öffnen ist erlaubt; notiert wird es nur anonym für die Auswertung der ganzen Gruppe, und es zählt nicht gegen dich.

Bei Frost liegen Schlafsack, Isomatte, Wärmepads und der Biwaksack im versiegelten Set. Offen dabei hast du Pfeife, Funkgerät, Erste Hilfe, Wasser für 24 Stunden und ein Notlicht. Eine Grundration bleibt verfügbar — gehungert wird nicht.

Über dein Zertifikat entscheiden diese 24 Stunden nicht. Sie stehen darauf wie die 48 Stunden allein draußen — für alle gleich, ohne Ergebnis.

Was das Zertifikat trägt und bescheinigt, steht unten unter „Welches Zertifikat erhalte ich?“.

Danach kommen ein kurzer Sicherheits-Check, eine warme Mahlzeit, Schlaf. Die Nachbesprechung kommt am nächsten Tag — mit denselben fünf Fragen, die du in diesem Jahr nach jeder Belastungsübung beantwortet hast:

  1. Was ist geschehen?
  2. Was hat dein Körper getan?
  3. Welcher Standard galt, und was hast du erreicht?
  4. Wo wurde es knapp, und was hat gegriffen?
  5. Was machst du beim nächsten Mal anders?

Die letzte Antwort schreibst du als Wenn-dann-Plan. Und mit der letzten Säule des zweiten Fachs: ankommen und zurückkehren.

Du schließt deine eigenen Grundsätze ab — die Werte, für die du unter Druck einstehst, in deinen eigenen Worten. Darauf ist die Ausbildung gebaut: dass du sie mitnimmst — nach Hause, in deinen Beruf, zu den Menschen, die auf dich schauen. Dann die Zertifikatsübergabe.

Danach gehörst du zur Alumni-Gruppe. Ein Jahr lang bekommst du von mir vierteljährlich zwei bis drei Kernaufgaben zum Selbstprüfen — oder wir treffen uns und üben. Die Ausbildung endet nicht am letzten Blocktag — sie geht in eine Form über, die du selbst trägst.

Sechs Blöcke mit mir sind ein Bogen: vom ersten Feuer bis zu dem Punkt, an dem du allein im Wald stehst. Und wendest an, was du geübt hast — wenn alles andere wegfällt.

Maurice Ressel bereitet Feuer am Winter-Shelter vor — Solo-Herausforderung der Survival-Ausbildung bei Minusgraden

Du willst wissen, ob diese Ausbildung zu dir passt?

Vorher sprechen wir, wenn du willst. Im Beratungsgespräch klären wir, ob die Ausbildung zu deinem Vorhaben passt, und gehen deine Termine durch. Ich erzähle dir, was in den sechs Blöcken passiert, wer ich bin und was dich erwartet — 30 Minuten, nach Absprache, unverbindlich, kein Verkaufsgespräch.

Ich bin dabei eher zu deutlich als zu freundlich. Lieber sagt jemand nach dem Gespräch ab, als dass er sich auf falscher Grundlage anmeldet und in Block 1 im Wald steht und merkt, dass er das so nicht wollte.

Mein Beratungsgespräch vereinbaren

✓ 30 Minuten mit Maurice — persönlich, kein Vertriebsteam

✓ Unverbindlich und ohne Verkaufsdruck

✓ Alle Fragen zu Inhalten, Terminen und Ablauf

Ein Jahrgang pro Jahr · Maximal 12 Plätze

Lieber erst in der Gruppe kennenlernen? Im kostenlosen Online-Infoabend findest du heraus, ob die Ausbildung zu dir passt — Do, 26.11., 18 Uhr, kein Verkauf. Zum Infoabend anmelden

Maurice Ressel als Krisenjournalist im humanitären Einsatz — 22 Krisenländer als Fundament der Survival-Ausbildung

Wer dich ausbildet: Maurice Ressel

Bevor ich meine Wildnisschule gründete, dokumentierte ich als Krisenfotojournalist 15 Jahre lang, wie Menschen in Krisengebieten reagieren. 22 Krisenländer. Über 30 Einsätze als Fotojournalist für UNICEF, Ärzte ohne Grenzen, GIZ, Cap Anamur und German Doctors.

Von Afghanistan über die Philippinen nach Taifun Haiyan bis in die Ukraine. Nicht als Soldat. Als ziviler Beobachter in Situationen, in denen Infrastruktur, Versorgung und Ordnung zusammengebrochen waren.

UN-Krisenregionen-Training 2013. Sechs Monate bei den Waiãpi im Amazonas-Regenwald — traditionelle Überlebenstechniken — Menschen, die ohne Hilfsmittel leben, nicht weil sie müssen, sondern weil sie es können.

Überall die gleiche Beobachtung: Was ich in echten Krisen den Unterschied machen sah, war nicht die Ausrüstung. Es waren Fähigkeiten, Haltung und Entscheidungen.

Expeditionsfotograf Maurice Ressel im Krisengebiet — 15 Jahre Felderfahrung als Basis der Survival-Ausbildung

Aus diesen Erfahrungen ist Die Innere Ausrüstung entstanden. Die Innere Ausrüstung ist das Trainingsmodell, nach dem ich Survival Training lehre: Handwerk und Kopf, an derselben Übung trainiert, zuerst in Ruhe, dann unter Druck.

Die Bausteine, aus denen das Training besteht, stützen sich auf Forschung. Das Ganze, so wie ich es lehre und in Stufen aufbaue, hat niemand in einer Studie geprüft. Welche Forschung dahintersteht, steht auf der Seite zur Inneren Ausrüstung. Dieses Trainingsmodell ist das Fundament deiner Ausbildung.

Meine eigene Survival-Praxis reicht 25 Jahre zurück. Unterrichtet habe ich ab 2019, daraus ist 2020 meine Wildnisschule in Brandenburg entstanden. Dort bilde ich Menschen aus — in dieser Ausbildung an neun Kernaufgaben, von Feuer und Wasser über Orientierung bis zur Erstversorgung im Gelände.

Ich leite jeden Block persönlich, von Block 1 bis zur Zertifikatsübergabe in Block 6. Maximal 12 Teilnehmer, eine Kursleitung, sechs Blöcke. Das gebe ich nicht ab.

Die Innere Ausrüstung – Buch von Maurice Ressel über Krisenpsychologie und Überlebenserfahrungen aus 22 Ländern

Die Innere Ausrüstung

Die vollständige Geschichte — von den Krisengebieten bis zum Trainingsmodell — in meinem Buch: Die Innere Ausrüstung.

Das Buch kostenlos lesen →

Diese Ausbildung ist zivil: Gefangenschaft, Widerstand, Kampf und das Ausweichen vor einem Gegner gibt es hier nicht. Zivil heißt: Jede Übung kannst du mit dem Pausenwort beenden, niemand wird ausgesiebt, und es gibt keine Härte um der Härte willen. Ich bin kein Soldat. Drei Merkmale prägen diese Ausbildung:

Progressive Autonomie — Anleitung wird schrittweise leiser, bis du allein entscheidest.
Druck in Stufen — Belastung wird über Monate dosiert aufgebaut, mit Zeit zum Üben dazwischen.
Die Ausrüstung wird weniger — ein Stück fällt nach Plan weg; wer den Handgriff, der es ersetzt, noch nicht zeigt, hat es versiegelt dabei. So weißt du, was du ersetzen kannst.

Die Innere Ausrüstung trainiert fünf Kompetenzbereiche im Survival Training. Jeder hat seine Leitfrage:

Was passiert in meinem Körper?
Was passiert um mich herum?
Wie verhalte ich mich in der Gruppe, wenn es darauf ankommt?
Warum halte ich durch?
Was tue ich, wenn es zählt?

In dieser Ausbildung gehen Belastbarkeit, Lagebeurteilung und Überlebenstechniken bis zur Lernstufe „Unter Belastung anwenden“: unter Druck, zusammen mit allem anderen.

Zusammenarbeit und Verantwortung und Überlebenswille gehen bis „Selbstständig anwenden“: wiederholt unter wechselnden Bedingungen, ohne laufende Anleitung. Bei diesen beiden heißt das vor allem: beobachten, fragen und besprechen.

Diese Ausbildung ist Bildungsarbeit, keine Therapie. Wer akut unter Traumafolgen oder einer anderen seelischen Erkrankung leidet, holt vorher ärztlichen oder therapeutischen Rat ein.

IPA Award 2017 „Best of Show“ · ZDF Terra X · Buchautor bei Penguin Random House und der Reihe „Ziviles Ausweichen“

„In 15 Jahren als Krisenfotojournalist in 22 Ländern habe ich gesehen, worauf es unter Druck ankommt; das war kein Survival Training, sondern Dokumentation.“

— Maurice Ressel

Du willst wissen, wie diese Ausbildung für dich aussieht?

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✓ Persönlich mit Maurice · ✓ Ob die Ausbildung zu deinem Vorhaben passt · ✓ Was dich die sechs Blöcke an Zeit kosten

Teilnehmer beim Pflanzenbestimmen und Naturkunde während der Survival-Ausbildung der Wildnisschule Lupus in Brandenburg

Stimmen aus meinen Kursen

Keine bezahlten Testimonials. Menschen, die bei mir trainiert haben. Die Survival-Ausbildung gibt es schon; ich habe sie neu aufgebaut.

„Maurice verstand es, die Gruppe durch sein Wissen zu fesseln. Mit der Machete durchs Dickicht, Feuer machen, Knotenkunde, Wasser finden und aufbereiten, Notnahrung, ein Nachtlager aufschlagen — der Tag verging wie im Flug.“

— Michele H., Teilnehmerin Survival-Tageskurs

„Ihr Wissensschatz zu Themen wie Feuer, Wasser, Survival-Nahrung und Unterschlupfbau ist beeindruckend. Das Camp bietet den perfekten Rahmen für Einsteiger und Erfahrene gleichermaßen.“

— Ivo Straßenburg, Teilnehmer Survival-Wochenende

★★★★★ 4,8 von 5 aus über 120 Bewertungen auf ProvenExpert und Google

Maurice Ressel war Gast einer 3-Episoden-Trilogie im Weltwach Podcast — einem Format, in dem auch Reinhold Messner, Rüdiger Nehberg und Jane Goodall zu Gast waren.

Das zweite Fach: Ziviles Ausweichen

Im Ausweich-Szenario weiter oben hast du das zweite Fach schon in Aktion gesehen. Hier steht, was dahintersteckt.

Survival Training fragt: Wie halte ich durch?

Ziviles Ausweichen ist das Fach für den Fall, dass eine Gefahr deinen Ort trifft und dir noch Zeit lässt: Bleibst du oder gehst du, und wann? Und wenn du gehst: legal, geplant, besonnen.

Gemeint sind ein Hochwasser, ein Brand, ein langer Ausfall der Versorgung oder eine andere Lage, in der Menschen ihren Ort verlassen müssen — nicht Angriffe, die gezielt einem Menschen gelten. Wer bleibt, hat nicht versagt.

Drei feste Linien gelten immer: nicht angreifen, nicht strafen, nicht zurückschlagen, wo Weggehen möglich ist. Anweisungen der zuständigen Behörden und Rettungskräfte gehen vor, auch Sperren und Umleitungen.

Die Grenze zwischen den beiden Fächern ist die Hilfe. Solange sie erreichbar ist, fragt Ziviles Ausweichen, ob du deinen Ort verlässt; fehlt sie, bist du im Survival, mit dem Handwerk und der Entscheidung, am Platz zu bleiben oder weiterzuziehen. Beide Fragen übst du in Block 2 nebeneinander — erst so wird der Unterschied sichtbar.

Ich habe dieses Fach benannt und seine Grundlagen zu einem zusammenhängenden Rahmen zusammengeführt — die vollständige Einordnung findest du im Glossar. In dieser Ausbildung lernst du beides.

Vier Säulen tragen das Fach. Sie bauen sich über die Blöcke auf, entlang seiner fünf Schritte: vorbereiten, entscheiden, ausweichen, ankommen, zurückkehren.

Block 1 und 2
Vorbereiten und entscheiden: Vorsorgelogik und Lagebeurteilung — was du weißt, was fehlt, was du durch Annahmen ersetzt hast. Dazu Notwehr und Notstand, ab Block 2.
Block 2 und 3
Ausweichen: Bewegung und Routenwahl — Karte auf den Knien, drei mögliche Wege, welcher meidet die Engstellen? Nur freigegebene Wege. Die eigene Strecke messen. Tragesysteme, Stadt und Land. Dazu dein Notgepäck: was am Körper bleibt, was abgelegt werden kann.
Block 3, angewendet in Block 5
Unterwegs: Deeskalation und Rücksicht — beobachten, Abstand halten, Rücksicht auf die anderen auf denselben Wegen. Wo gelenkt wird, folgst du der Lenkung. Dazu das Waffenrecht — als Grenze, nicht als Anleitung.
Block 5 und 6
Ankommen und zurückkehren: melden, Registrierung, geordneter Wiedereinstieg in den Alltag nach der Belastung. Erst das Szenario in Block 5, dann die Rückkehr in Block 6 — mit der rechtlichen Nachbereitung eurer Entscheidungen.

In Block 5 greifen alle vier im Ausweich-Szenario deiner Kleingruppe ineinander. In Block 4 kommt kein neuer Stoff dazu — die 48 Stunden allein draußen sind die Gegenprobe zum Fach: an deinem Platz bleiben.

Zum Fach gehört der Rechtsrahmen — als Lehrinhalt, nicht als Fußnote. Notwehr (§ 32 StGB), rechtfertigender Notstand (§ 34 StGB), Waffenrecht: als Grenzen und legale Handlungsmöglichkeiten, mit Fallübungen ab Block 2, festgehalten im Recht-Workbook, das du ab Block 2 führst.

Früh sehen, rechtzeitig gehen: Beobachtung, Antizipation, Vermeidung. Kampftraining und Waffenhandgriffe lehre ich nicht. Sie gehören nicht in dieses Fach.

Der Rechtsteil ist Information für Erwachsene, keine Rechtsberatung. Für den Einzelfall empfehle ich einen Fachanwalt für Strafrecht.

Warum das heute zählt, zeigen zwei Zahlen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz:

76 %
wissen, wie sie im Ernstfall gewarnt werden
43 %
fühlen sich über die Risiken im eigenen Umfeld ausreichend informiert
Quelle: Online-Umfrage des BBK zum Bundesweiten Warntag 2025, veröffentlicht April 2026.

In diese Lücke zwischen Warnung und Wissen fällt die Ausweichkompetenz. Sie ergänzt die staatliche Vorsorge. Sie ersetzt sie nicht.

Woher dieses Wissen stammt, lege ich offen.

Das Handwerk habe ich draußen gelernt: 25 Jahre Survival-Praxis, die Zeit als Outdoor-Guide in Schweden und sechs Monate bei den Waiãpi im Amazonas.

In 15 Jahren als Krisenfotojournalist in 22 Ländern habe ich gesehen, worauf es unter Druck ankommt; das war kein Survival Training, sondern Dokumentation.

Ich bin kein Soldat. Im Gelände stehe ich allein vor der Gruppe.

Was zivil legal trainierbar ist, lehre ich. Was nicht, lasse ich weg.

Maurice Ressel und Teilnehmer am Lagerfeuer im Herbstwald — Gemeinschaft während der Survival-Ausbildung

Deine sechs Blöcke im Überblick

Beide Fächer laufen durch dieselben sechs Blöcke.

Sechs Blöcke, fest aufeinander aufgebaut. Du buchst sie nicht einzeln — du gehst sie in dieser Reihenfolge.

Fünf verlängerte Wochenenden von Donnerstag bis Sonntag und eine Woche · berufsbegleitend geplant, 10 Urlaubstage · die 48 Stunden allein draußen liegen in der Woche

Block 1

Wochenende

Das Fundament: alle Kernhandgriffe mit voller Ausrüstung. Erstes Feuer. Erstversorgung, Grundteil. Eine Nacht allein in Rufweite.

Volles Kit

Block 2

Wochenende

Das erste Stück Ausrüstung fällt weg. Bleiben oder weiterziehen — beide Fragen in einer Einheit, mit der Regel: allein nicht wandern. Feuer unter Zeitdruck. Orientierung bei Tag. Notwehr und Notstand. Der dichteste Block.

Ohne Stirnlampe, Streichhölzer und Biwaksack; nur ein Teil der Fertignahrung

Block 3

Wochenende

Führung in der Gruppe, rotierende Tagesführung. Erstversorgung Teil 1 (8 Unterrichtseinheiten). Rechtsteil. Ausweichen: Wege und eigene Strecke, Deeskalation und Rücksicht. Orientierung bei Nacht, zu zweit.

Ohne Kochgeschirr, Ersatzkleidung, Beil und Säge

Block 4

Woche

Erstversorgung Teil 2 (8 Unterrichtseinheiten). Erstbetreuung nach belastenden Ereignissen. Zwei Nächte im Naturbau, gestuft ohne Schlafsystem. Dann 48 Stunden allein draußen, Sonntag 10:00 bis Dienstag 10:00 — mit Funk, festen Meldezeiten und Nachbesprechung.

Die ersten fünf Dinge; versiegeltes Sicherheitsset

Block 5

Wochenende

Ausweich-Szenario über 12 bis 18 Stunden in Kleingruppen, mit Funk und Pausenwort. Lehrproben: jeder lehrt einen Handgriff.

Die ersten fünf Dinge, eigenes Notgepäck

Block 6

Wochenende

Abschluss über 24 Stunden mit Messer und Schnürsenkel. Ankommen und zurückkehren. Eigene Grundsätze. Zertifikat.

Messer und Schnürsenkel, versiegeltes Sicherheitsset

6 Blöcke · 27 Präsenztage · 21 Nächte draußen · durch vier Jahreszeiten

Zwischen den Blöcken: Feldaufgaben, Live-Treffen online, dein Feldtagebuch und ein fester Lernpartner aus deiner Kohorte

Was du in sechs Blöcken bekommst — Stück für Stück, zum richtigen Zeitpunkt

Die Survival Ausbildung umfasst 27 Präsenztage und 21 Nächte draußen in sechs Blöcken — mit 48 Stunden allein draußen, dem Ausweich-Szenario und dem Abschluss über 24 Stunden.

Zwischen den Blöcken: 15 Feldaufgaben, fünf davon zu Hause, mit Familie oder Freunden, dazu 5 Transferaufgaben aus Beruf oder Alltag und 5 Live-Treffen online. Mit dabei sind dein Feldtagebuch, ein Kartenset, sechs Hefte zur Vertiefung, das Material des zweiten Fachs und das Zertifikat mit offen gelegtem Geltungsbereich.

Alles im Gesamtpreis enthalten. Maximal 12 Teilnehmer pro Jahrgang.

27Präsenztage im Wald
48 hallein draußen
15Feldaufgaben dazwischen
5Live-Treffen mit Kohorte

Die sechs Blöcke im Gelände sind der Kern. Dazwischen hältst du in Gang, was du dort geübt hast — und dafür bekommst du das Material, mit dem du draußen übst und festhältst, nicht ein Regal voller Lektüre.

Dein Feldtagebuch

Wetterfest, mit deinem Namen, am ersten Tag von Block 1. Du führst es von Block 1 bis Block 6: erreichte Standards, die fünf Fragen nach jeder Belastungsübung, deine Grundsätze.

Ein Kartenset, das mit den Blöcken wächst

Wetterfest, am Ring: deine Nachweiskarte, die sechs Grundübungen, deine Wenn-dann-Pläne, die Notfallkarte, die Plan-Karte und eine Karte für die Zeit allein draußen. Die Nachweiskarte trägst du selbst; ich setze nur Datum und Kürzel, wenn eine Aufgabe erreicht oder bestätigt ist.

Sechs Hefte zur Vertiefung

Als PDF, je nach dem Block, in dem du es erlebt hast — erst draußen, dann nachlesen, nicht auf einmal.

  • Stressreaktion verstehen nach Block 1
  • Deine Wenn-dann-Pläne nach Block 1
  • Die sechs Grundübungen nach Block 2
  • Lagebeurteilung unter Druck nach Block 2
  • Der Innere Kodex nach Block 3
  • Handgriffe unter Druck nach Block 5

Die Ausbildung ist auch ohne die Hefte vollständig. Sie vertiefen, was du im Block erlebt hast.

Für das zweite Fach, das Ausweichen, kommen drei eigene Materialien dazu:

„Die Entscheidung“

Band 1 meiner Buchreihe Ziviles Ausweichen, als Taschenbuch am ersten Tag von Block 1, zusammen mit dem Feldtagebuch. Es klärt die erste Frage des Fachs: ob und wann du gehst. Erscheint während deiner Ausbildung ein weiterer Band, bekommst du ihn dazu.

Ausweich-Handbuch „Wenn du gehen musst“

Je Block ein Kapitel als PDF, Block 1 bis 5, jeweils nach dem Block. Es macht zu Hause trainierbar, was im Feld keinen Platz hat: Rechts-Fälle, Lagebeurteilung, Kartenarbeit, dein Notgepäck.

Recht-Workbook

Als PDF zum Ausdrucken und Hineinschreiben, ab Block 2. Du führst es bis Block 6: Notwehr und Notstand, Waffenrecht — als Grenzen, mit Fallübungen in jedem Block ab Block 2.

Die Zeit zwischen den Blöcken hat damit ihr eigenes Werkstück — Aufgaben, die du draußen prüfst, und etwas zum Nachlesen, wenn du es erlebt hast.

Du lernst Ausrüstung in beide Richtungen: erst sie zu beherrschen, dann sie zu entbehren. Die erste Richtung gliedert sich in sechs Kategorien. Jedes Gerät hat in der Ausbildung eine Funktion, und der rechtliche Rahmen seiner Nutzung ist Lehrinhalt.

  • FunkÜbung im zulassungsfreien PMR446-Band, als Sicherheits- und Koordinationsmittel: ein Gerät bei jeder Person, gestellt von mir, Funkprobe vor jedem Nachtelement.
  • OptikBeobachten, bevor du entscheidest, und sehen bei wenig Licht: ab Block 2 ohne Stirnlampe, nach einer halben Stunde ohne Licht.
  • Erste HilfeErstversorgung im Gelände, mitgeführt und improvisiert: der Grundteil in Block 1, dann 16 Unterrichtseinheiten in Block 3 und 4 bei mir, dazu 4 Einheiten Erstbetreuung nach belastenden Ereignissen. Kein anerkannter Erste-Hilfe-Nachweis — die Einheiten stehen in deiner Teilnahmebescheinigung.
  • SchutzKleidung, Schlafsystem, Kälteschutz: was zwischen dir und der Nacht steht. Wärme halten mit Bekleidung ist eine der neun Kernaufgaben.
  • NotfallNotfallkarte, Pfeife, Signalmittel und die Meldewege, die im Ernstfall greifen.
  • Bewegung im GeländeTragesysteme sowie Karten- und Kompassarbeit als Grundlage der Orientierung bei Tag und bei Nacht — und des Ausweich-Szenarios über eine Nacht.

Alles davon steht hier für einen Zweck: Sicherheit und Orientierung im Gelände. Beobachtung gehört dazu — wer früh wahrnimmt, hat die Wahl, zu gehen, bevor er reagieren muss. Wie sich die getragene Ausstattung dafür staffelt, zeigt das Notgepäck, das du in Block 2 zusammenstellst und im Szenario trägst: was am Körper bleibt, was abgelegt werden kann.

Die zweite Richtung kehrt das um.

Block für Block ersetzt ein Handgriff nach dem anderen ein Stück Ausrüstung — bis am Ende Messer und Schnürsenkel reichen, mit Funk, Wasser und einem versiegelten Sicherheitsset dabei.

  1. Block 1volles Kit
  2. Block 2ohne Stirnlampe, Streichhölzer und Biwaksack
  3. Block 3ohne Kochgeschirr, Ersatzkleidung, Beil und Säge
  4. Block 4die ersten fünf Dinge
  5. Block 5die ersten fünf Dinge im eigenen Notgepäck
  6. Block 6Messer und Schnürsenkel

Der Plan gilt für alle. Wer den Handgriff, der ein Stück ersetzt, noch nicht zeigt, hat es versiegelt dabei. Öffnen ist erlaubt und zählt nicht gegen dich. Weniger Ausrüstung, damit du weißt, was du ersetzen kannst — nicht als Härtetest. Beides zusammen zu lehren ist der Kern dieser Ausbildung.

  • Nach Block 1 bis 5

    Am zweiten Tag zu Hause kommt die erste Mail: was im Block erreicht ist, die erste Feldaufgabe, die Hefte, wenn welche dazugehören, und das Kapitel des Ausweich-Handbuchs.

  • 15 Feldaufgaben

    Drei je Pause, jede zu einem Standard aus dem Block davor, mit einem Ergebnis, das du selbst prüfst: Die Flamme trägt sich fünf Minuten, nicht „übe Feuer“. An einem Ort, an dem es erlaubt ist — Feuer in der Feuerschale oder an einem erlaubten Platz, nicht im Wald; die Nacht unter der Plane im eigenen Garten.

    Ein eigenes Grundstück brauchst du nicht; wer keinen Garten hat, nimmt bei der Plane die Stunde im Regen statt der Nacht. Orientierung und Wasser übst du mit deinem Lernpartner.

    Fünf der fünfzehn machst du zu Hause, mit Familie oder Freunden: Notfallplan und Treffpunkt, ein Abend ohne Strom, Erste Hilfe am Küchentisch, Notgepäck packen, den Plan einmal durchspielen.

  • 5 Transferaufgaben

    Je Pause eine echte Entscheidung aus deinem Beruf oder Alltag, ausgewertet nach denselben fünf Fragen wie eine Übung im Wald.

  • 5 Live-Treffen

    Online mit deiner Kohorte, eins je Pause, je 45 Minuten — nur live, keine Aufzeichnung.

  • Vor jedem Block

    Zwölf Tage vorher bekommst du die Packliste für die Wetterlage — und die Liste, was diesmal zu Hause bleibt. Die Hefte kommen nach dem Block, nicht davor.

Dazu kurze tägliche Übungen — und mindestens alle zwei Wochen eine Mail von mir, die einen Standard an eine Aufgabe bindet, die du draußen allein nachprüfst.

Dazu ein fester Lernpartner aus deiner Kohorte, ab Block 1 — und die Kohortengruppe für deinen Jahrgang, danach die Alumni-Gruppe.

Am Ende: deine eigenen Grundsätze — Erstfassung in Block 3, Endfassung in Block 6, in deinen eigenen Worten.

Für das Zertifikat zählen nur die neun Aufgaben, und die zeigst du in den Blöcken. Was du zwischen den Blöcken tust, ist Übung, keine Prüfung: Ich korrigiere nichts schriftlich, wir besprechen es live und im nächsten Block.

Dein Feldtagebuch bekommst du am ersten Tag von Block 1 — wetterfest, ein Buch für das ganze Jahr. Die Karten gibt es gedruckt und wetterfest, Block für Block. Was du hineinschreibst, gehört dir — ich lese nicht mit. Nachgewiesen wird auf deiner Karte, nicht im Tagebuch.

Gruppenarbeit beim Shelter-Bau im Herbstwald — Survival-Ausbildung mit maximal 12 Teilnehmern, Wildnisschule Lupus

Ablauf, Standort und Ausrüstung — was du wissen musst

Das Trainingsgelände liegt in Britz bei Eberswalde, Brandenburg — rund 50 Minuten von Berlin. Fünf Blöcke laufen von Donnerstag bis Sonntagnachmittag, einer als Woche — zusammen 10 Urlaubstage; wie du sie legst und was zur Bildungszeit gilt, steht im Abschnitt Bildungszeit.

Du schläfst draußen — 21 Nächte im Jahr, erst unter der Plane mit voller Ausrüstung, am Ende in dem, was du aus dem Wald baust. Was zusätzlich auf dich zukommt, steht unten unter Nebenkosten.

Trainingsgelände Wildnisschule Lupus – Britz bei Eberswalde, BrandenburgMit dem Klick lädst du Inhalte von Google Maps. Dabei werden Daten wie deine IP-Adresse an Google übertragen. Mehr in der Datenschutzerklärung (Abschnitt 25). Immer anzeigen: in den Cookie-Einstellungen „Externe Medien“ erlauben. In Google Maps öffnen

Britz bei Eberswalde — rund 50 Minuten nordöstlich von Berlin

Mit dem Auto über die A11, Ausfahrt Finowfurt. Mit der Bahn: RE3 oder RB63 bis Britz; vom Bahnhof 15 Minuten zu Fuß. Kostenlose Parkplätze vor Ort.

Du schläfst draußen. Drei Nächte je Wochenende, sechs in der Woche. In Block 1 unter deiner Plane, mit Schlafsack, Isomatte und Biwaksack — der Platzaufbau bei Tageslicht ist dort Lerninhalt.

Von Block zu Block wird weniger: ab Block 2 ohne Biwaksack, in der Woche zwei Nächte im Naturbau ohne Schlafsystem, gestuft und nur in frostfreien Nächten, dann 48 Stunden allein. In Block 6 24 Stunden mit Messer und Schnürsenkel — der Schutz kommt aus dem, was der Wald hergibt. Draußen schlafen gehört zur Ausbildung wie Feuermachen und Navigation.

Wer eine weite Anreise hat, kann nach Absprache schon am Mittwochabend auf dem Platz übernachten.

Für Theorie und Auswertung gibt es einen Lehrbereich an einer Feuerstelle, bei Regen unter einer Plane, dazu Feldlatrine und ein beheizbares Fahrzeug. Feldhygiene ist Lehrinhalt. Die vollständige Beschreibung der Lernorte steht unter Bildungsziele, Zeitstruktur und Träger.

Die Verpflegung ist in der Blockpauschale enthalten und für alle gleich. Brauchst du wegen einer Unverträglichkeit oder Allergie anderes Essen, bring es bitte selbst mit — was du isst, prüfst du dann selbst, und der Preis bleibt gleich. In einzelnen Übungen wird das Essen knapper; Essen liegt dann bei mir bereit, und mit dem Pausenwort endet die Übung. Ab Block 2 ersetzt du einen Teil der Fertignahrung durch Kochen am Feuer; bei Frost bleibt die volle Ration. Wildkräuter isst du nur, wenn ich sie vorher bestätigt habe. Wasser wird nie knapp, und Wasser aus der Natur bereitest du immer auf.

An den Wochenenden: Donnerstag 18:00 Uhr bis 21:30 Uhr — in Block 1 schon ab 15:00 Uhr, weil der Platzaufbau bei Tageslicht Lerninhalt ist —, Freitag und Samstag 9:00 bis 18:00 Uhr, Sonntag 9:00 bis 15:00 Uhr. In der Woche: Donnerstag 15:00 Uhr bis Mittwoch 16:00 Uhr, dazwischen 9:00 bis 18:00 Uhr und die 48 Stunden allein draußen von Sonntag 10:00 bis Dienstag 10:00 Uhr.

Morgens Handgriffe und Demonstration, nachmittags eigene Praxis und Szenarien. Abendessen am Feuer, danach Abendprogramm — dazu gehören Nachtübungen.

Du schläfst drei Nächte draußen je Wochenende, sechs in der Woche — 21 im Jahr. Mindestens ein Block liegt in der Zeit mit Nachtfrost, mindestens einer im Sommer — welche, steht in der Übersicht. Die Packliste richtet sich danach.

Waschen geht am Kanister, Toilette ist eine Feldlatrine. Feldhygiene ist Lehrinhalt, kein Nebenumstand — wie du dich unter diesen Bedingungen sauber und gesund hältst, lernst du hier.

Gearbeitet wird bei jedem Wetter. Regen, Wind und Kälte sind Teil des Trainings, kein Grund zur Absage. Die Grenzen setze ich vor jeder Übung nach Wetter und Lage: Bei Sturmwarnung geht es zurück ins Hauptlager, bei hoher Waldbrandgefahr brennt kein Feuer, eine Nachtübung wird dann verlegt oder in einem späteren Block nachgeholt — die Ausbildung nicht abgesagt. Wer damit rechnet, dass eine Einheit ausfällt, weil es regnet, hat die Ausbildung falsch verstanden.

Die Unterrichtseinheiten je Tag stehen in der Zeitstruktur weiter unten. Handyempfang auf dem Gelände ist vorhanden. Während des Trainings wird das Handy weggelegt — für Notfälle bist du über mich erreichbar.

Deine Grundausrüstung bringst du mit: Schlafsack, Isomatte, feststehendes Messer, Biwaksack, Stirnlampe, Kochgeschirr, Beil und Säge, dazu Rucksack und Kleidung für Nachtfrost. Ich stelle Feuerstahl, Karte, Kompass, Funk und das Sicherheitsset. Musst du sie noch kaufen, rechne einmalig mit rund 200–400 €.

Die Packliste sagt, was in welchem Block mitgeht. Mindestens ein Block fällt in die Zeit mit Nachtfrost; die Packliste berücksichtigt das — in Block 1 gehst du mit voller Ausrüstung, in Block 6 mit Messer und Schnürsenkel und einem versiegelten Sicherheitsset, das bei Frost um Schlafsack, Isomatte und Wärmepads erweitert ist.

Das Messer reist verpackt und tief im Rucksack, nicht am Gürtel — auch in Bahn und Bahnhof. Was genau gilt, steht in der Kursvorbereitung. Mehrstündige Geländeabschnitte mit Rucksack gehören zur Ausbildung.

Zum Gesamtpreis kommt an Ausrüstung nur eines dazu:

  • Grundausrüstung, falls du sie noch nicht hast — Schlafsack, Isomatte, feststehendes Messer, Biwaksack, Stirnlampe, Kochgeschirr, Beil und Säge, dazu Rucksack und Kleidung für Nachtfrost: einmalig rund 200–400 €.

Dazu deine An- und Abreise zu den sechs Blöcken. Verpflegung, Platz und Logistik stecken in der Blockpauschale, Feldtagebuch und Karten auch. Kein Attest.

Deine Sicherheit hat für mich Priorität. Kein Attest nötig. Bei der Buchung beantwortest du eine kurze Frage zu deiner Gesundheit; trifft etwas zu, rufst du mich vor Block 1 an. In wenigen Fällen brauche ich danach eine ärztliche Einschätzung — Einzelheiten unter „Gibt es gesundheitliche Voraussetzungen?“.

Ergibt sich vor Block 1 aus dem Gespräch zu deiner Gesundheit oder aus der ärztlichen Einschätzung, dass du nicht teilnehmen kannst, bekommst du die 490 € zurück — wenn du die Gesundheitsfrage ehrlich beantwortet hast. Wirst du während der Ausbildung krank, kannst du einmal unterbrechen. Was genau gilt, steht in der FAQ unter „Passt das für mich?“. Wie Notfallplan, Rettungskette und Funk geregelt sind, steht im Abschnitt Sicherheit.

  1. Nach deiner Buchung bekommst du sofort deinen Kohortenkalender mit allen Terminen und die neun Kernaufgaben mit ihrem Geltungsbereich.
  2. Vier Wochen vor Block 1 die Kursvorbereitung — was dich erwartet, wie ein Blocktag läuft, Anreise, was du einpackst.
  3. Zwölf Tage vor Block 1 die Packliste für die Wetterlage, Treffpunkt und Startzeit.
  4. Etwa eine Woche vor Block 1 ein gemeinsames Zoom-Treffen mit deinem Jahrgang: deine Fragen, und du siehst, mit wem du das Jahr gehst. Den Termin und die Einladung in deine Signal-Gruppe schicke ich dir persönlich.
  5. Lernen musst du vorher nichts.

Bei Fragen zur Anreise oder Vorbereitung erreichst du mich persönlich.

Teilnehmer der Survival-Ausbildung im Gespräch am Lagerfeuer — authentischer Erfahrungsaustausch nach dem Training

Teilnehmer erzählen

Wie sich Nächte draußen anfühlen, sagen andere besser als ich.

Drei Teilnehmer. Ohne Skript, ohne Vorgaben.

Survival-Ausbildung: 3 Teilnehmer berichten | Maurice ResselMit dem Klick lädst du Inhalte von YouTube. Dabei werden Daten wie deine IP-Adresse an Google übertragen. Mehr in der Datenschutzerklärung (Abschnitt 24). Immer anzeigen: in den Cookie-Einstellungen „Externe Medien“ erlauben.

„Ich habe bei 4 Grad draußen geschlafen ohne Schutz. Feuer gemacht. Diese Sicherheit, dass ich klarkomme unter widrigsten Umständen — das bestärkt mich in meinem Leben jetzt.“

— Franziska Vogel, Naturpädagogin

„Gewisse Dinge kann man nicht ändern, auch im Alltag. Da dann die innere Ruhe zu haben und zu sagen: Okay, das ist jetzt gerade so, dann passe ich mich halt an.“

— Jan Sülzen, Student

„In der Natur klarzukommen mit so gut wie keinen Hilfsmitteln, nur mit dem Messer, nur mit der Kleidung am Körper. Die eigenen Grenzen herausfordern und überschreiten. So eine Erfahrung wird man nicht mehr vergessen.“

— Marc Braun, Finanzfachmann

Maurice Ressel bei Geländearbeit in dichter Vegetation — Praxisphase der Survival-Ausbildung in Brandenburg

Kosten, Termine und Ablauf der Survival Ausbildung

Deine Investition

Die Ausbildung kostet 2.990 € für 27 Präsenztage und 21 Nächte draußen, die 48 Stunden allein draußen, das Ausweich-Szenario, den Abschluss mit Messer und Schnürsenkel, das Material und die Begleitung von Block 1 bis Block 6 in geschlossener Kohorte. Bei Anmeldung bis zum 15. Dezember 2026 sind es 2.790 €.

Rechnerisch rund 110 € pro Präsenztag, inklusive Verpflegung — die Zeit zwischen den Blöcken nicht mitgerechnet.

So zahlst du: 490 € bei der Buchung — damit ist Block 1 bezahlt. Nach Block 1 entscheidest du, ob du weitermachst. Dann zehn Monatsbeiträge von 250 € (Frühbucher 230 €), während die Ausbildung läuft.

Nächster Start: 29. April 2027. Alle Termine stehen in der Übersicht weiter unten. Unterlagen für deinen Arbeitgeber bekommst du auf Anfrage — was darin steht, siehe Bildungsziele, Zeitstruktur und Träger.

Schon einen Kurs bei mir gemacht, in den zwölf Monaten vor deiner Buchung? Dann rechne ich dir den Kurspreis an, bis 390 €, für einen Kurs. Jeder Monatsbeitrag wird dann um ein Zehntel davon kleiner. Nicht zusätzlich zum Frühbucher. Sprich mich bis sechs Wochen vor Block 1 an. Widerrufst du, trittst du zurück oder steigst du nach Block 1 aus, fällt die Anrechnung weg; ausgezahlt wird sie nicht. Kontakt aufnehmen

Gesamtpreis

2.990 €

2.790 € bei Anmeldung bis 15. Dezember 2026

Darin: Ausbildungsbeitrag 2.450 € (Frühbucher 2.250 €) und die Blockpauschale von 6 × 90 € für Verpflegung, Platz und Logistik

✓ 27 Präsenztage, 21 Nächte draußen

✓ 48 Stunden allein draußen, Ausweich-Szenario, Abschluss über 24 Stunden

✓ Kohorte + Material + Zertifikat

Meinen Platz sichern

So zahlst du

490 € bei der Buchung

Damit ist Block 1 bezahlt. Nach Block 1 entscheidest du. Dann zehn Monatsbeiträge von 250 € (Frühbucher 230 €) — jeweils am 20., ab dem ersten 20. nach der Ausstiegsfrist, während die Ausbildung läuft

✓ Schon einen Kurs bei mir gemacht? Bis 390 € angerechnet — Bedingungen oben

✓ Monatlich, automatisch — per SEPA-Lastschrift oder Karte

Kontakt aufnehmen

Dazu kommen einmalig rund 200–400 € für deine Grundausrüstung, falls du sie noch nicht hast, und die Kosten für deine An- und Abreise zu den sechs Blöcken. Verpflegung, Platz, Feldtagebuch und Karten sind im Gesamtpreis enthalten.

✓Zahlung per SEPA-Lastschrift oder Karte
✓14 Tage Widerrufsrecht ab der Buchung · Rücktritt vor Block 1 und Ausstieg nach Block 1: siehe unten
✓Bei Fragen: persönliches Gespräch nach Absprache

Erst kennenlernen, dann entscheiden

Ich beantworte deine Fragen zur Ausbildung 2027/28, auch die unbequemen — und du siehst, mit wem du zwölf Monate lang trainieren würdest. Der Abend ist kostenlos, verkauft wird nichts, und deine Kamera kann aus bleiben.

Nächster Infoabend: Donnerstag, 26. November 2026, 18 Uhr

Zum Infoabend anmelden

Kostenlos · online per Videocall · 50 Minuten

Was diese Ausbildung ausmacht

Survival ist beides: das Handwerk und der Kopf.

Drei Regeln tragen jeden Block: Druck in Stufen, die Nachbesprechung nach jeder fordernden Übung und Wenn-dann-Pläne. Verstehen, üben, unter Druck anwenden.

Auf einen Blick: die Survival-Ausbildung der Wildnisschule Lupus in sechs Blöcken

Auf einen Blick: die Survival-Ausbildung der Wildnisschule Lupus in sechs Blöcken
Bei Maurice Ressel
Kursstruktur 6 Blöcke in fester Reihenfolge durch vier Jahreszeiten — fünf verlängerte Wochenenden und eine Woche, 27 Präsenztage. Dieselbe Gruppe, max. 12, eine Kursleitung von Block 1 bis 6; mein Ausfall ist geregelt (siehe Sicherheit).
Trainingsmodell Die Innere Ausrüstung — Handwerk und Kopf, an derselben Übung trainiert, zuerst in Ruhe, dann unter Druck.
Ziviles Ausweichen Zweites Fach — bleiben oder gehen, und wenn gehen, legal, geplant, besonnen. Durch fünf der sechs Blöcke, bis zur Rückkehr.
Zwischen den Blöcken 15 Feldaufgaben, 5 Live-Treffen, 5 Transferaufgaben, Lernpartner, feste Gruppe — rund zwei bis drei Stunden pro Woche
Begleitmaterial Feldtagebuch, Kartenset, sechs Hefte zur Vertiefung — dazu Band 1 „Die Entscheidung“, das Ausweich-Handbuch und das Recht-Workbook
Allein draußen und Abschluss 48 Stunden allein draußen in der Woche, Block 4, 24 Stunden mit Messer und Schnürsenkel in Block 6 — für alle gleich, ohne Bewertung. Funk, Meldezeiten, Pausenwort.
Nachweis Neun Kernaufgaben, Kriterien offen, bevor du buchst: Die neun Kernaufgaben — PDF. Erreicht und bestätigt — dann Zertifikat der Schule, mit Geltungsbereich. Darunter die Erstversorgung im Gelände: der Grundteil in Block 1, 16 Unterrichtseinheiten und 4 Einheiten Erstbetreuung bei mir, kein anerkannter Erste-Hilfe-Nachweis.
Ausrüstung Die Ausrüstung wird weniger: volles Kit → Messer und Schnürsenkel. Ein Stück fällt nach Plan weg; wer den Handgriff, der es ersetzt, noch nicht zeigt, hat es versiegelt dabei.

Die Ausbildung startet einmal pro Jahr mit maximal 12 Teilnehmern. Fünf Blöcke laufen von Donnerstag bis Sonntag, einer als Woche — berufsbegleitend geplant. Von Blockbeginn zu Blockbeginn liegen 7 bis 9 Wochen. Nächster Start: 29. April 2027.

Die Termine stehen fest — in der Übersicht. Buchen kannst du bis eine Woche vor Block 1, solange Plätze frei sind — bis 15. Dezember 2026 zum Frühbucherpreis.

Durchführung. Sechs Wochen vor Block 1 steht fest, ob der Jahrgang stattfindet — ab sechs Anmeldungen findet er statt. Kommt er nicht zustande, bekommst du alles zurück. Ein begonnener Jahrgang wird zu Ende geführt — mit einer Ausnahme: Bleiben nach der Ausstiegsfrist weniger als vier, kann ich ihn innerhalb von 14 Tagen beenden. Dann wählst du: Weitermachen im nächsten Jahrgang ab dem nächsten Block, ohne Aufpreis, oder Ende ohne weitere Zahlung. Was du zu viel gezahlt hast, bekommst du zurück.

Statt Umbuchung: Trittst du vor Block 1 zurück, gelten die Regeln unten unter Widerruf, Rücktritt und Ersatzperson. Nach Block 1 gilt der Ausstieg bis sieben Tage nach Block 1. Und wenn das Leben dazwischenkommt — Krankheit, Pflege eines Angehörigen, berufliche Verhinderung oder eine Schwangerschaft —, kannst du die Ausbildung einmal unterbrechen. Sag es mir in Textform; ab dann ruhen die Beiträge für die Blöcke, die du noch nicht besucht hast; was auf besuchte Blöcke entfällt, bleibt fällig. Du steigst im Folgejahrgang mit dem nächsten Block wieder ein.

Alle Preise sind Endpreise inklusive Mehrwertsteuer · Maurice Ressel, Einzelunternehmen, Geschäftsbezeichnung Wildnisschule Lupus, Hans-Marchwitza-Str. 5, 16227 Eberswalde. USt-ID: DE271810405

Widerruf. Du hast 14 Tage Widerrufsrecht ab der Buchung — mit Widerrufsbutton; die Belehrung findest du hier schon vor der Buchung und bekommst sie mit der Buchungsbestätigung. Es gilt unabhängig vom Ausstieg nach Block 1. Widerrufst du, bekommst du die 490 € vollständig zurück.

Rücktritt vor Block 1. Nach der Widerrufsfrist bis acht Wochen vor Block 1: 340 € zurück — 150 € behalte ich als Pauschale. Danach bleiben die 490 €. Was ich durch deinen Rücktritt spare, rechne ich an, und du kannst nachweisen, dass mir kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.

Ersatzperson. Bis sieben Tage vor Block 1 kannst du jemanden benennen, der deinen Platz übernimmt — in Textform oder über die Statusseite deiner Buchung. Die Person übernimmt deinen Zahlungsplan mit eigenem Zahlungsmittel. Alle Preisdetails und AGB

Du kennst jetzt den Preis, die Leistungen und den Ablauf. Bleibt die Frage, ob es zu dir passt.

Mein Beratungsgespräch vereinbaren

✓ 30 Minuten, persönlich mit Maurice · ✓ Ob die Ausbildung zu deinem Vorhaben passt — und wie du deine Termine legst

Bildungsziele, Zeitstruktur und Träger

Was du in jedem Block lernst, wie ein Blocktag aufgebaut ist und wer hinter der Ausbildung steht — für dich, und für den Arbeitgeber, der wissen will, was er freistellt.

Die Ausbildung wird öffentlich angekündigt und ist allgemein zugänglich.

Teilnahmevoraussetzungen. Mindestalter 18. Kein Attest nötig: Bei der Buchung beantwortest du eine kurze Frage zu deiner Gesundheit; was dann gilt, steht unten unter „Gibt es gesundheitliche Voraussetzungen?“.

Träger. Maurice Ressel, Einzelunternehmen, Geschäftsbezeichnung Wildnisschule Lupus, Hans-Marchwitza-Str. 5, 16227 Eberswalde.

  • Eine Lage mit unvollständiger Information beurteilen und begründet entscheiden, ob du bleibst oder weiterziehstIm Beruf: Entscheiden, wenn nicht alle Fakten da sind — bei Störungen, Ausfällen, Zeitdruck. Draußen geprüft an der Aufgabe „Bleiben oder weiterziehen“; im Beruf das Ziel, nicht geprüft
  • Nach offen gelegten Kriterien handeln und Prioritäten setzen. Die neun Kernaufgaben sind die Prüfsituationen: Feuer, Wärme halten, Schutz aus der Plane, zwei Nächte im Naturbau, Wasser, Orientierung, Erstversorgung, Bleiben oder weiterziehen, Hilfe holenIm Beruf: Bei knappen Mitteln entscheiden, was zuerst kommt und was warten kann; nach einem Standard arbeiten, den andere prüfen können. Draußen geprüft (Zertifikat Teil A)
  • Dieselben Aufgaben unter Belastung abrufen — nachts, bei Kälte, mit weniger Ausrüstung, alleinIm Beruf: Handlungsfähig bleiben, wenn Druck, Müdigkeit und Störungen zusammenkommen, und die eigene Belastung erkennen. Geübt, in Stufen; auf dem Zertifikat (Teil B), wenn es unter Belastung gelingt
  • In der Gruppe führen und koordiniert arbeiten — rotierende Tagesführung, die Kleingruppe im SzenarioIm Beruf: Führen in Lagen ohne Routine: Aufgaben verteilen, unter Stress klar kommunizieren, Absprachen halten. Geübt, nicht geprüft
  • Verletzte im Gelände erstversorgen und Menschen nach einem belastenden Ereignis erstbetreuenIm Beruf: Ziel: handeln, bis der Rettungsdienst da ist — am Arbeitsplatz, im Außendienst, auf Dienstreisen; Kolleginnen und Kollegen nach einem belastenden Ereignis beistehen. Der Grundteil in Block 1, 16 Einheiten Erstversorgung und 4 Einheiten Erstbetreuung, durch mich — sie stehen in der Teilnahmebescheinigung. Kein anerkannter Erste-Hilfe-Nachweis
  • Eigene Entscheidungen nach festen Fragen auswerten und auf Beruf und Alltag übertragenIm Beruf: Zwischen den Blöcken eine Transferaufgabe: eine echte Entscheidung aus deinem Beruf oder Alltag, ausgewertet nach den fünf Fragen. Das ist das Ziel der Ausbildung, kein Nachweis

Fünf Blöcke laufen von Donnerstag 18:00 Uhr bis Sonntag 15:00 Uhr — Block 1 beginnt schon um 15:00. Die Woche läuft von Donnerstag 15:00 Uhr bis Mittwoch 16:00 Uhr. Freitag und Samstag 9:00–18:00 Uhr, Sonntag 9:00–15:00 Uhr; in der Woche Freitag bis Dienstag 9:00–18:00 Uhr, Mittwoch 9:00–16:00 Uhr.

Pausen zählen nicht als Unterrichtszeit: an vollen Tagen 60 Minuten mittags und zweimal 15 Minuten, sonntags 45 Minuten, mittwochs in der Woche 60 Minuten, donnerstags zwei Stunden ab 15:00 und 75 Minuten ab 18:00.

Zeitraum Unterrichts­zeit UE à 45 Min.
Donnerstag, Block 1 und Woche (15:00–21:30) 4,5 Stunden 6
Donnerstag, Blöcke 2, 3, 5 und 6 (18:00–21:30) 2,25 Stunden 3
Freitag und Samstag — in der Woche Freitag bis Dienstag (9:00–18:00) 7,5 Stunden je Tag 10 je Tag
Sonntag (9:00–15:00) 5,25 Stunden 7
Mittwoch der Woche (9:00–16:00) 6 Stunden 8
Je Wochenendblock 22,5 Stunden (Block 1: 24,75) 30 (Block 1: 33)
Die Woche 48 Stunden 64
Gesamte Ausbildung, 27 Präsenztage rund 163 Stunden 217

Rechnerisch 162,75 Stunden betreute Lehrzeit. Von den 217 Unterrichtseinheiten zu 45 Minuten fallen rund 20 auf die 48 Stunden allein draußen — Einzelarbeit unter Betreuung.

Die Donnerstagabende zählen mit, bis 21:30 Uhr. Was nachts läuft — die Nacht allein in Block 1, die Orientierung bei Nacht, die Lagernächte der Woche —, kommt dazu und ist hier nicht mitgezählt.

Jeder Blocktag hat dieselben vier Bausteine: Theorie, Demonstration, angeleitete Praxis, Nachbesprechung. Ihr Gewicht verschiebt sich von Block zu Block — mehr eigenständige Praxis, mehr Nachbesprechung.

Die Begleitung bleibt durchgehend, die Anleitung wird leiser. Am Anfang leite ich jede Übung an, am Ende gibst du sie vor und ich begleite und werte mit dir aus. Ich bin durchgehend vor Ort.

Trainingsgelände in Britz bei Eberswalde. Der Lehrbereich liegt an einer Feuerstelle, bei Regen unter einer Plane — dort finden Theorie, Fallarbeit und Tagesauswertung statt. Dazu Feldlatrine, ein beheizbares Fahrzeug als Wärme- und Rückzugsort und ein Materialdepot.

Das Übungsgelände umfasst Waldflächen für Feuer, Schutzbau, Navigation, Wasser und Szenarien. Für Nachtelemente, die 48 Stunden allein draußen und den Abschluss gibt es abgegrenzte Abschnitte, alle in Funk- und Rufweite zueinander.

Vertragliche Voraussetzung. Eine private Haftpflichtversicherung mit mindestens drei Millionen Euro Deckung und eine Krankenversicherung — beides bestätigst du bei der Buchung per Häkchen, einen Nachweis verlange ich nicht. Eine Unfallversicherung mit Rettungskosten empfehle ich. Das sind organisatorische Bedingungen, keine pädagogischen — sie stehen deshalb getrennt.

Angemessene Vorkehrungen. Wenn du eine Behinderung oder eine chronische Erkrankung hast, besprechen wir im Beratungsgespräch, welche Vorkehrungen du brauchst. Was im Gelände möglich ist, sage ich dir danach in Textform zu.

Eine Einschränkung nenne ich offen: Bauliche Barrierefreiheit ist auf einem Waldgelände ohne befestigte Wege nicht herstellbar. Das betrifft vor allem Mobilitätseinschränkungen.

Brauchst du zur Unterstützung eine Begleitperson, besprechen wir das im Beratungsgespräch.

Anmeldebestätigung vorab. Am letzten Tag jedes Blocks bekommst du eine Teilnahmebescheinigung, unentgeltlich — mit Titel und Block, Datum, Unterrichtseinheiten je Tag, Träger und Unterschrift. Nach Block 6 dazu eine Gesamtbescheinigung über alle Blöcke mit den erreichten Standards und der Kursleitung. Die Einheiten der Erstversorgung stehen darin; ein anerkannter Erste-Hilfe-Nachweis sind sie nicht.

Dazu das Zertifikat der Schule, wenn die neun Kernaufgaben erreicht und bestätigt sind — mit offen gelegtem Geltungsbereich. Was es genau bescheinigt, steht unten unter „Welches Zertifikat erhalte ich?“.

Kursleitung. Maurice Ressel. Von 2008 bis 2015 Geländeführungen in schwedischen Nationalparks. Zertifizierter Wildnispädagoge (Wildnisschule Waldkauz, 2019). Seit 2019 hauptberuflich als Survival-Ausbilder; die Wildnisschule Lupus besteht seit 2020.

Unterlagen für deinen Arbeitgeber. Auf Anfrage bekommst du mein Arbeitgeberpaket als PDF: Lernziele und Unterrichtseinheiten je Block, die neun Kernaufgaben als prüfbare Kompetenzen, der Bezug zu Entscheiden unter Druck, Führung und Erstversorgung, die Nachweise. Es garantiert weder Kostenübernahme noch Freistellung — es gibt deinem Arbeitgeber eine Grundlage.


Das sind die Angaben, die deine Personalabteilung braucht. Bleibt die Frage, wie du die Zeit dafür freibekommst.

Bildungszeit: Kann ich die Ausbildung über bezahlte Freistellung machen?

Derzeit nicht. Was die Ausbildung dich an freier Zeit kostet, steht fest: 10 Urlaubstage über das Jahr — fünf Blöcke laufen von Donnerstag bis Sonntag, einer als Woche. Mit Gleitzeit oder einem Zeitkonto für die halben Donnerstage in Block 1 und Block 4 sind es 9.

Eine Anerkennung als Bildungszeit liegt derzeit nicht vor.

Die sechs Termine stehen fest. Wie du die Tage legst — Urlaub, Gleitzeit, eine Absprache mit deinem Arbeitgeber —, gehen wir im Beratungsgespräch durch. Die Unterlagen für deinen Arbeitgeber bekommst du auf Anfrage.

Was dich die Ausbildung an Urlaub kostet

Gezählt werden Werktage innerhalb der Blockzeiten · der Freitag ist in jedem Block ein voller Tag · nach den aktuellen Terminen

Block Beginn Urlaubstage
Block 1 Donnerstag 15:00 1,5
Blöcke 2, 3, 5 und 6 Donnerstag 18:00 je 1
Block 4 · die Woche Donnerstag 15:00 4,5
Gesamt — 10 (mit Zeitkonto für die halben Donnerstage: 9)

Lernziele, Zeitstruktur und Träger für deine Personalabteilung stehen unter Bildungsziele, Zeitstruktur und Träger.

Sicherheit ist hier kein Versprechen — sie ist dokumentiert

Meine Kurse laufen seit 2019 — mit einem Sicherheitskonzept, das Risiken benennt und begrenzt, statt sie zu verschweigen.

Konkret heißt das:

  • Pausenwort. Jede Übung kannst du mit dem Pausenwort beenden — ohne Begründung, ohne Bewertung. Abbrechen kann auch ich: bei Unterkühlung, Erschöpfung, Verletzung oder wenn eine Meldung ausbleibt.

    Ein Abbruch aus Sicherheitsgründen zählt nie gegen dich; die Aufgabe kannst du nachholen. Und er ist kein Ausstieg aus dem Vertrag. Aus dem Vertrag aussteigen kannst du bis sieben Tage nach Block 1, ohne Begründung.

  • Funk und Meldezeiten. Jede Person im Gelände trägt ein Funkgerät von mir, dazu Pfeife und Notfallkarte; das Handy ist der zweite Weg.

    Vor jedem Nachtelement eine Funkprobe — wer keine Verbindung hat, geht nicht ins Gelände.

    Feste Meldezeiten; bleibt eine Meldung aus, rufe ich dich über Funk, und meldest du dich nicht, komme ich zu deinem Platz.

    In den 48 Stunden allein draußen und beim Abschluss bin ich nachts über Funk da; in den Lagernächten der Woche gehe ich nachts die Plätze ab.

  • Gefährdungsbeurteilung je Übung. Schriftlich, vor jeder Übung, abgestimmt auf Tag und Wetter: was passieren kann, was wir dagegen tun, wann Schluss ist.

    Jede Übung beginnt mit einer kurzen Sicherheitsbelehrung. Vor jedem Nachtelement, vor den 48 Stunden allein draußen und vor dem Abschluss klären wir das Risiko schriftlich, mit deiner Unterschrift.

  • Notfallplan je Block — mit den Koordinaten der Zufahrt, dem nächsten Rettungsmittel und dem Einweisungspunkt; ein Rettungswagen kommt bis ans Gelände. Den Rettungsweg gehen wir gemeinsam ab.

  • Erste-Hilfe-Ausrüstung am Lager und im Feldgepäck, in jedem Block.

  • Wenn ich ausfalle. Ich bin allein vor Ort, und das bleibt so. Abgesichert ist es so: Zwei Vertrauenspersonen aus der Umgebung kennen das Gelände und den Notfallplan und sind während des ganzen Kurses telefonisch erreichbar; in den Nächten, in denen du allein draußen bist, ist eine von ihnen in Bereitschaft. Ich melde mich jede Nacht bei ihnen.

    Falle ich aus, handelt ihr nach einem festen Ablauf: versorgen, 112 rufen, eine Vertrauensperson rufen, einweisen, am Lager zusammenbleiben — in der Zeit allein bleibst du an deinem Platz, bis du aufgerufen wirst. Den Ablauf üben wir am ersten Tag jedes Blocks.

    Eine Zusage über Minuten gebe ich nicht, und eine Garantie gibt es draußen nicht.

    Fällt ein Block aus, weil ich ausfalle, holen wir ihn innerhalb von acht Wochen nach. Kannst du den Ersatztermin nicht wahrnehmen, wählst du: nächster Jahrgang oder Erstattung des Blocks.

  • Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung über die R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden — 5 Millionen Euro Deckungssumme pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden je Schadenereignis, zweifach maximiert. Versichert ist die Trainertätigkeit nach Risikogruppe C.

  • Deine Versicherung. Voraussetzung für die Teilnahme sind eine private Haftpflichtversicherung mit mindestens 3 Millionen Euro Deckung und eine Krankenversicherung — bei der Buchung bestätigst du beides per Häkchen, einen Nachweis verlange ich nicht.

    Eine Unfallversicherung mit Rettungskosten empfehle ich.

Über Risiken sprechen, ohne uneinlösbare Sicherheitsversprechen zu geben — das ist die Linie, an der ich mich orientiere. Wer in der Natur trainiert, übernimmt Verantwortung.

Ich begleite, ich übersetze, ich erkläre. Den letzten Schritt geht jeder Teilnehmer selbst.

Nach Block 1 entscheidest du

Du buchst mit 490 € von 2.990 € Gesamtpreis — damit ist Block 1 bezahlt: vier Tage im Gelände, mit mir. Bis 23:59 Uhr am siebten Tag nach Block 1 kannst du ohne Begründung aussteigen. Dann ist nichts weiter fällig. Die 490 € bleiben — Block 1 hast du bekommen. Bleibst du, wird am ersten 20., der mindestens zehn Tage nach der Ausstiegsfrist liegt, der erste Monatsbeitrag fällig.

Wer bleibt, entscheidet das nicht über eine Ankündigung, sondern über vier Tage, die er erlebt hat. Deshalb ist Block 1 der Probelauf für diese Ausbildung — kein kürzerer Kurs.

Drei Stufen, in dieser Reihenfolge:

  1. 1
    Bis 14 Tage nach BuchungWiderrufsrecht: alles zurück
  2. 2
    Danach bis Block 1Rücktritt: bis acht Wochen vor Block 1 bekommst du 340 € zurück, danach bleiben die 490 €. Eine Ersatzperson kannst du bis sieben Tage vor Block 1 benennen.
  3. 3
    Nach Block 1, bis sieben Tage danachAusstieg ohne Begründung. Die 490 € bleiben, weiter ist nichts fällig.

Warum vor Block 1 etwas bleibt und danach nichts mehr fällig ist: Bis zum ersten Blocktag halte ich deinen Platz frei — einen von zwölf, und der Jahrgang startet einmal im Jahr. Sagst du kurz vorher ab, bleibt er leer. Alles Weitere zahlst du erst, wenn du bleibst.

Alle Rücktritts- und Ausstiegsregeln stehen vollständig in meinen AGB.

Häufige Fragen zur Survival-Ausbildung

Was ist das eigentlich?

2.990 € für die gesamte Ausbildung — bei Anmeldung bis 15. Dezember 2026 2.790 €.

Darin: der Ausbildungsbeitrag von 2.450 € (Frühbucher 2.250 €) und die Blockpauschale von 6 × 90 € für Verpflegung, Platz und Logistik. So zahlst du: 490 € bei der Buchung — damit ist Block 1 bezahlt. Nach Block 1 entscheidest du, ob du weitermachst. Dann zehn Monatsbeiträge von 250 € (Frühbucher 230 €), während die Ausbildung läuft.

Was du dafür bekommst:

  • 27 Präsenztage in sechs Blöcken, 21 Nächte draußen — fünf verlängerte Wochenenden und eine Woche
  • Zwischen den Blöcken 15 Feldaufgaben, 5 Transferaufgaben und 5 Live-Treffen online, ein fester Lernpartner
  • Feldtagebuch, Kartenset, sechs Hefte zur Vertiefung — dazu Band 1 „Die Entscheidung“, das Ausweich-Handbuch und das Recht-Workbook
  • 48 Stunden allein draußen, das Ausweich-Szenario, der Abschluss über 24 Stunden mit Messer und Schnürsenkel
  • Dieselbe Gruppe durch alle sechs Blöcke, höchstens 12, ich von Block 1 bis 6 — und das Zertifikat der Schule, wenn die neun Kernaufgaben erreicht und bestätigt sind

Feuerstahl, Karte, Kompass, Funk und das Sicherheitsset stelle ich. Was dazukommt: einmalig rund 200–400 € für deine Grundausrüstung, falls du sie noch nicht hast — Schlafsack, Isomatte, feststehendes Messer, Biwaksack, Stirnlampe, Kochgeschirr, Beil und Säge, dazu Rucksack und Kleidung für Nachtfrost — und die Kosten für deine An- und Abreise zu den sechs Blöcken. Die Verpflegung ist im Gesamtpreis.

Hast du in den zwölf Monaten vor der Buchung einen Kurs bei mir gemacht, rechne ich dir den Kurspreis bis 390 € an — nicht zusätzlich zum Frühbucher. Die Bedingungen stehen oben unter „Deine Investition“.

Weil du dieselben Aufgaben nach Wochen Pause und unter anderen Bedingungen noch einmal abrufst.

In Block 1 arbeitest du mit voller Ausrüstung, in Block 2 ohne Stirnlampe und Streichhölzer, in Block 4 mit den ersten fünf Dingen, in Block 6 mit Messer und Schnürsenkel. Orientierung übst du in Block 2 bei Tag, in Block 3 nachts zu zweit, in Block 5 über 12 bis 18 Stunden im Szenario.

Was du am Anfang mit Anleitung übst, übst du später allein und unter anderen Bedingungen. Das Jahr gibt dir mehr Gelegenheiten, dieselben Fähigkeiten nach Abstand erneut abzurufen und zu korrigieren.

Was die Lernforschung dazu hergibt, sage ich so, wie es belegt ist: Wiederholung mit zeitlichem Abstand unterstützt langfristiges Behalten. Wiederholtes Üben unter Druck kann die spätere Leistung unter Druck verbessern.

Der Aufbau über sechs Blöcke.

Sechs Blöcke bauen aufeinander auf. Vier Merkmale machen diese Ausbildung aus:

  • Progressive Autonomie — die Anleitung wird schrittweise leiser, bis du allein entscheidest.
  • Handwerk und Kopf an derselben Übung — zuerst in Ruhe, dann unter Druck, nicht in einem Extra-Block.
  • Die Ausrüstung wird weniger — ein Stück fällt nach Plan weg; wer den Handgriff, der es ersetzt, noch nicht zeigt, hat es versiegelt dabei.
  • Ziviles Ausweichen als zweites Fach — als Strang durch fünf der sechs Blöcke, bis zur Rückkehr.

Dieselbe Gruppe, ich von Block 1 bis 6. Was hier passiert, wenn du einen Block verpasst, steht unten unter „Und wenn ich mich entscheide?“.

Ziviles Ausweichen ist das Fach für den Fall, dass eine Gefahr deinen Ort trifft und dir noch Zeit lässt: Bleibst du oder gehst du, und wann? Und wenn du gehst: legal, geplant, besonnen.

Gemeint sind ein Hochwasser, ein Brand, ein langer Ausfall der Versorgung oder eine andere Lage, in der Menschen ihren Ort verlassen müssen — nicht Angriffe, die gezielt einem Menschen gelten. Wer bleibt, hat nicht versagt.

Drei feste Linien gelten immer: nicht angreifen, nicht strafen, nicht zurückschlagen, wo Weggehen möglich ist. Anweisungen der zuständigen Behörden und Rettungskräfte gehen vor, auch Sperren und Umleitungen.

Es umfasst fünf Schritte: vorbereiten, entscheiden, ausweichen, ankommen, zurückkehren. Vollständig ist das Fach erst mit dem letzten Schritt.

Ich habe dieses Fach benannt und seine Grundlagen zu einem zusammenhängenden Rahmen zusammengeführt; die vollständige Einordnung steht im Glossar.

Survival Training fragt: Wie halte ich durch? Ziviles Ausweichen fragt: Bleibe ich oder gehe ich, und wann? Ein eigenes Kursformat hat das Fach nicht; alle vier Säulen des Fachs übst du in dieser Ausbildung, mit dem Rechtsrahmen. Was hier nicht hineinpasst: ein Weg über mehrere Tage mit Übernachtung unterwegs und lange Wege durch dichte Bebauung.

Deshalb läuft das Ausweichen hier nicht als Exkurs, sondern als Strang durch fünf der sechs Blöcke.

Beide Fächer nutzen dieselben Grundfähigkeiten — Feuer, Wasser, Navigation, Entscheiden unter Druck. Allein draußen bleibst du an deinem Platz. Im Szenario bist du mit deiner Gruppe unterwegs. Fehlt unterwegs die Hilfe, brauchst du das Handwerk. Wasser, Wärme, Schlaf. Hier berühren sich die beiden Fächer.

Aus meiner Praxis und meinem Beruf — beides benenne ich offen.

Das Handwerk habe ich draußen gelernt: 25 Jahre Survival-Praxis, die Zeit als Outdoor-Guide in Schweden und sechs Monate bei den Waiãpi im Amazonas.

In 15 Jahren als Krisenfotojournalist in 22 Ländern habe ich gesehen, worauf es unter Druck ankommt; das war kein Survival Training, sondern Dokumentation. Ich bin kein Soldat.

Der Kern in einem Satz: Was zivil legal trainierbar ist, lehre ich. Was nicht, lasse ich weg.

Nein. Verwandt mit Prepping ist nur das zweite Fach: Ziviles Ausweichen gehört zur Krisenvorsorge.

Bei mir zählt zuerst die Frage, ob du gehst, und dann die Bewegung. Die Abgrenzung ist Teil des Fachs selbst.

Ich arbeite mit dem Vokabular des Bundesamts für Bevölkerungsschutz — Notgepäck, Selbstvorsorge, Eigenvorsorge — nicht mit Szene-Sprache. Der Rechtsrahmen ist Lehrinhalt. Deeskalation und Rücksicht stehen vor allem anderen. Waffenhandgriffe und Kampftraining gibt es bei mir nicht.

Hast du schon Vorräte und einen Plan? Gut — das ergänzt sich. Vorräte helfen dir, wenn du zu Hause bleibst. Hier trainierst du, was du tust, wenn du entscheiden musst: bleiben oder gehen.

Klingt nach Militär? Zivil, von Anfang bis Ende. Ich bin kein Soldat. Gefangenschaft, Kampf und das Ausweichen vor einem Gegner gibt es hier nicht.

Ziviles Ausweichen ist eine nüchterne Kompetenz, kein Lebensstil.

Du lernst den Rahmen, in dem ziviles Handeln in einer Gefahrenlage steht. Rechtsberatung ist es nicht.

Notwehr (§ 32 StGB), rechtfertigender Notstand (§ 34 StGB) in Block 2, Waffenrecht in Block 3 — mit Schemata und Fallübungen ab Block 2, dokumentiert im Recht-Workbook, das du ab Block 2 führst. In Block 6 die rechtliche Nachbereitung des Szenarios.

Das Ziel ist Orientierung: wissen, was erlaubt ist, wo Grenzen liegen und welche legalen Handlungsmöglichkeiten du hast — bevor du sie brauchst.

Eine Besonderheit überrascht viele: Beim Notstand gilt: In fremde Rechte eingreifen darfst du nur, wenn es keinen anderen Weg gibt und das, was du schützt, deutlich schwerer wiegt als das, in das du eingreifst. Zumutbares Ausweichen und Hilfe holen gehen vor.

Das ist Information für Erwachsene, keine Rechtsberatung. Für den Einzelfall empfehle ich einen Fachanwalt für Strafrecht.

Beide Formate arbeiten mit denselben Survival-Grundlagen und demselben Trainingsmodell. Der Unterschied liegt darin, wie du damit lernst.

Im Intensivkurs gehst du sieben Tage am Stück in eine zusammenhängende Belastung — einmal, für dich, am festen Platz, im Mai oder im Oktober. In der Ausbildung rufst du dieselben Grundlagen über ein Jahr immer wieder ab: nach Wochen Pause, im Winter, nachts, in Bewegung und mit Verantwortung für andere — und zeigst sie am Ende in neun offen gelegten Aufgaben.

Gleich sind die Grundaufgaben, an denen beide Kurse messen. Die Ausbildung hat 217 Unterrichtseinheiten statt 62, 21 Nächte draußen statt 6 und Themen, die in der Woche nicht vorkommen.

Ob ein Handgriff nach Wochen noch sitzt, im Winter und unterwegs, zeigt die Woche nicht. Das zeigt die Ausbildung.

Der Intensivkurs passt, wenn du eine Woche am Stück durchziehen willst. Die Ausbildung passt, wenn du ein Jahr lang immer wieder üben, Winter, Bewegung und Verantwortung für andere dabeihaben und am Ende ein Zertifikat willst. Eine Woche am Stück — oder ein Jahr immer wieder.

Wenn dein Ziel eine Woche am Stück ist, brauchst du diese Ausbildung nicht — dafür gibt es den Intensivkurs.

Hast du den Intensivkurs schon gemacht? Dann fängst du nicht bei null an: In Block 1 sehe ich mir jeden Standard einmal an, und was du schon zeigst, machst du danach auf der nächsten Stufe. Neu für dich sind der Winter, 48 Stunden allein, das Ausweichen in Bewegung, die Führung in der Gruppe — und dass die neun Aufgaben nach Wochen noch einmal bestätigt werden.

Vergleich: Survival-Intensivkurs (7 Tage) und Survival-Ausbildung (6 Blöcke) der Wildnisschule Lupus
Survival-Intensivkurs · 7 Tage Ausbildung · 6 Blöcke
Unterricht 62 Unterrichtseinheiten an 7 Tagen 217 Unterrichtseinheiten an 27 Tagen
Nächte draußen 6 21
Erstversorgung Grundteil Grundteil, dazu 16 Einheiten im Gelände und 4 Einheiten Erstbetreuung nach belastenden Ereignissen
Führen Tagesverantwortung für Holz und Wasser, Dreierteams, eine gemeinsame Entscheidung der Gruppe eine Gruppe führen, im Wechsel einen ganzen Tag lang
Recht 75 Minuten Grundzüge, dann Fallübungen
Unterwegs ein Marsch zur Wasserstelle, Navigation bei Nacht im Dreierteam ein Szenario über 12 bis 18 Stunden in Kleingruppen, mit gespielter Verletzung und gespieltem Funkausfall
Weitergeben — jede Person bringt der Gruppe eine Fertigkeit bei
Allein draußen 24 Stunden eine Nacht in Rufweite, 48 Stunden, Abschluss über 24 Stunden mit wenig Ausrüstung
Jahreszeit Mai und Oktober über ein Jahr, mit Winter
Zwischen den Terminen zwölf Monate lang E-Mails mit einer Grundübung und einer Frage rund zwei bis drei Stunden je Woche mit Aufgaben draußen, fünf Live-Treffen online
Was dein Nachweis sagt was du in dieser Woche gezeigt hast was nach Wochen Abstand noch sitzt, in einem späteren Block bestätigt; Zertifikat
Ziel eine Survivalwoche am Stück durchlaufen dieselben Grundlagen über ein Jahr immer wieder abrufen, erweitern und prüfen lassen
Rhythmus 7 Tage am Stück 6 Blöcke durch vier Jahreszeiten
Preis · Urlaubstage 1.290 € · 5 2.990 € · 10
Wenn du unsicher bist abgeschlossener Kurs Ausstieg nach Block 1

Passt das für mich?

Nein. Die Ausbildung beginnt bei den Grundlagen.

Gemeint sind zuerst Menschen, die schon draußen waren und Verantwortung tragen — allen voran frühere Teilnehmer meiner Kurse. Dann Eltern und Menschen mit Verantwortung für andere, auch ohne Outdoor-Erfahrung: Du fängst draußen bei null an, und dafür ist Block 1 gebaut. Dann Berufe mit Ausnahmesituationen — Rettung, Pflege, Feuerwehr, THW, Führung, Lehrkräfte.

Druck kennst du aus deinem Beruf? Was hier neu ist: das Ganze ohne Infrastruktur, draußen, mit dem, was da ist. Den Transfer in deinen Beruf verspreche ich nicht — er ist das Ziel. Wer einen Standard in Block 1 schon erreicht, arbeitet ab dann an der nächsten Stufe, statt die Grundstufe zu wiederholen.

Wer unsicher ist: Nach Block 1 entscheidest du.

Ja. Fünf Blöcke laufen von Donnerstag bis Sonntagnachmittag, einer als Woche.

Bei Arbeit von Montag bis Freitag kostet dich das 10 Urlaubstage, nicht 27: Block 1 anderthalb — er beginnt Donnerstag um 15:00 —, die Wochenenden von Block 2, 3, 5 und 6 je einen, die Woche viereinhalb. Mit Gleitzeit oder einem Zeitkonto für die halben Donnerstage in Block 1 und 4 sind es 9.

Den Stand der Bildungszeit findest du im Abschnitt Bildungszeit.

Zwischen den Blöcken rechne mit zwei bis drei Stunden pro Woche: je Pause drei Feldaufgaben — eine davon zu Hause, mit Familie oder Freunden —, eine Transferaufgabe aus deinem Beruf oder Alltag, ein Live-Treffen online zu 45 Minuten, dazu kurze tägliche Übungen. Sechsmal weg in einem Jahr muss zu Hause passen; bring deinen Partner gern zum Infoabend mit.

Die sechs Termine stehen fest — unten in der Übersicht. Die 48 Stunden allein draußen liegen in der Woche, Block 4; ein eigenes Wochenende dafür gibt es nicht.

Ganz ohne Risiko ist kein Survival Training. Deshalb gibt es feste Regeln.

Die Risiken heißen Kälte, Nässe, Feuer, Werkzeug, Gewässer. Ich verneine sie nicht, ich begrenze sie. Der Druck steigt kontrolliert und in Stufen — zuerst in Ruhe, dann unter Druck.

Jede Übung kannst du jederzeit mit dem Pausenwort beenden — ohne Begründung, ohne Bewertung. Abbrechen kann auch ich: Bei Zeichen von Unterkühlung, Erschöpfung oder Verletzung oder wenn eine Meldung ausbleibt, beende ich eine Übung, bevor jemand zu weit geht. Ein Abbruch zählt nie gegen dich; die Aufgabe kannst du nachholen. Und er ist ein Übungsabbruch, kein Ausstieg aus dem Vertrag.

Die 48 Stunden allein draußen laufen am Trainingsgelände mit Funkgerät, Pfeife, Notfallkarte und festen Meldezeiten — morgens, mittags, abends. Ich bin vor Ort und über Funk da; bleibt eine Meldung aus, rufe ich dich über Funk, und meldest du dich nicht, komme ich zu deinem Platz. Das Ausweich-Szenario läuft mit festen Meldepunkten über Funk und einem vereinbarten Pausenwort, das die Übung jederzeit stoppt.

Wie Funk, Notfallplan und Rettungskette geregelt sind, steht im Abschnitt Sicherheit. Seit Gründung der Schule habe ich keinen schweren Zwischenfall verzeichnet.

Kein Attest nötig. Eine kurze Frage bei der Buchung.

Bei der Buchung siehst du eine kurze Liste — etwa Herz, Blutdruck, Diabetes, Medikamente. Trifft nichts davon zu, ist alles erledigt. Trifft etwas zu, rufst du mich vor Block 1 an, eine Viertelstunde; meist reicht das. In wenigen Fällen brauche ich danach eine ärztliche Einschätzung auf meiner Vorlage, ohne Diagnose. Sie kostet dich die Arztgebühr und muss bis Block 1 vorliegen; liegt sie nicht vor, gilt das als Rücktritt. Ergibt sich vor Block 1 aus dem Gespräch zu deiner Gesundheit oder aus der ärztlichen Einschätzung, dass du nicht teilnehmen kannst, bekommst du die 490 € zurück — wenn du die Gesundheitsfrage ehrlich beantwortet hast —, und ein späterer Jahrgang bleibt offen. Wirst du während der Ausbildung krank, kannst du einmal unterbrechen; was dann gilt, steht unter „Was ist, wenn ich einen Block verpasse?“. Gespeichert wird nur deine Antwort und, wenn du Ja gewählt hast, das Ergebnis unseres Gesprächs. Aus deiner Buchung verschwindet beides 14 Tage nach Block 6; als Nachweis bewahre ich es zehn Jahre auf, so steht es in der Datenschutzerklärung.

Private Haftpflichtversicherung mit mindestens drei Millionen Euro Deckung und eine Krankenversicherung — beides bestätigst du bei der Buchung per Häkchen, einen Nachweis verlange ich nicht. Eine Unfallversicherung mit Rettungskosten empfehle ich.

Das hier ist Training, keine Therapie. Das Training ersetzt keine Behandlung. Wer akut unter Traumafolgen oder einer anderen seelischen Erkrankung leidet, holt vorher ärztlichen oder therapeutischen Rat ein.

Dann übst du nach und zeigst die Aufgabe beim nächsten Termin noch einmal.

Jede Kernaufgabe hat einen Standard — Aufgabe, Bedingungen, ein beobachtbares Ergebnis; die Kriterien liest du, bevor du buchst. Was nicht sitzt, übst du nach; das Zertifikat bekommst du, wenn alle neun Aufgaben erreicht und bestätigt sind. Die Zeitgrenzen sind das Ende der Übung, keine Bestzeit.

Steigst du aus oder breche ich eine Aufgabe aus Sicherheitsgründen ab, zählt das nicht gegen dich. Die 48 Stunden allein draußen und der Abschluss mit Messer und Schnürsenkel sind Anwendung, keine Prüfung: Sie stehen für alle gleich als Bestandteil der Ausbildung auf dem Zertifikat — ohne Ergebnis.

In den 48 Stunden allein draußen und beim Abschluss hast du ein versiegeltes Sicherheitsset dabei: Öffnen ist erlaubt. Im Ausweich-Szenario stoppt ein vereinbartes Pausenwort die Übung jederzeit — ohne Begründung, ohne Stigma.

Das gilt für jede Übung: Mit dem Pausenwort beendest du sie, ohne dass du deshalb aus der Ausbildung fliegst. Eine Übung zu beenden ist kein Ausstieg aus dem Vertrag — der steht unten unter „Und wenn ich mich entscheide?“.

Was du nach Block 6 kannst, steht im Zertifikat. Was du nicht kannst, besprechen wir im Auswertungsgespräch. Beides gehört zur Ausbildung.

Fehlt dir am Ende eine Aufgabe, holst du sie im nächsten Jahrgang nach, wenn dort ein Platz frei ist. Das Zertifikat bekommst du dann.

Und wenn ich mich entscheide?

Bis zu zwei Präsenztage sind kein Problem. Einen ganzen Block holst du nach.

Zwei versäumte Tage gefährden das Zertifikat nicht. Verpasst du einen Block ganz: Block 1 oder 2 holst du in einem meiner regulären Survival-Wochenenden nach, Block 3 bis 6 im nächsten Jahrgang — beides ohne Aufpreis, wenn dort ein Platz frei ist. Das gilt auch für die 48 Stunden allein draußen und den Abschluss; das Zertifikat kommt dann danach. Die Monatsbeiträge laufen in der Zeit weiter.

Und wenn das Leben dazwischenkommt — Krankheit, Pflege eines Angehörigen, berufliche Verhinderung oder eine Schwangerschaft? Dann kannst du die Ausbildung einmal unterbrechen. Sag es mir in Textform; ab dann ruhen deine Monatsbeiträge für die Blöcke, die du noch nicht besucht hast; was auf besuchte Blöcke entfällt, bleibt fällig. Du steigst im Folgejahrgang mit dem nächsten Block wieder ein. Findet binnen 18 Monaten kein Folgejahrgang statt, bekommst du zurück, was du für Blöcke gezahlt hast, die du nicht bekommen hast.

Fällt ein Block aus, weil ich ausfalle, holen wir ihn innerhalb von acht Wochen nach. Kannst du den Ersatztermin nicht wahrnehmen, wählst du: nächster Jahrgang oder Erstattung des Blocks.

Nach Block 1 entscheidest du. Bis sieben Tage nach Block 1 kannst du ohne Begründung aussteigen. Dann ist nichts weiter fällig.

Mit der Buchung zahlst du 490 € — damit ist Block 1 bezahlt, vier Tage im Gelände. Danach hast du bis 23:59 Uhr am siebten Tag nach Block 1 Zeit: Du steigst in Textform oder über den Kündigungsbutton auf meiner Website aus, die 490 € bleiben, und kein Monatsbeitrag wird fällig. Bleibst du, wird am ersten 20., der mindestens zehn Tage nach der Ausstiegsfrist liegt, der erste Monatsbeitrag fällig.

Vor Block 1 gelten Widerruf und Rücktritt — die Stufen stehen in der nächsten Frage.

Was in welchem Fall gilt — vor Block 1 und danach:

Zeitpunkt Was gilt
Bis 14 Tage nach der Buchung Widerruf, mit Widerrufsbutton: alle 490 € zurück
Danach bis acht Wochen vor Block 1 Rücktritt: 340 € zurück — 150 € behalte ich als Pauschale
Weniger als acht Wochen vor Block 1 bis zu seinem Beginn Die 490 € bleiben. Bis sieben Tage vor Block 1 kann eine Ersatzperson deinen Platz übernehmen — in Textform benannt
Nach Block 1, bis sieben Tage danach Ausstieg ohne Begründung: die 490 € bleiben, weiter ist nichts fällig
Danach Zehn Monatsbeiträge, ab dem ersten 20., der mindestens zehn Tage nach der Ausstiegsfrist liegt. Einmal unterbrechen bei Krankheit, Pflege, beruflicher Verhinderung oder Schwangerschaft — Einzelheiten oben unter ‚Was ist, wenn ich einen Block verpasse?‘

Ob der Jahrgang stattfindet, steht sechs Wochen vor Block 1 fest — ab sechs Anmeldungen findet er statt. Kommt er nicht zustande, bekommst du alles zurück. Ein begonnener Jahrgang wird zu Ende geführt — mit einer Ausnahme: Bleiben nach der Ausstiegsfrist weniger als vier, kann ich ihn innerhalb von 14 Tagen beenden. Dann wählst du: Weitermachen im nächsten Jahrgang ab dem nächsten Block, ohne Aufpreis, oder Ende ohne weitere Zahlung. Was du zu viel gezahlt hast, bekommst du zurück.

Ergibt sich vor Block 1 aus dem Gespräch zu deiner Gesundheit oder aus der ärztlichen Einschätzung, dass du nicht teilnehmen kannst, bekommst du die 490 € zurück — wenn du die Gesundheitsfrage ehrlich beantwortet hast. Wirst du während der Ausbildung krank, kannst du einmal unterbrechen.

Alle Rücktritts- und Ausstiegsregeln stehen vollständig in meinen AGB.

Das Zertifikat meiner Wildnisschule — wenn die neun Kernaufgaben erreicht und bestätigt sind.

Teil A sind die neun Kernaufgaben: Feuer unter Bedingungen · Wärme halten mit Bekleidung · Schutz aus der Plane · Zwei Nächte im Naturbau, gestuft ohne Schlafsystem · Wasser finden und aufbereiten · Orientierung · Erstversorgung im Gelände · Bleiben oder weiterziehen · Hilfe holen — Signal und Notruf.

Eine Aufgabe zählt, wenn sie erreicht und in einem späteren Block noch einmal gelungen ist — bei den Nächten im Naturbau gilt die zweite, härtere Nacht als Bestätigung. Das ist die Bedingung für das Zertifikat. Die Kriterien liest du vorher: Die neun Kernaufgaben — PDF.

Ein Beispiel aus dem PDF — Aufgabe 1, Feuer unter Bedingungen:
Aufgabe Ein Feuer entzünden, bis zur selbsttragenden Flamme bringen und darauf einen Liter Wasser zum Kochen bringen.
Bedingungen Material aus dem Gelände, Feuerstahl und Messer. Nach Regen — oder an trockenen Tagen mit Holz aus dem gespaltenen Inneren von Totholz, nichts vom Boden.
Woran man es sieht Die Flamme trägt sich fünf Minuten, der Liter kocht sprudelnd mindestens eine Minute, das Feuer ist danach vollständig gelöscht. Das Messer ist sicher geführt: vom Körper weg, gespalten auf fester Unterlage.
Zeitgrenze 60 Minuten ab Beginn der Materialsuche
Wann Erreicht in Block 1, bestätigt in Block 2

Teil B hält fest, was zusätzlich unter Belastung gelang: Feuer unter Zeitdruck, Orientierung bei Nacht, Erstversorgung und Entscheidung im Szenario. Das ist keine Bedingung. Die 48 Stunden allein und die 24 Stunden mit Messer und Schnürsenkel stehen für alle gleich als Bestandteil der Ausbildung — ohne Ergebnis.

Wofür es gilt, steht auf dem Zertifikat selbst: Grundfertigkeiten für das Überleben im gemäßigten Klima des mitteleuropäischen Flach- und Hügellands, mit einfacher Ausrüstung (Messer, Feuerstahl, Plane und Schnur, Gefäß, Karte, Kompass, Pfeife), für kurze Lagen von wenigen Tagen, zivil und ohne Gegner.

Gezeigt von sommerlicher Witterung bis zu nasskaltem Wetter mit Nachtfrost; die Nächte ohne Schlafsack und Isomatte in frostfreien Nächten. Nicht für Dauerfrost, Schnee- und Eisklima oder Gebirge. Ein Standard im Kurs ist keine Zusage für den Ernstfall.

Es ist kein staatlicher Abschluss und keine Trainer- oder Guide-Qualifikation, und es gibt keine Zusage, dass jeder es erreicht. Eine Teilnahmebescheinigung mit Unterrichtseinheiten und erreichten Standards bekommt jeder — auch ohne Zertifikat.

Survival-Experte Maurice Ressel mit Expeditionsausrüstung im Winterwald — Gründer der Wildnisschule Lupus Brandenburg

Termine Jahrgang 2027

Sechs Blöcke durch vier Jahreszeiten: fünf von Donnerstag bis Sonntag, einer als Woche. Maximal 12 Teilnehmer.

Baustein Termin KW Jahreszeit
Block 1Donnerstag bis Sonntag 29. April – 2. Mai 2027KW 17 · Frühling 17 Frühling
Block 2Donnerstag bis Sonntag 24.–27. Juni 2027KW 25 · Sommer 25 Sommer
Block 3Donnerstag bis Sonntag 26.–29. August 2027KW 34 · Sommer 34 Sommer
Block 4die Woche, mit 48 Stunden allein draußen 14.–20. Oktober 2027KW 41–42 · Herbst 41–42 Herbst
Block 5Donnerstag bis Sonntag 9.–12. Dezember 2027KW 49 · Winter 49 Winter
Block 6Donnerstag bis Sonntag 10.–13. Februar 2028KW 6 · Winter 6 Winter

Von Blockbeginn zu Blockbeginn liegen 7 bis 9 Wochen. Für deinen Kalender heißt das: fünfmal ein verlängertes Wochenende und einmal eine Woche — 10 Urlaubstage im Jahr. Wie sie sich auf die Blöcke verteilen, steht oben unter Bildungszeit.

Fristen dieses Jahrgangs

  • Frühbucher bis15.12.2026
  • Rücktritt mit 340 € zurück bis04.03.2027
  • Durchführung steht fest am18.03.2027
  • Buchen bis22.04.2027
  • Ausstieg bis09.05.2027, 23:59 Uhr
  • erster Monatsbeitrag am20.05.2027

Sechs Blöcke — und mehr. Die Ausbildung beginnt schon vor Block 1 mit deiner Vorbereitung und läuft nach Block 6 in deine eigene Praxis weiter, ein Jahr lang mit der Alumni-Gruppe. Lernen musst du vor Block 1 nichts — was nach der Buchung kommt, steht oben unter „Nach deiner Buchung“. Zwischen den Blöcken übst du weiter, rund zwei bis drei Stunden pro Woche. Nicht nur Tage im Wald — ein ganzer Jahrgang Training.

Bildungszeit: Eine Anerkennung als Bildungszeit liegt derzeit nicht vor. Den Stand findest du im Abschnitt Bildungszeit.

Kurz vor dem Klick: sechs Blöcke, 27 Tage im Gelände, 21 Nächte draußen — mindestens ein Block mit Nachtfrost. Wenn du hier zögerst, lies noch einmal „Diese Ausbildung ist nicht für jeden“ — oder sprich vorher mit mir.

Nicht sicher, ob sechs Blöcke das Richtige für dich sind? Nach Block 1 entscheidest du. Wenn du eigentlich eine Woche am Stück willst, brauchst du diese Ausbildung nicht — dafür gibt es den Survival-Intensivkurs.

Buchung

2.790 € gesamt · 490 € bei Buchung, dann 10 Monatsbeiträge (Frühbucherpreis bis 15.12.2026)

Schritt 1 von 2

Jahrgang wählen

Sechs Blöcke durch vier Jahreszeiten, maximal 12 Plätze

Schritt 2 von 2

Platz sichern

2.790 € pro Person, Gesamtpreis bei Buchung bis 15. Dezember 2026, danach 2.990 €. Inklusive Mehrwertsteuer.

490 € jetzt bei der Buchung, damit ist Block 1 bezahlt. Nach Block 1 entscheidest du. Dann zehn Monatsbeiträge zu 230 €.

  • 14 Tage Widerrufsrecht ab der Buchung, mit Widerrufsbutton
  • Ausstieg bis sieben Tage nach Block 1 ohne Begründung — die 490 € bleiben, weiter ist nichts fällig
  • Kein Attest nötig. Bei der Buchung beantwortest du eine kurze Frage zu deiner Gesundheit.

Wer akut unter Traumafolgen oder einer anderen seelischen Erkrankung leidet, holt vorher ärztlichen oder therapeutischen Rat ein.

 

Kein passender Termin dabei?

Trag dich ein — ich melde mich, sobald neue Termine stehen.

Maurice Ressel

Fragen vor der Buchung? Ruf mich an: 0174 2478570 (Mo, Do, Fr 9–11 Uhr · Di, Mi 15–17 Uhr) oder schreib mir. Ich antworte persönlich.

„In der Natur klarzukommen mit so gut wie keinen Hilfsmitteln, nur mit dem Messer, nur mit der Kleidung am Körper. Die eigenen Grenzen herausfordern und überschreiten. So eine Erfahrung wird man nicht mehr vergessen.“

— Marc Braun, Finanzfachmann

Der nächste Schritt

In Block 6 stehst du im Wald mit Messer und Schnürsenkel und wendest an, was du geübt hast. Nicht weil du es glaubst, sondern weil du es trainiert hast.

Nach Block 1 entscheidest du

Mit 490 € von 2.990 € Gesamtpreis ist Block 1 bezahlt — vier Tage im Gelände, mit mir. Merkst du, dass es nicht passt, steigst du bis sieben Tage nach Block 1 ohne Begründung aus. Dann ist nichts weiter fällig.

„Ich habe nicht trainiert zu überleben — ich überlebte, weil die Arbeit es verlangte.“

Maurice Ressel

Im Beratungsgespräch klären wir, ob die Ausbildung zu deinem Vorhaben passt, und gehen deine Termine durch — 30 Minuten, unverbindlich. Oder du kommst zum Online-Infoabend.

Mein Beratungsgespräch vereinbaren

Ein Jahrgang pro Jahr · Maximal 12 Plätze · Nächster Start: 29. April 2027 · Buchen bis eine Woche vor Block 1

Du weißt schon, dass du willst? Direkt buchen

Vor Block 1 treffen wir uns einmal online, mit deinem ganzen Jahrgang: was dich erwartet, deine Fragen.

Erst kennenlernen, dann entscheiden

Ich beantworte deine Fragen zur Ausbildung 2027/28, auch die unbequemen — und du siehst, mit wem du zwölf Monate lang trainieren würdest. Der Abend ist kostenlos, verkauft wird nichts, und deine Kamera kann aus bleiben.

Nächster Infoabend: Donnerstag, 26. November 2026, 18 Uhr

Zum Infoabend anmelden

Kostenlos · online per Videocall · 50 Minuten


Noch Fragen? Schreib mir an info@wildnisschule-lupus.de — ich antworte persönlich, meist innerhalb weniger Tage. Oder ruf an: 0174 2478570 · Mo, Do, Fr 9–11 Uhr · Di, Mi 15–17 Uhr. Kein Verkaufsteam, kein Callcenter.

Maurice Ressel – Survival-Ausbilder und Gründer der Wildnisschule Lupus in Brandenburg

Über den Autor

Maurice Ressel

Survival-Ausbilder, Sachbuchautor und Gründer der Wildnisschule Lupus in Brandenburg. 15 Jahre lang dokumentierte er als Krisenfotojournalist, wie Menschen in Krisengebieten reagieren – in 22 Ländern, von Afghanistan bis zur Ukraine. Sechs Monate lebte er bei den Waiãpi im brasilianischen Amazonas.

IPA Award 2017 „Best of Show“ · ZDF Terra X · Penguin Random House

Die Innere Ausrüstung – Ein Fotojournalist in 22 Krisenländern. Kostenloses Buch von Survival-Ausbilder Maurice Ressel.

Die Innere Ausrüstung

Die vollständige Geschichte – wie 22 Krisenländer ein Trainingsmodell formten. Kostenlos lesen.

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