Survival-Ausbildung: In 12 Monaten stehst du im Wald und weißt, was zu tun ist — wenn alles andere wegfällt
Praktische Survival-Skills in sieben Kategorien — und Ziviles Ausweichen als zweite Disziplin. 4 Module über 12 Monate. In Brandenburg, 50 Minuten von Berlin.
Zuletzt aktualisiert: September 2026
Survival Ausbildung: Das Wichtigste in 60 Sekunden
Die Survival Ausbildung ist eine 12-monatige Intensiv-Ausbildung mit 20 Präsenztagen und einem Solo-Wochenende in Eberswalde, Brandenburg — 50 Min. von Berlin (RE3 bis Eberswalde, weiter mit der RB63).
Du trainierst über alle zwölf Monate hinweg direkt mit Maurice Ressel — ein Trainer, maximal 12 Teilnehmer.
Sie verbindet Survival-Skills in sieben Kategorien — Feuer, Shelter, Wasser, Navigation, Nahrung, Erste Hilfe, Werkzeugbau — mit wissenschaftlich fundierter Krisenpsychologie (Defense Cascade, Logotherapie, Survival-Psychologie nach Leach), gebündelt im Trainingsmodell Die Innere Ausrüstung.
Dazu kommt die zweite Disziplin: Ziviles Ausweichen — Lagebeurteilung, Routenwahl, diskrete Bewegung — als durchgehender Strang über alle vier Module, nicht als Exkurs.
Die sechs Ausrüstungs-Kategorien — Funk, Optik, Erste Hilfe, Schutz, Notfall, Bewegung im Gelände — sind curricular verankert und bauen sich über die Module auf.
Das ist kein Wochenend-Seminar mit Nachbetreuung — das ist eine 12-Monats-Ausbildung, in der die Zeit zwischen den Modulen die Hälfte der Arbeit ist.
Ich begleite dich über alle zwölf Monate. 25 Jahre Survival-Praxis. 15 Jahre als Krisenfotograf in 22 Krisenländern.
2.990 € oder 10 Raten à 299 € — alle Leistungen und Fördermöglichkeiten weiter unten.
IPA Award 2017 „Best of Show“ · CNN International · ZDF Terra X · Penguin Random House
→ Mein Beratungsgespräch vereinbaren
Noch nicht so weit? Im kostenlosen Online-Infoabend findest du heraus, ob die Ausbildung zu dir passt — Mi, 14.10., 18 Uhr, kein Verkauf. Zum Infoabend anmelden
20 Präsenztage
Mo bis Fr, berufsbegleitend · plus Solo-Wochenende
Max. 12
Teilnehmer pro Kohorte
Keine
Vorkenntnisse nötig
Diese Ausbildung ist nicht für jeden.
Vorkenntnisse brauchst du keine. Was du brauchst, ist etwas anderes.
Für dich, wenn du…
✓
echte Survival-Fähigkeiten aufbauen willst — Feuer, Shelter, Wasser, Navigation, Nahrung, Erste Hilfe, Werkzeugbau.
✓
bereit bist, dich zwölf Monate lang ernsthaft fordern zu lassen.
✓
wissen willst, was du unter Druck tatsächlich kannst — und was noch Training braucht.
✓
eine Ausbildung suchst, die dich prüft, nicht nur beschäftigt.
Nicht für dich, wenn du…
✗
ein Abenteuer-Wochenende im Wald suchst — dafür gibt es den Tageskurs.
✗
nicht bereit bist, zwölf Monate systematisch zu lernen und zu üben.
✗
körperlich nicht fit genug bist, mehrere Tage im Freien zu verbringen. Richtwert: 10 km mit Rucksack, bei Kälte draußen schlafen.
✗
nur Techniken abhaken willst, ohne zu verstehen, wie du sie unter Druck abrufst.
Das ist kein Fitnesstest. Deine Zeiten werden nicht gemessen und nicht bewertet. Gemessen wird, ob du nach der vierten Nacht draußen noch klar entscheidest.
Warum die meisten Kurse ihr Versprechen nicht halten
Klar entscheiden nach der vierten Nacht draußen — das lernt niemand an einem Wochenende.
Ein Wochenend-Survival-Kurs kann Techniken zeigen — aber Skills, die unter echtem Stress halten, brauchen Wiederholung über Monate. Deshalb dauert die Survival-Ausbildung 12 Monate mit 20 Präsenztagen in Brandenburg — nicht ein Wochenende.
Verträge verhandeln, Projekte steuern, unter Druck entscheiden — das kannst du. Aber unter welchem Druck? Was in einer Verhandlung trägt, trägt nicht automatisch, wenn Schlaf, Wärme und Information gleichzeitig fehlen. Nicht für Stunden — für Tage. Kein Strom. Kein Wasser aus der Leitung. Kein Netz. Genau dort zeigt sich, was von deiner Entscheidungsfähigkeit übrig bleibt — und genau das lässt sich trainieren.
Feuer machen ohne Feuerzeug, Wasser aufbereiten ohne Filter, dich orientieren ohne GPS. Die ehrliche Antwort: Das hat dir nie jemand beigebracht. Und diese Lücke schließt sich nicht von selbst — nicht durch Lesen, nicht durch Videos, nicht durch Warten.
Und selbst gute Kurse lehren meist nur die Hälfte: bleiben und bestehen. Eine Lage lesen, eine Route wählen, sich geordnet entziehen, bevor es eng wird — das lehrt fast niemand. Dabei beginnt jede Krise mit derselben Frage: bleiben oder gehen?
Ein Leadership-Seminar im Hotel kostet 5.000 Euro und simuliert Druck. Hier ist der Druck echt — und die Kompetenz bleibt.
Nicht aus eigenem Versagen. Die meisten meiner Teilnehmer sind Berufstätige wie du — zwischen 35 und 55, aus IT, Medizin, Ingenieurwesen, Pädagogik, Unternehmensführung. Das System ist so gebaut, dass du diese Fähigkeiten nie brauchst. Bis du sie brauchst.
Unter Stress kannst du nur abrufen, was dein Körper trainiert hat. Wissen aus Büchern oder YouTube-Videos hilft wenig, wenn dein Puls bei 160 ist und dein Kopf aufhört, klar zu denken.
Was ich in Krisengebieten immer wieder gesehen habe: Die meisten Menschen erstarren oder handeln unkoordiniert. Nicht weil ihnen Wissen fehlt — weil sie es nie unter Belastung geübt haben. John Leach nennt das kognitive Paralyse und beobachtete sie bei rund drei Vierteln der Betroffenen. Ein Wochenend-Kurs kann zeigen, wie Feuer funktioniert. Zwölf Monate machen daraus eine Fähigkeit, die unter Druck hält.
Seit 2022 erreichen mich Fragen, die früher selten waren. Mein Kursprogramm hat sich dem angepasst — innerhalb dessen, was als Zivilist legal trainierbar ist.
Zwischen den Modulen: Die Hälfte der Arbeit
Zwischen den Modulen läuft die Ausbildung weiter — und das ist kein Nebenprogramm. Feldaufgaben in deinem eigenen Wald, Zoom-Termine mit deiner Kohorte, dein Feldtagebuch über zwölf Monate.
Skills, die unter Stress halten sollen, brauchen Wiederholung über Monate — nicht ein langes Wochenende und dann Stille. Was alles dazugehört, steht weiter unten im Detail.
48 Stunden allein — und was danach kommt
Nach dem dritten Modul kommt die erste Schwelle: 48 Stunden allein. Fünfzehn Präsenztage und Monate eigener Feldarbeit liegen dann hinter dir. Das Solo liegt an einem Wochenende zwischen Modul 3 und 4, von Freitagabend bis Sonntagabend — ein fester Termin für die ganze Kohorte, am Trainingsgelände. Er steht mit den Modulterminen deines Jahrgangs fest und ist in der Terminübersicht ausgewiesen.
Dein Platz im Wald, dein Feuer, deine zwei Nächte — kein Programm, keine Aufgaben, keine Anleitung. Nur du, was du gelernt hast, und die Zeit.
Ich bin vor Ort, aber nicht bei dir. Vor dem Solo rede ich mit dir über das, was kommen kann. Danach — am Sonntag, bevor du fährst — über das, was war. In Modul 4 holt die Gruppe das Solo noch einmal ein.
Was zwischen diesen beiden Gesprächen liegt, gehört dir. Das Solo prüft die erste Disziplin: bleiben und bestehen, an einem Ort.
Dann kommt Bewegung: das Ausweich-Szenario
In Modul 4 kommt die zweite Disziplin. Vorher, zu Wochenbeginn, leitest du deine Mini-Lehrprobe an: eine Feldübung für deine Kleingruppe — Lernziel, Demonstration, angeleitete Praxis, Rückmeldung.
Dann die Lage: Deine Kleingruppe — drei, vier Leute — bekommt einen Auftrag mit Lücken und einen Zielpunkt, 12 bis 15 Kilometer entfernt. Zeit habt ihr eine Nacht und einen halben Tag: 12 bis 18 Stunden. Ihr beurteilt, was ihr wisst und was fehlt. Ihr wählt die Route und meidet die Engstellen.
Unterwegs gibt es Begegnungen. Ihr löst sie mit Sprache: Deeskalation zuerst, Abstand vor Auseinandersetzung. Ihr plant, ihr entscheidet. Ich führe nicht.
Jede Gruppe hält Funkkontakt zu mir. Das ist ein Sicherheitsstandard: Bei Funkstille von mir macht ihr weiter, bei eurem Ruf komme ich. Ein vereinbartes Pausenwort stoppt das Szenario jederzeit — ohne Begründung, ohne Stigma.
Zuletzt: ein Messer und ein Schnürsenkel
Am Zielpunkt wartet keine Pause. Dort beginnt die letzte Aufgabe: 24 Stunden mit Messer und Schnürsenkel. Feuer, Shelter, Wasser — alles andere holst du aus zwölf Monaten Training. Das ist das Ziel dieser Ausbildung.
Dazu ein versiegeltes Sicherheitsset, das du dabeihast, aber nicht brauchen sollst: Öffnen ist erlaubt, wird notiert und nicht bewertet. Es gibt kein Durchfallen — es gibt ein dokumentiertes Bild dessen, was du kannst. Aber wer die zwölf Monate durchgeht, weiß, was in ihm steckt.
Danach kommen ein kurzer Sicherheits-Check, eine warme Mahlzeit, Schlaf. Das Debrief folgt am nächsten Tag, auf drei Ebenen: Fakten, Gefühle, Lernen. Du schreibst deinen Inneren Kodex — die Werte, für die du unter Druck einstehst, in deinen eigenen Worten. Sie tragen deine Entscheidungen im Beruf wie im Feld.
Dann die Zertifikatsübergabe. Mit dem Zertifikat gehörst du zum Alumni-Netzwerk: vierteljährlich gebe ich einen Impuls, einmal im Jahr gibt es ein Treffen am Standort mit Alumni aller Jahrgänge. Die Ausbildung endet nicht am letzten Modultag — sie geht in eine Form über, die du selbst trägst.
Viele Ausbildungen im DACH-Raum sind mehrere Wochenenden zum gleichen Thema. Mehr Inhalte, mehr Trainer, mehr Module. Zwölf Monate mit mir sind ein Bogen: vom ersten Feuer bis zu dem Punkt, an dem du allein im Wald stehst. Und weißt, was zu tun ist — wenn alles andere wegfällt.
Du willst wissen, ob diese Ausbildung zu dir passt?
Vorher sprechen wir. Im Beratungsgespräch erzähle ich dir, was in den zwölf Monaten passiert, wer ich bin und was dich erwartet — 30 Minuten, unverbindlich, kein Verkaufsgespräch. Ich bin dabei eher zu deutlich als zu freundlich. Lieber sagt jemand nach dem Gespräch ab, als dass er sich auf falscher Grundlage anmeldet und im April im Wald steht und merkt, dass er das so nicht wollte.
✓ 30 Minuten mit Maurice — persönlich, kein Vertriebsteam
✓ Unverbindlich und ohne Verkaufsdruck
✓ Alle Fragen zu Inhalten, Bildungszeit und Ablauf
Ein Jahrgang pro Jahr · Maximal 12 Plätze
Lieber erst in der Gruppe kennenlernen? Im kostenlosen Online-Infoabend findest du heraus, ob die Ausbildung zu dir passt — Mi, 14.10., 18 Uhr, kein Verkauf. Zum Infoabend anmelden
Survival-Experte Maurice Ressel: 22 Krisenländer, 15 Jahre Felderfahrung
Bevor ich meine Wildnisschule gründete, dokumentierte ich als humanitärer Fotojournalist 15 Jahre lang, wie Menschen in Krisengebieten reagieren. 22 Krisenländer. Über 30 Einsätze für UNICEF, Ärzte ohne Grenzen, GIZ, Cap Anamur und German Doctors.
Von Afghanistan über die Philippinen nach Taifun Haiyan bis in die Ukraine. Nicht als Soldat. Als ziviler Beobachter in Situationen, in denen Infrastruktur, Versorgung und Ordnung zusammengebrochen waren.
UN-Krisenregionen-Training 2013. Sechs Monate bei den Waiãpi im Amazonas-Regenwald — Feldforschung, traditionelle Überlebenstechniken — Menschen, die ohne Hilfsmittel leben, nicht weil sie müssen, sondern weil sie es können.
Überall die gleiche Beobachtung: Was in echten Krisen den Unterschied macht, ist nicht die Ausrüstung. Es sind die Fähigkeiten, die Haltung und die Entscheidungen.
Aus diesen Erfahrungen und der Forschung von Kozlowska, Meichenbaum, Bandura, Klein und Frankl habe ich Die Innere Ausrüstung erkannt: ein Modell, das praktische Survival-Skills mit der Fähigkeit verbindet, sie unter echtem Druck abzurufen. Nicht als Theorie, sondern als Trainingsmodell, das im Feld funktioniert. Es ist das Fundament deiner Ausbildung.
Meine eigene Survival-Praxis reicht 25 Jahre zurück. Unterrichtet habe ich ab 2019, daraus ist 2020 meine Wildnisschule in Brandenburg entstanden. Dort bilde ich Menschen in sieben Skill-Kategorien aus: Feuer, Shelter, Wasser, Navigation, Nahrung, Erste Hilfe, Werkzeugbau.
Ich leite jeden Kurs persönlich, von Tag 1 bis zur Zertifikatsübergabe. Maximal 12 Teilnehmer, ein Trainer, zwölf Monate. Das gebe ich nicht ab.

Die Innere Ausrüstung
Die vollständige Geschichte — von den Krisengebieten bis zum Trainingsmodell — in meinem Buch: Die Innere Ausrüstung.
Die Architektur dieser Ausbildung folgt Prinzipien, die in etablierten Trainingsprogrammen seit Jahrzehnten erprobt sind:
Mir ist im deutschsprachigen Raum kein vergleichbares ziviles Format bekannt, das alle drei Prinzipien über zwölf Monate systematisch umsetzt.
Belastungsmanagement-Training ist Bildungsarbeit, keine Therapie. Bei psychischen Belastungssymptomen wende dich an Ärztinnen, Ärzte oder Psychotherapeuten.
IPA Award 2017 „Best of Show“ · CNN International · ZDF Terra X · Buchautor bei Penguin Random House und der Reihe „Ziviles Ausweichen“
„Ich habe Menschen unter Druck zerbrechen sehen. Und bestehen. Der Unterschied ist trainierbar.“
— Maurice Ressel
Du willst wissen, wie diese Ausbildung für dich aussieht?
Mein Beratungsgespräch vereinbaren✓ Persönlich mit Maurice · ✓ Fragen zu Bildungszeit und Förderung klären · ✓ Was dich die zwölf Monate an Zeit kosten
Stimmen aus meinen Kursen
Keine bezahlten Testimonials. Menschen, die bei mir trainiert haben.
„Maurice verstand es, die Gruppe durch sein Wissen zu fesseln. Mit der Machete durchs Dickicht, Feuer machen, Knotenkunde, Wasser finden und aufbereiten, Notnahrung, ein Nachtlager aufschlagen — der Tag verging wie im Flug.“
— Michele H., Teilnehmerin Survival-Tageskurs
„Ihr Wissensschatz zu Themen wie Feuer, Wasser, Survival-Nahrung und Unterschlupfbau ist beeindruckend. Das Camp bietet den perfekten Rahmen für Einsteiger und Erfahrene gleichermaßen.“
— Ivo Straßenburg, Teilnehmer Survival-Wochenende
★★★★★ 4,8 von 5 bei über 100 Bewertungen auf ProvenExpert und Google
Maurice Ressel war Gast einer 3-Episoden-Trilogie im Weltwach Podcast — einem Format, in dem auch Reinhold Messner, Rüdiger Nehberg und Jane Goodall zu Gast waren.
Die zweite Disziplin: Ziviles Ausweichen
Im Ausweich-Szenario weiter oben hast du die zweite Disziplin schon in Aktion gesehen. Hier steht, was dahintersteckt.
Survival heißt bleiben und überstehen: Feuer, Shelter, Wasser — an einem Ort, bis die Lage sich klärt. Ziviles Ausweichen heißt das Gegenteil: einen Ort geordnet verlassen, bevor es eng wird. Legal, geplant, unbemerkt.
Ich habe diese Disziplin benannt und ihre Grundlagen zu einem zusammenhängenden Rahmen zusammengeführt — die vollständige Einordnung findest du im Glossar. In dieser Ausbildung lernst du beides.
Vier Säulen tragen die Disziplin. Sie bauen sich über die Module auf:
In Modul 4 greifen alle vier im Ausweich-Szenario deiner Kleingruppe und in der Rückführung danach ineinander. Zur Disziplin gehört der Rechtsrahmen — als Lehrinhalt, nicht als Fußnote. Notwehr (§ 32 StGB), rechtfertigender Notstand (§ 34 StGB), Waffenrecht: mit Fallübungen über alle vier Module.
Die Reihenfolge bleibt immer dieselbe: Beobachtung, Antizipation, Vermeidung. Kampftraining und Waffen-Skills lehre ich nicht. Sie gehören nicht in diese Disziplin.
Ich bespreche mit dir den rechtlichen Rahmen von Notwehr und Notstand (§§ 32, 34 StGB) — als Information für Erwachsene. Das ist keine Rechtsberatung und ersetzt keine anwaltliche Beratung im Einzelfall. Bei konkreten Fragen empfehle ich einen Fachanwalt für Strafrecht.
Warum das heute zählt, zeigt eine Zahl des Bundesamts für Bevölkerungsschutz:
In diese Lücke zwischen Warnung und Wissen fällt die Ausweichkompetenz. Sie ergänzt die staatliche Vorsorge. Sie ersetzt sie nicht.
Woher dieses Wissen stammt, lege ich offen — beide Quellen.
Die erste Quelle ist mein Beruf: 15 Jahre Krisenfotojournalismus in 22 Krisenländern — planvoll hinein, kontrolliert wieder heraus, unbewaffnet und ohne Mandat.
Ich bin kein Soldat. Die zweite Quelle: Ich lerne seit Jahren im fachlichen Austausch mit zwei erfahrenen Geländeausbildern. Was sie können — sich im Gelände bewegen, beobachten ohne gesehen zu werden, eine Lage mit unvollständiger Information beurteilen — habe ich für zivile Teilnehmende übersetzt. Ich habe von ihnen gelernt und übersetzt.
Was zivil legal trainierbar ist, lehre ich. Was nicht, lasse ich weg.
Deine vier Module im Überblick
Beide Disziplinen laufen durch dieselben vier Module.
Vier Module, fest aufeinander aufgebaut. Du buchst sie nicht einzeln — du gehst sie in dieser Reihenfolge.
Alle Module Mo–Fr · berufsbegleitend geplant · dazu ein Solo-Wochenende zwischen Modul 3 und 4
Modul 1
Foundation
Regulation und Handlungsfähigkeit unter Belastung
Alle Kernskills mit voller Ausrüstung, Gruppe, Werte-Kompass
Modul 2
Expansion
Lagebeurteilung, Entscheiden bei Unsicherheit, Führung
Erste Nacht eigenverantwortlich im Gelände, erstes Ausrüstungsstück fällt weg
Modul 3
Integration
Erstversorgung, Improvisation, Risikobeurteilung
16 Stunden Erstversorgung im Gelände, Ausrüstung reduziert, Deeskalation
Modul 4
Mastery
Führung, Kompetenznachweis, Transfer
Solo-Auswertung, Lehrproben, Ausweich-Szenario, Transfer, Zertifizierung
Zwischen Modul 3 und 4
Solo-Wochenende
48-Stunden-Praxisphase am Trainingsgelände
Freitagabend bis Sonntagabend, fester Termin für die ganze Kohorte
12 Monate · 4 Module · 20 Präsenztage + Solo-Wochenende
Zwischen den Modulen: Selbstlernphasen, Zoom-Calls, Feldaufgaben und ein fester Lernpartner aus deiner Kohorte
Was du über 12 Monate bekommst — Stück für Stück, zum richtigen Zeitpunkt
Die Survival Ausbildung umfasst 20 Präsenztage plus Solo-Wochenende, 16 Feldaufgaben, 8 Zoom-Termine, 6 Begleithefte, 5 Dimension-Workbooks, das Ausweich-Handbuch, das Recht-Workbook, ein 48h-Solo, das Ausweich-Szenario und ein geführtes Feldtagebuch über 12 Monate. Alles im Kurspreis enthalten. Maximal 12 Teilnehmer pro Jahrgang.
Präsenztage im Wald
allein am Gelände
Feldaufgaben dazwischen
Zoom-Termine mit Kohorte
Die Präsenztage im Wald sind der Kern. Aber du trainierst nicht nur in den Modulen. Die zwölf Monate dazwischen sind genauso wichtig — und dafür bekommst du alles, was dieses Trainingsmodell ausmacht.
„Je mehr du weißt, desto weniger musst du tragen.“
— Mors Kochanski
Sechs eigenständige Begleithefte, als PDF und modulweise verteilt, nicht auf einmal:
- Was in deinem Körper unter Stress passiert
- Wie du einen Stressplan baust, der funktioniert
- Wie du deine Werte unter Druck lebst
- Wie du Klarheit behältst, wenn dein Kopf langsam wird
- Was Selbstwirksamkeit wirklich bedeutet
- Die sechs Grundübungen, die das Ganze über zwölf Monate am Leben halten
Dazu fünf Dimension-Workbooks — eines pro Dimension der Inneren Ausrüstung, jedes 20–30 Seiten.
Für die zweite Disziplin, das Ausweichen, kommen drei eigene Materialien dazu:
- „Die Entscheidung“, Band 1 meiner Buchreihe Ziviles Ausweichen, als Taschenbuch vor Modul 1. Es klärt die erste Frage der Disziplin: ob und wann du gehst. Jeder weitere Band kommt dazu, sobald er erscheint, auch nach deiner Ausbildung.
- Ausweich-Handbuch „Wenn du gehen musst“, 30–40 Seiten, modulweise verteilt. Es macht zu Hause trainierbar, was im Feld keinen Platz hat: Rechts-Fälle, Lagebeurteilung, Kartenarbeit, dein Ausweichgepäck.
- Recht-Workbook, 24 Seiten, an Tag 1 von Modul 1. Es begleitet alle vier Module mit Fallübungen.
Insgesamt rund 300 Seiten Material über zwölf Monate, dazu die Bücher der Reihe. Die Zeit zwischen den Modulen hat damit ihr eigenes Werkstück — nicht nur Aufgaben.
Du lernst Ausrüstung in beide Richtungen: erst sie zu beherrschen, dann sie zu entbehren. Die erste Richtung gliedert sich in sechs Kategorien. Jedes Gerät hat im Curriculum eine Funktion, und der rechtliche Rahmen seiner Nutzung ist Lehrinhalt.
- Funk — Hands-on im zulassungsfreien PMR446-Band, als Sicherheits- und Koordinationsmittel
- Optik — bis hin zu Wärmebild und Nachtsicht im Überblick, praktisch, sofern Geräte verfügbar sind
- Erste Hilfe — Erstversorgung im Gelände, mitgeführt und improvisiert, aus den 16 Stunden in Modul 3
- Schutz — Kleidung, Schlafsystem, Kälteschutz: was zwischen dir und der Nacht steht
- Notfall — Notfallkarte, Signalmittel und die Meldewege, die im Ernstfall greifen
- Bewegung im Gelände — Tragesysteme sowie Karten- und Kompassarbeit als Grundlage der mehrtägigen Routen
Alles davon steht hier für einen Zweck: Sicherheit und Orientierung im Gelände. Beobachtung gehört dazu — wer früh wahrnimmt, kann ausweichen, bevor er reagieren muss. Wie sich die getragene Ausstattung dafür staffelt, zeigt das Ausweichgepäck: was am Körper bleibt, was abgelegt werden kann.
Die zweite Richtung kehrt das um. Zwölf Monate lang ersetzt ein Skill nach dem anderen ein Stück Ausrüstung — bis am Ende Messer und Schnürsenkel reichen. Beides zusammen zu lehren ist der Kern dieser Ausbildung.
16 Feldaufgaben — in deinem eigenen Wald oder Parkgebiet, nicht im Seminarraum. Du brauchst kein eigenes Grundstück.
8 Zoom-Termine mit deiner Kohorte, je 45 Minuten — einer davon als Ausrüstungsrunde: deine Fragen aus Modul 1, Vorbereitung auf Modul 2.
Dein Feldtagebuch, zwölf Monate lang geführt. Und am Ende: dein Innerer Kodex — geschrieben, getestet, gelebt.
Dazu ein fester Lernpartner aus deiner Kohorte.
Vor jedem Modul bekommst du eine Packliste, einen Vorbereitungs-Guide und die Materialien für die nächsten fünf Tage.
Dein Feldtagebuch bekommst du am ersten Modultag — ein Buch für alle vier Module. Die Karten für deine Feldaufgaben druckst du selbst. Was du hineinschreibst, gehört dir.
Ablauf, Standort und Ausrüstung — was du wissen musst
Das Trainingsgelände liegt in Britz bei Eberswalde, Brandenburg — 50 Minuten von Berlin. Alle vier Module laufen Montag bis Freitag — berufsbegleitend geplant; was davon über Bildungszeit geht, steht im Abschnitt Bildungszeit. Du schläfst draußen — erst im Zelt, später im selbst gebauten Shelter. Was zusätzlich auf dich zukommt, steht unten unter Nebenkosten.
Britz bei Eberswalde — rund 50 Minuten nordöstlich von Berlin
Mit dem Auto über die A11, Ausfahrt Finowfurt. Mit der Bahn: Der RE3 fährt ab Berlin bis Eberswalde, von dort weiter mit der RB63 bis Britz; vom Bahnhof 15 Minuten zu Fuß. Kostenlose Parkplätze vor Ort.
Du schläfst draußen. Im ersten Modul mit Zelt, Tarp oder Hängematte. In den folgenden Modulen baust du dein Shelter selbst — aus dem, was der Wald hergibt. Draußen schlafen gehört zur Ausbildung wie Feuermachen und Navigation.
Wer eine weite Anreise hat, kann nach Absprache schon am Sonntagabend auf dem Platz übernachten.
Für Theorie und Auswertung gibt es einen überdachten Gruppenbereich am Lagerfeuer, dazu Feldlatrine und ein beheizbares Fahrzeug. Feldhygiene ist Lehrinhalt. Die vollständige Beschreibung der Lernorte steht unter Bildungsziele, Zeitstruktur und Träger.
Abendessen am Feuer ist im Kurspreis enthalten. Frühstück und Mittagessen organisierst du selbst. Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe.
Beginn 9:00 Uhr im Gelände. Montag bis Donnerstag bis 18:00 Uhr, freitags bis 16:00. Morgens Skills und Demonstration, nachmittags eigene Praxis und Szenarien. Abendessen am Feuer, danach Abendprogramm — dazu gehören Nachtübungen.
Du schläfst vier Nächte draußen, im Winter bei Temperaturen bis –10 °C. Waschen geht am Kanister, Toilette ist eine Feldlatrine. Feldhygiene ist Lehrinhalt, kein Nebenumstand — wie du dich unter diesen Bedingungen sauber und gesund hältst, lernst du hier.
Gearbeitet wird bei jedem Wetter. Regen, Wind und Kälte sind Teil des Trainings, kein Grund zur Absage. Wer damit rechnet, dass eine Einheit ausfällt, weil es regnet, hat die Ausbildung falsch verstanden.
Die Uhrzeiten und Unterrichtseinheiten stehen in der Zeitstruktur weiter unten. Handyempfang auf dem Gelände ist vorhanden. Während des Trainings wird das Handy weggelegt — für Notfälle bist du über mich erreichbar.
Zum Start brauchst du ein Schlaf-Setup (Schlafsack, Isomatte) und ein feststehendes Messer. Die Kursausrüstung — vom Feuerstahl bis zu Karte und Kompass — stelle ich komplett. Budget für die Grundausrüstung: 200–400 €. Ein Modul fällt in die kalte Jahreszeit — im Jahrgang 2027/28 ist das Modul 4 im Januar, mit Temperaturen bis –10 °C. Die Packliste berücksichtigt das. Mehrstündige Geländeabschnitte mit Rucksack gehören zur Ausbildung.
Zwei Posten kommen zum Kurspreis dazu:
- Grundausrüstung — Schlafsack, Isomatte, feststehendes Messer: 200–400 €, einmalig.
- Ärztliches Attest — 50–150 €, einige Kassen erstatten.
Dazu deine An- und Abreise zu den vier Modulen sowie Frühstück und Mittagessen. Das Abendessen am Feuer ist im Kurspreis enthalten. Keine versteckten Gebühren.
Deine Sicherheit hat für mich Priorität. Vor dem Start brauchst du einen Gesundheitsfragebogen (11 Fragen, 3 Minuten) und ein ärztliches Attest, spätestens 28 Tage vor dem ersten Modultag — für alle Teilnehmenden. Arztvorlage, Gültigkeit und was bei Nichteignung gilt, stehen in der FAQ unter „Passt das für mich?“. Wie Notfallplan, Rettungskette und Funk geregelt sind, steht im Abschnitt Sicherheit.
Nach deiner Buchung bekommst du alle Informationen, die du brauchst: detaillierte Packliste, Anfahrtsbeschreibung mit GPS-Koordinaten, Ausrüstungsempfehlungen und Vorbereitungsmaterial.
Dann besprechen wir auch deine Ernährungsbedürfnisse und, falls nötig, ein passendes Tragesystem für die Geländeabschnitte. Bei Fragen zur Anreise oder Vorbereitung erreichst du mich jederzeit persönlich.
Teilnehmer erzählen
Wie sich Nächte draußen anfühlen, sagen andere besser als ich.
Drei Teilnehmer. Ohne Skript, ohne Vorgaben.
„Ich habe bei 4 Grad draußen geschlafen ohne Schutz. Feuer gemacht. Diese Sicherheit, dass ich klarkomme unter widrigsten Umständen — das bestärkt mich in meinem Leben jetzt.“
— Franziska Vogel, Naturpädagogin
„Gewisse Dinge kann man nicht ändern, auch im Alltag. Da dann die innere Ruhe zu haben und zu sagen: Okay, das ist jetzt gerade so, dann passe ich mich halt an.“
— Jan Sülzen, Student
„In der Natur klarzukommen mit so gut wie keinen Hilfsmitteln, nur mit dem Messer, nur mit der Kleidung am Körper. Die eigenen Grenzen herausfordern und überschreiten. So eine Erfahrung wird man nicht mehr vergessen.“
— Marc Braun, Finanzfachmann
Kosten, Termine und Ablauf der Survival Ausbildung
Deine Investition
Die Ausbildung kostet 2.990 € für 20 Präsenztage, das 48-Stunden-Solo, das Ausweich-Szenario, rund 300 Seiten Begleitmaterial und zwölf Monate Begleitung in geschlossener Kohorte. Rechnerisch unter 150 € pro Präsenztag — die Zeit zwischen den Modulen nicht mitgerechnet.
Alternativ 10 Raten à 299 €, 0 % Zinsen, erste Rate bei Anmeldung. Nächster Start: 12. April 2027 in Brandenburg bei Berlin. Alle Termine stehen in der Übersicht weiter unten.
Solo-selbstständig? Die KOMPASS-Förderung erstattet bis zu 90 % — Erstberatung muss vor der Buchung stattfinden. Details weiter unten
Empfohlen
0 % Zinsen, erste Rate bei Anmeldung
Dazu kommen einmalig 200–400 € für die Grundausrüstung, 50–150 € für das ärztliche Attest, deine An- und Abreise sowie Frühstück und Mittagessen.
✓Sicher zahlen mit Stripe, PayPal oder SEPA
✓14 Tage Widerrufsrecht ab Vertragsschluss · Stornobedingungen nach § 7 AGB
✓Bei Fragen: persönliches Gespräch jederzeit möglich
Erst kennenlernen, dann entscheiden
Ich beantworte deine Fragen zur Ausbildung 2027/28, auch die unbequemen — und du siehst, mit wem du zwölf Monate lang trainieren würdest. Der Abend ist kostenlos, verkauft wird nichts, und deine Kamera kann aus bleiben.
Nächster Infoabend: Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18 Uhr
Zum Infoabend anmeldenWie sich diese Survival Ausbildung von anderen unterscheidet
Mein Kursprogramm orientiert sich an einem seit den 1940er-Jahren dokumentierten und wissenschaftlich untersuchten Überlebenscurriculum: SERE (Survival, Evasion, Resistance, Escape).
Psychologisch fundiert ist es im Stress Inoculation Training nach Donald Meichenbaum (1985, 2007) und im RAND-Report Robson/Manacapilli (RR-750, 2014) systematisch erforscht.
Die zivile Übersetzung sind die ersten beiden Buchstaben — Survive, Evade: bleiben und bestehen, ausweichen und vermeiden. Resistance und Escape lasse ich weg, weil sie zivil weder legal noch sinnvoll trainierbar sind. Den psychologischen Aufbau — verstehen, üben, unter Druck anwenden — liefert das Stress Inoculation Training.
Vergleich: 12-monatige Survival-Ausbildung der Wildnisschule Lupus und häufig anzutreffende Ausbildungsformate im DACH-Raum
| Häufig anzutreffen | Bei Maurice Ressel | |
|---|---|---|
| Kursstruktur | Mehrere Module, häufig einzeln buchbar | 4 Module in fester Sequenz über 12 Monate |
| Trainingsmodell | Unterschiedlich | Die Innere Ausrüstung — fünf Dimensionen, die Survival-Skills mit wissenschaftlich fundierter Krisenpsychologie verbinden. |
| Ziviles Ausweichen | Meist nicht enthalten | Zweite Disziplin — über alle 4 Module integriert |
| Zwischen den Modulen | Eigenverantwortliche Pause | 16 Feldaufgaben, 8 Zoom-Termine, Begleithefte, Kohorte |
| Begleitmaterial | Unterschiedlich | 6 Begleithefte + 5 Workbooks + Ausweich-Handbuch + Recht-Workbook. Rund 300 Seiten |
| Solo-Erfahrung | Nicht immer enthalten | 48 Stunden allein — Sicherheitsprotokoll, Debrief |
| Geschlossene Gruppe | Unterschiedlich | Dieselbe Kohorte, 12 Monate. Max. 12 Teilnehmer |
| Ausrüstung | Selten als Aufbau über mehrere Module | Die Ausrüstung wird weniger: volles Kit → Messer und Schnürsenkel |
Die Ausbildung startet einmal pro Jahr mit maximal 12 Teilnehmern. Die vier Module finden jeweils Montag bis Freitag statt, berufsbegleitend geplant. Zwischen ihnen liegen zwei bis vier Monate.
Sobald die Termine eines Jahrgangs feststehen, ist er buchbar — in der Regel ein halbes bis ein Jahr vor dem ersten Modul. Buchen kannst du, solange Plätze frei sind.
Sollte ein Jahrgang mangels Teilnehmerzahl nicht zustande kommen, sage ich spätestens 21 Tage vor dem ersten Modul ab. Du kannst dann kostenlos auf einen Ersatztermin innerhalb von zwölf Monaten umbuchen; findet sich keiner, bekommst du die Teilnahmegebühr abzüglich 100 € Bearbeitungspauschale zurück.
Nach der Buchung beginnt deine Vorbereitung: Packliste, Vorbereitungs-Guide und die Materialien für Modul 1. Je früher du dabei bist, desto mehr Zeit hast du dafür. Buchst du kurzfristig, melde dich einmal kurz bei mir — dann stimmen wir Ausrüstung und Vorbereitung direkt ab.
Alle Preise sind Endpreise inkl. 19 % MwSt. · Wildnisschule Lupus, Maurice Ressel, Hans-Marchwitza-Str. 5, 16227 Eberswalde · USt-ID: DE271810405 · Einzelunternehmen, Inhaber Maurice Ressel.
Widerruf. Für die Jahresausbildung besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss (§ 355 BGB). Die Widerrufsbelehrung erhältst du mit der Buchungsbestätigung. Beginnt die Ausbildung auf deinen ausdrücklichen Wunsch vor Ablauf der Widerrufsfrist, wird bei Widerruf ein anteiliger Wertersatz fällig.
Stornierung. Die vollständige Stornostaffel steht in den FAQ und in den AGB.
Ersatzperson. Benennung in Textform bis 14 Tage vor Beginn. Die Stornogebühren entfallen; es wird eine Bearbeitungsgebühr von 250 € fällig (erneute Prüfung der medizinischen Eignung). Alle Preisdetails und AGB
Du kennst jetzt den Preis, die Leistungen und den Ablauf. Bleibt die Frage, ob es zu dir passt.
Mein Beratungsgespräch vereinbaren✓ 30 Minuten, persönlich mit Maurice · ✓ Fragen zu Bildungszeit und Förderung klären
Bildungsziele, Zeitstruktur und Träger
Was du in jedem Modul lernst, wie ein Modultag aufgebaut ist und wer hinter der Ausbildung steht — für dich, und für den Arbeitgeber, der wissen will, was er freistellt.
Lernziele und beruflicher Bezug
- Eine Belastungssituation strukturiert einschätzen und Handlungsoptionen priorisierenIm Beruf: Lagebeurteilung und Deeskalation
- Deine eigene Stressreaktion erkennen und mit erlernten Verfahren regulierenIm Beruf: Stressregulation in Führungssituationen
- Unter Zeitdruck und mit unvollständiger Information nachvollziehbar entscheidenIm Beruf: Entscheiden ohne vollständige Faktenlage
- Im Team unter Belastung koordiniert arbeitenIm Beruf: Belastbarkeit und Rollenklarheit im Team
- Grundtechniken der Selbstversorgung im Gelände sicher anwenden: Feuer, Wasser, Shelter, NavigationIm Beruf: Reisesicherheit und Verhalten bei Störungen der Versorgungslage
- Das Erlebte strukturiert reflektieren und auf deinen beruflichen Alltag übertragenIm Beruf: Strukturierte Nachbereitung eigener Belastungssituationen
Zeitstruktur je Modultag
Montag bis Donnerstag 9:00–18:00 Uhr, Freitag 9:00–16:00 Uhr. Pausen zählen nicht als Unterrichtszeit: Montag bis Donnerstag 60 Minuten mittags und zweimal 15 Minuten, freitags 60 Minuten mittags und einmal 15 Minuten.
| Zeitraum | Unterrichtszeit | UE à 45 Min. |
|---|---|---|
| Montag bis Donnerstag | 7,5 Stunden | 10 |
| Freitag | 5,75 Stunden | 7,7 |
| Pro Modul | 35,75 Stunden | 47,7 |
| Gesamte Ausbildung | 143 Stunden | 190,7 |
Angaben gerundet. Rechnerisch 47,67 UE je Modul, 190,67 UE gesamt.
Das gilt auch für den Montag mit Anreise. Alles nach 18:00 Uhr ist Abendprogramm und zählt nicht zur Unterrichtszeit.
Jeder Modultag hat dieselben vier Bausteine: Theorie, Demonstration, angeleitete Praxis, strukturierte Reflexion. Ihr Gewicht verschiebt sich von Modul zu Modul — mehr eigenständige Praxis, mehr Reflexion.
Die Anleitung bleibt durchgehend, sie wird nur leiser. Am Anfang leite ich jede Übung an, am Ende gibst du sie vor und ich begleite und werte mit dir aus. Ich bin durchgehend vor Ort.
Lernorte
Trainingsgelände in Britz bei Eberswalde. Der Gruppenbereich liegt am Lagerfeuer, bei Regen mit einer Plane überdacht — dort finden Theorie, Fallarbeit und Tagesauswertung statt. Dazu Feldlatrine, beheizbares Fahrzeug und Materialdepot.
Das Übungsgelände umfasst Waldflächen für Feuer, Schutzbau, Navigation, Wasser und Szenarien. Für Nachtelemente gibt es abgegrenzte Abschnitte, alle in Funk- und Rufweite zueinander.
Zugänglichkeit
Die Ausbildung wird öffentlich angekündigt und ist allgemein zugänglich.
Teilnahmevoraussetzungen. Mindestalter 18, Gesundheitsselbstauskunft und ein ärztliches Attest, spätestens 28 Tage vor dem ersten Modultag. Für alle Teilnehmenden, nicht nur bei Vorerkrankungen. Das Attest gilt 12 Monate. Ist es zum letzten Modul älter als zwölf Monate, brauchst du ein neues — bei den Terminen des Jahrgangs 2027/28 ist das der Regelfall. Der Grund ist pädagogisch: Belastung unter kontrollierten Bedingungen ist der Kernmechanismus dieser Ausbildung, nicht ein Nebeneffekt. Deshalb muss vorher geklärt sein, dass sie für dich tragbar ist.
Vertragliche Voraussetzung. Eine private Haftpflichtversicherung mit mindestens drei Millionen Euro Deckung (AGB § 11 Abs. 4); den Nachweis verlange ich auf Anforderung. Eine private Unfallversicherung empfehle ich dringend. Das sind organisatorische Bedingungen, keine pädagogischen — sie stehen deshalb getrennt.
Angemessene Vorkehrungen. Wenn du eine Behinderung oder eine chronische Erkrankung hast, besprechen wir im Beratungsgespräch, welche Vorkehrungen du brauchst. Was im Gelände umsetzbar ist, setze ich um.
Eine Einschränkung nenne ich offen: Bauliche Barrierefreiheit ist auf einem Waldgelände ohne befestigte Wege nicht herstellbar. Das betrifft vor allem Mobilitätseinschränkungen.
Eine Begleitperson, die du zur Unterstützung brauchst, nimmt kostenfrei teil.
Nachweise
Anmeldebestätigung vorab. Nach Abschluss jedes Moduls eine unentgeltliche Teilnahmebescheinigung — sie weist Titel der Veranstaltung, Zeitraum, Unterrichtseinheiten und Kursleitung aus, damit deine Personalabteilung die Freistellung abschließen kann.
Kursleitung und Träger
Kursleitung. Maurice Ressel. Von 2008 bis 2015 Geländeführungen in schwedischen Nationalparks. Zertifizierter Wildnispädagoge (Wildnisschule Waldkauz, 2019). Seit 2019 hauptberuflich als Trainer; die Wildnisschule Lupus besteht seit 2020.
Träger. Wildnisschule Lupus, Hans-Marchwitza-Str. 5, 16227 Eberswalde. Einzelunternehmen, Inhaber Maurice Ressel. Mitglied im Wildnisnetzwerk.
Ausschreibungen für deinen Arbeitgeber. Je Modul ein Dokument mit denselben Angaben zum Ausdrucken — Lernziele, Zeitstruktur, Lernorte, Träger. Du brauchst jeweils das für das Modul, das du beantragst: bei vier Modulen sind das vier Anträge mit vier eigenen Fristen.
Modul 1 (PDF) · Modul 2 (PDF) · Modul 3 (PDF) · Modul 4 (PDF)
Das sind die Angaben, die deine Personalabteilung und die Anerkennungsstelle brauchen. Bleibt die Frage, wie du die Zeit dafür freibekommst.
Bildungszeit: Kann ich die Ausbildung über bezahlte Freistellung machen?
Teilweise, und noch nicht automatisch. Die vier Module der Survival Ausbildung bei Maurice Ressel sind als eigenständige fünftägige Bildungsveranstaltungen aufgebaut — mit ausgewiesenen Lernzielen, festem Zeitraster und 47,7 Unterrichtseinheiten je Modul.
Stand 15. September 2026: Für diese Ausbildung liegt noch keine Anerkennung als Bildungszeit vor. Die Antragstellung ist vorbereitet.
Alles Weitere hier beschreibt, wie Bildungszeit funktioniert und wie du sie einplanst. Es greift für dich, sobald die Anerkennung für deinen Jahrgang vorliegt.
Wie viele der vier Module du über Bildungszeit abdecken kannst, hängt von deinem Bundesland und deinem Anspruchszeitraum ab. Was für dich gilt, klärst du mit deinem Arbeitgeber — die Unterlagen dafür bekommst du von mir. Die übrigen Module läufst du über regulären Urlaub, Gleitzeit oder eine Absprache mit deinem Arbeitgeber.
Was dir zusteht
| Bundesland | Anspruch | Zeitraum |
|---|---|---|
| Berlin, Brandenburg | 10 Arbeitstage | in zwei Kalenderjahren |
| Die meisten übrigen Länder | 5 Arbeitstage | pro Jahr |
| Sachsen, ab 1.1.2027 | 3 Arbeitstage | pro Jahr |
| Bayern | kein Anspruch | — |
Ablehnen kann dein Arbeitgeber nur aus zwingenden betrieblichen Gründen. Lernziele, Zeitstruktur und Träger für deine Personalabteilung stehen unter Bildungsziele, Zeitstruktur und Träger.
Für Bildungszeit brauchst du sechs Wochen Vorlauf. So lange vorher muss der Antrag bei deinem Arbeitgeber liegen — je Modul, nicht für die ganze Ausbildung. Bei vier Modulen über zwölf Monate sind das vier Anträge mit vier eigenen Fristen. Wie du sie legst, gehen wir im Beratungsgespräch durch.
Für die Anmeldebestätigung, die du dem Antrag beilegst, heißt das: Wenn du Bildungszeit schon für Modul 1 nutzen willst, buche spätestens acht Wochen vor Modulbeginn. Buchst du später, greift die Bildungszeit ab Modul 2 — die Ausbildung selbst kannst du weiterhin buchen, solange Plätze frei sind.
Bist du solo-selbstständig? Die KOMPASS-Förderung des BMAS erstattet bis zu 90 % der Weiterbildungskosten, maximal 4.500 € — branchenunabhängig, für hauptberuflich Solo-Selbstständige seit mindestens zwei Jahren. Die Erstberatung muss vor der Buchung stattfinden, die Schecks sind kontingentiert. Sprich mich vor der Anmeldung an.
Sicherheit ist hier kein Versprechen — sie ist dokumentiert
Meine Kurse laufen seit 2019 — mit einem Sicherheitskonzept, das sich an dem in der Outdoor-Pädagogik etablierten Prinzip der progressiven Risikoexposition orientiert, wie es unter anderem NOLS beschreibt: Risiko wird systematisch aufgebaut, nicht vermieden.
Konkret heißt das:
- Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung über die R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden — 5 Millionen Euro Deckungssumme pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden je Schadenereignis, zweifach maximiert. Versichert ist die Trainertätigkeit nach Risikogruppe C.
- Für jedes Modul ein Notfallplan mit GPS-Koordinaten und Rettungskette, dazu dokumentierte Notfall-Protokolle.
- Erste-Hilfe-Ausrüstung als Pflichtbestandteil jedes Moduls.
- Die sechs Ausrüstungs-Kategorien — Funk, Optik, Erste Hilfe, Schutz, Notfall, Bewegung im Gelände — curricular verankert, über die vier Module aufgebaut.
Über Risiken sprechen, ohne uneinlösbare Sicherheitsversprechen zu geben — das ist die Linie, an der ich mich orientiere. Wer in der Natur trainiert, übernimmt Verantwortung.
Ich begleite, ich übersetze, ich erkläre. Den letzten Schritt geht jeder Teilnehmer selbst.
Deine Garantie
Du buchst Feuer machen, Shelter bauen, Krisenkompetenz — und fünf Tage Training mit mir. Nach dem ersten Modul merkst du: Das ist nicht das Richtige für dich? Voller Betrag zurück. Ohne Bedingungen. Ohne Diskussion.
Echte Kompetenz entsteht nur, wenn du frei entscheidest — nicht aus Verpflichtung. Wer nach fünf Tagen im Wald nicht spürt, dass das hier anders ist, soll gehen. Das ist ehrlicher. Ich kann das anbieten, weil ich weiß, was nach fünf Tagen im Wald passiert.
Drei Stufen, in dieser Reihenfolge:
-
1Bis 14 Tage nach BuchungGesetzliches Widerrufsrecht, voller Betrag zurück
-
2Danach bis KursbeginnStornostaffel nach § 7 AGB, beginnend mit 30 % ab dem 42. Tag
-
3Nach dem ersten ModulVoller Betrag zurück. Ohne Bedingungen, ohne Diskussion.
Warum die Staffel vor Beginn greift und danach nicht: Bis zum ersten Modultag halte ich deinen Platz frei — einen von zwölf, und der Jahrgang startet einmal im Jahr. Sagst du kurzfristig ab, bleibt er leer. Nach dem ersten Modul entscheidest du nicht mehr über eine Ankündigung, sondern über fünf Tage, die du erlebt hast. Dieses Risiko trage ich.
Alle Stornobedingungen stehen vollständig in meinen AGB.
Häufige Fragen zur Survival-Ausbildung
Was ist das eigentlich?
2.990 € einmalig oder 10 Raten à 299 €, ohne Zinsen.
Darin ist die gesamte Ausbildung enthalten:
- 20 Präsenztage in vier Modulen, plus Solo-Wochenende
- 8 Zoom-Termine und 16 Feldaufgaben zwischen den Modulen
- 6 Begleithefte, 5 Dimension-Workbooks, Ausweich-Handbuch, Recht-Workbook
- 48h-Solo, Ausweich-Szenario, Feldtagebuch
- Geschlossene Kohorte über zwölf Monate, Abschluss-Zertifikat
Teure Ausrüstung brauchst du nicht. Spezialausrüstung wie Funk und Optik stelle ich im Kurs. Was dazukommt: 200–400 € einmalig für Schlafsack, Isomatte und ein feststehendes Messer, dazu das ärztliche Attest mit 50–150 €, Frühstück und Mittagessen und deine An- und Abreise zu den vier Modulen.
Weil Können nicht in einer Woche entsteht.
Skills, die unter Stress halten sollen, brauchen Wiederholung über Monate — nicht ein langes Wochenende und dann Stille. Verteiltes Üben verankert Fähigkeiten deutlich dauerhafter als komprimiertes Training.
Die zwölf Monate sind kein Zeitpolster. Sie sind der Mechanismus.
Vier Präsenzmodule über vier Jahreszeiten — Frühling, Sommer, Herbst, Winter. Dazwischen: Feldaufgaben in deinem eigenen Wald, Zoom-Termine mit der Kohorte, Grundübungen als Alltagspraxis.
Durch die Progression über zwölf Monate statt Wiederholung an mehreren Wochenenden.
Die meisten Survival-Ausbildungen im DACH-Raum sind mehrere Wochenenden zum gleichen Thema — Skills-Vermittlung in komprimierter Form. Hier bauen vier Module systematisch aufeinander auf. Vier Merkmale machen den Unterschied:
- Progressive Autonomie — die Anleitung wird schrittweise leiser, bis du allein entscheidest.
- Psychologie ist eingebettet, nicht aufgesetzt — sie läuft in derselben Übung, nicht in einem Extra-Block.
- Die Ausrüstung wird weniger — sie wird über zwölf Monate Stück für Stück durch Können ersetzt.
- Ziviles Ausweichen als zweite Disziplin — als Strang über alle vier Module.
Mir ist im DACH-Raum kein anderer Anbieter bekannt, der das systematisch lehrt.
Ziviles Ausweichen ist das aktive, geplante Sich-Entziehen aus einer Bedrohungslage — unbewaffnet, legal, ohne entdeckt zu werden.
Ich habe diese Disziplin benannt; die vollständige Einordnung steht im Glossar.
Survival und Ausweichen sind zwei Antworten auf dieselbe Frage: bleiben oder gehen? Wer nur bleiben kann, hat die halbe Krisenkompetenz.
Deshalb läuft das Ausweichen hier nicht als Exkurs, sondern als Strang über alle vier Module: Vorsorgelogik und Lagebeurteilung ab Modul 1, Bewegung und Routenwahl in Modul 2, Deeskalation und diskrete Bewegung in Modul 3, Szenario und Rückführung in Modul 4.
Beide Disziplinen nutzen dieselben Grundfähigkeiten — Feuer, Wasser, Navigation, Entscheiden unter Druck. Eine am Ort. Eine in Bewegung.
Aus zwei Quellen, die ich offen benenne.
Die erste ist mein Beruf: 15 Jahre Krisenfotojournalismus in 22 Krisenländern — planvoll in Gefahrenzonen hinein, kontrolliert wieder heraus, unbewaffnet und ohne Mandat.
Ich bin kein Soldat. Die zweite Quelle ist der fachliche Austausch mit zwei erfahrenen Geländeausbildern, deren Können ich für zivile Teilnehmende übersetzt habe. Was davon ich lehre und was nicht, steht im Quellen-Kasten weiter oben.
Der Kern in einem Satz: Was zivil legal trainierbar ist, lehre ich. Was nicht, lasse ich weg.
Nein. Die Abgrenzung ist Teil der Disziplin selbst.
Ich arbeite mit dem Vokabular des Bundesamts für Bevölkerungsschutz — Notgepäck, Selbstvorsorge, Eigenvorsorge — nicht mit Szene-Sprache. Der Rechtsrahmen ist Lehrinhalt. Deeskalation und Fluchtprinzip stehen vor allem anderen. Waffen-Skills und Kampftraining gibt es bei mir nicht.
Und die Teilnehmer? Berufstätige zwischen 35 und 55 — IT, Medizin, Pädagogik, Unternehmensführung.
Ziviles Ausweichen ist eine nüchterne Kompetenz, kein Lebensstil.
Du lernst den Rahmen, in dem ziviles Handeln in einer Bedrohungslage steht. Rechtsberatung ist es nicht.
Notwehr (§ 32 StGB), rechtfertigender Notstand (§ 34 StGB), Waffenrecht (§ 42a WaffG) — mit Schemata und Fallübungen über alle vier Module, dokumentiert im Recht-Workbook.
Das Ziel ist Orientierung: wissen, was erlaubt ist und wo Grenzen liegen — bevor du sie brauchst.
Eine Besonderheit überrascht viele: Beim Notstand ist Ausweichen rechtlich das mildere Mittel — und damit oft geboten.
Das ist Information für Erwachsene, keine Rechtsberatung. Für den Einzelfall empfehle ich einen Fachanwalt für Strafrecht.
Der Intensivkurs zeigt dir in sieben Tagen, was unter Stress möglich ist. Die Ausbildung macht es zur Gewohnheit.
Über zwölf Monate, mit systematischer Wiederholung, geschlossener Kohorte und einem durchgehenden Reflexions- und Transferprozess in deinen Beruf.
Der Unterschied ist nicht mehr Inhalt. Der Unterschied ist Zeit und Tiefe.
Konkret: Der Intensivkurs hat 7 Präsenztage und ein 24h-Solo. Die Ausbildung hat vier Module über zwölf Monate, ein 48h-Solo, das Ausweich-Szenario, 16 Feldaufgaben, 8 Zoom-Termine, 5 Dimension-Workbooks — und die Ausrüstung wird über die Module weniger, von vollem Kit bis Messer und Schnürsenkel.
Im Intensivkurs trainierst du unter Anleitung. In der Ausbildung trainierst du, bis du die Anleitung nicht mehr brauchst.
| Survival-Intensivkurs · 7 Tage | Ausbildung · 12 Monate | |
|---|---|---|
| Dauer | 7 Tage komprimiert | 4 Module über 12 Monate |
| Solo | 24 Stunden an Tag 6 | 48 Stunden — eigenes Solo-Wochenende zwischen Modul 3 und 4, am Gelände |
| Zweite Disziplin | Grundlagen, erstes Mini-Szenario | Voller Strang plus Ausweich-Szenario über eine Nacht |
| Die Innere Ausrüstung | Alle fünf Dimensionen im Training | Alle fünf über 12 Monate vertieft, dazu eine Mini-Lehrprobe |
| Material | 6 Begleithefte | Rund 300 Seiten über 12 Monate |
| Abstände zwischen den Blöcken | Keine, alles am Stück | 12 Monate mit Zwischenphasen |
| Gruppe | Wechselnd | Geschlossene Kohorte, dieselbe Gruppe |
| Ergebnis | Du funktionierst unter Stress | Du hast eine Lehreinheit selbst angeleitet und ausgewertet |
| Abschluss | Kein formaler Abschluss | Ausweich-Szenario und Abschlussaufgabe mit Messer und Schnürsenkel |
Passt das für mich?
Nein. Direkteinstieg ist möglich.
Die Ausbildung beginnt bei den Grundlagen — in allen sieben Skill-Kategorien.
Körperlich solltest du fit genug sein, mehrere Tage im Freien zu verbringen. Richtwert: 10 Kilometer mit Rucksack, bei Kälte draußen schlafen. Extremsport-Fitness ist nicht nötig.
Die Mehrheit meiner Teilnehmer sind Berufstätige zwischen 35 und 55 ohne Outdoor-Vorerfahrung: IT, Medizin, Ingenieurwesen, Pädagogik, Unternehmensführung.
Wer unsicher ist: Starte mit dem Survival-Intensivkurs und entscheide danach.
Ja. Die vier Module finden jeweils Montag bis Freitag statt.
Wie viele Module du über Bildungszeit abdecken kannst, steht im Abschnitt Bildungszeit. Die übrigen läufst du über regulären Urlaub, Gleitzeit oder eine Vereinbarung mit deinem Arbeitgeber.
Die Selbstlernphasen: 2–3 Stunden pro Woche.
Die Termine stehen spätestens ein halbes Jahr vor Beginn fest. Alle Modultage liegen unter der Woche. Nur die 48-Stunden-Praxisphase zwischen Modul 3 und 4 liegt an einem Wochenende — auch dieser Termin steht spätestens ein halbes Jahr vor Beginn fest.
Nicht, wenn es strukturiert aufgebaut ist.
Mein Sicherheitskonzept orientiert sich am Prinzip der progressiven Risikoexposition, das in der Outdoor-Pädagogik etabliert ist: Risiko wird systematisch aufgebaut, nicht vermieden.
Das 48h-Solo läuft am Trainingsgelände mit Funkgerät, Pfeife, Notfallkarte und festen Meldezeiten — morgens, mittags, abends. Ich bin vor Ort und auf Funk erreichbar. Das Ausweich-Szenario läuft mit Funkkontakt zu mir und einem vereinbarten Pausenwort, das die Übung jederzeit stoppt.
Seit Gründung der Schule habe ich keinen schweren Zwischenfall verzeichnet.
Ja, drei — und du erledigst sie vor Kursbeginn.
- Gesundheitsfragebogen bei der Buchung — 11 Fragen, 3 Minuten.
- Ärztliches Attest, spätestens 28 Tage vor dem ersten Modultag. Für alle Teilnehmenden, nicht nur bei Vorerkrankungen. Die Arztvorlage bekommst du von mir; sie beschreibt genau, was im Training passiert. Das Attest stellt nur Eignung oder Nichteignung fest — Diagnosen verlangt niemand. Das Attest gilt 12 Monate. Ist es zum letzten Modul älter als zwölf Monate, brauchst du ein neues — bei den Terminen des Jahrgangs 2027/28 ist das der Regelfall.
- Private Haftpflichtversicherung mit mindestens drei Millionen Euro Deckung.
Ergibt die Untersuchung eine Nichteignung, bekommst du eine Gutschrift über die Teilnahmegebühr abzüglich 100 € Bearbeitungspauschale, gültig 24 Monate für ein anderes Kursformat. Voraussetzung: Das Attest liegt rechtzeitig vor. Die Kosten der Untersuchung — 50 bis 150 € — trägst du selbst, einige Kassen erstatten sie.
Kommt das Attest nicht fristgerecht, gilt die Buchung als storniert; dann greift die Stornostaffel, gerechnet ab dem 28. Tag vor Kursbeginn.
Am Kurstag unterschreibst du das Informed-Consent-Formular. Eine Krankenversicherung ist Pflicht.
Stressexposition ist der Kernmechanismus dieser Ausbildung. Bei akuter posttraumatischer Belastung oder Dissoziation: bitte vor der Buchung ärztliche oder therapeutische Rücksprache halten.
Dieses Training dient der Stärkung persönlicher Handlungskompetenz in Belastungssituationen. Es ersetzt keine therapeutische oder ärztliche Behandlung.
Es gibt kein Durchfallen.
Die Abschluss-Elemente sind keine Prüfung mit Bestehensgrenze, sondern ein dokumentiertes Bild dessen, was du kannst. Beim Solo und bei der Abschlussaufgabe hast du ein versiegeltes Sicherheitsset dabei: Öffnen ist erlaubt, wird notiert und nicht bewertet. Im Ausweich-Szenario stoppt ein vereinbartes Pausenwort die Übung jederzeit — ohne Begründung, ohne Stigma.
Das gilt auch für einzelne Übungen: Du kannst jederzeit abbrechen, ohne dass du deshalb vom Kurs ausgeschlossen wirst (§ 11 Abs. 6 AGB).
Was du nach zwölf Monaten kannst, steht im Zertifikat. Was du nicht kannst, besprechen wir im Debrief. Beides gehört zur Ausbildung.
Und wenn ich mich entscheide?
Du holst es mit der nächsten Kohorte nach.
Die Termine stehen spätestens ein halbes Jahr vor Beginn fest. Die Nachhol-Option ist im Preis enthalten; für die Umbuchung auf einen anderen Jahrgang fällt eine Gebühr von 70 € an.
Das gilt auch, wenn das Leben dazwischenkommt: Jobwechsel, Umzug, längere Krankheit. Melde dich, sobald du es weißt — dann schieben wir die fehlenden Module in den nächsten Jahrgang, statt die Ausbildung abzubrechen. Du bleibst im Alumni-Netzwerk und in deiner Kohorte.
Ja. Nach dem ersten Modul, ohne Bedingungen.
Wenn du nach fünf Tagen intensivem Feldtraining merkst, dass die Ausbildung nicht das Richtige für dich ist, bekommst du den vollen Betrag zurück. Ohne Diskussion.
Vor Kursbeginn gilt: 14 Tage Widerrufsrecht ab Vertragsschluss, danach die Stornostaffel nach § 7 AGB — beginnend mit 30 % ab dem 42. Tag vor Kursbeginn.
Wer nach fünf Tagen im Wald weitermacht, tut es aus Überzeugung. Wer geht, bekommt sein Geld. In meinen bisherigen Kursformaten hat kaum jemand von einer Rückgabe Gebrauch gemacht.
Vor Kursbeginn gelten diese Stufen. Innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist nach § 355 BGB greift die Staffel nicht — dort bekommst du den vollen Betrag zurück.
| Zeitpunkt | Anteil der Teilnahmegebühr |
|---|---|
| bis zum 42. Tag vor Kursbeginn | 30 % |
| 41. bis 29. Tag | 55 % |
| 28. bis 15. Tag | 75 % |
| 14. Tag bis Kursbeginn | 90 % |
| Nichterscheinen ohne Stornierung | 100 % |
Eine Ersatzperson kannst du bis 14 Tage vor Beginn in Textform benennen. Die Stornogebühren entfallen dann; es wird eine Bearbeitungsgebühr von 250 € fällig.
Das Abschluss-Zertifikat meiner Wildnisschule, nach Modul 4.
Es dokumentiert die 20 Präsenztage, die sieben Skill-Kategorien, beide Disziplinen und die Abschluss-Elemente: 48h-Solo, Ausweich-Szenario, Abschlussaufgabe mit Messer und Schnürsenkel, deine Mini-Lehrprobe.
Es ist kein staatlicher Abschluss — eine staatlich geregelte Survival-Zertifizierung existiert in Deutschland bei keinem Anbieter. Sein Wert liegt im dokumentierten Können: zwölf Monate nachweisbar trainiert, am Ende eigenständig bestanden.
Mit dem Zertifikat gehörst du zum Alumni-Netzwerk — vierteljährlicher Impuls, jährliches Treffen am Standort.
Termine Jahrgang 2027/28
Vier Module, jeweils Montag bis Freitag. Maximal 12 Teilnehmer.
| Baustein | Termin | KW | Jahreszeit |
|---|---|---|---|
| Modul 1Foundation | 12.–16. April 2027Montag bis Freitag | 15 | Frühling |
| Modul 2Expansion | 21.–25. Juni 2027Montag bis Freitag | 25 | Sommer |
| Modul 3Integration | 27. September – 1. Oktober 2027Montag bis Freitag | 39 | Herbst |
| Solo-Wochenende48 Stunden allein | 12.–14. November 2027Freitagabend bis Sonntagabend | 45 | Herbst |
| Modul 4Mastery | 17.–21. Januar 2028Montag bis Freitag | 3 | Winter |
Zwischen den Modulen liegen rund zehn, vierzehn und fünfzehn Wochen, das Solo-Wochenende sechs Wochen nach Modul 3. Für deinen Kalender heißt das: viermal eine Arbeitswoche im Jahr, dazu ein Wochenende.
Warum zwölf Monate, obwohl die Module über neun Monate laufen. Die Ausbildung beginnt vier Wochen vor dem ersten Modul mit deiner Vorbereitung und läuft nach dem letzten Modul in deine eigene Praxis weiter. Nicht zwölf Monate im Wald — zwölf Monate Training.
Bildungszeit: Für diese Ausbildung liegt noch keine Anerkennung vor. Wenn du sie nutzen willst, sobald sie vorliegt, muss dein Antrag sechs Wochen vor dem jeweiligen Modul bei deinem Arbeitgeber liegen. Den aktuellen Stand findest du im Abschnitt Bildungszeit.
Kurz vor dem Klick: zwölf Monate, vier Wochen im Wald, Nächte draußen bis −10 °C. Richtwert 10 Kilometer mit Rucksack. Wenn du hier zögerst, lies noch einmal „Diese Ausbildung ist nicht für jeden“ — oder sprich vorher mit mir.
Nicht sicher, ob 12 Monate der richtige Einstieg sind? Starte mit dem Survival-Intensivkurs (7 Tage, 1.290 €) und entscheide danach.
Buchung
2.990,00 € pro Person *
Nach dem Klick: Bestätigung und Gesundheitsfragebogen — 11 Fragen, 3 Minuten. Stressexposition ist der Kernmechanismus dieser Ausbildung. Bei akuter posttraumatischer Belastung oder Dissoziation halte bitte vor der Buchung ärztliche oder therapeutische Rücksprache.
2.990 € · Geld zurück nach dem ersten Modul · Maximal 12 Plätze
Der nächste Schritt
Du hast jetzt zwei Möglichkeiten: Weitermachen wie bisher. Oder den ersten Schritt machen.
In 12 Monaten stehst du im Wald, das Feuer brennt, und du weißt, was als Nächstes kommt. Nicht weil du es glaubst, sondern weil du es trainiert hast.
Nach dem ersten Modul entscheidest du
Merkst du, dass es nicht passt, bekommst du dein Geld zurück. Ohne Bedingungen.
„Ich habe nicht trainiert zu überleben — ich überlebte, weil die Arbeit es verlangte.“
Maurice Ressel
Mein Beratungsgespräch vereinbaren
Ein Jahrgang pro Jahr · Maximal 12 Plätze · Nächster Start: 12. April 2027
Du weißt schon, dass du willst? Direkt buchen
Erst kennenlernen, dann entscheiden
Ich beantworte deine Fragen zur Ausbildung 2027/28, auch die unbequemen — und du siehst, mit wem du zwölf Monate lang trainieren würdest. Der Abend ist kostenlos, verkauft wird nichts, und deine Kamera kann aus bleiben.
Nächster Infoabend: Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18 Uhr
Zum Infoabend anmeldenNoch Fragen? Schreib mir an info@wildnisschule-lupus.de — ich antworte persönlich, meist innerhalb von 24 Stunden. Kein Verkaufsteam, kein Callcenter.
ÜBER DEN AUTOR
Maurice Ressel
Survival-Experte und Gründer der Wildnisschule Lupus in Brandenburg. 15 Jahre lang dokumentierte er als humanitärer Fotojournalist, wie Menschen in Krisengebieten reagieren – in 22 Ländern, von Afghanistan bis zur Ukraine. Sechs Monate lebte er bei den Waiãpi im brasilianischen Amazonas.
IPA Award 2017 „Best of Show“ | CNN International | ZDF Terra X | PRH Autor
Die Innere Ausrüstung
Die vollständige Geschichte – wie 22 Krisenländer ein Trainingsmodell formten. Kostenlos lesen.



