AGB – Jagd

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen – Jagd

Geltung

Für die Geschäftsbeziehung zwischen der Jagdschule Lupus und den Jagdschülern gelten ausschließlich die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt des Abschlusses des Ausbildungsvertrages gültigen Fassung. Abweichende allgemeine Geschäftsbedingungen des Schülers werden nicht anerkannt, es sei denn, die Jagdschule stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

Vertragsabschluss

Der Vertrag kommt zustande mit:

Survival- & Wildnisschule Lupus
Spechthausen 16
16225 Eberswalde

E-Mail: info@wildnisschule-lupus.de
Web: www.wildnisschule-lupus.de

Ust.-ID.: DE271810405

im folgenden Jagdschule oder Veranstalter genannt.

Änderungen, Ergänzungen und Streichungen von Vertragsbestandteilen sowie von ganzen Verträgen sind nur dann gültig, wenn sie in der Schriftform sind und von beiden Seiten rechtskräftig gezeichnet sind. Eventuell rechtsungültige Punkte von Verträgen betreffen andere, rechtsgültige Punkte des Vertrages nicht.

Es gilt deutsches Recht. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, wenn nicht schriftlich anders vereinbart, der Sitz der Wildnisschule Lupus. Der Kunde versichert, dass er mindestens 18 Jahre alt, voll geschäftsfähig und für den Vertragsabschluss berechtigt ist.

1. Anmeldevorrausetzung

Die Anmeldung ist volljährigen Personen gestattet sowie minderjährigen Personen, die zum Zeitpunkt des Kursbeginns das Mindestalter von 15,5 Jahren aufweisen. Voraussetzung für die Teilnahme von Minderjährigen ist, dass die gesetzlichen Vertreter die Anmeldeunterlagen unterzeichnet haben.

2 Zustandekommen des Vertrages

Mit der Anmeldung erklärt die Teilnehmerin / der Teilnehmer verbindlich, an dem gewählten Angebot der Jagdschule teilnehmen zu wollen. Die Jagdschule ist berechtigt, dieses Angebot innerhalb von 2 Wochen nach dessen Eingang durch schriftliche Bestätigung der Anmeldung anzunehmen oder abzulehnen. Insbesondere in den Fällen, in denen sich für den betreffenden Lehrgang mehr Teilnehmer/Teilnehmerinnen anmelden, als im Hinblick auf eine ordnungsgemäße Durchführung des Lehrgangs teilnehmen können, lehnt die Jagdschule Anmeldungen ab. Durch die Übersendung der Teilnahmebestätigung kommt der Vertrag zustande.

3. Gegenstand des Vertrages

Vertragsgegenstand ist die Vermittlung von theoretischem Wissen und praktischen Kenntnissen an Kursteilnehmer/Kursteilnehmerinnen im Rahmen von Unterrichts- und Übungseinheiten zur Vorbereitung auf die Jagdprüfung zur Erlangung des Jagdscheins. Die Prüfungsteilnahme, das Bestehen der Prüfung sowie der Erwerb des Jagdscheins sind nicht geschuldet.

4. Leistungen der Jagdschule

4.1 Die Jagdschule bietet den Teilnehmern/Teilnehmerinnen eine auf die Prüfungsanforderungen in Brandenburg ausgerichtete theoretische und praxisbezogene Vorbereitung auf die Jägerprüfung. Sie umfasst die Bereiche Wildtierkunde, Wildbiologie, Waffenkunde, Jagdpraxis, Hundewesen, Wildkrankheiten und Behandlung von erlegtem Wild, Recht und die Schießausbildung.

4.2 Die Unterrichts- und Übungseinheiten finden an den bekannt gegebenen Kurstagen grundsätzlich in der Zeit von 8 bis 18 Uhr am Sitz des Veranstalters statt. Der Veranstalter ist berechtigt, die Veranstaltungen innerhalb eines Umkreises von 30 Kilometern an einen alternativen Standort zu verlegen.

4.3 Die Teilnehmer/Teilnehmerinnen erhalten als Schulungsmaterial einen digitalen Zugang mit Passwort zu den Lehrmaterialien. Während des Lehrgangs werden den Teilnehmern/Teilnehmerinnen im Eigentum der Jagdschule stehende Lehrpräparate sowie Waffen und Munition für die praktische Schießausbildung zur Verfügung gestellt.

4.4 Der Veranstalter ist nicht verpflichtet, die Unterrichtsleistungen in eigener Person zu erbringen und kann sich hierzu geeignetem Personals bedienen.

4.5 Bei Nichtbestehen der theoretischen Prüfung bieten wir unsere Jagdschul-Garantie an. Sie bietet eine einmalige kostenlose Teilnahme am Unterricht eines gleichwertigen Seminares an. Für die erneute Teilnahme an der Schießausbildung wird eine Gebühr von 500 € erhoben. In beiden Fällen ist die Prüfungsgebühr für Wiederholer/Wiederholerinnen zu entrichten. Die Prüfungsgebühr richtet sich nach den vom Landesjagdverband Brandenburg aktuell vorgegebenen Richtlinien.

5. Vergütung, Vorleistungspflicht des Teilnehmers/der Teilnehmerin

5.1 Die Lehrgangsgebühr ist im Voraus in zwei Raten zur Zahlung fällig. Die 1. Rate in Höhe von 50% des Komplettpreises ist innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Rechnung, die 2. Rate bis 1 Monat vor Beginn des Lehrgangs auf das Konto der Jagdschule zu überweisen. Die Verpflegungs- & Unterbringungskosten von 75 € / Tag werden einen Monat vor Beginn der Jagdausbildung in Rechnung gestellt. Desweiteren kann nach telefonischer Absprache ein individueller Ratenzahlungsplan vereinbart werden. Vereinbarungen zu Ratenzahlungen werden auf einem gesonderten Formular rechtsgültig getroffen.

5.2 In der Ausbildungsgebühr sind der Zugang zu dem Lehrgangsmaterial, die Nutzung der hauseigenen Lehrmittel, des Lehrreviers, die während des Unterrichts anfallenden Schießkosten sowie die notwendige Haftpflicht- und Unfallversicherung enthalten. Nicht im Seminarpreis enthalten ist der Zugang zum Online-Lernsystem, etwaige Unterbringungs- und Verpflegungskosten, die Prüfungsgebühren und die Aufwandsentschädigung des Kreisjägermeisters.

5.3 Schüler, Auszubildende und Studenten in Vollzeit erhalten einen Nachlass auf die Ausbildungsgebühr von 10%. Gruppenanmeldungen ab 3 Teilnehmern/Teilnehmerinnen erhalten einen Nachlass auf die Ausbildungsgebühr von 5% und Gruppenanmeldungen ab 5 Teilnehmern/Teilnehmerinnen einen Nachlass von 10%. Es wird nur ein Nachlass gewährt. Die Nachlässe sind nicht miteinander oder mit anderen Aktionen kombinierbar.

5.4 Sämtliche Preisangaben verstehen sich inklusive der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

6. Haftung

6.1 Die Jagdschule haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, welche auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung und/oder Arglist beruhen. Bei fahrlässig verursachten Sach- und Vermögensschäden haftet die jagdschule nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, jedoch der Höhe nach beschränkt auf die bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schäden.

6.2 Die Jagdschule schließt die Haftung für von teilnehmenden Personen zu den Veranstaltungen mitgebrachten persönlichen Gegenständen, Waffen, Ferngläser und dergleichen aus, soweit der Schaden nicht durch einen Angestellten oder Lehrbeauftragten der Jagdschule schuldhaft verursacht wurde.

7. Versicherung

7.1 Für alle Teilnehmer/Teilnehmerinnen wird für die Dauer der Jagdausbildung eine Haftpflicht- und Unfallversicherung durch die Jagdschule abgeschlossen. Die Haftplicht- und Unfallversicherung bezieht sich auf etwaige Schäden bei der Durchführung des Schießbetriebes. Die Versicherungspolice für jede Teilnehmerin / jeden Teilnehmer wird zu Beginn des Lehrgangs durch die Jagdschule bereitgestellt.

7.2 Für die übrigen angebotenen Lehrgänge, muss sich der die Teilnehmerin / der Teilnehmer selbst versichern. Dies gilt auch für Lehrgangswiederholer:innen.

8. Nichtteilnahme, Unterrichtsausfall

8.1 Ist der Teilnehmerin / dem Teilnehmer eine Lehrgangsteilnahme aus wichtigem Grund, wie in Folge einer Erkrankung (Attest), aus beruflichen Gründen (Nachweis Arbeitgeber) oder schwerwiegenden familiären Gründen nicht möglich, entstehen folgende Stornokosten:

  • Bis 2 Wochen nach Anmeldung: kostenlos*
  • Bis 8 Wochen vor Ausbildungsbeginn: 30 % der Seminargebühr
  • Bis 6 Wochen vor Ausbildungsbeginn: 60 % der Seminargebühr
  • Bis 4 Wochen vor Ausbildungsbeginn: 80 % der Seminargebühr
  • 2 Wochen vor Ausbildungsbeginn (ab diesem Zeitpunkt): 100 % der Veranstaltungskosten
  • Rücktritt nach dem ersten Termin: 100 % der Veranstaltungskosten. Unter Umständen können auf Antrag die individuellen personenbezogenen Kosten (Lebensmittel) zurückgezahlt werden.

*sofern keine der weiteren genannten Fristen berührt wird

8.2 Vorstehende Zahlungsverpflichtungen entfallen, wenn die Teilnehmerin / der Teilnehmer eine Ersatzperson benennt, die den Komplettpreis in voller Höhe zahlt. In diesem Fall wird lediglich eine Storno-/ Bearbeitungsgebühr in Höhe von 100,- Euro in Abzug gebracht. Bei plötzlicher Erkrankung (Vorlage Attest) werden die Lehrgangsgebühren gutgeschrieben und stehen nach der Genesung wieder für die Teilnahme an der nächstmöglichen Ausbildung zur Verfügung. Eine ärztliche Bescheinigung ist vorzulegen. Die Buchung eines Jagdscheinfolge-/ Ersatzkurses muss innerhalb eines Jahres erfolgen. Beendet die Lehrgangsteilnehmer:in die laufende Ausbildung ohne Nennung von Gründen oder nimmt er:sie nicht an der vorgesehenen Jägerprüfung teil, hat er:sie keinen Anspruch auf eine Jagdschul-Garantie. Eine Rückerstattung von Teilbeträgen ist nicht möglich.

8.3 Im Falle des Ausfalls von Unterrichtsstunden, der von der Jagdschule zu vertreten ist, ist die Jagdschule verpflichtet, innerhalb von 8 Monaten einen Ausweichtermin anzubieten. Die Teilnehmerin / der Teilnehmer ist für diesen Fall nicht berechtigt, die Ausbildungsgebühr zu mindern.

8.4 Das Praxismodul setzt das komplette Durcharbeiten und Verstehen der Lerninhalte im Online Lernsystem voraus, um einen einheitlichen Wissenstand vor Ort zu gewährleisten. Bei nicht korrekter Durcharbeitung der Systems erlischt das Angebot des Wiederholungskurses unter Punkt 8.

9. Höhere Gewalt

Wird die Durchführung der Jagdausbildung infolge höherer Gewalt, behördlicher Maßnahmen oder sonstiger von der Jagdschule nicht zu vertretender Umstände unmöglich, kann die teilnehmende Person hieraus weder Schadensersatzansprüche noch ein Rücktrittsrecht herleiten. In diesem Fall kann die teilnehmende Person einen alternativen Termin zu einem späteren Zeitpunkt in Anspruch nehmen.

10. Pflichten der teilnehmenden Person

10.1 Die teilnehmende Person verpflichtet sich zu einer aktiven und harmoni­schen Zusammenarbeit sowohl mit den Lehrbeauftragten der Jagd­schule, als auch mit den anderen teilnehmenden Personen. Eine stän­dige Anwesenheit während der Ausbildungszeit ist Pflicht, ansonsten entfällt das Angebot gemäß Punkt 11.2. Der zur Prüfung notwendige Ausbildungsnachweis kann nur nach Erfüllen der Mindestvorgaben entsprechend der Jägerprüfungsordnung(en) und weitergehender Ausbildungsvorgaben der Jagdschule ausge­stellt werden. Werden die Vorgaben nicht erfüllt, kann die teilnehmende Person unter Umständen gemäß geltender Jägerprüfungsordnung nicht zur Jägerprüfung zugelassen werden, oder es erlischt bei erfolg­loser Prüfung die Garantie der Jagdschule.

10.2 Die Ausbildungsvorgaben für den Jagdschein des Landes Brandenburg sind zu erfüllen. Sofern die Teilnehmerin / der Teilnehmer die Ausbildungsvorgaben nicht erfüllt, kann der zur Prüfung zwingend vorzulegende Ausbildungsnachweis von der Jagdschule nicht ausgestellt werden.

10.3 Während der Schießausbildung sind alle Anweisungen der Schießleiter und des Standpersonals zu befolgen. Ein grober Verstoß wird mit sofortigem Ausschluss vom Schießbetrieb geahndet. Eine Erstattung von Gebühren erfolgt in diesem Fall nicht.
Das unerlaubte Mitnehmen von nicht verbrauchter Munition ist für Nichtberechtigte ein Verstoß gegen das Waffengesetz und kann zur Zulassungsverweigerung zur Jägerprüfung führen.

10.4 Teilnehmer, die durch ihr äußeres Erscheinen und/oder durch Äußerungen rassistisches, sexistisches, Völker verachtendes oder faschistisches/extremistisches Gedankengut propagieren, können von der Ausbildungsteilnahme ausgeschlossen werden. Während der Ausbildung ist jegliche Mitführung und oder der Konsum von Rauschmitteln untersagt. Ferner untersagt sind die Mitführung und Benutzung nach geltendem Recht verbotener Waffen. Bei Zuwiderhandlungen kann der sofortige Ausschluss aus der Ausbildung erfolgen. Eine Erstattung der bereits bezahlten Ausbildungsgebühr erfolgt in diesem Falle nicht.

11. Prüfungstermine, Teilnahme an Prüfungen

11.1 Prüfungstermine werden von den zuständigen Landeseinrichtungen festgelegt. Die Bekanntgabe von Prüfungsterminen durch die Jagdschule steht unter dem Vorbehalt, dass der Prüfungstermin durch die Prüfungsanstalt weder abgesagt noch verschoben wird.

11.2 Die Teilnehmerin / der Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich, den für die Aneignung des vermittelten Wissens und der praktischen Kenntnisse erforderlichen Einsatz aufzubringen sowie sonstige Voraussetzung für die Teilnahme an der Jagdprüfung (wie z. B. die Vorlage eines Führungszeugnisses) sicherzustellen.

11.3 Je nach Bundesland muss die Anmeldung durch den Teilnehmer selbst oder durch unsere Jagdschule erfolgen. Im Falle der Anmeldung durch die Jagdschule übernimmt der Veranstalter die rechtzeitige Anmeldung für die Teilnehmer. Die Anmeldung zur Prüfung durch die Jagdschule setzt voraus, dass die Teilnehmerin / der Teilnehmer die für die Anmeldung erforderlichen Voraussetzungen erfüllt.

11.4 Für den Fall, dass die Anzahl der Teilnehmer die Anzahl der Prüfungsplätze übersteigt, wählt die Jagdschule die Teilnehmer/innen grundsätzlich nach der zeitlichen Reihenfolge der Anmeldungen aus. Die Jagdschule kann die Anmeldung im Einzelfall unter Berücksichtigung der berechtigten Belange der Teilnehmer/innen auch abweichend vornehmen.

11.5 Spätestens zum Prüfungstermin muss die Teilnehmerin / der Teilnehmer das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben. Minderjährige Kursteilnehmer/innen bedürfen der schriftlichen Einverständniserklärung ihrer/ihres Erziehungsberechtigten zur Teilnahme am Lehrgang.

12. Nachprüfungen und Nachschulung

12.1 Sollte eine Teilnehmerin / ein Teilnehmer eine Prüfung nicht erfolgreich absolvieren, so kann sie / er die Prüfung jederzeit nach vorheriger Terminabsprache mit der Jagdschule wiederholen.

12.2 Die Jagdschule bietet jeder Teilnehmerin / jedem Teilnehmer dieser Jagdschule eine einmalige kostenfreie Nachschulung in der Theorie. Davon ausgeschlossen ist die komplette Schießausbildung, diese wird nach Absprache der Teilnehmerin / dem Teilnehmer gesondert in Rechnung gestellt.

12.3 Die Nachschulung enthält keine Prüfungsgebühr, diese muss vom Teilnehmer gesondert und erneut an die zuständige Behörde gezahlt werden.

12.4 Nachhilfestunden sind im Lehrgangspreis nicht enthalten und werden mit der Teilnehmerin / dem Teilnehmer individuell abgesprochen und in Rechnung gestellt.

12.5 Die Kosten für Einzelschießtrainings werden nach gesonderter Absprache mit der Jagdschule in Rechnung gestellt.

13. Eigentumsvorbehalt

Die Jagdschule behält sich das Eigentum an sämtlichen Unterrichtsmaterialien bis zur vollständigen Bezahlung der vollständigen Ausbildungsgebühr vor.

14. Unwirksamkeit und Nebenabsprachen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser AGB ziehen nicht deren gesamte Unwirksamkeit nach sich. Mündliche Nebenabsprachen bestehen nicht.

15. Widerrufsbelehrung

15.1 Widerrufsrecht: Die Teilnehmerin / der Teilnehmer hat das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab Vertragsschluss (Anmeldung zu einem Lehrgang/Seminar). Um das Widerrufsrecht auszuüben, ist mittels einer eindeuti­gen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über den Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, zu informieren. Dafür kann das beigefügte Muster-Widerrufsformular aus Seite 11 ver­wendet werden, dass jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist abgesendet wird.

Der Widerruf ist zu richten an:
Survival- & Wildnisschule Lupus
Maurice Ressel
Spechthausen 16
16225 Eberswalde
E-Mail: info@wildnisschule-lupus.de

15.2 Folgen des Widerrufs: Wenn der Vertrag widerrufen wird, werden alle Zahlungen einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass eine andere Art der Lieferung als die angebotene, günstigste Standardlieferung ge­wählt wurde), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag erstattet, an dem die Mitteilung über den Widerruf dieses Vertrags eingegangen ist. Für diese Rückzahlung ver­wenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt wurde, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wurde verlangt, dass die Dienstleistungen oder Lieferung von Print- oder elektronischen Medien während der Widerrufsfrist beginnen soll, so ist angemessener Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis dahin erbrachte Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

16. Salvatorische Klausel

Soll­te ei­ne Be­stim­mung die­ses Ver­tra­ges un­wirk­sam sein oder wer­den, nichtig sein oder nichtig werden, so wird die Wirk­sam­keit der üb­ri­gen Be­stim­mun­gen da­von nicht be­rührt. An­stel­le der un­wirk­sa­men/nichtigen Be­stim­mung wer­den die Par­tei­en ei­ne sol­che Be­stim­mung tref­fen, die dem mit der unwirksamen/nichtigen Be­stim­mung beabsichtigten Zweck am nächs­ten kommt. Dies gilt auch für die Aus­fül­lung even­tu­el­ler Ver­trags­lü­cken.

17. Schlussbemerkung

Die Teilnehmerin / der Teilnehmer erklärt durch seine Unterschrift auf dem Anmeldeformular, die Rechnung und diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen und verstanden zu haben und mit ihrer Gültigkeit einverstanden zu sein. Im Falle von Unklarheiten besteht jederzeit die Möglichkeit, Kontakt zur Jagdschule aufzunehmen und eine Klärung mit dieser herbeizuführen. Nebenabreden zum Vertrag bestehen nicht und bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform.