Die beste Bushcraft und Survival Ausrüstung ist an einem Baumstumpf gelehnt.

Das wichtigste Kriterium bei der Ausrüstungswahl sollte die Widerstandsfähigkeit sein. Meiner Meinung nach ist es sinnvoll, in teures Equipment zu investieren. Es wird sich auszahlen, indem es dich lange begleiten wird. Meine beste Bushcraft-Ausrüstung wird häufig verwendet und muss im Dauereinsatz zuverlässig funktionieren und einfach zu reparieren sein. Bei der Kleidung solltest du auf gedeckte Farben achten, so ist die Chance größer, Tiere unbemerkt beobachten zu können.
Es geht aber auch darum, in der Natur zu lernen, und nicht nur um Ausrüstung. Die Zeit in der Natur ist für mich eine Zeit der Erholung und des Lernens. Die Ausrüstung ist kein Selbstzweck, sondern soll dich vor Witterungsverhältnissen schützen und dich befähigen, deine Grundbedürfnisse zu befriedigen. Ray Mears sagte passend zu diesem Thema: „Knowledge is the key to survival, the real beauty of that is that it doesn‘t weigh anything.“

Vier Hauptmerkmale der besten Bushcraft Ausrüstung

  • Das Tragesystem befähigt dich, die gesamte Ausrüstung bequem zu transportieren
  • Das Schlafsystem schützt dich vor Wind und Wetter
  • Das Kochsystem dient auch zur Trinkwasserherstellung
  • Deine persönliche Ausrüstung wie Messer, Erste-Hilfe-Set und Kompass geben Sicherheit

Weniger Ausrüstung ist oft mehr

Mit der Erfahrung der letzten Jahre kann ich dir raten, eher weniger als mehr auf deine Touren mitzunehmen. Halte deine Ausrüstung so reduziert wie möglich. Ich versuche, die Menge der Gegenstände zu minimieren und gleichzeitig die Funktionalität der gesamten Ausrüstung zu maximieren. Die hier bereitgestellte Ausrüstungsliste ist eine Art Essenz, die in jeder Situation funktioniert.

Alle Teile meiner Bushcraft und Survival Basis Ausrüstung liegen auf einen Plane.

Reflektionsfragen für die Auswahl deiner besten Bushcraft-Ausrüstung

  • Welcher Gegenstand hat nur eine Funktion? Sortiere diesen aus und ersetze ihn durch einen multifunktionalen! Beispiel: Das Halstuch (Shemag) ersetzt das Dreieckstuch des Erste-Hilfe-Sets.
  • Welche Gegenstände kannst du mit dem Messer herstellen? Beispiel: Einen Löffel kannst du schnell schnitzen.
  • Kannst du deine Ausrüstung selber reparieren? Wenn nicht, ersetze sie durch weniger anfällige Gegenstände! Beispiel: Nimm zum Kochen keinen Gasbrenner, sondern einen Billiycan-Topf mit Pracord mit, dann brauchst du nur noch ein Lagerfeuer.
  • Kann die Ausrüstung durch Dornen, Gestrüpp oder Funkenflug ernsthaft beschädigt werden? Beispiel: Keine ultraleichte winddichte Jacke, sondern eine aus strapazierfähigem Material wie das G1000 von Fjällraven mitnehmen.

Passend zusammengestellt

Bei der Auswahl und Packweise der einzelnen Gegenstände deiner besten Bushcraft-Ausrüstung versuche ich so passgenau wie möglich zu sein, ohne dass ein Freiraum im Rucksack bleibt. Nur dann liegt alles ideal zusammen und hilft mir, mein Equipment schnell und platzsparend im Rucksack zu verstauen und trotzdem sicherzustellen, dass ich alles Notwendige dabei habe. Überschüssiges „Nur für den Fall“-Equipment wird aussortiert. Die drei wichtigen Elemente, das Erste-Hilfe-Set, das kleine Überlebenspaket und die essenzielle Wildnis-Ausrüstung sind immer an derselben Stelle griffbereit im Rucksack verstaut. Im Wald habe ich einen Platz für alles und alles hat seinen Platz.

Falten oder Stopfen

Es ist sinnvoller deine Ausrüstung, wie Tarp oder Biwaksack, in einen Drybag zu stopfen, als diese zu falten. Bei der Falttechnik ist die Belastung meist immer auf der gleichen Stelle und beansprucht dort das Material intensiver. Bei Gore-Tex Materialien kann es sein, dass durch das wiederholte Falten einer atmungsaktiven Membran an derselben Stelle, verdunsteter Schweiß die Innenseite der Poren nicht mehr durchdringen kann. Also spare Zeit und Geld und stopfe generell das komplette Material nach dem Zufallsprinzip.

Survival Trainer Maurice Ressel trägt seinen Bushcraft Rucksack durch das offenen Gelände.

Das Tragesystem

Der Bushcraft-Rucksack: Wie ein guter Schuh, muss der Rucksack zu deiner Körperform pas­sen. Ich empfehle dir daher vor dem Kauf ein Probetragen. Achte auf den perfekten und komfor­tablen Sitz des Beckengurtes, denn 90% des Gesamtgewichts sollte auf deine Hüfte übertragen werden. Ein sehr beliebter und von mir ebenfalls als vielseitig und komfortabel empfundener Rucksack ist der Tasmanian Tiger Pathfinder MKII*. Hier hast du auch ausreichend Platz für mehr­tägige Touren. Wenn du noch mehr Stauraum benötigst, kaufe dir die seitlich anzubringenden Taschen dazu. Sollte das immer noch nicht reichen, dann schaue mal nach dem Tasmanian Tiger Range Pack MKII.

Drybags: Diese leichten, wasserdicht verschließbaren und komprimierbaren Taschen sind geni­al, um Tarp, Bivibag, Kleidung und empfindliche Ausrüstung passgenau in deinem Rucksack zu verstauen. Meine erste Wahl sind die ultralight Packsäcke von Highlander.

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Kleidung

Aussenschicht: Heute gibt es sehr leichte, atmungsaktive und regenfeste Produkte für den Outdoor-Bereich. Leider sind diese nicht sehr widerstandsfähig, reißen zu schnell und bekommen Löcher bei Funkenflug. Sie sind großartig für Wanderungen oder Bergsteigen, doch können sie bei einem härteren Bushcrafting-Einsatz zu schnell kaputt gehen. Um durch das Unterholz zu gehen, Brennholz auf den Schultern zu tragen usw. brauchst du definitiv etwas robusteres. Mein absoluter Favorit bei kaltem Wetter (-10 bis +10) ist die Jagd Hardchell Jacke Raipas von Bergans. Sie hält stundenlang Regen ab und ist extrem stabil. Bei mittleren Temperaturen (+10 bis +20) nehme ich die Bergans Super Lett Jacke in dunkeloliv. Eine Regenhose hatte ich noch nie im Einsatz. Stattdessen verlasse ich mich auf meine Fjällraven Vidda Pro, die in 20 Minuten am Lagerfeuer getrocknet ist.

Mittlere Schicht: Ich habe seit mehr als 12 Jahren mein Polartec Fleece 300 g/qm von Lowepro. Leider werden diese nicht mehr produziert. Im Sommer trage ich oft einen einfachen Kaputzenpulli aus Baumwolle. Swandri-Wollhemden werden überall gelobt und sind zudem unempfindlicher gegen Funken.

Untere Schicht: Funktionsunterwäsche solltest du bei mittleren Temperaturen immer dabei haben. Es kann nachts zu einem Kältesturz kommen, und du wirst dankbar sein, dass du ein Oberteil und eine lange Hose dabei hast. Die Produkte von Woolpower sind beliebt und können lange getragen werden, ohne unangenehm zu riechen. Bitte trage Oberteile nicht als letzte Schicht, sie sind nicht dafür konzipiert und werden kaputt gehen.

Schuhe: Ein halbhoher Wanderschuh mit einer Sohlenhärte von A oder A-B aus Leder mit Goretex Membran sollte für deine normalen Bushcrafting Touren mit mittlerem Gepäck bis 20 Kilo ein Allroundschuh sein. Von der Passform gibt es keinen Schuh für jedermann, denn jeder Hersteller benutzt unterschiedliche Leisten. Es ist daher unumgänglich, in einem Fachgeschäft die unterschiedlichen Modelle anzuprobieren und sich beraten zu lassen. Sei jedoch vorsichtig mit zu harten Sohlen, du braucht beim Bushcraften Flexibilität, da du dich viel in der Hocke befinden wirst. Ich benutze seit Jahren den Lowa Renegade GTX Mid.

Wollmütze: Du solltest bei jeder Jahreszeit eine Wollmütze dabei haben, da der Wärmeverlust am Kopf am größten ist. Du kannst mit einer guten Mütze selbst bei hohen Minusgraden draußen ohne Zelt mit einem passenden Schlafsack bequem übernachten.

Moskito-Kopfnetz: In von Mücken befallenen Gebieten ist ein Kopfnetz unerlässlich, um nicht zur Ablenkung getrieben zu werden. Ein Kopfnetz hat mehrere andere Verwendungszwecke, einschließlich Angeln und Schneeschmelzen für Trinkwasser. Viele Kopfnetze sind mit Insektenschutzmitteln imprägniert, die beim Verzehr schädlich sein können (sowohl von Menschen als auch von Insekten). Zur Erzeugung von Trinkwasser aus Schnee sollte ein unbehandeltes Netz verwendet werden.

Handschuhe: Deine Hände sind deine Überlebensversicherung, schütze sie gut und wann immer du kannst. Auf jeder Tour habe ich meine leichten Arbeitshandschuhe von Mechanix in der Seitentasche meiner Hose. Im Winter trage ich die überragenden Ergo Grip OutDry Dexterity Handschuhe von Hestra in der kurzen Version. Ob bei 3 Grad und Regen oder –5 und Schnee, du kannst sicher sein, deine wichtigsten Aufgaben erledigen zu können.

Sonnenhut: Eine hochwertige Kopfbedeckung wie der Tilley T3 schützt bei direkter Sonneneinstrahlung Gesicht und Nacken. Wenn die Sonne ungehindert auf den Kopf scheint, kannst du schnell ermüden oder gar einen Sonnenstich bekommen. Wenn du keinen Sonnenhut dabei hast, dann nimm ein Baumwolltuch (Shemagh) oder ein T-Shirt als Schutz.

Großes Baumwolltuch (Shemagh): Das Shemagh ist einer der universellsten Gegenstände und ersetzt für mich Handtuch, Kopfkissen, Schal und Dreieckstuch des Erste-Hilfe-Sets.Ersatzkleidung: Packe gerne ein Ersatz-T-Shirt, einen Satz Unterwäsche und ein Paar Ersatzsocken ein.

Ersatzkleidung: Packe gerne ein Ersatz-T-Shirt, einen Satz Unterwäsche und ein Paar Ersatzsocken ein.

Ein Bushcraft Schlaf Setup mit Tarp und Biwak Sack ist im Wald aufgebaut.

Schlaf-Setup und Unterstand

Schlafsack: Du wählst deinen Schlafsack den Temperaturen entsprechend aus. Ich bevorzuge Schlafsäcke mit Kunstdaunen, diese trocknen schneller, sind robuster und kostengünstiger. Wenn du Gewicht einsparen musst, dann kommst du um einen teuren Daunenschlafsack nicht herum. Die von der Bundeswehr verwendeten Modelle Tropen (Sommer) und Defense 4 (Winter) von Carinthia sind bei mir auf vielen Touren dabei.

Isomatte: Luftmatratzen sind im Vergleich zu Schaumstoffmatten bequemer, gehen aber auch schneller kaputt. Wenn es möglich ist, ein Trapperbett zu bauen oder in der Hängematte zu schlafen, dann nehme ich eine Schaumstoffmatte der holländischen Armee oder die Thermarest Z Lite Regular mit. Wenn du eine Luftmatratze nimmst, dann empfehle ich eine drei Viertel lange Matte, um Platz und Gewicht zu sparen.

Biwaksack: Um dich ohne Zelt vor Wind und Regen zu schützen, benötigst du auf jeder Tour eine atmungsaktive Schlafsackhülle, einen sogenannten Biwaksack mit Goretex Membran. Einer der besten Möglichkeiten an ein hochwertiges Modell zu kommen, ist es, die beliebte Carinthia Bundeswehr Biwaksack gebraucht im Internet zu erstehen. Ich verwende sie seit Jahren, sie ist enorm widerstandsfähig und geräumig. Zur Aufbewahrung verstaue ich die Hülle in einem 8L Drybag.

Tarp: Eine Schutzplane gegen Regen und Wind ist ein zentraler Gegenstand deiner besten Bushcraft Ausrüstung und des Schlaf-Setups. Anders als bei einem Zelt, schottest du dich nicht von der Umwelt ab, kannst die frische Luft und die Geräusche genießen – ein wesentlicher Grund, warum ich in den Wald gehe. Auf dem Outdoormarkt gibt es sehr viele gute Modelle, doch drei haben sich für mich herauskristallisiert. Mein Favorit ist das Tatonka Tarp 2 TC .Wenn du Feuer unter deinem Tarp machen willst und etwas robustes brauchst, ist er die erste Wahl. Durch sein Mischgewebe ist er extrem stabil und feuerfest. Das Gewicht ist jedoch recht hoch. Musst du auf das Gewicht achten und willst unter der Plane kein Feuer entfachen, empfehle ich dir das extrem leichte Hilleberg XP10. Ein preiswerter und treuer Begleiter im mittleren Preissegment ist das 3×3 Tarp von DD. Die Abmessung von 3×3 mit einer Fläche von 9m² ist universal und reicht vom Volumen für zwei Personen aus. Du brauchst ca. 15 m Paracord zum Aufspannen und ein Drybag mit 8 Litern Volumen, um alles gut zu verstauen. Zusätzlich nehme ich noch eine Schnur mit, die unter dem Tarp zwischen den Bäumen befestigt

Mein Bushcraft und Survival Koch Set liegt auf einem Ast.

Kochen und Wasseraufbereitung

Zebra Edelstahl Topf 14L: Der berühmte Billy Can Topf ist fast nicht kaputt zu kriegen. Er ist aus dickem Edelstahl und hat den essenziellen Henkel für die Aufhängung an einem Dreibein. So kannst du dein Essen perfekt über dem Lagerfeuer zubereiten. Ich verpacke den gebrauchten und rußigen Topf dann in einem Leinenbeutel oder Drybag, um die anderen Sachen nicht zu verschmutzen.

Teller: Der Lifeventure Titanium Teller ist extrem leicht und kann ebenfalls als Pfanne benutzt werden. Titan leitet die Hitze jedoch nicht sonderlich gut. Benutze einen Edelstahlteller, wenn du eine bessere Leitfähigkeit haben willst.

Wasseraufbereiter: Die wirkungsvollste und leichteste Art Wasser aufzubereiten, ist das Abkochen über dem Lagerfeuer. Sollte ich unterwegs sein und keine Zeit hierfür haben, verwende ich für meine beste Bushcraft-Ausrüstung den Expeditionsfilter MSR Guardian. Dieser filtert alles außer Chemikalien heraus und ist gegen Stöße und Frost weitgehend resistent.

Löffel: Ich nehme keine Gabel mit und schnitze mir oft den Löffel selber aus verfügbarem Holz. Die beste Alternative zum selbstgemachten Löffel ist der Spork von Light my Fire.

Wasserflasche und Metallbecher-Set: Dies ist einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände. Ohne Metallbehältnis ist es in der Wildnis schwierig, Wasser zu erhitzen und zu entkeimen. Verwende am besten eine Flasche aus Edelstahl mit einem Fassungsvermögen von 1 Liter und einen Becher, die zusammenpassen. Es gibt jedoch viele Kombinationen auf dem Markt. Ich verwende die Stainless Steel 1,0 L Flaschen von Nalgene und die Vargo Titanium Ti-Lite Tasse mit 750ml. Sie passen wunderbar zusammen. Ich verstaue sie im Deckelfach meines Rucksackes. In Campnähe befestige ich einen Gurt an der Flasche, sodass ich sie bequem wie eine Tasche diagonal tragen kann. Es gibt auch militärische Lösungen wie die NATO-Flasche mit einem BCB-Metallbecher „Crusader“. Für diese Kombination gibt es passende Taschen, die du am Gürtel befestigen kannst.

Trinkblase: Auf meinen Touren möchte ich mehr als nur den einen Liter mitnehmen. Die oben vorgestellten Rucksäcke haben ein Fach für diesen Wassersack mit Trinkschlauch. Ein Trinkblase, der sich bewährt hat, ist die 3 Liter WXP Trinkblase von Source.

Der Bushcraft und Survival Trainer Maurice Ressel beobachtet durch ein Fernglas Stockenden.

Die beste Überlebensausrüstung

Bushcraft- und Survival-Messer: Als Hauptmesser habe ich meistens das Fallkniven A1 und als Beimesser das Mora Companion (Carbon). Das Messer-Set trage ich an meinem Bushcraft-Gürtel. In diesem Artikel erfährst du alles über die Messertechnik und bekommst Tipps für deine eigene Messerwahl.

Der Bushcraft-Gürtel: An diesem starken Behördengürtel wird das Survival-Kit, das Bushcraft- oder Survival-Messer und das Erste-Hilfe-Set getragen. In diesem Artikel beschreibe ich dir ausführlich das Konzept hinter diesem wichtigen Ausrüstungsgegenstand.

Das Erste-Hilfe-Set: Ein weitere wesentlicher Bestandteil einer professionellen Wildnis-Ausrüstung ist das kompakte Erste-Hilfe-Set. Die Tasche sollte sowohl am Rucksack oder am Bushcraft-Gürtel getragen werden können. In diesem Artikel beschreibe ich dir genau den Inhalt meines Erste-Hilfe-Sets.

Das Survival-Kit: Eine Tasche die es in sich hat. Wenn du dein Rucksack verlierst oder dein Camp nicht mehr wiederfindest, sind hier lebenswichtige Ausrüstungsgegenstände verstaust. In diesem Artikel beschreibe ich dir ausführlich den Inhalt des Survival-Kit.  In diesem Artikel beschreibe ich dir genau die Zusammenstellung meines Survival-Kit.

Schwedischer Feuerstahl: Einer der wichtigsten Survival-Gegenstände in meiner besten Bushcraft Ausrüstung. Mein Light my Fire – Army 2.0 Feuerstahl steckt in einer Halterung, die an einer Kydex-Messerhülle verschraubt ist.

Pacacord: Ich habe immer ca. 15 m Paracord als Backup und Verlängerung für das Tarp-Setup dabei.

Klappsäge: Ich habe viele Klappsägen ausprobiert, doch die Bahco Laplander-Säge ist vom Preis-Leistungs-Verhältnis die beste. Zusammen mit deinem Messer kannst du damit fast jede Aufgabe meistern.
Große Astsäge: Die Silky Zübat (39 cm Blattlänge / 7,5 Zähne pro 30 mm) ist eine hochleistungsfähige japanische Astsäge, die auf Zug sägt. Ich will sie nicht mehr missen. Sie ist immer dabei, gerade wenn die Temperaturen niedrig sind und ich einen erhöhten Bedarf an Feuerholz habe.

Axt: Für Touren im Sommer, wenn kein großes Feuerholz aufbereitet werden muss, reichen ein größeres Messer und die  Bahco Laplander-Säge vollkommen aus. Wenn du eine Wintertour machst, empfehle ich dir die Gransfors Bruks Small Forest Axt.

Fernglas: Falls du die Tiere in der Natur beobachten willst, dann ist ein gutes Fernglas eine enorme Hilfe. Wenn du gegen den Wind stehst, kannst du eine Wildschweinrotte oder Rehe beobachten, ohne bemerkt zu werden. Am Tag reicht ein kleineres Glas völlig aus. In der Dämmerung oder bei Vollmond ist ein 8×56 Glas wie das Zeiss Conquest HD 8×56 die erste Wahl für deine beste Bushcraft Ausrüstung.

Kompass: Ich benutze den SUUNTO MC-2 G Spiegelkompass. Das G steht für Global und kann sowohl auf der Nord- als auch der Südhalbkugel verwendet werden. Ein ebenfalls beliebtes Modell ist der SILVA Ranger S. Ein Spiegelkompass macht es überflüssig, einen anderen Spiegel mit zu nehmen.

Nahaufnahme des Suunto MC-2 Global Kompass

GPS: Es gibt etliche Systeme auf dem Markt. Ich habe immer mit den Garmin Oregon  gearbeitet.

Karte und Kartentasche: Bei einer Expedition ist es sinnvoll, analoges Kartenmaterial als Backup mitzunehmen. Die Ortlieb-Kartentasche hält sie bei Regen trocken. Musst du mehr Kartenmaterial mitnehmen, bewahre sie in einem Drybag auf.

Notizbuch: Ich nehme oft ein Notizbuch mit, um wichtige Informationen nicht zu vergessen und Zeichnungen anzufertigen.

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