Wildnispädagogik-Ausbildung

Was wäre, wenn du dich sicherer in deinem Leben und in der Natur bewegen könntest? Wenn du mit deinem Wildniswissen und deinen Fähigkeiten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein wundervolles Interesse wecken könntest? Wenn du deinen Tag mit so viel Wildnis-Power und Ausstrahlung startest, dass du für andere Menschen zum Vorbild wirst?

Tatsächlich ist das möglich. Mit der einjährigen Wildnispädagogik-Ausbildung und Weiterbildung zur Wildnispädagogin oder zum Wildnispädagogen wirst du lernen, wie du mit dem bekannten „Coyote Teaching“ andere Menschen für die Wildnis begeisterst. In dieser Ausbildung lernst du, wie du eine tiefe Verbindung zur Wildnis herstellst. Am Ende fühlst du dich in der Wildnis so sicher wie an dem Ort, den du deine Heimat nennst.

Und nicht nur das: Lässt du die Entwicklung zu, wirst du dich entwickeln. Dein Bewusstsein wird sich schärfen – über dich und über deine Umwelt. Und du wirst Überlebenstechniken kennenlernen, die nur unsere Vorfahren kannten.

Das steckt in deiner Wildnispädagogik-Ausbildung

  • Du bekommst die Weisheit und didaktischen Methoden der Indigenen an die Hand
  • Werde so ein Vorbild und begeistere andere mit dem „Coyote-Teaching“ für die Natur
  • Sei in diesem Studium das ganze Jahr über von zwei Wildnis-Experten begleitet
  • Wir legen einen Fokus auf handfeste Survival-Fertigkeiten und körperliche Fitness
  • Nach Bedarf: Eine exklusive 1:1 Betreuung zwischen den Kurs-Modulen
  • Deutschlands erste Schule mit monatlichen Onlinetreffen für einen maximalen Lerneffekt
  • Du lebst “Survival” eine ganze Woche im Wald – so tauchst du tief ein in die Wildnis

Eine Teilnehmerin macht eine Ausbildung zu Wildnispädagogin

Die vier Säulen der Wildnispädagogik-Ausbildung

Das Beste ist, dass du die Wildnispädagogik-Ausbildung in einem Jahr abschließen kannst. Die Ausbildung kann neben deinem Beruf durchgeführt werden und passt sich deiner Lebenssituation an. Am Ende der Weiterbildung bezeugt dein Zertifikat, dass du eine Wildnispädagogin oder ein Wildnispädagoge bist. Danach ist es möglich, dass du in vielen Bereichen deine Erkenntnisse weitergibst. Schaue dir die vier Säulen an, auf die deine Ausbildung ruht:

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Awareness

Werde dir deiner Naturverbindung bewusst. Du lernst Methoden kennen, mit denen du deine Sinne und Wahrnehmung neu entdeckst. Die Natur ist ein Buch und du lernst, als Scout und Kundschafter darin zu lesen. Lerne, wie lebendig die Welt ist: Du wirst Fährten und Spuren entdecken, neue Tiere hören und in das aufregende Leben der Wälder und Wiesen eintauchen.

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Survivalwissen

Lerne die Überlebenskunst der Urvölker. Wie wirst du in der Natur ohne Ausrüstung überleben? Welche besonderen Fähigkeiten musst du dir aneignen, damit du im Einklang mit den natürlichen Kreisläufen der Natur sein kannst? Diese Fragen werden wir beantworten. Du wirst lernen, wie du ein Feuer entfachst oder einen Unterschlupf aus Naturmaterialien baust und wie du Werkzeuge, Behälter und Seile fertigst. Weiterhin eignest du dir Fertigkeiten an, um Nahrung und Wasser zu sammeln und darüber, wie du dich in der Wildnis orientierst.

Logo Landschaft für die Wildnispädagogik Ausbildung

Wildniswissen

Mit dem Wissen unserer Vorfahren in der Natur leben. Erst wenn du dich in der Natur auskennst, wirst du dich mit ihr sicher und verbunden fühlen. Eigne dir mit deiner Wildnispädagogik-Ausbildung ein vielfältiges Verständnis zu Tieren und Pflanzen an. Baue Unsicherheiten ab und trete Gefahren respektvoll entgegen. Lerne die Natur einzuschätzen und welche Rolle du als Mensch in ihr spielst.

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Coyote-Teaching

Lernen durch Erfahrung und Vorbilder. Erfahre, wie du deine Kompetenzen durch die Lernmethoden und Sprache der Naturvölker weitergibst. Du wirst die wildnispädagogischen Methoden und Werkzeuge kennenlernen, die dich zum Mentor machen und in Zukunft Anderen helfen, eine Verbindung zur Wildnis aufzubauen. Wir zeigen dir, wie du Interesse und Begeisterung bei anderen Menschen weckst und ein inneres Feuer bei ihnen entzündest.

Schnellinfos & Anmeldung

Was: Einjährige Fortbildung und Weiterbildung zur zertifizierten Wildnispädagogin/zum zertifizierten Wildnispädagogen
Wie: 6 Module – jeweils von Donnerstag (18.00 Uhr) bis Sonntag (15.00 Uhr) + 7 Tage Wildniswoche
Wo: Veranstaltungsort ist Eberswalde – nahe Berlin
Wann: vom 11.03.2021 bis zum 03.04.2022
Wer: Ausbilder sind der Wildnispädagoge Marcel Klemm und Wildnis-Experte Maurice Ressel
Wieviel: 2605,- € (Bezahloptionen: Vorkasse, drei Raten & 12 Raten über Klarna)

Der Anmeldeschluss ist zwei Wochen vor Beginn des ersten Moduls.

Wenn es dich in den Fingern kribbelt und du dich schon durch die Wälder streifen siehst, dann bekommst du hier alle Infos & Angebote für deine Ausbildung 2020 – 2021

Ein Kind bei unserer Wildnispädagogik-Ausbildung

Konzept und Ziel –  Die Idee hinter der Wildnispädagogik-Ausbildung 

Sicher hast du jetzt viele Fragen zu deiner einjährigen Wildnispädagogik-Ausbildung. Der Ratgeber wird dir alle Fragen beantworten, sodass du am Ende weißt, ob die Fort- und Weiterbildung für dich infrage kommt. Klären wir erst einmal was “Wildnis” und “Pädagogik” überhaupt bedeutet. Sicher hast du schon den Begriff “Wildnispädagogik” gehört. Klären wir doch kurz, was er bedeutet und welche Ziele dahinterstecken.

Was ist Wildnis?

Die Wildnis ist eine Naturlandschaft, die vom Menschen unbeeinflusst ist. Wildnis ist eine Gegend, bei dem der Mensch überhaupt nicht oder minimal eingegriffen hat. Eine Stadt, ein Bauernhof oder ein bewirtschafteter Wald sind demnach keine Wildnis. Rund ein Viertel bis ein Drittel der weltweiten Landoberfläche kannst du Wildnis nennen. Wenn du mehr über die Wirkungsweise von Wildnisgebieten auf  den Menschen wissen willst, geht es HIER zu einer phantastischen Handreichung im PDF-Format.

Was ist Pädagogik?

Die Pädagogik ist eine Wissenschaft und beschäftigt sich mit der Theorie und Praxis von Bildung, Ausbildung und Erziehung. Als Pädagoge vermittelst du Wissen, doch auf welche Art du dies tust, ist entscheidend. Nicht jeder Mensch der viele Kenntnisse besitzt, kann diese gekonnt weitergeben. Als Pädagoge erhältst du Werkzeuge an die Hand, die dir zeigen, wie du Bildung interessant gestaltest und verbesserst.

„Es ist so wichtig, dass du deine Komfortzone verlässt, dann wirst du am intensivsten Lernen. Ich denke, dass dies essenziell ist, solche Dinge für sich selbst tun – alleine ohne jemanden anders, nur du und dein eigenes Selbstvertrauen. Leider denke ich, dass viele Eltern zu viel Angst haben würden, ihre Kinder heutzutage eine solche Reise machen zu lassen.” – Ray Mears, mein Leben im Freien.

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Wildnispädagogik-Ausbildung
In der Wildnispädagoik-Ausbildung lernst du den Weg nach innen zu gehen.

Was ist Wildnispädagogik?

Du darfst dir die pädagogische Rolle bei der Wildnispädagogik nicht als “Oberlehrer” vorstellen, der von oben herab präsentiert, was seine Schüler zu lernen haben.

Ganz im Gegenteil: Die Art des Lernens beruht auf der Urform der Wissensvermittlung: durch Erfahrung. Du wirst von uns 13 kraftvolle Kernroutinen in deiner Ausbildung an die Hand bekommen, mit denen deine “Schüler” selbstständig die Welt erkunden können. Nur durch echte Erfahrungen entdecken Menschen ihr persönliches Verwobensein mit der natürlichen Umwelt.

Du bist kein Lehrer am Ende der Wildnispädagogik-Ausbildung, sondern ein Mentor. Ein Mentor ist ein Fürsprecher, Förderer und erfahrener Berater. Du stehst als Mentor der betreuenden Person, dem „Mentee“ (Schützling genannt) mit Know-How, Rat, Verständnis und Orientierung zur Verfügung.

Du spielst dabei die Rolle des Unterstützers und der Unterstützerin und gehst folgendermaßen bei deinem Mentee vor:

  • Wecken von Interesse
  • Entfachen von Leidenschaft
  • Hilfe beim Entdecken
  • Führen in ungewohnte Situationen
  • Stellen zündender Fragen


Als Mentor bist du hauptsächlich ein Vermittler, denn du vermittelst zwischen Schüler und der eigentlichen Lehrmeisterin: der Mutter Natur. Nun weißt du, dass es darum geht, Wissen zu vermitteln. Aber welches Wissen? Welche Erkenntnisse und Erfahrungen sollte dein Schützling machen?

Die 13 Kernroutinen

Wildnispädagogik Studium

Die Vermittlung der Wildnispädagogik „Kernroutinen“ sind Teil der Naturverbindungsbewegung, die als „8 Shields Mentoring Model“ oder „Coyote Mentoring“ bezeichnet wird. Sie wurde von Jon Young aus den USA entwickelt. Diese Routinen bilden den Kern unserer Wildnispädagogik-Ausbildung und sind dein Handwerkszeug mit denen du dich und deinen Schützling intensiven Erkenntnissen und Erfahrungen ermöglichst.

Der Sitzplatz

Die Idee hinter dem Sitzplatz ist einfach: Finde einen Sitzplatz in der Natur und bleibe neugierig und still an diesem Ort. An dieser vertrauten Stelle werden die Lektionen, die dir die Natur gibt, einprägsam vermittelt. Der Sitzplatz wird zu deinem ganz persönlichen Ort. Er wird privat und intim. Hier begegnest du deiner Neugier, und deinen ganz eigenen Wundern. Es ist ein Ort, an dem du wieder Kontakt zu den Tieren aufbaust und mit den Phänomenen des Wetters auf Augenhöhe bist. Es ist ein Ort, an dem du dich wieder deinen Ängsten stellst – vor den Insekten, der Dunkelheit und dem allein sein. Hier wirst du an deinen Erfahrungen wachsen und die Natur als dein neues Zuhause erleben.

Die Wahrnehmung

Für eine Naturverbindung verwenden wir nur eine goldene Regel: Beachte alles um dich herum. Geh runter in den Dreck und fühle ihn. Öffne die Augen und erkenne alle Bewegungen. Höre den fernen Schrei des Falken und den Wind in den Bäumen. Rieche den Duft, der in der warmen Brise an dich herangetragen wird. Fühle die Richtung der Sonne. Probiere die essbaren Pflanzen. Bei jeder Gelegenheit erweitern wir das sensorische Bewusstsein, bis dies zur Routine, Praxis, Gewohnheit und zur Disziplin wird. Sinnesbewusstsein ist für unsere Entwicklung als Menschen von zentraler Bedeutung, da es das Hauptinstrument für die Beeinflussung unserer Geistesströme ist.
Es ermöglicht die Loslösung von festgefahrenen Denkmustern und Verhaltensweisen. Es schärft die Wahrnehmung der Schüler, sich zu engagieren, sich zu integrieren und mit dir zu interagieren. Die Welt der Schüler erfordert eine ständige Pflege ihrer Wahrnehmung der Natur und ihrer Beziehungen zu ihr. Die Sinne bilden die Grundlage dafür, wie man sich in der Welt definiert. (p 65. Naturverbindung und Gestalt)

Fragen und Verfolgen

Wer? Was? Wann? Wo? Warum? Wie? Wenn du wildlebende Tiere erspähen und sie verfolgen kannst, ist das eine uralte und faszinierende Fähigkeit. Durch die Verbindung von Vorstellungskraft und Empathie werden in dieser Routine die Sinne und die Konzentrations-fähigkeit gefördert.
Auf allen Vieren zu sein und die Fußabdrücke von Tieren zu studieren, bietet eine besondere Fülle von Möglichkeiten der Sinnesschulung und der eigenen Naturerfahrung. Wie das Lesen eines eindrucksvollen Textes, studierst du die Zeichen und folgst den Spuren der Tiere. So liest du aus der Natur und behältst die Muster, die für den Rest deines Lebens in Erinnerung bleiben.

Die Tierformen

Beobachte besonders die Tiere, um zu sehen, wie Sie laufen, rennen, essen und tanzen. Danach versuche ihre Bewegungsabläufe und Verhaltensweisen zu imitieren. Diese wichtige Routine scheint ein bisschen anders zu sein als die anderen, und ist eine spielerische Herangehensweise an die Bewegungsformen der Tierwelt. Was wir in unserer Wildnispädagogik-Ausbildung Tierformen nennen, ahmt die körperlichen und geistigen Handlungen von Tieren, Vögeln, und bisweilen sogar von Gras, Wind und Wasser nach.

Diese Praxis zur Naturverbindung findet du in den Traditionen von vielen Kulturen auf der ganzen Welt wieder. Denke zum Beispiel an die vielen Kampfkünste aus Asien, die auf der Nachahmung von Tieren wie Kranich, Tiger oder Schildkröte beruhen. Viele indigene Kulturen führten nachahmende Tänze und Dramen durch, oft mit imposanten Masken und Kostüme. Der hawaiianische Hula, eine alte und moderne Tanzform, demonstriert brilliant solche Tier- und Naturtänze. Höhlenmalereien in Europa und alte europäische Geschichten weisen darauf hin, dass unsere Vorfahren vermutlich dasselbe taten.

Das Wandern

Wandere durch die Landschaft ohne Zeit, Ziel oder einen bestimmten Zweck. Sei dabei vollkommen im Moment und schlage die Richtung ein in die dich deine Neugier lenkt. Es ist alles möglich durch unstrukturierte Zeit, wandern, herumlaufen – währenddessen zeitloses, unstrukturiertes Spielen. Das selbstgesteuerte Erleben führt zu Staunen, Neugier und nachhaltigem Lernen.
Es gibt nichts zu erreichen, es geht nirgendwo hin. Indem du nur im Moment bist, führt dich deine Neugier sanft dorthin wo du deine prägenden Erfahrungen machst.

Die innere Karte

Orientiere dich an den vier Himmelsrichtungen und nehmen die Landschaft aus der Vogelperspektive wahr. Zeichne im Geiste eine Karte, mit den markanten Punkten der Landschaft und baue mit diesen eine Geschichte oder ein Lied das dir einprägsam im Gedächtnis bleibt. Mit diesem Trick kannst du dir den Weg und die Landschaft durch das erzählen der Geschichte oder singen des Liedes einprägen und vor deinem geistigen Auge visualisieren. Dies ist eine essenzielle Routine, die jedem vertraut ist, der schon einmal in einer Großstadt war. Das Zeichnen einer inneren Karte hilft uns und zeigt uns die Lücken auf, die wir nicht wahrnehmen können.
Um in der Natur zu leben müssen wir wissen, welcher Vogel dort am Sumpf war oder wohin dieser Bach führt. Es bringt die Landschaft zum Leben. Durch die Vielfalt der natürlichen Orientierungspunkte entsteht eine Verbindung zwischen den Vögeln und Beerensträucher, zwischen Wolfskot und den Wühlmäusen, zwischen Gewässern und den Bewegungen von Tieren.

Das Notizbuch

Ein Notizbuch erleichtert dir das Lernen und Erfahren in der Natur. Es ist ein handliches Heft, das dir hilft, Wildtiere oder andere Objekte in der Natur zu identifizieren. Das Handbuch nimmst du mit auf deinen Erkundungstouren und Wanderungen. Hat eine Spur, eine Pflanze oder Tier deine Aufmerksamkeit gewonnen, kannst du darin alle Merkmale festhalten. So prägen sich Formen, Farben und Arten intensiver ein. Das Notizbuch enthält meistens eine Beschreibung, eine Zeichnung und weiterführende Anmerkungen über das abgebildete Objekt. Mit einem Notizbuch erweiterst du das Wissen über die natürliche Welt und kannst die feinen Unterschiede der Pflanzen und Lebewesen festhalten.

Das Tagebuch

Deine Erlebnisse in der Natur kannst du in einem Tagebuch festhalten. Je nach Interesse und Können, kannst du dein Erlebtes mit Zeichnungen, Kunst oder Text festhalten. Tagebücher sind eine großartige Möglichkeit, Erfahrungen von Sitzplätzen aufzuzeichnen, persönliche Notizbücher oder individuelle Auszeichnungen zu gestalten.

Die Überlebenstechniken

Nichts gibt uns eine bedeutungsvollere Beziehung zur Natur, als uns den Elementen auszusetzen und vom Land zu leben. Die Grundbedürfnisse stillen zu müssen schafft die ultimative Motivation zu lernen. Das Survival lehrt uns, mit der natürlichen Welt zu interagieren, so als ob unser Leben davon abhinge, voller Demut, Vorsicht und Ernsthaftigkeit. Hier lernen wir alle grundlegenden menschlichen Bedürfnisse wie Schutz, Wasser, Feuer, Nahrung, Werkzeuge und Kleidung aus der Natur herzustellen.

Die Vorstellungskraft

Verwende deine Vorstellungskraft so intensiv wie möglich und entwickle Bilder vor deinem geistigen Auge. Erhalte so alle Informationen und Sinneseindrücke. Diese Kern-Routine der Sinnesschulung fördert unsere Vorstellungskraft und Fähigkeit, Ereignisse mit geschlossenen Augen neu zu erleben. So können wir die anderen Sinne außerhalb unseres Sehsinnes schulen. Dies ist eine hohe Schule des Survival und demnach extrem wichtig für das Überleben in der Natur.
Um diese essenzielle „Naturkompetenz“ weiter geben zu können, müssen wir einen Schritt zurück hinter das „reine Sehen“ treten. Es ist vielmehr ein lernen mit dem Herzen, eine intuitive Wahrnehmung der Dinge mit allen Sinnen gleichzeitig.
Nicht nur das visuelle Bild, sondern auch Gerüche, Aromen, Geräusche und Texturen nehmen die Menschen bis ins kleinste Detail war, die sich auf Ihre Sinne verlassen müssen, um in der Natur zu leben und zu überleben.
Wenn du es schaffst dieses innere Auge ständig offen zu haben, dann kannst du völlig in deine Umgebung eintauchen und nimmst Dinge um ein Vielfaches mehr wahr. Diese Wahrnehmung ist ideal für alle Aktivitäten in der Natur, und lässt dich und deine Schüler eine dynamische “Natur-Intelligenz“ entwickeln.

Das Erntedankfest

Wieso ist „Thanksgiving“ eine Routine für das Naturbewusstsein? Wenn wir in uns ein großes Herz finden und eine Dankbarkeit für unsere Mitmenschen und alle Lebensformen der Natur finden, wenn wir im alltäglichen Leben die Dinge mit Demut beginnen, dann erinnern wir uns an die Dankbarkeit, die unsere Vorfahren hatten. Sie dankten jedem Naturphänomen, jedem Essen, denn all dies gab ihnen die Grundlagen zum Überleben.
Wir stärken mit dieser Anerkennung die gegenseitige Abhängigkeit aller Lebewesen und ihren Seinsgrund. Wenn wir „Danke“ sagen, erinnern wir uns an die Dinge um uns herum und begreifen unsere Abhängigkeit.

Die Geschichte des Tages

Das Geschichtenerzählen verbindet uns. In den indigenen Kulturen gingen die Männer lange hinaus auf die Jagd. Die Frauen, Großmütter und Kinder ernteten möglicherweise Beeren, Wurzelgemüse oder Rinde, um Faden und Stoff herzustellen. Am Abend versammelten sich alle gemeinsam am Feuer und erzählten sich Ihre Geschichten, welche sie über den Tag erlebt hatten. Dieser Austausch ist essenziell für den Zusammenhalt und die Entwicklung einer gemeinsamen Identität. Es schafft ein kollektives Gedächtnis und konzentriert Wissen und Weisheit.

Die Vogelsprache

Sei still und höre zu. Beruhige dich und recke deine Ohren und Augen in den Himmel, um die Signale und die Körpersprache zu bemerken die von den Vögeln, Tieren und anderen Menschen zu dir kommen. Welche Botschaft hörst du in ihren Stimmen?

Hinweis: es ist wichtig, dass diese Kern-Routinen kreativ, individuell und kunstvoll in unsere Arbeit als naturverbundene Natur-Mentoren eingebunden werden. In vielen Fällen nehmen die Menschen mit denen wir Arbeiten gar nicht wahr, dass sie sich mitten in der Praxis dieser Kern-Routinen befinden. Die Magie des Kojoten ist das Arbeiten im Hintergrund. Die Routinen sind Geschenke von uns Mentoren an unsere Schüler, unsichtbar für die Augen dort draußen.

Welche Ziele verfolgt die Wildnispädagogik?

Kurz gesagt: Eine positive und ganzheitliche menschliche Entwicklung ist das Ziel der Wildnispädagogik-Ausbildung und Weiterbildung.
Hast du dich mal gefragt, was das Wort “Entwicklung” bedeutet? Es setzt sich zusammen aus “Ent” und “Wicklung”. Es wird etwas “ausgewickelt”. Wie ein Geschenk oder Paket, was verpackt ist. Wir “ent-wickeln” zusammen demnach ein inneres menschliches Bedürfnis: eine enge Verbindung zur natürlichen Umwelt.
Die Wildnispädagogik gibt dir das Basiswissen, die Kompetenz und die Werkzeuge an die Hand, sodass deine betreuende Person eine tiefe Verbindung zur natürlichen Umwelt herstellen kann. Das gilt nicht nur für deine Mentees, sondern auch für dich – denn du durchlebst im ganzen Wildnispädagogik-Studium diese Naturerfahrung. HIER bekommst du weiterführende Information über die Geschichte der Wildnispädagogik.

Ein Teilnehmer auf dem Weg zur seiner Wildnispädagogik-Ausbildung

Aber was bedeutet überhaupt eine “tiefe Verbindung zur Natur”?

Nun, eine tiefe Verbindung zur natürlichen Umwelt bedeutet, dass du sensibler und achtsamer gegenüber deinem Leben und dem Dasein aller Lebewesen wirst. Du wirst eine Verbundenheit zwischen Menschen und der Natur sowie zu deinen Mitmenschen aufbauen.
Hauptanliegen der Wildnispädagogik ist es, den Zugang zur natürlichen Umwelt zu fördern. Ein Tor zur Natur wieder zu öffnen und ein Band der Verbindung herzustellen. Lebst du im Einklang mit der natürlichen Umwelt – dir selbst – dann bist du mit der Natur vertraut. Ein positiver Effekt der einritt: Du wirst lernen, mit der Natur nachhaltiger umzugehen.

Wildnispädagogen haben eine besondere Aufgabe: Sie bringen Anderen die Natur durch praktische Umweltbildung näher und begleiten sie auf eine Reise zurück zu den Ursprüngen des menschlichen Seins mit der Natur. Das ist aktiver Naturschutz, denn wenn die Menschen die Natur schätzen, werden sie diese umso mehr schützen und erhalten. Wenn du mehr Wissen willst, warum eine intensive Naturerfahrungen so wichtig für die Entwicklung des Menschen ist, dann geht es HIER zu einer ganz tollen Perspektive im PDF-Format.

Was in der Wildnispädagogik-Ausbildung mit dir passiert

Vielleicht ergeht es dir auch so: Viele Menschen leben in der Stadt. Nahrung gibt es an jeder Ecke. Informationen flackern auf den Bildschirmen. Topfit und handwerklich geschickt brauchst du nicht sein, denn alles wird für dich hergestellt. Physisch und kognitiv verkümmert der Mensch nach und nach – Körper und Geist bleiben auf der Strecke. Dieses Phänomen wird “Naturdefizitsyndrom” genannt.

“ Geh aufrecht wie die Bäume, lebe Dein Leben so stark wie die Berge, sei sanft wie der Frühlingswind, bewahre die Wärme der Sonne im Herzen und der große Geist wird immer mit Dir sein. Was willst Du mehr wissen?“ indianische Weisheit

Das Gute ist, dass die wildnispädagogische Ausbildung dir hilft, deine Sinne wiederzuentdecken. Sie hilft dir ohne große Technologien in der natürlichen Umwelt zu existieren. Und das auf allen Gebieten: Vom Naturhandwerk unserer Vorfahren bis zum Spurenlesen der indigenen Kulturen. Du wirst dir die Überlebenstechniken unserer Vorfahren aneignen und so ein Profi im Survival werden.
Wir eignen uns das an, was wir verloren haben: Jeder unserer Vorfahren musste die wilde Natur perfekt verstehen können und eine tiefe Einsicht haben – andernfalls hätten sie nicht lange gelebt. Mit unserem Konzept wirst du im Alltag selbstsicherer und in der Wildnis freier sein.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass du dir im Laufe deiner Wildnispädagogik-Ausbildung einige Fragen stellen wirst. Was bedeutet die Natur für dich? Wie willst du leben? Welches Vorbild willst du sein? Was bedeutet Survival für dich?

Am Ende hatten viele Teilnehmer eins gemeinsam: Ihr Geist war lebendiger. Sie fühlten intensiver, sie sahen detaillierter, ihr Spürsinn verschärfte sich, sie hörten aufmerksamer zu. Und ihr Körper war energiegeladen und ausgestattet mit den besonderen Fähigkeiten und Kompetenzen unserer Vorfahren.
Und es geht weiter: Schlappe, schüchterne Menschen entwickelten sich in selbstbewusste Personen, die Klarheit, Wachheit und schöpferischer Kreativität ausstrahlen. Eine grundsätzliche Freude am Leben fackelte in ihren Augen.

Was du mit der Wildnispädagogik-Ausbildung erreichen kannst

Am Ende deiner Ausbildungsreise bist du bereit, deine gelernten Naturerfahrungen, Kenntnisse und Überlebenstechniken an andere Menschen weiterzugeben. Das ist kein Muss, manche Teilnehmer widmen sich der Wildnispädagogik, um sich dadurch zum Beispiel wieder heimisch und vertraut in der Wildnis zu fühlen.
Jedoch ist das Coyote-Teaching bestens für den Wissenstransfer geeignet: Du bekommst großartige Werkzeuge an die Hand, mit denen du Kinder, Jugendliche, Erwachsene und größere Gruppen für die natürliche Umwelt begeisterst. Du verhilfst deinen Mentees zu mehr Achtsamkeit und Naturverbundenheit.

Der Weg zu einer wildnispädagogischen Kompetenz, führt schlussendlich nicht durch ein Buch oder eine Schule, sondern durch einen selbst. Wir können nur den Rahmen dafür schaffen.“  Maurice Ressel

Unsere Teilnehmer sind bunt gemischt und kommen aus allen Lebensbereichen. Da ist die Kindergärtnerin, die die Wildnispädagogik in ihren beruflichen Alltag einbauen möchte. Es sind Eltern mit an Bord, die ihr eigenes Naturverständnis und das ihrer Kinder ausbauen wollen. Auch der sechzigjährige Bankkaufmann, der mehr über seine schlummernde Naturverbundenheit lernen möchte, ist nicht unüblich.
Mit der Wildnispädagogik-Ausbildung erweiterst du nicht nur deinen Horizont, sondern du schaffst dir dadurch mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Deine Arbeit mit Menschen wird vielfältig bereichert und es stehen dir neue Wege für deinen beruflichen Werdegang offen.

Deine Ausbildungsreise 2021

Hand bei unserem Coyote-Teaching in der Wildnispädagogik

Du stehst am Anfang deiner Reise der wildnispädagogischen Ausbildung. Ein ganzes Jahr Wildnis erwartet dich eingebettet in den Kreislauf des Jahres.

Am Anfang lernst du alle kennen: die Gruppenteilnehmer und das Team. Du wirst die Grundlagen des Wildnislebens lernen und selbst erfahren. Deine Sinne werden herausgefordert, wieder geschärft und du lernst erste Praktiken unserer Vorfahren.

Dann verlässt du nach dem ersten Seminar-Modul die Wildnisschule und kehrst zurück in den Alltag. Angetan von den vielen Eindrücken muss das erst einmal verarbeitet werden. Mit Sicherheit hast du schon eine Idee, was dir Spaß macht oder du brennst darauf, gleich weiterzumachen? Einverstanden. Denn deine Wildnispädagogik-Ausbildung setzt du Zuhause fort.

Es warten Übungen auf dich, die du nach jedem Modul von uns mit auf den Weg bekommst – egal ob du am Waldrand wohnst, in der Großstadt, alleinerziehend bist oder vier Kinder versorgen musst. Passende Aufgaben sind für jede Lebenssituation vorhanden und dein persönliches Training lässt sich in den Alltag integrieren.

Durch Selbstwirksamkeit und Selbstorganisation (im Selbststudium zwischen den Modulen) entsteht ein hoher Lerneffekt. Für neue Erfahrungen musst du nicht erst bis zum nächsten Treffen warten. Kommst du nicht weiter, stehen die Teamer und Gruppe für Hilfe bereit. Bei den monatlichen Onlinetreffen reflektieren wir unsere Arbeit und kommen gemeinsam in unseren Themen voran.

Nach den ersten Seminar-Modulen merkst du, dass sich etwas bei dir verändert. Gedanken kommen auf. Du denkst über dich nach, über die Natur und was sie alles für uns ohne Gegenleistung bereitstellt. Zwar ist dein Aufenthalt in der Wildnis mit Risiken verbunden, doch du wirst die Gefahren erkennen und lernst bei uns mit ihnen umzugehen.

Nach und nach durchlebst du eine intensive Selbsterfahrung. Du merkst, dass die Zeit draußen in der Natur bedeutsam wird. Nicht nur für dich, sondern um diese Erfahrungen später weiterzugeben. Und du wirst sehen, dass du schon mitten drin bist. Denn du erzählst deinen Kindern, deiner Familie oder deinen Freunden von deinen Erlebnissen, auf eine neue Art und Weise. Du zeigst anderen deine erworbenen Kenntnisse – und bist stolz darauf.

Alle Module im Ausbildungsjahr fördern deine Sinne, ändern deinen Blickwinkel und machen dich fitter. Im Laufe deiner Ausbildung wirst du Dinge hören, sehen oder riechen, die du vorher nicht kanntest. Du läufst schon aufmerksamer durch den Wald und durch die Wiesen. Und du siehst auf einmal Spuren von Tieren oder unterscheidest das Singen der Vögel.

Immer wieder lernst du die Kunst des Lehrens kennen. Irgendwann merkst du, wie erfolgreich du mit den natürlichen Lehr- und Lernweisen der Naturvölker neue Techniken, Fähigkeiten und Kompetenzen aufnimmst und dieses gleichzeitig weitergibst. Womöglich entdeckst du eine eigene Gabe: entwickelst du eine Leidenschaft für Kräuter, Feuermachen oder Spurenlesen?

Am Ende deiner Wildnispädagogik-Ausbildung und Weiterbildung wirst du viele Überlebenskünste kennen, deine Wahrnehmung wird geschärft sein und dein Geist klar. Du siehst die Wildnis als Freundin, als Helferin und als Vertraute. Im Einklang mit ihr, wird sie dir ihren Reichtum als Ort zum Lernen, leben und für Abenteuer zur Verfügung stellen. In der Ausbildungszeit hast du neue Freunde gefunden und ein erstes Wildnis-Netzwerk für die Zukunft aufgebaut.

Nun bist du bereit deine eigenen Schritte zu machen und die enge Beziehung zur natürlichen Umwelt weiterzugeben. Du bist ein Mentor geworden. Deine eigene Reise zur wildnispädagogischen Arbeit beginnt. Im Gepäck: deine Werkzeuge und Methoden als Begleiter, das handwerkliche Geschick der Indigenen und eine innere Einstellung voller Wildnis-Power.

Dein Ausbildungs-Team – in sicheren Händen

Gemeinsam führen die Wildnis-Experten Marcel und Maurice deine Ausbildung zum Wildnispädagogen oder zur Wildnispädagogin durch.
Unserer Philosophie: Wir sind deine Mentoren – und die Natur dein Lehrer. Wir geben den Rahmen, wecken und halten dein Interesse, geben Impulse, begleiten und unterstützen dich, doch die Wildnis gibt dir die Antworten.

Portrait Wildnispädagoge Marcel Klemm

Marcel Klemm, graduierter Wildnispädagoge

“Meine Absicht: Dass du am Ende der Wildnispädagogik-Ausbildung weißt, was eine enge Beziehung zur Natur bedeutet. Dass du weißt, wer du sein willst und wo du hingehen willst. Dass du dich sicher und zufrieden in der Wildnis fühlst und nicht wie ein Tourist in der Natur.”

Marcel wuchs in Wald und Wiesen auf, baute Baumhäuser, kletterte auf die höchsten Bäume und untersuchte als Kind schon jeden Ameisenhaufen. Er entdeckte dann nach seinem Studium, als Erwachsener, die Wildnispädagogik – und blühte vollends auf. Sein Leben veränderte sich ab da an und Kindheitsträume wurden wahr.

Details zu Marcel:

  • graduierter Wildnispädagoge (4-jährige Ausbildung)
  • Naturführer, begeisterter Fährtenleser (Track & Sign Level 3)
  • seine Leidenschaft: Das Feuer mit all seinen Facetten
  • Absolviert aktuell die Full-Survival-Ausbildung bei Jürgen Gerzabek

Qualifikation & Zertifikate: 

Portrait vom Survival Experten Maurice Ressel

Maurice Ressel, Survival- und Bushcraft-Trainer

“Mein Ziel ist es, dir Wildnis-Fähigkeiten an die Hand zu geben, von denen du dein Leben lang profitierst. Warum ich mir das zutraue? Die Erfahrung aus meinen zahlreichen Reisen und mit den Indigenen am Amazonas kann ich 1 zu 1 an dich weitergeben.”

Maurice konnte durch seinen Aufenthalt im Amazonas eine eigene Beziehung mit den Einwohnern knüpfen und indigenes Expertenwissen nach Europa bringen. Er lernte Überlebenskünste und das Waldhandwerk (Bushcraft) aus erster Hand. Weiterhin durfte er in der Gemeinschaft der Ureinwohner das Zusammenleben erfahren und ihre Pädagogik studieren.

Details zu Maurice:

  • 12 Jahre Erfahrung als Wildnis-Guide in Skandinavien
  • Expeditionen: Brasilien (Amazonas), Philippinen und Lappland
  • Bereiste 22 Länder als Kriegs- und Krisenfotograf
  • graduierter Wildnispädagoge
  • Gründer der Survival- & Wildnisschule-Lupus
  • Leiter der Bushcraft & Survival-Kurse

Qualifikation & Zertifikate: 

Termine & Anmeldung

Wenn es dich in den Fingern kribbelt und du dich schon durch die Wälder streifen siehst, dann bekommst du hier alle Infos & Angebote für deine Ausbildung 2020 – 2021

Eine Biene auf einer Blüte in der Nähe unserer Wildnisschule

Ein einmaliges Konzept in Deutschland

Unsere Mission ist es, dir die beste und ganzheitliche Weiterbildung zum Wildnispädagogen oder zur Wildnispädagogin zu bieten. Wir wissen, welche Herausforderungen auf dich zukommen und wir wollen so nah wie möglich mit dir arbeiten und dir den besten Service bieten. Erst durch ein erstklassiges Konzept und durch die gewisse Portion Menschlichkeit wirst du beste Ergebnisse erzielen. Damit deine Wildnispädagogik-Ausbildung so erfolgreich wie möglich wird, bieten wir dir folgendes an:

Wir legen den Fokus nicht nur auf das Wildniswissen, sondern auch auf deine Survival-Fertigkeiten

Am Ende der Wildnispädagogik-Ausbildung wird dir die natürliche Umwelt nicht mehr fremd sein. Du wirst dich geborgen und sicher fühlen – wie ein Überlebenskünstler. Und das, weil du dich auskennst mit Feuermachen, dem Bau von Unterschlüpfen, Nahrung und Wasser sammeln, Navigation und Erste-Hilfe. Du kannst in Notsituationen richtig handeln und einen kühlen Kopf bewahren. Mit neuer Sinnesschärfe und Intuition kann du die Vogelsprache lesen gefahren aus dem weg gehen und das Tier durch Spurenlesen auf ihrem Weg verfolgen. Durch das Waldhandwerk (Bushcrafting) weißt du, wie du Holz-Werkzeuge herstellst, Schnüre und Körbe flechtest und es dir in deinem Camp wohnlich machst. Das Überlebenstraining fordert dich jeden Tag neu heraus. Die äußerliche Sicherheit der Zivilisation tauschst du gegen die Freiheit, der Natur nahe zu sein.

Bushcraft & Survival ist das Wissen über die Natur, das es dir ermöglicht, in gewissem Maße sicher in der Natur zu reisen, dich zu ernähren und dich zu behaupten. Es ist das Wissen, das unsere Vorfahren hatten; es ist das Wissen der First Nations, Wissen, das nicht nur uralt ist, sondern auch modern sein kann, neues Wissen, neues Verständnis, also eine Verschmelzung von alt und neu. Aber im Kern ist es Liebe und Verständnis gegenüber der Natur. – Iromoto 2015

Geballte Kompetenz – Zwei Experte begleiten dich auf deinem Weg

Ganz nach dem Motto: Zwei wissen mehr als einer. Deswegen begleiten dich zwei Experten das ganze Jahreszyklus über durch deine Fort- und Weiterbildung. Beide bündeln ihre jahrelange Erfahrung für dich in dieser Ausbildung und vermitteln die unterschiedlichen Inhalte auf einem direkten und einfachen Weg. Das ist unter den Ausbildungen in Deutschland etwas Besonderes. So gewährleisten wir bei den Seminar-Modulen eine direkte Betreuung, so dass keine Frage offenbleibt!

Jeden Monat ein Onlinetreffen

Damit wir als Gruppe in Verbindung bleiben, treffen wir uns zusammen online. Wir werden uns austauschen, Fragen beantworten und das zukünftige Modul mit euch besprechen. Dadurch verlierst du deine Ziele nicht aus den Augen. Zwischenzeitlich stellen wir euch eine Online-Plattform zur Verfügung, um sich als Gruppe auszutauschen.

Durch mitwirkende Experten erreicht dich eine geballte Ladung Wissen

Nur mit einem starken Körper, kannst du in der Natur leben und überleben. Mit dieser Einstellung, führen wir die Trainings Philosophie des legendären Tom Brown Jr. von der Tracker School aus den USA weiter fort. Mit dem Physiotherapeuten Amadeus Ressel haben wir daher in Deutschland für die körperlichen Herausforderungen ein eigenes Trainingsprogramm entwickelt, das dir die Möglichkeit gibt deinen ganzen Körper ohne Hilfsmittel im Wald oder zuhause zu trainieren. Unser Outdoor-Erste-Hilfe Konzept wurde mit dem Experten Herbert Ringer entwickelt. Du bist also in allen Bereichen in guten Experten-Händen!

Du lebst “Survival” eine ganze Woche im Wald – so tauchst du tief ein in die Wildnis

Durch die direkte, unmittelbare Konfrontation / Auseinandersetzung mit dem Dasein in der natürlichen Umwelt, wird jeder auf sich selbst, seinen Geist, seine Sinne und seinen Körper zurück (vorwärts) geworfen. Das bewirkt automatisch eine innere und äußere Transformation.

Unsere Teamer

Unser Team ist groß, denn nicht jeder kann alles. In einigen Modulen laden wir daher Experten ein, um weiter über den Tellerrand schauen zu können. Das Netzwerk der Wildnisschule besteht neben Maurice und Marcel aus weiteren Wildnis-Profis, die einzigartige Erfahrungen entwickelt haben und diese an dich weitergeben. Dadurch profitierst du besonders effektiv.

Eine exklusive 1:1 Betreuung nach Bedarf

Du weißt nicht weiter bei einer Übung? Oder du bist so voller Taten, dass du mehr Übungen brauchst? Dann lass uns reden und miteinander telefonieren. Wir finden den passenden Weg für dich und bleiben zusammen am roten Faden.

Gruppenteilnehmer bei unserem Modul Pflanzenkunden in der Wildnisschule Lupus

 Die Module der Wildnispädagogik-Ausbildung – Wildnis von A bis Z

Wir haben für dich ein einmaliges System entwickelt, um dir eine intensive und erfolgreiche Lernreise zu bieten:
Wie schon erwähnt, beruht unser Ausbildungssystem auf den vier Säulen: Awareness, Survival-Fertigkeiten, Wildniswissen und Coyote-Teaching. Alle diese Kernpunkte werden in jedem Seminar-Modul immer wieder geübt, gefestigt und ausgebaut.
Schau dir unseren Plan für dich an. Die Ausbildung zum Wildnispädagogen und zur Wildnispädagogin gliedert sich in:

  • ein Informationstreffen zum Kennenlernen
  • 6 Seminar-Module (4 Tage ein Gruppentreffen)
  • ein Evaluierungs- und Abschlusstreffen (4 Tage)
  • ein 5-tägiges Praktikum
  • jeweils ein monatliches Onlinetreffen
  • abwechselnde Aufgaben für Zuhause, tägliche Übungen, die deine Konzentration, deine Disziplin und dein Durchhaltevermögen verbessern

Bevor es detailliert weitergeht, deine Kurs-Module in der Schnellansicht:

Modul 1 Das Fundament: Was du brauchst um in der Wildnis zu leben
Modul 2 Wildnis im Detail: Wie du sicher und angstfrei in der Wildnis lebst
Modul 3 Der Scout: Wiederbelebung deiner Wahrnehmung und Sinne
Modul 4 Die Wildniswoche: Leben in und von der Natur in Gemeinschaft
Modul 5 Spuren und Fährten: Lerne im Buch des Waldes zu lesen
Modul 6 Das Wintercamp: Körperlich und geistig herausfordernd
Abschlussmodul Prüfe dich selbst: Wende deine neuen Techniken und Fähigkeiten an, starte deine Expedition

Die Modulzeiten sind jeweils von Freitag 10.00 bis Sonntags um 15.00.

Lass uns nun detailliert in die Seminar-Module und das Vortreffen einsteigen. Dann weißt du genau, was du alles von uns auf deinen eigenen Wilden Weg mitbekommst:

Das Infotreffen

Gruppenbild in der Wildnisschule Lupus

Es gibt zwei Infotreffen für nicht-angemeldete und angemeldete Teilnehmer. Diese Termine finden 2020 und 2021 statt am:

  • 22.11.2020, 14 – 18 Uhr
  • 24.01.2021, 14 – 18 Uhr

Lass uns zusammenkommen und uns näher kennenlernen. Es gibt offene Fragen? Du möchtest mehr wissen zum Ort des Lernens? Du bist neugierig auf den genauen Ablauf? Oder du interessierst dich, welche Personen noch teilnehmen werden? Dann komm zum Infotreffen – dort ist Zeit alle deine Fragen zu klären.
Zum Infotreffen sind die Teamer, Marcel und Maurice, anwesend und du darfst sie Löcher in den Bauch fragen.
Wir klären außerdem, was du von der Wildnispädagogik-Ausbildung erwartest, dir erhoffst und wie du dich auf sie vorbereitest. Außerdem möchten Marcel und Maurice dich kennenlernen: deine Geschichte hören, warum du dich für das Wildnisleben interessierst.
Nach dem Infotreffen startet die Ausbildung mit ihren Modulen.

Modul 1 – Das Fundament

Teilnehmer der Ausbildung und Weiterbildung lernen mit dem Bow-Drill umzugehen.

Erst einmal ankommen. Tief durchatmen. An diesem Wochenende startet deine Wildnispädagogik-Ausbildung. Nach und nach kommen andere aus der Gruppe an. Einige packen ihre Ausrüstung aus, manche ziehen sich den dicken Wollpulli über. Es ist frisch im März, manche in der Gruppe rücken näher ans Lagerfeuer. Wie hypnotisiert schauen die meisten der Teilnehmer ins flackernde Feuer. Feuer, was ist das für eine Sache? Gefährlich und lebensnotwendig zugleich. Feuer wärmt und schützt uns. Gewährt uns Sicherheit, Nahrung und Licht. Und Feuer verbindet Menschen. Am Feuer trifft man sich. Am Feuer werden die Geschichten erzählt.

Genau mit diesem Element werden wir uns im ersten Modul beschäftigen. Ein Feuer zu entfachen ist eine fundamentale Fähigkeit. Nur wir Menschen können dies, und es unterscheidet uns so von anderen Tieren. Es ist eine spezielle Fähigkeit. Und es ist eine der wichtigsten Kenntnisse. Denn in der Wildnis bedeutet Feuer Licht, Wärme und Schutz vor gefährlichen Tieren und du bereitest deine Nahrung damit zu. Es gibt viel über Feuer zu lernen – es ist nicht nur eine Flamme.
Denn Feuer gehört zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Wie Wasser, Nahrung und Schutz. Weiterhin tauchen wir ein in folgende Inhalte:

Grundlagen zur Wildnispädagogik

  • Deine Einstellung und Denkweise für ein Leben in der Wildnis
  • Was bedeutet “Draußen” zu leben? Welche Gefahren gibt es?
  • Lerne die Kernroutinen der Wildnispädagogik kennen
  • finde deinen Sitzplatz in der Natur und komme den Tieren näher

Das Waldhandwerk:

  • Was sind die vier physischen Grundbedürfnisse
  • Wie du Feuer in der Wildnis entzündest – die Grundlagen der Feuerkunde
  • Wie du Schnüre aus Naturfasern herstellst
  • Warum Knoten dein Leben retten
  • Wie du dich in der Wildnis mit und ohne Kompass orientierst

Modul 2 – Die Wildnis im Detail 

Ein Teilnehmer des Survival Wildnispädagogik-Ausbildung trinkt Wasser

An den morgendlichen Sonnenaufgang wirst du dich lange erinnern. Die ersten Sonnenstrahlen blinzeln durch die Bäume. Das Licht dringt zu dir vor und kitzelt dich wach. Vögel stimmen den Tag an und zwitschern zufrieden und leise ihr Lied. Du machst die Augen zu. Die Ruhe entspannt dich. Während du einschlummerst, fragst du dich, warum du nicht schon eher diese Erfahrung machen konntest.

Ganz anders sah es bei dir am Abend davor aus. Ich? Im Wald ohne Zelt schlafen? Unmöglich! Du warst aufgeregt. Gedanken schossen dir durch den Kopf: Insekten, Wildschweine, knackende Äste und heulende Eulen. Nun merkst du: Deine Aufregung war normal, aber nicht begründet. Wie auch sonst solltest du darauf reagieren. Die wenigstens Menschen kennen diese freie Art – ohne Mauern und Türen – zu schlafen. Die ersten Teilnehmer stehen auf und probieren sich gleich wieder mit dem Feuerbohrer. Immerhin muss der Kaffee irgendwie aufgebrüht werden, bevor dein neuer Tag startet. In diesem Modul werden wir uns das Wildnis Leben detailliert anschauen. Welche körperliche Fitness brauche ich, um länger draußen zu sein? Wie gebe ich acht auf meine Energie, um für mich und die Gruppe leistungsfähig zu sein? Welches Pflanzenwissen brauche ich, um mich draußen ernähren zu können?

Weitere Punkte, die wir uns anschauen werden:

  • Wie erlange ich Geschicklichkeit und körperliche Fitness in der Natur?
  • Die natürliche Behausung: Schutz und Sicherheit vor Wind, Regen, Kälte und Tieren
  • Warum sind Schalen und Behälter so wichtig?
  • Orientierung am Jahreskreis der Natur
  • Wie helfen uns Bäume in der Wildnis?
  • Welche Wildpflanzen darfst du essen, zu Tees und Salben machen? Was sind Wild- und Heilpflanzen?

Wie in allen Modulen, werden deine Sinne intensiv gefördert. In der Wildnis werden wir es uns bequem machen, Ängste abbauen, vermeintliche Risiken eingehen, die überhaupt keine sind. Zusammengefasst werden wir versuchen, dass jeder seine gewohnte Komfortzone sicher und selbstentschieden verlässt.

Modul 3 – Der Scout

Teilnehmer trainieren den Fuchsgang Fox-Walk in der Wildnispädagogik-Ausbildung

Plötzlich raschelte es zwischen den Farnen. Erst links einmal, dann bewegte sich das Geräusch nach rechts. Stille. Jetzt wieder rechts. Waren wir auf dem richtigen Weg? Hatten wir die Fährte richtig gedeutet? Keiner atmete. Jeder stand still, wie wenn Wurzeln unsere Füße festhalten. Wir überwarfen unsere Zweifel. Das waren eindeutig die Spuren eines Bibers. Die Spuren von Biberzähnen an den Baumstämmen hinter uns bestätigten außerdem unsere Vermutung. Die Vegetation aus Weiden und Pappeln war dazu das perfekte Gebiet für sie.

Auf einmal sah einer aus der Gruppe einen Tierkopf. Und alle erkannten: Ja, das war ein Biber. Das Tier sah uns und Hals über Kopf verschwand es nach rechts in den Fluss. Dort muss er wohnen, in seiner Biberburg. Wir atmeten auf, freuten uns und machten uns auf zur weiteren Erforschung. Diese Erlebnisse sind mit der richtigen Wahrnehmung und der Kunst des Spurenlesens und Tracking keine Seltenheit mehr. Wir entwickeln gemeinsam in diesem Modul, wie du dich als Kundschafter und Späher (Scout) lautlos und ungesehen fortbewegst. Nur mit dem vollen Einsatz deiner Sinne, deiner Analysen und deiner achtsamen Fortbewegung, wirst du in eine verborgene Welt eintauchen.

Wir werden die Tiere des Waldes aufsuchen und lernen die Vogelsprache zu deuten, denn sie sind das Warnsystem des Waldes! Die Vögel wissen, wie man im Einklang mit der natürlichen Umwelt (über)lebt. Von ihrer Lebensweise und ihren Geschichten werden wir maßgeblich profitieren.

Diese Themen behandeln wir in Modul 3:

  • Lerne, wie man du dich als Scout geschickt fortbewegst
  • Lautloses fortbewegen mit dem Fuchsgang (Fox Walk): Die Kunst mit der Natur zu verschmelzen – körperliche und geistige Tarnung
  • Wie pirscht man in der Gruppe? Welche Methoden gibt es?
  • Was bedeuten Vogellaute? Welche Arten gibt es?
  • Wie bestimmen wir Vögel anhand ihrer Federn und ihrer Fußabdrücke?
  • Was sind harmonische Zustände und konzentrische Ringe? Wo finden wir diese in der Natur?
  • Wie geben Tiere Alarm? Was sind erkennbare Muster für uns?
  • Trainieren unserer Wahrnehmung und Wachsamkeit
  • Wie kommunizieren wir in und mit der Natur?
  • Menschen sind visuelle Wesen. Wir trainieren unsere anderen Sinne und Intuition mit dem Gehen und Sehen ohne Augen

Modul 4 – Die Wildniswoche 

Teilnehmer wandern bei unserer Ausbildung und Weiterbildung durch den Wald

Wir machen uns als Gruppe auf in die Wildnis zu gemeinsamen Abenteuern. Dort werden wir als Gemeinschaft die nächsten Tage verbringen und unsere neuen Methoden und Fertigkeiten einsetzen und üben. Wenn du dich länger in der Natur aufhältst, dann musst du selbstständig handeln. Die Wildnis stellt vieles bereit. Mit dem richtigen Naturwissen kannst du es für dich und die Gruppe finden und nutzbar machen.

Deine Ideen und Kreativität sind jetzt gefragt: Wie finden wir Wasser? Wo sammeln wir Nahrung? Und überhaupt: Wo befinden wir uns? Wie orientieren wir uns außerhalb von unserem neuen Camp? Werkzeuge und Kleidung werden beschädigt oder ein Plan verläuft doch nicht so wie gedacht. Dann ist es ratsam, dass du Fähigkeiten und Techniken besitzt, die Dinge zu reparieren und Alternativen auszuarbeiten.

Zwischendurch lernst du das Storytelling kennen, was sich besonders gut für das abendliche Lagerfeuer eignet. Doch ebenfalls Spiele, Missionen und Übungen warten auf dich.
Und du wirst eintauchen in das Naturmentoring und Coyote-Teaching. Die Erziehungsmethoden der Naturvölker sind etwas Besonderes. Wie funktioniert “echtes” Lernen? Durch Druck und Zwang? Oder eher durch Interesse, Leidenschaft und Erfahrung?

Eines sei vorab schon gesagt: Die Wildnistage werden dich mit neuen Erkenntnissen und Erfahrungen bereichern.

Schau dir an, was dich erwartet:

  • Leben in Gemeinschaft & die Kunst des Truthspeaking
  • Erkennen von ökologischen Zusammenhängen
  • Verbesserung der sozialen Skills
  • Grundkenntnisse über die ökologischen Systeme
  • Trinkwasser finden und aufbereiten
  • Pflanzliche Notnahrung & nützliche Wildpflanzen
  • Die Weisheit der Bäume
  • Naturmentoring und Coyote-Teaching
  • Storytelling – die Kunst, Geschichten zu erzählen
  • Spiele, Missionen und Übungen
  • Nahrung aus der Natur, Wildnisküche
  • Die natürliche Ordnung
  • Lesen von Landschaften
  • Orientierung bei Nacht
  • Einführung in die Outdoor-Erste-Hilfe

Modul 5 – Die Spuren und Fährten 

Video Thumbnail
Video: The Great Dance - A Hunter's Story
In unserer Ausbildung lernst du, wie man den Spuren der Tiere folgt

Louis Liebenberg sagt: “Fährtenlesen ist der Ursprung unserer modernen Wissenschaft“. Früher musste der Mensch Fährtenlesen um zu überleben und stellte damit ein Konstrukt her, was bis in unsere heutige Moderne reicht: erst wird eine Hypothese anhand von Spuren erstellt und dann wird durch logisches Denken zu einem Ergebnis gekommen.

Dein Scout-Training an diesem Wochenende wird auf ein neues Level angehoben: Spurenlesen (Tracking), Tier-Fährten erkennen, Zeichen deuten oder Lesen von Landschaften. Und das mit so wenig Ausrüstung wie möglich. Nur durch Wahrnehmung und Erfahrung lassen sich Spekulationen oder Theorien aufstellen. Das sichert dir das Überleben im Wald als Survival-Scout und Schattenläufer. Du wirst eins mit der Natur und dich achtsam und mit Geschick voran bewegen. Unsere Sinne und Gedanken schulen wir, um wie die Apachen Scouts aus Nordamerika durch die Wildnis zu schleichen. Endlich sehen und hören wir Dinge, welche den meisten von uns verborgen bleiben.

Ohne Fährtenlesen und Zeichen deuten hätten wir als Menschen nie überlebt. Ein Beispiel ist die Jagd. Tiere wurden oft kilometerweit verfolgt, um Nahrung für das ganze Dorf zu beschaffen.

Lerne folgende Inhalte kennen:

  • Identifikation und Interpretation von Spuren und Zeichen
  • Gangarten kennenlernen und verinnerlichen
  • Tierordnungen
  • Fußmorphologie der Raubtiere und Paarhufer
  • Journaling (datierte Aufzeichnungen in einer chronologischen Abfolge)
  • Umgang mit Bestimmungsliteratur
  • Trailing & Tracking: einer Fährte folgen
  • Umherstreifen
  • Landschaften und Untergründe lesen

Das Modul findet in “Helmschrots Neue Mühle”, 16230 Breydin, Barnimer Land, statt.

Modul 6 – Das Wintercamp 

Der Winter-Wald nahe unserer Wildnisschule

Im Wintercamp wirst du auf eine besondere Art und Weise gefordert. Kälte, Dunkelheit, Nässe und Einsamkeit stellen dich vor neue Herausforderungen. All deine erlernten Fertigkeiten aus den vorherigen Modulen werden hier gefragt sein. Wie wirst du mit dieser einzigartigen Situation im Winter umgehen? Wo liegen deine Grenzen? Bist du ein Überlebenskünstler? Lass es uns gemeinsam herausfinden. Am Ende erwartet dich eine der bedeutendsten Zeremonien und Rituale der nordamerikanischen Indigenen – der Medicine Walk und die Schwitzhütte.

Diese Themen warten auf dich:

  • Ängste abbauen gegen die feuchte, dunkle und kalte Jahreszeit
  • Teambuilding durch das Meistern der Wildnisaufgaben
  • Wildnis- und Survival-Fertigkeiten üben unter extremen Bedingungen im Winter
  • Erdphilosophie, Medicine Walk, Schwitzhütten Zeremonie

Abschlussmodul – Prüfe dich selbst 

Prüfling in unserer Wildnispädagogik-Ausbildung sammelt Wildpflanzen als Notnahrung

Ein ganzes Jahr ist vorbei. 12 Monate lang hast du trainiert, gelernt, geübt, gegrübelt. Allein, in der Gruppe und mit dem Team. Du konntest nicht nur neue Menschen kennenlernen, sondern bist dir nähergekommen. Du kannst dir auf die Schulter klopfen. Das war großartig, was du geleistet hast.

Du fühlst dich gerüstet, selbst loszuziehen und deine geistigen sowie körperlichen Fähigkeiten anzuwenden und auf die Probe zu stellen. Du erinnerst dich an die vier Kernpunkte der ganzen Ausbildung: Awareness, Survival-Fertigkeiten, Wildniswissen und Coyote-Teaching. Das was du am Anfang nicht in Worte fassen konntest, was dir nebelig vorkam, ist klar und greifbar geworden. Du fühlst dich frisch, lebendig und voller Tatendrang. Wir brechen auf in die unbekannte Wildnis. Du bist bereit für unsere Abschlussreise in die wilde Natur voller Herausforderungen und Erfolge.

Gruppenbild der teilnehmer der Wildnisschule Lupus in Deutschland

Die Fakten zur Wildnispädagogik-Ausbildung – kurz und bündig

Wie lernen wir?

Zu unseren Seminaren werden wir die Grundlagen aufnehmen und uns gleichzeitig immer wieder in die Details vertiefen. Bei uns bedeutet Lernen – wie beim Coyote-Teaching – dass du durch Erfahrungen weiterkommst.

Dennoch bedeutet die Ausbildung in der Wildnisschule-Lupus selbstverantwortliches Studium. Nach jedem Modul verteilen wir praktische Übungen sowie theoretische Aufgaben. Das Selbststudium macht einen wesentlichen Teil deiner Ausbildung aus, daher ist es ratsam, dass du motiviert und voller Tatendrang die Dinge anpackst. Folgendes wirst du im Selbststudium tun:

  • vorheriges Gelerntes aus den Modulen wiederholen und üben
  • neue Themen aufgreifen und verinnerlichen
  • dich auf das nächste Modul vorbereiten

Plane bitte drei Stunden pro Woche ein. Umso intensiver du lernst, desto erfolgreicher wirst du deine Ziele erreichen. Im nächsten Modul werden wir die Aufgaben auswerten und uns die Zeit nehmen, mit jedem die Forschritte zu reflektieren.

Weiterhin erzielst du einen maximalen Erfolg, wenn du dir täglich Zeit nimmst für deine Routinen. Diese Routinen – welche aus der Wildnispädagogik stammen – werden wir uns genau anschauen und verinnerlichen, so dass du sie Zuhause durchführen kannst.
Vor jedem Modul erhältst du eine ausführliche Vorbereitung als PDF.

Wo lernen wir?

Das Wildniscamp liegt in der Nähe vom Forstbotanischen Garten in Eberswalde. Dort kannst du parken (Schwappachweg 15, 16225 Eberswalde). Ab da an sind es 15 Minuten Fußweg zu unserem Camp im Naturschutzgebietes „Schwärzetal“. In diesen 15 Minuten kannst du vom Alltag abschalten und dich auf die kommenden Tage mental einstellen.

Unser Wildniscamp ist ein besonderer Ort. Wir haben ihn so abgeschieden wie möglich gewählt, damit du dich ganzheitlich in deine Wildnispädagogik-Ausbildung vertiefen kannst. Die Wildniswoche wird an einem anderen Platz stattfinden und Modul 5 in einem Seminarhaus nahe Eberswalde. Eine genaue Anfahrtsbeschreibung erhaltet ihr vor den Modulen.

Unser Kursort bei Eberswalde 

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Termine für deine Wildnispädagogik-Ausbildung 2020 – 2021

Infotreffen Kennenlernen, Fragen, Erwartungen. 22.11.2020 und 24.01.2021, 14 – 18 Uhr
Modul 1 Die Basics: Was du brauchst um in der Wildnis zu leben 3 Nächte, 11.03. – 14.03.2021
Modul 2 Wildnis im Detail: Wie du sicher und angstfrei in der Wildnis lebst 3 Nächte, 15.04.-18.04.2021
Modul 3 Der Scout: Wiederbelebung deiner Wahrnehmung und Sinne 3 Nächte, 27.05. – 30.05.2021
Modul 4 Die Wildniswoche: Leben in und von der Natur in Gemeinschaft 6 Nächte, 28.06. – 04.07.2021
Modul 5 Spuren und Fährten: Lerne im Buch des Waldes zu lesen 3 Nächte, 07.10. – 10.10.2021
Modul 6 Das Wintercamp: Körperlich und geistig herausfordernd 3 Nächte, 20.01. – 23.01.2022
Abschlussmodul Prüfe dich selbst: Wende dein Wissen an, starte deine Expedition 3 Nächte, 31.03. – 03.04.2022

Die Modulzeiten sind jeweils von Donnerstag 18.00 bis Sonntag um 15.00. Anreise 1-2 Stunden vor Beginn.
Der Anmeldeschluss ist zwei Wochen vor Beginn des ersten Moduls.

Zertifizierung

Am Ende dieser Wildnispädagogik-Ausbildung bist zu zertifizierte Wildnispädagogin oder zertifizierter Wildnispädagoge. Du bekommst von uns ein Zertifikat der Wildnisschule-Lupus.  Das Zertifikat gibt Auskunft über die Lehrthemen und -inhalte und bescheinigt die erworbene Qualifikation in der Wildnispädagogik.

Zielgruppe

Du bist eine pädagogische Fachkraft, die gerne qualifiziert in und mit der Natur arbeiten möchte? Wie zum Beispiel Sozialarbeiter/in, Sozialpädagoge/in, Lehrer/in, Erzieher/in und Mitarbeiter/in von Waldkindergärten? Dann bilde dich weiter mit dieser Aus- und Fortbildung zur Wildnispädagogin / zum Wildnispädagogen. Aber: Wir sprechen alle an, die ihr Naturverständnis vertiefen wollen. Es spielt überhaupt keine Rolle, aus welchem beruflichen Bereich du kommst und welche Motive du verfolgst.

Manche möchten die Wildnispädagogik in ihren beruflichen Alltag einbinden, andere wollen ihren Kindern mehr bieten. Wiederum andere entdeckten vor kurzem, wie wohltuend, lebendig und erfrischend das Waldleben ist – egal ob Survival und Bushcraft oder einfach nur Wandern. Egal ob pädagogische Fachkraft, Freilerner, Beschäftigte in Forst oder Tourismus – ihr alle seid herzlich willkommen, um die Reise mit uns in die Wildnis gemeinsam zu unternehmen.

Kosten

Vorweg: Was unterscheidet diese Wildnispädagogik-Ausbildung von anderen?

  • Diese Ausbildung bietet erstmals in Deutschland monatliche Onlinetreffen für mehr Lerneffekt an.
  • Es ist die erste Ausbildung in Deutschland mit einem straken Fokus auf Survival-Fertigkeiten.
  • Es werden anstatt der üblichen 4-5 Module über das Ausbildungsjahr verteilt 7 Module angeboten.
  • Zwei Experten begleiten dich über das ganze Jahr hinweg bei jedem Modul.

Warum stecken wir mehr Zeit in deine Ausbildung als andere? Weil wir dir alle Aspekte der Wildnispädagogik näherbringen und dich zum Survival-Expertin*In machen wollen. Dafür brauchen wir Zeit, Übung und jede Menge erlebnisintensive Aufenthalte in der Wildnis!

Die Gesamtkosten für die einjährige Ausbildung und Weiterbildung betragen 2150,- €. Zu jedem Modul sind 65 Euro für Verpflegung zu entrichten. Insgesamt musst du 2605,- € einkalkulieren. Dieser Betrag enthält dann alle Kosten, wie Seminargebühren, Ausbildungsmaterial, Übernachtungen und Verpflegung. Du hast bei uns drei Bezahlmöglichkeiten. Alle weiterführenden Infos zu der Bezahlmöglichkeit deiner Wahl bekommst du bei der Anforderung des Buchungsformulars.

Vorkasse
Bei Begleichung des gesamten Betrags erlassen wir dir 8 % Skonto auf den Normalpreis von 2605,- €. Du sparst dadurch 209,- €.

Drei Raten
Zahle hier den Gesamtbetrag in drei Raten zu je 868,33 €. Die Raten sind in einem Abstand von einem Monat zu begleichen.

12 Raten
Über unseren zuverlässigen schwedischen Zahlungsanbieter Klarna kannst du den Gesamtbetrag in zwölf bequemen Raten zu Rate zu je 218,- € im Monat bezahlen.

Buchung der Wildnispädagogik-Ausbildung 2021

Werde mit uns zum Wildnispädagogen oder zur Wildnispädagogin. Die berufsbegleitende Weiterbildung ist das Herzstück unserer Wildnisschule. In einem kompletten Jahreszyklus machen wir dich zum Waldläufer und zur Waldläuferin und du bekommst die Weisheit und die didaktischen Methoden der nordamerikanischen Indigenen an die Hand. So kannst du für andere ein Vorbild sein und sie mit dem bekannten „Coyote-Teaching“ für die Natur begeistern. In der Ausbildung haben wir ausreichend Zeit, uns allen wichtigen Themen mit Ausdauer und Liebe zum Detail zu widmen. Wenn es dich in den Fingern kribbelt und du dich schon durch die Wälder streifen siehst, dann kontaktiere uns, um dir deinen Platz für die Ausbildung 2021 zu sichern.

Deine Bezahloptionen

Bezahlmethoden Wildnispädagogik Ausbildung
Bow-Drill und Feuer-Set bei unserer Wildnispädagogik-Ausbildung

FAQ – Rundumblick zu unserer Wildnispädagogik-Ausbildung

Sei dir im Klaren, dass du endlich deine Komfortzone verlassen darfst. Wir werden an Grenzen gehen und es werden herausfordernde Zeiten auf dich zukommen. Natürlich begleiten wir dich als Team dabei und zeigen dir verschiedene Pfade auf – am Ende musst aber du den Weg selbst gehen. Stell dir das wie bei einem Kind vor, was Laufen lernt. Wir zeigen dir das Konzept und du fängst nach und nach an zu laufen.

Am Ende der Ausbildung bist du ein Wildnispädagoge oder eine Wildnispädagogin. Du kannst dann andere Wildnispädagogen ausbilden, die genau wie du, in der Wildnis bestehen werden. Sie wissen dann was Wildnis bedeutet, denn sie haben draußen gelebt. Bei Kälte und Wärme, in der Gemeinschaft und alleine. Überlebensstrategien sind ihnen nicht mehr fremd, weil sie Überlebenstechniken ausführlich geübt haben.

Mach dir vor der Anmeldung genau bewusst, warum du dieses Wildnispädagogik-Studium durchführen willst. Nach der Ausbildung wirst du definitiv wissen, wie du in der Wildnis gut leben kannst und in extremen Situationen überlebst.

Nicht geeignet ist die Wildnispädagogik-Ausbildung für Menschen, die denken, dass Wissen und Erfahrung einem im Schlaf zufliegt. Jedes Ziel, was erreicht sein will, erfordert einen Einsatz. Diese Engagement musst du liefern. Und wenn du der Meinung bist, dass du in deinem Leben schon ausgelernt hast, dann melde dich nicht an. Wir vertreten die Meinung, dass der Mensch niemals auslernt. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Sei dir im Klaren, dass die persönliche Entwicklung eine große Rolle spielt – stelle dich auf Veränderungen ein.

Melde dich an, wenn du dich mit allen Sinnen für die Welt da draußen öffnen willst, wenn du die natürliche Umwelt sinnvoll erleben und Mitgefühl spüren willst. Durch die Wildnispädagogik findest du endlich den gesuchten Einklang mit der Natur – und gibst ihn an andere weiter.

Erkenne deine Potenziale und aktiviere sie!

Es sind keine beruflichen Voraussetzungen für die wildnispädagogische Ausbildung nötig. Bist du unter 18 Jahren alt, brauchst du die Einwilligung deiner Eltern. Ansonsten brauchst du nur eine gute Portion Willenskraft. Stelle dir die Frage, ob du die benötigte Zeit aufwenden kannst. Besonders der eigene Weg zwischen den Modulen ist wichtig und nimmt Zeit in Anspruch. Bei den Modulen besteht Anwesenheitspflicht.

Melde dich nur an, wenn du dir sicher bist, dass die Ausbildung für dich geeignet ist. Und dann lass uns gemeinsam diesen Weg gehen und die Bäume, Pflanzen, Tiere und die Elemente als „natürliche Lehrer“ entdecken.

Ja, ich suche eine intensivere Verbindung zur Natur!

Das Coyote-Teaching wird auch Coyote-Mentoring genannt und wir zeigen dir in der Ausbildung, wie auch du es schaffst, anderen Menschen dein Wissen zu vermitteln. Und das auf entspannte Art und Weise, welche ganz anders funktioniert als in einer normalen Schule.

Beim Coyote-Teaching gibt es ein Kernprinzip: Lernen durch Erfahrung. Studien zeigen ganz klar: Das was der Mensch selbst erfährt, benutzt und genutzt hat, wird er auch vollständig begreifen. Diese Art des Lernens geschieht fast selbstständig. Der Lernende merkt nicht mal, dass er gerade lernst – wie wenn Kinder ihre Muttersprache lernen.

Die Methode des Coyote-Teaching ist keinesfalls neu, so beruht sie auf dem Lehren und Lernen der nativen Völker. Über Generationen hinweg wurde erfolgreich das Wissen weitergegeben, sonst wäre ein Überleben nicht möglich gewesen.

Die Kunst besteht darin, die Neugier des Schülers mit speziellen Fragetechniken zu schüren. Dabei passt sich die Methode immer den Kenntnissen, Begabungen und grundlegenden Fertigkeiten des jeweiligen Menschen an.

Coyote-Mentoring beruht auf der Erfahrung mit sich selbst und der Auseinandersetzung mit seiner natürlichen Umgebung. Neue und ungewohnte Lösungsstrategien werden entwickelt sowie persönliche Grenzen ausgedehnt und sich mit der natürliche Umwelt so sehr vertraut gemacht, dass sie einem heimisch wird. Diese Erfahrungen macht der Mensch jedoch meistens nicht alleine, sondern in einer liebevollen und achtsamen Gruppe allen Alters. Jon Young und  Tom Brown Jr. gelten als Urväter der Wildnispädagogik. Ihre Bücher, voran der Coyote Guide von Jon Young, bilden einen soliden Überblick für all diejenigen, die sich theoretisch und praktisch mit der Wildnispädagogik beschäftigen.

Immer mehr Männer und Frauen sind auf der Suche nach ihrer verloren gegangenen Verbindung zu sich selbst und zur Natur. Mit der Wildnispädagogik Ausbildung / Fortbildung gehst du genau den richtigen Schritt, Menschen ihren Pfad aufzuzeigen, wie sie selbst wieder eine intensive Beziehung zu sich selbst, anderen und ihrer Umwelt herstellen.

Du stellst dein Zelt, dein Tarp oder deinen Biwaksack auf unserem Kursgelände in Eberswalde auf. Möchtest du tiefer in die Natur eintauchen, so schlägst du dein kleines Camp im umgebenden Wald auf. Zur kalten Jahreszeit schüren wir das Feuer in unserem Tipi an. Dort kannst du schlafen und eine warme Nacht verbringen.

Für Essen und Trinken ist immer gesorgt in Form von regionaler oder biologischer Kost. Bedenke aber, dass wir uns in manchen Modulen selbst Nahrung beschaffen werden und diese am Feuer zubereiten. Frisches Wildfleisch steht auf dem Plan, da wir die Jäger aus der Umgebung gut kennen. Für Veganer und Vegetarier gibt es durch unsere Beziehung zur solidarischen Landwirtschaft genügend Alternativen.

Dann ziehen wir trotzdem los. Schlechtes Wetter hält uns nicht auf voran zu kommen. Ganz im Gegenteil: Wir nutzen das Wetter als Herausforderung und werden dieses mit euch zusammen meistern.

Vor jedem Modul kontaktieren wir dich frühzeitig und teilen dir per Mail mit, welche Ausrüstung nötig ist und wie du dich auf das Modul vorbereitest.

Du kannst mit dem Auto anreisen und im Schwappachweg 15 in 16225 Eberswalde parken. 15 Minuten davon entfernt liegt unser Lagerplatz.

Wir können nachvollziehen, dass immer was dazwischen kommen kann. Es stehen dir dann zwei Möglichkeiten offen: Du wiederholst das Modul im nächsten Jahr oder du kannst bei einer thematisch identischen Schulung (2-3 Tages Survival-Training) in unserer Wildnisschule das Thema bearbeiten.

Wie in unseren AGB beschrieben, kannst du bis sechs Wochen vor Beginn der Ausbildung stornieren. Die Ausbildung beginnt mit dem ersten Modul. Bei Austritt nach dem Beginn der Weiterbildung werden bisher geleistete Zahlungen nicht zurückerstattet.

Am Ende der Ausbildung überreichen wir dir ein Zertifikat. Das bescheinigt, welche Outdoor-Fähigkeiten und Sachkenntnisse du erworben hast. Um das Zertifikat zu erhalten, musst du alle Module und das Praktikum abschließen. Mit dem Erhalt des Zertifikats ist die Ausbildung abgeschlossen.

Am effektivsten lernst du, wenn du pro Tag vier kleine Übungen durchführst. Die Übungen der „vier Himmelsrichtungen“ des eigenen Wegs (Fitness, Awareness, Fertigkeiten, Wildnis-Mindset) nehmen acht Minuten in Anspruch.

Für die anderen Aufgaben (Wildnisaufgaben) brauchst du drei Stunden die Woche. Sie sind von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich und werden individuell angepasst und nach jedem Modul vergeben. Die Fragen und Erkenntnisse aus diesen Aufgaben werden dann in den Onlinetreffen besprochen

Deinen Hund darfst du nicht mitbringen und bitte lass ihn nicht im Auto für die Zeit in unserem Camp. Wir werden in manchen Modulen länger unterwegs sein und uns vom Lagerplatz entfernen.

Uns ist der Datenschutz wichtig. Fotos schießen und Videos drehen darfst du deswegen nur für deine Privatsammlung in Absprache mit der Gruppe. Möchtest du die Fotos und Filme für öffentliche Zwecke nutzen, so brauchst du das Einverständnis der Wildnisschule. Das gilt für diese Ausbildung und für alle anderen Camps, Lehrgänge und Kurse der Survival- & Wildnisschule Lupus.

Unsere Module sind alkohol- und drogenfrei. Rund um den Lagerplatz und während unserer Zeit in der Wildnis wirst du viele Möglichkeiten finden, dich zu entspannen. Alkohol und Drogen gehören nicht dazu. Für RaucherInnen gibt es Pausen.

Um tief in eine Verbindung mit der Natur einzutauchen, wäre es großartig, wenn dich kein Smartphone ablenkt und dich aus deiner Routine bringt. Das gilt im allgemein für alle Camps, Lehrgänge und Kurse der Survival- & Wildnischule-Lupus.

In Deutschland unterstütz das Bundesministerium für Bildung die Weiterbildungen mit einer Bildungsprämie von bis zu 500 €. Wir nehmen an diesem Programm teil, sodass die entsprechenden Prämiengutscheine bei uns eingelöst werden können. Welche Voraussetzungen für diese Förderung erfüllt sein müssen, um einen Gutschein zu erhalten, erfährst du HIER oder unter der kostenlosen Hotline: 0800 26 23 000

Wenn du einen Bildungsprämiengutschein einreichen möchtest, gib diesen bitte bei der Anmeldung an, da besondere Richtlinien für die Rechnungsstellung zu beachten sind. Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

So funktioniert die Bildungsprämie

Wenn die erforderliche Mindestanzahl an Teilnehmern nicht erreicht wird oder andere Gründe für eine Absage der Ausbildung vorliegen, so erhältst du schnellstmöglich eine schriftliche Absage. Die bereits gezahlte Ausbildungsgebühr zahlen wir zurück.

Sollte ein Modul wegen Krankheit eines Teamers oder wegen “höherer Gewalt” ausfallen, so informieren wir dich rechtzeitig und stellen dann einen Ersatztermin bereit. Weitergehende Ansprüche ergeben sich daraus nicht.

Autor und Survival-Experte Maurice Ressel

Über den Autor

Maurice Ressel

Hi, ich bin Maurice, der Gründer und Trainer der Survival- & Wildnischule-Lupus. Mein Ziel ist es, Dir handfeste Überlebenstechiken zu vermitteln und dich für die Natur zu begeistern.

Hier erfährst du mehr über mich.

Text aktualisiert am 18.11.2021

Weblinks

  • http://8shields.org Dies ist die offizielle von Jon Young. In den letzten 30 Jahren hat 8 Shields Schulungswege entwickelt, die Mentoren und Führungskräfte dabei unterstützen, das individuelle Leben und ganze Gemeinschaften zu verändern, um enger miteinander verbunden zu werden.
  • https://www.trackerschool.com Hier geht es zur legendären Tracker School. Sie wurde 1978 von Tom Brown Jr., Amerikas bekanntestem Tracker und Wilderness Survival-Experten, gegründet.
  • http://www.coyoteguide.de Hier geht es zum Standartwerk der Wildnispädagogik von Jon Young.