Jagdausbildung

Was wäre, wenn du das älteste Handwerk der Welt stressfreier und zeitgemäß erlernen könntest? Was wäre, wenn du schon nach kurzer Zeit prüfungssicher für die Jägerprüfung bist und das, ohne dicke Bücher auswendig zu lernen? So hättest du in deiner Jagdausbildung mehr Zeit für das Erfahren echter Jagdpraxis dort draußen im Revier, statt sie in engen Klassenzimmern Bücher zu wälzen.

Genau das ist mit unserem modernen und naturnahen Kompaktkurs zum Jagdschein möglich. Wir kombinieren ein smartes Online-Lernsystem mit intensiver Lernzeit in der Natur. Dabei sind die Inhalte aus dem Lernsystem mit der Praxis bei uns im Wald perfekt miteinander verzahnt, sodass dich eine einheitliche Lerndidaktik von A bis Z zum Jagdschein führt.

 „Jagd bedeutet für uns die Rückbesinnung auf unsere Wurzeln als Jäger & Sammler. Jagd ist ein verantwortungsvolles Handwerk, das uns intensiv mit der Natur verbindet.“

Schon bevor du in unsere Jagdschule kommst, wirst du im Eigenstudium mit dem Online-Lernsystem ein Großteil der Theorie verinnerlicht haben. Kommst du dann in unsere Jagdausbildung, heißt es „ab in die Natur“. Hier wirst du von vielen Natur & Jagd-Expert*innen begleitet und bekommst das uralte Handwerk praxisnah, lebendig und an der frischen Luft vermittelt.

Und das ist erst der Anfang: Denn neben dem ganzen theoretischen Stoff werden wir dich aktiv auf deinem eigenen Weg zum Jäger und zur Jägerin begleiten. Ein Weg, der deine Sinne aktiviert, dich mit der Natur verbindet und auf eine lebenslange Lernreise schickt. Denn eines ist klar: Deine erste Jägerprüfung findet in deinem Herzen statt.

Das erwartet dich im Lehrgang, wenn du bei uns den Jagdschein machst:

  • Erfahrene Mentor:innen: Unsere Jagdlehrer:innen sind alle beruflich mit der Natur und der Jagd verbunden und bringen dir das bei, was sie täglich selber praktizieren. So bekommst du bewährtes Wissen lebendig vermittelt.
  • Lebe dort wo du lernst: Deine Unterkunft ist mitten im wunderschönen Naturpark Märkische Schweiz.
  • Jagd bedeutet draußen sein: Den Großteil deines Lehrgangs wirst du dort in der Natur verbringen. So lernst du mit allen Sinnen statt auf der Schulbank zu sitzen.
  • Das Online-Lernsystem: Das gesamte Wissen für deine Jägerprüfung erhältst du aufeinander aufbauend und schlüssig vermittelt. So fügt sich alles wie ein Uhrwerk nach und nach zusammen. Statt stumpf auswendig zu lernen wirst du verstehen!
  • Moderne Ausrüstung, nahegelegener Schießstand: Lerne mit modernen Ausbildungswaffen. Der Schießstand ist nur 30 Minuten von unserer Jagdschule entfernt.
  • Nachhilfeunterricht: Außerhalb des regulären Unterrichts stehen wir dir für Fragen oder für eine praktische Nachhilfestunde zur Verfügung.

Eine wunderschöne Landschaftsaufnahme am Morgen in unserem Lehrrevier in der Nähe unserer Jagdschule. Im Revier können wir morgens oft Rehe beobachten und das Ansprechen üben.

Die vier Säulen deiner Jagdausbildung

Jagd ist so alt wie die Menschheit. Jagd ist tiefes Erleben der Natur, verantwortungsvolles Handwerk und Beute machen! Wenn du den Jagdschein in der Tasche hast, beginnt ein neuer Lebensabschnitt für dich. Du wirst als Jungjäger:in die Natur intensiv erleben, mit allen Sinnen Dinge entdecken, die den meisten verborgen bleiben. Du wirst Natur- und Artenschützer:in und Fürsprecher:in für das Wild sein.

Um dir den Traum des eigenen Jagdscheins zu erfüllen, trägst du das Geheimrezept schon in dir – deine Begeisterung. Wir müssen diese nur aktivieren und fördern. Dafür haben wir ein Schulungskonzept, das auf vier Säulen ruht. Mit ihnen schaffen wir eine Verbindung zwischen dir, der Natur und den Tieren. So wird trockene Theorie zu einem lebendigen Wissen und begleitet dich auf deinem Weg zum erfolgreichen Bestehen der Jägerprüfung.

Grafik für die Jagdausbildung unserer Jagdschule. Hier wird ein geöffnetes Auge dargestellt.

Das Lernsystem: Denke Altes neu

Die Vorbereitung auf deinen Jagdschein wird wegen des umfangreichen Lernstoffs auch das grüne Abitur genannt. Um das viele Wissen zu vermitteln, gibt es eine Menge dicker Jagdbücher, die dich am Anfang jedoch nur erschlagen und verwirren werden. Wenn am Anfang deiner Lernreise keine qualifizierte Lehrer:in das Wichtige von Unwichtigem trennt, wird es ein steiniger Weg werden. Mit dem Online-Lernsystem ändern wir diese veralteten Methoden und du wirst Schritt für Schritt an die wichtigsten Themen herangeführt. So bekommst du immer genau die Informationen, die du im aktuellen Lernabschnitt brauchst, und das mit zahlreichen Eselsbrücken und Tipps. Durch dein Eigenstudium kommst du mit 80% des theoretischen Wissens zu uns in die Jagdschule und hast mehr Zeit für die Praxis in der Natur!

Grafik für die Jagdausbildung unserer Jagdschule. Hier wird eine alte Höhlenmalerei von einem Jäger mit Pfeil und Bogen gezeigt.

Die Natur: Erlebe das uralte Handwerk

Draußen in unserem Revier hast du die Gelegenheit, von der Theorie ins Handeln zu kommen. In der Natur wirst du aktuelle Jagdstrategien und aktive Jagdausübung hautnah miterleben. Du wirst erlegte Tiere ausnehmen und zerwirken und erhältst einen Einblick in die Weiterverarbeitung von Fleisch, Häuten, Geweih und Sehnen. Du wirst moderne und alte Jagdtechniken und Jagdwaffen sowie deren Handhabung kennlernen. Die Theorie über die wichtigsten Wildtiere, ihre Biologie, Verhaltensmuster, Strategien und ihre Lebensräume kannst du nach deiner Jagdausbildung in einen Zusammenhang bringen und dir für immer einprägen. Das alles passiert in keinem Klassenzimmer sondern direkt in unserem großen Lehrrevier.

Grafik für die Jagdausbildung unserer Jagdschule. Hier wird eine Landschaft mit Bäumen und weiter Aussicht gezeigt.

Die Ethik: Verantwortung übernehmen

Ja, Jagen bedeutet töten. Und ja, wir Jäger und Jägerinnen essen gerne Fleisch. Damit ist selbstverständlich verbunden, vorher ein Leben zu nehmen. Jagen zu gehen bedeutet für uns das Bezeugen von Respekt und Ehrung jedem einzelnen Lebewesen, das erlegt wird. Das ist der große Unterschied zur modernen Nutztierhaltung. Auf dem Weg zum Jagdschein wirst du lernen, dass wir Jäger:innen mit dem Ehrenkodex der Weidgerechtigkeit gewährleisten, das Tier mit größter Achtung zu erlegen und Schmerzen stets zu vermeiden versuchen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, bekommst du bei uns eine besonders intensive Schießausbildung. Das sorgt für Erfolge in der Jägerprüfung und in der Praxis für ein tierschutzgerechtes Töten (Erlegen) des Wildes.

Grafik für die Jagdausbildung unserer Jagdschule. Hier wird ein Zen Keis dargestellt und soll den nachhaltigen Jagdansatz unserer Schule zeigen.

Der Überblick: Alles hängt miteinander zusammen

Wir haben uns angewöhnt, die Dinge ganzheitlich zu betrachten, und zeigen dir den Zusammenhang von Jagd, Klima und Naturschutz. So vermitteln wir dir in diesem Kompaktkurs das ganze Bild. Du wirst nicht nur jede Menge Theorie lernen und Jagdpraxis erleben, sondern dich auch persönlich weiterentwickeln. Wir schaffen Raum für einen persönlichen Prozess, um für den Akt des Tötens eines Lebewesens einen guten Weg zu finden. Du erhältst Werkzeuge an die Hand, um deine Wahrnehmung und Instinkte zu schulen, sodass du in der Lage sein wirst Wildtiere aufzuspüren. In der Zeit des Eigenstudiums mit deinem Online-Lernsystem erhältst du durch Übungen und Lernanregungen die Möglichkeit, schon praktisches Wissen und Erfahrungen in der Natur zu sammeln, bevor du zu uns in die Jagdschule kommst.

Schnellinfos & Anmeldung

Was: Bereite dich mit dieser kompakten Jagdausbildung auf die Jägerprüfung vor
Wie: Lerne die Theorie durch unser smartes Online-Lernsystem und erfahre die ganze Welt des Jagens in deiner dreiwöchigen Jagdausbildung
Wo: Eberswalde (nahe Berlin)
Termine: Praxismodul in der Jagdschule & Prüfungstermin siehe Detailinfos
Der nötige Zeitaufwand: ca. 90 Stunden Eigenstudium und 2 Wochen Jagdausbildung
Kosten: 2.400 € inkl. Mehrwertsteuer, Prüfungsgebühr 333,20 €

Ein Jagdlehrer zeigt im Revier unsere Jagdschule den Schülern das Pirschen.

Dein Weg zum Jagdschein

Wenn du schon einmal mit jemanden gesprochen hast, der den Jagdschein gemacht hat, wirst du höchstwahrscheinlich gehört haben: „Eine absolute Achterbahn der Gefühle, ein Auf und Ab“ und „aber auch eine intensive und gute Zeit“. Dem können wir nur beipflichten: Es wird eine herausfordernde, aber gute Zeit für dich. Doch vorab können wir mit einem Glaubenssatz aufräumen.

Du musst nicht alles wissen, was in den dicken Büchern steht, um die Jägerprüfung zu bestehen. Du musst wissen, was nötig ist, um die Prüfung zu bestehen. Du musst nichts auswendig lernen, denn du wirst die Inhalte wirklich verstehen! In Deutschland werden, unabhängig vom Bundesland, zu 80% die identischen klassischen Prüfungsfragen gestellt. Der einzige Unterschied sind die Spielregeln: die Prüfungsordnung im jeweiligen Bundesland.

Mit diesem Wissen in der Tasche und einem modernen dreistufigen Ausbildungskonzept, bestehend aus Basismodul, Praxismodul und Prüfungsmodul machen wir den Weg frei zu deinem eigenen Jagdschein. Das Geniale: In allen drei Modulen triffst du auf die gleiche Struktur und Organisation. Genau das gibt uns die Ruhe und Sicherheit für die Jägerprüfung.

Ein Jagdschüler sitzt an einem Baum angelehnt auf dem Waldboden. Er lern mit dem Online-Lernsystem im Eigenstudium, bevor der zu uns in die Jagdschule kommt.

Das Basismodul – Dein Fundament

Im ersten Modul wirst du dich im Eigenstudium flexibel von zuhause aus mit einer intelligenten Kombination aus Online-Lernsystem, Audiotrainer, Lern-App und Fallstudien vorbereiten. Das Lernsystem ist dein digitaler Vorbereitungskurs, in dem du detailliert Schritt für Schritt Lernanleitungen mit allen wichtigen Elementen deiner Ausbildung an die Hand bekommst. Darin enthalten sind intensive Übungen für:

  • den offiziellen Fragenkatalog mit allen Prüfungsfragen
  • die Waffenhandhabung
  • die Treib- und Drückjagdsimulation
  • sowie die originalen Prüfungssimulationen aller fünf Prüfungsfachgebiete

So wirst du perfekt auf alle theoretischen und praktischen Elemente der Jägerprüfung vorbereitet. Alle Inhalte kannst du flexibel auf deinem Laptop, Tablet oder Smartphone einsehen und lernen, wo und wann du willst. In der Zeit deines Eigenstudiums kannst du uns jederzeit erreichen und offene Fragen klären.

Das Ziel des Basismoduls ist 100% Prüfungssicherheit in der schriftlichen Jägerprüfung sowie die Schaffung der Grundlagen für die mündlich/praktische Jägerprüfung. Trotz der digitaler Lerninhalte und Betreuung in diesem ersten Abschnitt deiner Ausbildung,  beschäftigen wir uns individuell mit deinen Fragen und Wünschen und beseitigen konsequent alle Schwächen.

Beachte bitte, dass das erfolgreiche Durcharbeiten der Lektionen essenziell für den sicheren Weg zu deinem Jagdschein ist und dich perfekt auf das Praxismodul bei uns in der Jagdschule vorbereitet.

Im Basismodul wirst du vorbereitet auf:

  • Schriftliche Jägerprüfung: Wir bereiten dich mit Videolektionen und dem offiziellen Fragenkatalog auf die schriftliche Jägerprüfung vor. Mit dem Fragekatalog als Handbuch und Lernanleitung gelangst du Schritt für Schritt zu verständlichen Lösungen zu allen Fragen.
  • Mündlich-/praktische Jägerprüfung: Bei der Wissensvermittlung der sechs Themengebiete (Wildtierkunde, Waffenkunde, Jagdrecht, Jagdpraxis, Jagdhundewesen, Wald- und Feldbau) warten unzählige Videos und Arbeitsblätter mit genialen Eselsbrücken und Tipps auf dich.
  • Die Schießprüfung: Mit ausführlichen Lernvideos für das Ausschlussfach Waffenhandhabung für Langwaffen und Kurzwaffen erlangst du das Grundwissen durch praktische Übungen und für das Schießtraining bei uns (Stand einnehmen, Haltung Waffe, Sicherheitseinweisung etc.). So hast du eine solide Grundlage für das Praxismodul bei uns in der Jagdschule.

Alle Lerninhalte für eine erfolgreiche Jägerprüfung werden in dieser ersten Phase deiner Jagdausbildung durch Videos bis ins kleinste Detail erklärt. Gleichzeitig bekommst du downloadbare Inhalte wie PDF-Dateien und Folien mit genialen Tipps und Tricks aus der jagdlichen Praxis.

Zeitaufwand: Die Zeit kannst du dir eigenverantwortlich einteilen. Wir empfehlen mindestens 2-3 Monate vor Beginn des Praxismoduls zu starten. Der Zeitaufwand beläuft sich insgesamt auf ca. 90 Stunden Lernzeit.

Portrait des Jagdlehrers Maurice Ressel. Er zeigt einem Jagdschüler im Unterricht den Warnbruch, der zum Brauchtum der Jäger gehört und zu Kommunikation genutzt wird.

Das Praxismodul – draußen Dinge begreifen!

Im zweiten Modul kommst durch das eigenständige Lernen mit einem großen Vorwissen zu uns in die Jagdschule. Zusammen mit den anderen Jagdschüler:innen bist du nun auf einem einheitlichen Wissensstand, da ihr alle mit dem gleichen System zuhause gelernt habt. Jetzt können wir den langweiligen Frontalunterricht in stickigen Schulungsräumen überspringen und haben mehr Zeit für die jagdliche Praxis in unserem großen Lehrrevier am Naturschutzgebiet Löcknitztal.

Das Motto dieser Jagdausbildung ist „Gelernt wird im Wald, denn Jagd bedeutet draußen sein“

Unser gemeinsames Ziel in diesem Modul ist die 100% bestätigte Prüfungs- und Reviersicherheit in der schriftlichen und mündlichen/praktischen Prüfung sowie im Schießtraining! Die nun folgende Schießausbildung und die zahlreichen Exkursionen in unser Lehrrevier sind perfekt wie ein Uhrwerk mit der Lerndidaktik des Online-Lernsystems verzahnt.

Im Praxismodul warten auf dich:

Die Schießausbildung: Um in der Praxis tierschutzgerecht töten zu können – sprich mit dem ersten Schuss – legen wir besonderen Wert auf eine adäquate und professionelle Schießausbildung für die Flinte und Büchse. In jeder Unterrichtseinheit wirst du 1:1 von unserem Schießtrainer geschult. Wir schießen mit modernen Waffen auf modernen Schießständen.

Intensive Lernphasen: Hier werden alle Unterrichtslektionen in kleinen Gruppen absolviert, welche parallel in unterschiedlichen Lernstationen geschult und trainiert werden. So gibt es keine Wartezeiten und auf alle Jagdschüler:innen kann individuell eingegangen werden. Was erwartet dich hier:

  • die Simulation der originalen Prüfungstische aller fünf Hauptfächer
  • die Waffenhandhabung aller relevanten Prüfungswaffen
  • intensives Durcharbeiten des Fragenkataloges mit zielgerichteten Hilfestellungen

Jagdpraktische Ausbildung: Das praktische Lernen findet bei uns primär draußen statt. Denn unsere Jagdschule ist eingebettet in die Survival- & Wildnisschule Lupus. Unsere Ausbildungsprogramme finden komplett draußen in der Natur statt. Diesen Anspruch haben wir auch für einen Großteil der jagdpraktischen Erfahrung in deinem Lehrgang. Was erwartet dich hier:

  • Jagdsimulation einer Treib- und Drückjagd mit Flinte und Büchse
  • der Besuch von Wildgattern, die Teilnahme an Gesellschaftsjagden und oder Einzeljagden (je nach Jahreszeit)
  • Begleitung eines Jägers zur Ansitzjagd und bei der Pirsch durch das Revier
  • Schulung durch unserem Spurenleser Marcel, die Zeichen in der Natur zu lesen und dem Wild folgen zu können
  • das Behandeln erlegten Wildes: aufbrechen und versorgen, aus der Decke und Schwarte schlagen, zerwirken und küchenfertig machen
  • praktische Jagderfahrung mit einem Jäger (Ansitz oder Pirsch) Wiederholung (s.o.)
  • Zeit mit erfahrenen Hundeführern und ihren Jagdhunden

 Zeitaufwand: 14 zusammenhängende Tage mit mindestens 154 Stunden theoretischem und praktischem Unterricht und 40-stündige jagdpraktische Ausbildung

Nahaufnahme eines Jagdschiens. Der Jagdschein liegt auf einer Kipplaufbüchse.

Das Prüfungsmodul – die Essenz deiner Jagdausbildung

In der Prüfung triffst du auf die gleichen Inhalte wie im Basis- und Praxismodul. Nun heißt es, ohne Panik ruhig und gelassen dein Wissen vor der Prüfungskommission abzurufen und deinen Jagdschein sicher mit nach Hause zu nehmen. Deine Kurstermine werden nach Möglichkeit so geplant, dass die Prüfung nach einer kurzen Pause von ein bis zwei Wochen absolviert werden kann. Die Prüfung findet in Brandenburg statt, i.d.R. an einem Wochenende. Am letzten Tag vor der Prüfung gibt es eine Abschlussbesprechung mit den letzten wertvollen Tricks und Tipps (Näheres zum Prüfungsinhalt und Ablauf findest du im folgenden Absatz zum Ablauf deiner Jägerprüfung).

Jägerprüfung – Prüfungstag 1

  • Hier starten wir mit der Schießprüfung in allen drei Disziplinen (Trap/Bock/Keiler). Dabei bleiben wir als Gruppe immer zusammen.
  • Danach folgt die schriftliche Prüfung mit dem zuvor geübten Multiple-Choice-Fragenkatalog.

Jägerprüfung – Prüfungstag 2

  • Der zweite Tag startet mit der mündlich-/praktischen Prüfung
  • Danach warten die Bekanntgabe der Gesamtprüfungsergebnisse und die Ausgabe des Prüfungszeugnisses auf dich.

Zeitaufwand: 2 zusammenhängende Tage.

Zwei Dammwild-Schaufler laufen in einer weiten Landschaft und suchen Nahrung. Das Damwild wird bei uns in der Jagdschule in der Jagdausbildung im Fachbereich Wildtierkunde unterrichtet.

Unsere Methoden & Didaktik in deiner Jagdausbildung

Bei uns in der der Jagdausbildung lernst du mit allen Sinnen. Wusstest du, dass du nur ca. 10% durch Lesen und nur 20% durch reines Zuhören lernst? Durch die Kombination von Sehen, Hören, Diskutieren und selber Tun lernst du ganze 90%. Aus diesem Grund gehen wir mit dir raus in die Natur. Ganz nach dem Motto: von der Hand in den Kopf. Nachfolgend beschreiben wie unsere Methoden, um dich erfolgreich zum Jagdschein zu führen.

Wie kann ich sichergehen, dass ich genau das lerne, was für die Jägerprüfung ausschlaggebend ist?

  • Du bekommst im Gegensatz zu den dicken Lehrbüchern in unserem Online-Lernsystem nur die Dinge zur Verfügung gestellt, die wirklich in der Prüfung zum Jagdschein gefordert werden.
  • Dabei wirst du anhand eines strukturierten Ablaufplans immer nur an die Inhalte herangeführt, die für deine aktuelle Lernphase relevant sind. So wirst du nicht überfordert und kannst durch den strukturierten Lernplan Schritt für Schritt lernen.
  • Wir simulieren bei unseren Prüfungstrainings die originalen Prüfungstische, so dass dich keine bösen Überraschungen in der Jägerprüfung erwarten.
  • In der Treib- und Drückjagdsimulation spielen wir mit dir den Prüfungsablauf durch, bis du hier garantiert sicher bist.

 Wie kann ich sichergehen, dass die Didaktik des Online-Lernsystems in der Jagdschule vor Ort ebenfalls angewendet wird?

  • Die Lerndidaktik und die Inhalte des Online-Lernsystems sind mit der Theorie bei uns vor Ort miteinander verzahnt und sind somit ein kombiniertes Lernsystem.
  • So warten keine neuen Inhalte beim Schießtraining, beim Fragenkatalog oder bei den theoretischen Einheiten auf dich, die du nicht vorher schon online gelernt hast.

 Wie werde ich von euch beim Merken und Abspeichern, gerade von komplexen Inhalten, unterstützt?

  • Durch die Vereinfachung von komplexen Inhalten durch geniale Grafiken & Merksätze, Eselsbrücken und wertvolle Profitipps
  • Durch das gemeinsame Lernen und Wiederholen
  • Durch ein effektives Zirkeltraining und die lebensechte Simulation wichtiger Szenarien wie z. B. der Prüfung und Gesellschaftsjagd
  • Mit innovativen Lernanleitungen, Videos und Podcasts im Online-Lernsystem

Inwiefern unterstützt meine Lernumgebung die Aufnahme des Lernstoffs?

  • Wir nutzen die Natur als interaktiven Raum zum Lernen.
  • Durch eine Gruppengröße von nur 3 Schülern im Zirkeltraining kann Lernen intensiv und individuell stattfinden. Durch die kleine Gruppengröße können unsere Jagdlehrer noch gezielter auf dich eingehen.

 Wie werden mich die Ausbilder unterstützen, während der Jagdausbildung immer den Überblick zu behalten?

  • Wir werden dich sicher und mit maximalem Überblick durch den Lehrstoff begleiten.
  • Mit ständigen Feedbacks durch unsere Ausbilder und gezielte Lernkontrollen deines Wissenstands weißt du immer wo du stehst. Das wird deinen Prüfungsdruck reduzieren.

 Und was passiert, wenn ich doch einmal unsicher werde oder den Faden verliere?

  • In unserer Jagdschule sind deine Ausbilder jederzeit deine persönlichen Ansprechpartner. Du kannst deine Bedenken und Fragen äußern und bekommst direkt ein Feedback durch ein klärendes Gespräch. Sei dir sicher, dass wir außerhalb der Schulzeiten deines Lehrgangs zur Verfügung stehen.

Und nebenbei: Du wirst schneller prüfungssicher sein, als du selber wahrnehmen wirst. Auch hierfür ist es genial, unsere Jagdlehrer zu haben, die dir immer deinen aktuellen Stand aufzeigen. So drehst du keine Extraschleifen auf deinem Weg zum Jagdschein.

Ein Hochsitz in unserem Lehrrevier. Im Hintergrund ist ein Röhricht zu sehen und auf dem Boden liegt Schnee.

Deine Lernumgebung

Du hast durch den digitalen Vorbereitungskurs im Online-Lernsystem Zeit gespart und so sitzen wir alle weniger am Schreibtisch. Stattdessen gehen wir für den Unterricht so häufig wie möglich raus in die Natur. Das Besondere an dieser Jagdausbildung: Du schläfst inmitten unseres großen Lehrreviers, dem Naturpark Märkische Schweiz. Dieses wunderschöne Gebiet mit Seen und Bächen, Laubwäldern, Quellen und Mooren ist unser Klassenzimmer.

In über 40 Stunden jagdpraktischer Erfahrung hast du die Möglichkeit, die Jagdausübung hautnah mitzuerleben. So nehmen wir dich mit auf die Pirsch und können dir die prüfungsrelevanten Elemente der Fachgebiete wie Wildtierkunde, Jagdbetrieb, Wildbrethygiene und Hundewesen im Revier praktisch vermitteln.

  • In der Natur lernen & leben: Du wirst mitten im Lehrrevier Naturpark Märkische Schweiz schlafen. Wir werden sehr viel Zeit draußen in Wald, Feld und Flur verbringen und gemeinsam in zahleichen Exkursionen entdecken und lernen.
  • Jagen gehen: Mit Jägern geht es auf spannende Ansitze oder die gemeinsame Pirsch.
  • Wild verarbeiten: Wir werden in unserem großen Lehrrevier meistens genügend Wild zum Aufbrechen zur Verfügung haben. So hast du die Gelegenheit, Wildbretverwertung in der Praxis zu erlernen.
  • Wild zum Beobachten: Im Wildpark Schorfheide haben wir die Möglichkeit, Wildtiere wie Wolf, Fischotter, Rotwild, Damwild und Schwarzwild zu beobachten.
  • Kurze Wege: Von unserem Ausbildungsort sind es nur 30 Min. bis zum Schießstand in Falkenhagen.
  • Große Auswahl: Wir haben ein Sortiment an Waffen, die dir bei deiner Jägerprüfung begegnen werden. So erlebst du bei deiner Prüfung keine Überraschungen.
  • Koch mit Bio-Vollverpflegung: Während des Lehrgangs wirst du von einem Koch voll verpflegt. Wir verarbeiten hierbei ausschließlich Biolebensmittel. Viele Produkte sind aus der Region.
  • Lagerfeuerrunden: Jeden Abend werden wir den Tag am Lagerfeuer gemeinsam ausklingen lassen. Hier ist Raum für Fragen und Reflexion.

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Das Konzept der Jagdausbildung
Das Team der Jagdschule
Die Jägerprüfung
Meinungen zur Jagd
Ablauf & Details
Kontakt und Buchung
FAQ

Das Team der Jagdschule

Wir haben dir einen Einblick in unsere Lehrmethode und Didaktik gegeben. Aber nicht nur diese haben einen Einfluss auf deinen erfolgreichen Weg zum Jagdschein, sondern auch deine Jagdlehrer. Denn unsere Leidenschaft und unser Engagement entscheiden, wie viel Freude du bei der Vorbereitung und erfolgreichen Absolvierung deiner Jägerprüfung haben wirst.

Portrait des Jagdlehrers Maurice Ressel. Er ist Gründer der Wildnisschule und Jagdschule.

Maurice Ressel

Beruf: Wildnispädagoge und Survival-Trainer

Mein Ziel ist es, dass du deine Jägerprüfung erfolgreich bestehst! Dafür wirst du von mir Wissen an die Hand bekommen, dass dich untrennbar mit der Jagd verbinden wird. Warum ich mir das zutraue? Weil ich meine Erfahrungen als aktiver Wildnispädagoge, Survival-Trainer und Jäger authentisch an dich weitergeben werde.

Warum ich jage: Als Survival-Trainer gehört die Jagd für mich zu den wichtigsten Überlebenstechniken. Durch das Töten der Tiere kann ich mich und meine Familie mit einem gesunden Lebensmittel versorgen und durch die komplette Verwertung Kleidung und Werkzeuge herstellen. Mit der Jagd als ältestes Handwerk der Menschheit kann ich meinen natürlichen Jagdtrieb ausleben und Teil einer uralten Tradition sein.

Details zu Maurice:

  • Intensive Jagderfahrung mit den Indigenen im Amazonas
  • Beschäftigt sich seit 7 Jahren mit der Jagd
  • graduierter Wildnispädagoge
  • 12 Jahre Erfahrung als Wildnis-Guide in Skandinavien
  • Expeditionen: Brasilien (Amazonas), Philippinen und Lappland
  • Gründer der Survival- & Wildnisschule Lupus
  • Leiter der Survival-Trainings und der Jagdausbildung

Marcel Klemm

Beruf: Spuren- & Fährtenleser, Wildnispädagoge, Survival-Trainer

Warum bist du Fährtenleser: Fährtenlesen ist für mich wie ein spannendes Buch zu wälzen, das die Geheimnisse der Wildnis Stück für Stück preisgibt. Es ist Kriminalroman, Bestimmungsbuch und Geschichtsbuch in einem, ich lese direkt und immer mehr zwischen den Zeilen. Das Schönste daran ist jedoch, egal wie oft ich es lese, am Ende stehen immer mehr Fragen als Antworten.

Diese Fragen und Antworten gebe ich dir als dein Mentor mit. Du wirst nicht nur in der Lage sein, das Tier anhand von Zeichen, Trittsiegeln oder Fährten zu bestimmen, sondern auch das gesamte Ökosystem besser verstehen und erkennen, wie komplex und verwoben das Leben draußen ist. Dieses Wissen ist für eine ganzheitliche Ausbildung essentiell, denn die ursprüngliche Jagd beginnt mit dem Fährtenlesen.

Details zu Marcel:

  • graduierter Wildnispädagoge (4-jährige Ausbildung)
  • Naturführer, begeisterter Fährtenleser (Track & Sign Level 3)
  • seine Leidenschaft: das Feuer mit all seinen Facetten
  • Absolviert aktuell das Full-Survival-Ausbildung bei Jürgen Gerzabek

Qualifikation & Zertifikate:

Robin Hertner

Beruf: Pflanzenexperte und Waldauskenner

Mein Ziel ist es, Dir in einer intensiven Zeit draußen im Revier wichtige ökologische Zusammenhänge beizubringen. Wir setzen uns mit Naturschutz, Waldbau und dem Klimawandel auseinander. Wir befassen uns mit Wildkräutern, Bäumen und Sträuchern, lernen sie mit allen Sinnen kennen, und beschäftigen uns mit ihrer Verwendung. So stärken wir auch unsere tiefe Verbindung zur Natur.

Warum ich die Natur und besonders den Wald liebe: Überall steckt Leben. Der Tod ist kein Ende, alles ist ein ewiger Kreislauf. Jedes Wesen hat seinen Platz und erfüllt eine wichtige Aufgabe in einem unfassbar komplexen Ökosystem. Was im Laufe der Evolution entstanden ist, raubt mir jedes Mal, wenn ich mich darauf einlasse, von neuem den Atem. Egal ob es ein majestätischer Baum ist, der so unzählig vielen Wesen als Lebensgrundlage dient, oder winzige Bodenbewohner, die das Laub zersetzen, die Nährstoffe also wieder für Pflanzen verfügbar machen und so den Kreis schließen.

Details zu Robin:

  • Baumpfleger
  • International Forest Ecosystem Management

Ein Jagdschüler trainier auf der Schießbahn der laufenden Keiler mit der Büchse zu treffen.

Was wir dir in der Jagdausbildung beibringen!

Wenn du deine Jagdausbildung beginnst, startet für dich eine intensive Zeit des Lernens mit vielen Erkenntnissen, die deinen Horizont erweitern. Aufgrund der Komplexität und der Fülle des Lernstoffs werden die Ausbildung und die anschließende Jägerprüfung nicht ohne Grund das grüne Abitur genannt. Um dir den Traum vom Jagdschein und das tiefe Naturerlebnis zu ermöglichen, ist unsere Jagdschule dein starker Partner und Ausbilder auf dem Weg zum erfolgreichen Bestehen der Jägerprüfung. Das Bestehen der Prüfung ist dein Ticket für die Beantragung des Jagdscheins und ein Leben als aktive:r Jäger:in.

  Du wist bei uns nicht dieses oder jenes Skript oder Lehrbuch studieren müssen, wir schaffen vielmehr eine Verbindung zwischen den Fachgebieten und zeigen dir, dass alles miteinander zusammenhängt!

Das Bundesjagdgesetz schreibt den Jagdschulen vor, welche Inhalte im theoretischen und praktischen Unterricht vermittelt werden müssen. Die gesamten Lerninhalte sind je nach Bundesland in fünf bis sechs große Fachgebiete unterteilt. Diese werden, je nachdem wo du den Jagdschein machst, etwas anders benannt. Im Grunde begegnen sie dir in mehr oder weniger abgewandelter Form als Wildtierkunde, Waffenkunde, Jagdrecht, Jagdpraxis, Jagdhundewesen, Wald- und Feldbau.

Diese Fachgebiete sind gleichzeitig deine Prüfungsfächer bei der Jägerprüfung. Hinzu kommt die Ausbildung zum jagdlichen Schießen mit der Kugelwaffe (Büchse) und der Schrotflinte (Flinte). Der professionelle und adäquate Umgang mit Jagdwaffen ist ein wichtiger Bestandteil deiner Ausbildung. Um dir einen Überblick zu verschaffen, welche Lerninhalte auf deinem Weg zum Jagdschein warten, beschreiben wir nachfolgend den gesamten Inhalt deiner Jagdausbildung. Doch zuerst ein Blick in das Bundesjagdgesetz.

Der Jagdschüler….muss in der Jägerprüfung ausreichende Kenntnisse der Tierarten, der Wildbiologie, der Wildhege, des Jagdbetriebes, der Wildschadensverhütung, des Land- und Waldbaues, des Waffenrechts, der Waffentechnik, der Führung von Jagdwaffen (einschließlich Faustfeuerwaffen), der Führung von Jagdhunden, in der Behandlung des erlegten Wildes unter besonderer Berücksichtigung der hygienisch erforderlichen Maßnahmen, in der Beurteilung der gesundheitlich unbedenklichen Beschaffenheit des Wildbrets, insbesondere auch hinsichtlich seiner Verwendung als Lebensmittel, und im Jagd-, Tierschutz- sowie Naturschutz- und Landschaftspflegerecht nachweisen.

Portrait von Jagdlehrer Maurice Ressel. Er zeigt den Jagdschülern in der Jagausbildung ein Zielfernrohr im Waffenkunde Unterricht.

Das komplette Jagdwissen ist in fünf Themengebiete unterteilt. Wenn du dich hier über die Inhalte informierst, lasse dich nicht von der Menge des Lernstoffes verunsichern, denn unser Online-Lernsystem, wird dich gezielt und effektiv durch alle Themengebiete leiten. Sei dir sicher, während deines Eigenstudiums im Online-Lehrsystem und beim Lehrgang in unserer Jagdschule werden dir alle Inhalte vermittelt, die du für die Jägerprüfung benötigst.

Fachgebiete der Jägerprüfung

  • Kenntnis der Tierarten, Wildbiologie: umfasst insbesondere Biologie, Verhalten, Erkennungsmerkmale und Lebensraumansprüche der Wildarten; Ansprechen des Wildes unter besonderer Berücksichtigung der in ihrem Bestand gefährdeten Wildarten.
  • Natur- und Umweltschutz: umfasst insbesondere die Grundlagen der Wechselbeziehungen des Natur- und Artenschutzes und des Land- und Waldbaus, den Biotopschutz und die Biotopgestaltung, Wildschadenverhütung, die Kenntnis der wichtigsten Feldfrüchte, Baum- und Straucharten sowie die Grundzüge des Land- und Waldbaus.
  • Waffentechnik, Führung von Jagd- und Faustfeuerwaffen: umfasst insbesondere die Jagdwaffenkunde, den Umgang mit Lang- und Kurzwaffen, blanken Waffen, Optik, Zielhilfen und sonstigen Jagdgeräten sowie deren Pflege und Verwahrung.
  • Jagdbetrieb: umfasst insbesondere Jagdausübung, Verhalten im praktischen Jagdbetrieb, Jagdarten, Jagdeinrichtungen, Fanggeräte, tierschutz- und artgerechte Haltung, Führung und Einsatz von Jagdhunden, Sicherheitsbestimmungen
  • Wildkrankheiten und Behandlung von erlegtem Wild: umfasst insbesondere Erkennungsmerkmale der wichtigsten Wildkrankheiten; hygienisch erforderliche Maßnahmen und Beurteilung der gesundheitlich unbedenklichen Beschaffenheit des Lebensmittels Wildbret, Versorgung und Verwertung des Wildes, Trophäenbehandlung.
  • Rechtliche Vorschriften: umfasst insbesondere das Bundes- und Landesjagdrecht einschließlich des zugehörigen Artenschutzrechts, Waffenrecht, das Tierschutz-, Tierseuchen- und Tierkörperbeseitigungsrecht, das Recht des Naturschutzes und der Landschaftspflege einschließlich des zugehörigen Artenschutzrechts, Recht des Waldes und der Landschaftsordnung, insbesondere Betretungsrecht und die Rechtsvorschriften für den Umgang mit Hunden.

Im Fachbereich Wildtierkunde unseres Jagd Lehrgangs zeigt Jagdlehrer Maurice Ressel den Unterkieferast eines Überläufers.

Hier geht es um´s Machen! In vielen Exkursionen werden wir die Themen aus der Theorie endlich anwenden können. Im Wald wirst du die ökologischen Grundlagen kennenlernen und Zusammenhänge zwischen Umwelt und Wildtieren verstehen. Wir werden mit dir Bäume und Sträucher bestimmen und Spuren von Wildtieren folgen. Das Aufbrechen von Wild, Zeit mit Hundeführern und ihren Jagdhunden, das Anfertigen von Brüchen, und den Bau von Ansitzeinrichtungen im Revier gehören ebenfalls zu den festen Bestandteilen deines Praxismoduls.

Die Waffenhandhabung ist ein Ausschlussfach. Ein Haltungsfehler in der Prüfung bedeutet den sicheren Ausschluss aus der Prüfung. Das oberste Gebot mit der Waffe in der Prüfung und in der Jagdpraxis ist 100% Sicherheit!

In der Waffenhandhabung kannst du dein Wissen aus dem Fach Waffenkunde nun in der Theorie an unseren Übungswaffen erproben. Der gesamte Themenkomplex Waffen, Munition und Optik starten immer erst theoretisch, bevor es dann für dein Schießtraining auf den Schießstand geht.

In diesem Bild zeigen wir unsere modernen Übungswaffen der Jagdschule. Mit diesen Jagdwaffen können sich die Jagdschüler im Schießtraining auf die Jägerprüfung vorbereiten.

Die Waffe ist ein Handwerkszeug. Sicher mit ihr umzugehen und tödlich zu treffen, ist eine der wichtigsten Fertigkeiten eines Jägers und einer Jägerin. Im Fach Waffenhandhabung wirst du den sicheren Umgang mit allen gängigen Waffen (Langwaffen, Kurzwaffen) lernen, die für die Jagd in Deutschland und international zum Einsatz kommen. Mir der ungeladenen Waffe wirst du in zahlreichen Übungssimulationen jagdliche Szenarien wie Schussabgabe, der Schussabbruch sowie das Besteigen und Absteigen von Hochsitzen simulieren. Bevor es auf den Schießstand geht, kannst du mit dem Modul Waffenhandhabung die Berührungsängste vor Waffen verlieren und Sicherheit gewinnen.

Eine Teilnehmerin mit der Flinte. Das Jagdliche Schießen mit der Flinte auf dem Trap-Stand ist fester Bestandteil unserer Ausbildung.

Mit der Sicherheit aus der Waffenhandhabung geht es mit uns auf den Schießstand, wo wir dir das jagdliche Schießen mit der Büchse und Flinte beibringen. Hier lernst du in einer 1:1-Betreuung alle Disziplinen, die du für deine Jägerprüfung benötigst. Damit du prüfungssicher bist, werden wir mit dir an mehreren Tagen immer wieder die Schießsituationen trainieren, die dir in der Prüfung begegnen.

Die wichtigsten Disziplinen sind dabei das Schießen mit der Kugelwaffe (Büchse) auf eine Rehbockzielscheibe auf 100 Meter. Beim Schuss auf den „Laufenden Keiler“ auf 50 Meter simulierst du von rechts nach links den flüchtigen Schuss bei der Drückjagd. Bei der Disziplin Trap musst du eine fliegende Tontaube mit der der Schrotwaffe (Flinte) treffen.

Übersicht und grafische Darstellung der Inhalte der Jägerprüfung. Hier sind alle wichtigen Details wie Prüfungsabschnitte die mündliche und schriftliche sowie die Schießprüfung aufgezeigt.

Zusatzinfos: Die Jägerprüfung und der Jagdschein

Wir bereiten dich in dieser Ausbildung auf die Jägerprüfung vor. Doch wie läuft sie ab und was sind die genauen Inhalte? Das zu wissen ist für dich von großem Wert, da du dich mit dieser Information besser vorbereiten und mit einem guten Gefühl in die Prüfung gehen wirst.

Die Prüfung ist staatlich und wird von einer offiziellen Prüfungskommission organisiert und durchgeführt.  Die genauen Inhalte sind Ländersache und unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Was sich jedoch in ganz Deutschland zu 80 % ähnelt, ist der Grundaufbau.

Demnach gliedert sich jede Jägerprüfung in drei Teile, egal ob in NRW, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen:

  • Schießprüfung
  • schriftliche Prüfung
  • mündlich-/praktische Prüfung

Exemplarisch beschreiben wir im Folgenden den Prüfungsverlauf in Niedersachsen.

Die Schießprüfung

Bei fast allen Prüfungen in Deutschland sind die Schießprüfungen ähnlich aufgebaut. In Niedersachsen wirst du mit der Büchse (Kugelgeschoss) zwei Disziplinen und mit der Flinte (Schrot) eine Disziplin ablegen müssen. Die drei Disziplinen sind wie folgt aufgebaut:

  • Der Rehbock stehend angestrichen: Hier musst du mit der Büchse inklusive Zielfernrohr 5 Schüsse auf die offizielle Zielscheibe (DJV Scheibe Nummer 1) abgeben. Diese ist 100 Meter entfernt. Dabei musst du von 50 möglichen Wertungstreffern 25 erreichen. Der Anschlag des Gewehrs ist dabei stehend angestrichen (angelehnt an eine Stange).
  • Der flüchtige Überläufer (Wildschwein): Bei dieser Disziplin musst du mit der Büchse 5 Schüsse auf eine 50 Meter entfernte, von rechts nach links laufende Scheibe (DJV Scheibe Nummer 5) abgeben. Als bestanden gilt, wenn du 2 Wertungstreffer (in den Ringen) erzielt hast, hier gibt es nur „in den Ringen“ oder „nicht in den Ringen“.
  • Skeet oder Trap (Tontauben): Dabei wirst du mit 30 Schrotpatronen auf 15 Tontauben schießen. Dabei musst du insgesamt 5 Tontauben treffen. Die Disziplinen selber sind in ganz Niedersachsen vorgegeben, doch jeder Prüfungsort wechselt zwischen „Trap“ oder „Skeet“.

Die schriftliche Prüfung

Die schriftliche Prüfung ist fester Bestandteil einer jeden Jägerprüfung. Jedes Bundesland hat einen eigenen Fragenkatalog mit unterschiedlichem Umfang. Der Prüfungskatalog in Niedersachsen umfasst insgesamt 2.609 Multiple-Choice-Prüfungsfragen. Der Fragenkatalog in Nordrhein-Westfalen hat dagegen nur 1.500 Fragen. Du wirst jetzt denken, dass der Fragenkatalog in NRW einfacher ist, doch sind die 1.500 Fragen nicht nach dem Multiple-Choice-Prinzip, sondern sie müssen ohne verschiedene Antwort-Optionen beantwortet werden.

Bei deiner Prüfung wird der Kreisjägermeister dann aus der Gesamtanzahl der Fragen eine Auswahl treffen. Diese liegen dir und deinen Mitprüflingen zur schriftlichen Prüfung vor. Die Fragen gliedern sich jeweils in die fünf großen Fachgebiete, in Niedersachsen sind das:

  • Fachgebiet 1: Wildtierkunde
  • Fachgebiet 2: Waffenhandhabung und Munitionskunde
  • Fachgebiet 3: Naturschutz, Hege und Jagdbetrieb
  • Fachgebiet 4: Behandlung des erlegten Wildes, Wildkrankheiten, Jagdhundewesen, jagdliches Brauchtum
  • Fachgebiet 5: Jagdrecht und weiteres Recht.

In Niedersachsen werden von den insgesamt 2.609 Fragen 100 für die Prüfung ausgewählt. Aus jedem Fachgebiet werden dir 20 Fragen vorgelegt. Diese sind exakt die Fragen, die wir mit dir im Online-Lernsystem, in der App (Heintges Jagdtrainer App) und bei uns in der Jagdausbildung lernen. Für die schriftliche Prüfung wirst du mit den anderen Jagdschein-Anwärter:innen in einen Prüfungsraum geführt, wo du einen Zettel mit den ausgewählten Fragen bekommst. Es wird zwei Versionen geben, sodass du nicht abschreiben kannst. Gestartet wird immer mit dem Fachgebiet 1 der Wildtierkunde.

Wenn du den Fragebogen ausgefüllt hast, gibst du ihm deinen Prüfer und musst, den Raum verlassen und warten bis der letzte Jagdschein-Anwärter:in den Fragebogen ausgefüllt und abgeben hat. Die Fragebögen werden von der Prüfungskommission direkt im Anschluss ausgewertet. Danach wirst du wieder in den Prüfungsraum gebeten, um den nächsten Fragebogen mit den 20 Fragen aus dem Fachgebiet 2 der Waffenhandhabung und Munitionskunde entgegenzunehmen. Diese Prozedur wird für alle Fachgebiete wiederholt. Für jeden Fragebogen hast du maximal 30 Minuten Zeit. Die meisten sind nach 5 Minuten mit einem Fragebogen (20 Fragen/ein Fachgebiet) durch.

Die mündlich-praktische Prüfung

Neben der Schießprüfung und der schriftlichen Prüfung ist die mündlich-praktische Prüfung ebenfalls fester Bestandteil einer jeden Prüfung in Deutschland. Diese ähnelt von Ablauf der schriftlichen und ist ebenfalls in die fünf Fachgebiete unterteilt. In jedem Fachgebiet hast du etwa 15 Minuten Zeit, um ausführlich zu antworten. Je nach Bundesland sind hier nur die „Klassiker Prüfungsfragen“ unterschiedlich. Das kommt daher, dass das Vorkommen unterschiedlicher Wildarten in Deutschland variiert. Nachfolgend beschreiben wir, was genau in jedem der Fachgebiete in Niedersachsen geschieht.

Fachgebiet 1 (Wildtierkunde)

Hier musst du Tierpräparate und einzelne Schädelpräparate erkennen und beschreiben. Das Sortiment umfasst eine Auswahl von allen Schalenwild- und Federwildarten, die wir in der Ausbildung mit dir durchgegangen sind.

Fachgebiet 2 (Waffenhandhabung und Munitionskunde)

Dieser Prüfungsabschnitt teilt sich in drei Elemente auf. Zum einen wirst du zur jagdlich verwendeten Munition befragt, danach wirst du Lang- und Kurzwaffen aus verschiedenen Ausgangsituationen „sichern“ müssen und mit der Waffe in einer Art Rollenspiel verschiedene jagdliche Stationen durchspielen. Dabei werden Stationen vorkommen, in denen ein Schuss aus Sicherheitsgründen nicht möglich ist, da du z.B. keinen Kugelfang hinter dem Wildkörper hast (Kugel würde unkontrolliert weiterfliegen). Oder du kannst nicht sicher sein, was hinter dem Wild liegt, und hast somit kein freies Schussfeld. Je nachdem welche Situation der Prüfer dir vorgibt, musst du genau überlegen, wie du handelst und deine Aktionen genau begründen können.

Fachgebiet 3 (Naturschutz, Hege und Jagdbetrieb)

Hier legt dir der Prüfer Fotomaterial von unterschiedlichen Jagdsituationen vor, die dir im Jagdalltag begegnen könnten. Hier bist du aufgefordert zu beurteilen, ob du einen Schuss abgeben würdest. Auf dem Bildmaterial sind manches Mal unter Naturschutz stehende Tierarten oder mehrere Stücke Wild aufgezeigt, bei dem du beurteilen musst, welches du erlegen kannst oder solltest. Im zweiten Abschnitt wirst du Saat-Samen erkennen und Bäume sowie Sträucher bestimmen müssen, die in unmittelbarer Umgebung des Prüfungsortens wachsen.

Der Höhepunkt dieses Prüfungsabschnitts ist die Simulation einer Gesellschaftsjagd. Hier bekommst du vom Prüfer eine Übungswaffe ausgehändigt. In einem Rollenspiel wirst du zu deinem Stand gebracht (eingewiesen) und bekommst eine Belehrung, wie die Gesellschaftsjagd an diesem Tag abläuft. In dem Kontext kommen Fragen zur Sicherheit (VSG 4.4 der Unfallverhütungsvorschrift Jagd) auf dich zu. Wenn du deinen Stand eingenommen hast, werden imaginäre Wildtiere angesagt, bei denen du beurteilen musst, ob du einen sicheren Schuss abgeben kannst oder nicht.

Fachgebiet 4 (Behandlung des erlegten Wildes, Wildkrankheiten, Jagdhundewesen, jagdliches Brauchtum)

Das Fachgebiet ist das umfangreichste, doch auch hier hast du nur 15 Minuten. Somit ist es dem Prüfer nicht möglich in die Tiefe zu gehen. Meistens beginnt dieses Fachgebiet mit einigen Fragen zum Hundewesen, welche Prüfungen werden für Jagdhunde abgehalten, welche Rassen sind für die Jagd in Deutschland zugelassen und welche Ausrüstung wird bei einer Jagdhundeausbildung verwendet.

Im weiteren Verlauf kommen meistens Fragen zu verschiedenen Decken und Schwarten (Felle), die du den jeweiligen Wildtieren zuordnen musst. Gezeigt werden dir Häute von z.B. Rehwild und Schwarzwild. Danach kommen die Brüche dran. Das sind abgebrochene Zweige bestimmter Baumarten, die dem Jäger als Kommunikationsmittel dienen. Die Brüche zählen zum alten Brauchtum und werden bis heute gepflegt, denn es kann immer vorkommen, dass du in einem abgelegenen Gebiet keinen Mobilfunkempfang hast.

Fachgebiet 5 (Jagdrecht und weiteres Recht)

Das „trockenste“ Fach, dass nur wenige wichtige Paragrafen zum Jagd- und Pachtrecht enthält. Hier werden die sachlichen Verbote abgefragt, sprich mit welcher Munition darf auf Schalenwild geschossen werden und auf welche Art und Weise darfst du jagen. Desweiteren wirst du beantworten müssen, wie du ein Revier pachten kannst und wie die Struktur der Jägerschaft auf Bundes- und Landesebene ist.

Um in Deutschland legal jagen zu können, musst du eine fundierte Jagdausbildung absolvieren und durch die Jägerprüfung staatlich geprüft werden. Nach bestandener Prüfung kannst du als Jungjäger:in deinen Jagdschein bei der zuständigen unteren Jagdbehörde beantragen. Mit dem Dokument bist du berechtigt, auf Wild, das dem Jagdgesetz unterliegt, die Jagd aus zu üben und eine Waffenbesitzkarte zu beantragen.

Das Waffengesetz regelt den genauen Umstand, wie du eine Waffe kaufen, transportieren und führen darfst. Mit dem Jagdschein bist du laut Waffengesetz dazu berechtigt, die Waffen nur bei der Jagd zu führen oder beim Übungsschießen zu nutzen. Das Führen von Waffen außerhalb der Jagdausübung ist grundsätzlich nicht gestattet.

Wichtig zu wissen ist, dass der alleinige Besitz des Jagdscheins dich nicht berechtigt, die Jagd aktiv auszuüben. Du musst für ein Revier das Jagdrecht besitzen oder dieses pachten. Das Recht, die Jagd auszuüben, ist in Deutschland an Grund und Boden gekoppelt. Somit kann der Grundeigentümer oder eine Jagdgenossenschaft (Zusammenschluss von Eigentümern) das Jagdausübungsecht geldlich oder unentgeltlich übertragen.

Voraussetzungen für deinen ersten Jagdschein

Um deinen Jagdschein nach bestandener Jägerprüfung zu beantragen, musst du bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die zuständige Behörde ist meistens die Untere Jagdbehörde oder Waffenbehörde.

Für die Beantragung des Jagdscheins musst du folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Du musst deine Jägerprüfung bestanden haben. Damit du zur Prüfung zugelassen wirst, ist die Teilnahme an eine Jagdausbildung verpflichtend. In manchen Bundesländern wird eine bestimme Zahl an Theorie- und Praxisstunden für die Zulassung zur Prüfung verlangt. Die Zugangsvorrausetzungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Die Prüfung setzt sich immer aus drei Teilen zusammen (Schieß-, schriftliche und mündlich-praktische Prüfung) und muss staatlich abgenommen werden.
  • Du musst eine Jagdhaftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Die Deckungssumme muss mindestens bei 50.000 Euro für Sachenschäden und mindestens 500.000 Euro für Personenschäden liegen.
  • Durch die Vorlage eines Führungszeugnisses musst du deine persönliche Zuverlässigkeit nachweisen. Eine neue Reglung verlangt eine Abfrage der Behörde beim Verfassungsschutz.

Für die Beantragung musst du weiterhin mindestens 18 Jahre alt sein. Wenn du vor der Volljährigkeit deine Jagdausbildung absolvierst, kannst du ab dem 16. Lebensjahr den sogenannten Jugendjagdschein machen. Hier bekommst du nicht die gleichen Rechte wie bei einem normalen Jagdschein.

Der Jugendjagdschein

Diese Art von Jagdschein kann zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr gelöst werden. Die Jagdausbildung kannst du bereits mit 15 durchlaufen und dann mit 16 den ersten Jugendjagdschein per Gesetz lösen. Im Grunde ist diese Arte des Jagdscheins dem normalen ähnlich, jedoch sind Minderjährige bezüglich der Jagdausübung und der Praxis eingeschränkt. Jugendlichen ist es etwa untersagt, alleine die Jagd auszuüben. Dies darf nur in Anwesenheit einer volljährigen, jagdlich erfahrenen Person geschehen. Das können die Erziehungsberechtigten oder eine von den Erziehungsberechtigten schriftlich beauftragte Person sein. Per Gesetz ist eine Person jagdlich erfahren, wenn sie den Jagdschein besitzt oder schon einmal besessen hat.

Des Weiteren dürfen Inhaber des Jugendjagdscheins selber nicht als Schützen an eine Gesellschaftsjagd teilnehmen, auch nicht in Begleitung einer jagdlich erfahrenen Person. Sie dürfen weder Waffen noch Munition selber besitzen, sich diese jedoch für die praktische Jagdausübung ausleihen.

Gültigkeit des Jagdscheins

Ein Jagdschein kann in verschiedenen Ausführungen ausgestellt sein. Er kann in drei Varianten beantragt werden. Als Tagesjagdschein ist er maximal 14 Tage gültig. Diese Variante kann ebenfalls für ausländische Jagdgäste als sogenannter Ausländerjagdschein beantragt werden. Der Jahresjagdschein kann mit einer Gültigkeitsdauer von ein, zwei oder drei Jahren gewählt werden. Je nachdem wie lange der Jagdschein gültig ist, steigen die Kosten für die Beantragung.

Nach Ablauf der Gültigkeit musst du den Jagdschein wieder von neuem beantragen. Bei jeder neuen Ausstellung gelten die gleichen Voraussetzungen wie bei der Erstausstellung. Die Gültigkeit des Jagdscheins bezieht sich dabei immer auf das Jagdjahr. Dies umfasst den Zeitraum vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres. Das Jagdjahr legt fest, in welchen Zeitraum das jagdbare Wild (z.B. Rotwild, Rehwild, Damwild, Schwarzwild, Fuchs, Feldhase, Wildenten, Gänse) bejagt werden darf. Beachte hierbei bitte, dass die Jagd- und Schonzeiten der unterschiedlichen Wildarten in den jeweiligen Landesjagdgesetzen unterschiedlich geregelt sind.

Ist dein Jagdschein erloschen und du beantragst ihn nicht erneut, kann die Waffenbehörde deine Waffenbesitzkarte widerrufen. Hier kann es Ausnahmen geben, jedoch ist dir der Besitz und Erwerb von Munition dann nicht mehr erlaubt. Wenn du die Jagd ohne gültigen Jagdschein ausübst, begehst du eine Ordnungswidrigkeit. Die kann mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden.

Wie viel kostet der Jagdschein?

Neben den Gebühren für die Ausstellung müssen natürlich auch die Kosten für die Jagdausbildung hinzugerechnet werden. Die Kosten für die Ausstellung des Jagdscheins sind Ländersache und können somit je nach Region unterschiedlich ausfallen.

In Brandenburg kostest die Beantragung für den 1-Jahresjagdschein: 60,00 Euro, 2 Jahresjagdschein: 100,00 Euro, 3 Jahresjagdschein: 155,00 Euro (Stand 2021)

Ein Hirsch des Rotwildes mit einem prächtigen Geweih. Der Rothirsch wird in der Jagdausbildung im Fachbereich Wildtierkunde unterrichtet.

Meinungen zur Jagd

Jagd ist das älteste Handwerk der Menschheit und gilt als Wiege aller Wissenschaften (siehe The Origin of Science, Louis Liebenberg). Wenn die Jagd nach hohen ethischen (weidgerechten) und nachhaltigen Grundsätzen ausgeübt wird, ist sie eine schonende Nutzungsform einheimischer Wildtiere, trägt dazu bei, die biologische Vielfalt natürlicher Ökosysteme zu erhalten, und bildet eine wichtige Säule des Arten- und Naturschutzes.

Du wirst dich schon länger mit der Jagd beschäftigen und dich gefragt haben, ob die Jagd ethisch vertretbar, nachhaltig und zeitgemäß ist. Das ist eine wichtige Frage und zeigt, dass du bereit bist über ein komplexes und ernstes Thema wie die Jagd zu reflektieren. Das haben wir als Jagdschule und aktive Jäger ebenfalls getan und können dir daher bei der Beantwortung einiger wichtigen Fragen über den Sinn und der Legitimation der modernen Jagd helfen.

 Ob die Jagd ethisch vertretbar, nachhaltig und zeitgemäß ist, hängt maßgeblich von deinem eigenen Handeln ab – so hast du es selber in der Hand, das uralte Erbe Jagd für die Zukunft zu erhalten.

Unser Anspruch ist, dich nicht nur zum Jagdscheininhaber zu machen, sondern dich zu einem aktiven naturverbundenen verantwortungsvollen Jäger und Jägerin auszubilden. Daher ist es uns als Jagdschule wichtig, dass du als angehende Jäger:in für dich klar hast, welches Bild der Jagd für dich erstrebenswert ist und was sie in der Praxis bedeutet.

Unser Jagdlehrer zeigt das richte Schießen mit der Büche bei der Waffenhandhabung auf dem Scheißplatz.

Vorweg: Wenn du den Jagdschein machen willst, um als Freizeitspaß Tiere zu jagen und dein Ziel die Trophäe an der Wand ist, dann bist du bei uns falsch. Wenn du dich jedoch für das älteste Handwerk der Menschheit interessiert, um dich mit dem hochwertigen und maximal tierschutzgerechten Lebensmittel selber zu versorgen, du die Natur erhalten, Tierarten und deren Lebensräume schützen willst, dann bist du bei uns richtig.

 Der Weg des Jagens

Wenn du dich für den Weg des Jagens entscheidest, dann solltest du dir bewusst darüber sein, dass du ein verantwortungsvolles Handwerk ausübst. Jagd ist keinesfalls ein Hobby. Mit dem Erlangen des Jagdscheins bekommst du das Recht die uralte Tradition der Jagd auszuüben, verpflichtest dich aber auch:

  • zur Hege, also zur Pflege, des Wildes und dessen Lebensraum
  • zum weidgerechten (tierschutzkonformen) Töten des Wildes
  • zum Natur- und Artenschutz

Betrete den Weg des Jagens nur, wenn du:

  • deine Freizeit gern in der Natur verbringst
  • dich mit der Natur verbunden fühlst
  • dich für die Wildtiere und ihren Lebensraum interessierst
  • dich für den Naturschutz einsetzen willst
  • bereit bist, Leben zu nehmen
  • Geduld hast und nicht immer Beute machen musst
  • bereit bist, ein Tier vollkommen zu zerlegen
  • gerne Fleisch ist
  • bereit bist, für die Legitimation der Jagd einzustehen

Sei dir bewusst, dass Jagen nicht bedeutet, am Wochenende mal eben für fünf Stunden auf den bequemen Hochsitz zu steigen. Jagd ist privat betriebener Natur- und Artenschutz, der in ehrenamtlicher Arbeit geleistet wird. Das nimmt Zeit in Anspruch.

Dabei leistest du mit der notwendigen Bestandsregulierung von z.B. Reh und Wildschwein eine wertvolle Dienstleistung für Land- und Forstwirtschaft (Näheres dazu findest du im folgenden Absatz zu: Ist Jagd noch zeitgemäß?). Gleichzeitig versorgst du dich mit einem der hochwertigsten Lebensmittel.

 Mit dem Ehrenkodex der Jagd verpflichten wir uns dazu, weidgerecht zu jagen. Das bedeutet, dass wir moralisch dazu verpflichtet sind, das Wild nicht auf grausame Weise zu erlegen.

Statistisch gesehen musst du mehrere Male zur Jagd, um überhaupt ein Tier zu erlegen. Du brauchst Geduld und musst oft ein Tier wieder ziehen lassen, weil ein Schuss zu weit ist oder das Tier nicht günstig steht. So kannst du keinen tierschutzgerechten, sofort tödlichen Schuss in die Kammer (Herz-Lungenraum) abgeben. Ein nicht tödlich getroffenes Tier ist eine absolute Katastrophe für das Wild selbst, für dich und das Ansehen der Jagd in der Bevölkerung. Sei dir bewusst, dass du als aktiver Jäger und Jägerin persönlich dafür verantwortlich sein wirst, ob dir Jagd ethisch vertretbar ist oder nicht.

Die Toleranz gegenüber der Jagd in der nichtjagenden Bevölkerung in Deutschland schwindet immer mehr. Sei dir bewusst, dass du durch Fachwissen und Geduld bei der Bevölkerung punkten kannst und mit einer sachlichen Aufklärungsarbeit als verantwortungsvoller Jäger:in wieder die Jagd als festen Bestandteil der Gesellschaft etablieren kannst.

Ein Fuchs stehe in einem blühenden Fuchs. Der Fuchs wird bei uns in der Jagdschule in der Jagdausbildung im Fachbereich Wildtierkunde unterrichtet.

Das Bild von der Jagd in der nichtjagenden Bevölkerung hat sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten verändert. Die Jagd steht unter kritischer Beobachtung und muss sich vielen Fragen stellen und sich gegen Natur- und Tierschutzorganisationen behaupten, die eine Einschränkung oder sogar ein vollständiges Verbot der Jagd fordern. Feldstudien und Ökologen sollen laut Tierschützern und Umweltschutzverbänden längst bewiesen haben, dass sich die Tierpopulationen selbst regulieren, wenn man sie in Ruhe lässt. Die Überpopulation der Tiere würde sich dann durch Krankheit und Senkungen der Geburtenrate von selbst einpendeln. Beweise hierfür gäbe es in Gebieten Europas, wo nicht mehr gejagt werden darf, wie z.B. in italienischen Naturparks oder im Schweizer Kanton Genf.

 Wir brauchen die Jagd, um den Wäldern die Möglichkeit zu geben, sich selber natürlich zu verjüngen und in Zukunft artenreich zu Verfügung zu stehen

Des Weiteren wird den Jäger:innen vorgeworfen, das Jagen aus reiner Mordlust zu betreiben. Durch die Fütterungen des Wildes würden sie maßgeblich dazu beitragen, dass die Bestände von Rehen, Hirschen und Wildschweinen explosionsartig in die Höhe schnellen.

Doch ist die Jagd wirklich überflüssig. Steckt hinter dem Begriff Hege nur das Streben nach großen Trophäen? Wir haben uns einigen Fragen gestellt und versucht, auf eine sachliche Art und Weise darauf zu antworten.

Warum gibt es in Deutschland immer mehr Jäger:innen?

Die Antwort auf diese Frage lässt sich aus zahlreichen Umfragen in der Jägerschaft ableiten. Einer der Hauptgründe ist das intensive Naturerlebnis. Das Wildfleisch als gesundes und maximal tierschutzgerechtes Lebensmittel ist ein weiterer Hauptgrund. Sich selbst etwas für den Kochtopf zu schießen, ist eine natürliche und naturverbundene Art der Naturnutzung. Das Erleben der Jagdgemeinschaft ist neben der praktischen Naturschutzarbeit ein weiteres Argument der befragten Jäger:innen.

Die wenigsten Jäger:innen werden die Hürde von über 100 Stunden Theorieunterricht und bis 80 Stunden Praxis in fünf Fachbereichen auf sich nehmen, nur um eine Waffenbesitzkarte beantragen zu können. Es geht hier also vorrangig um die Natur und um das Beute machen und nicht um Waffen.

Warum brauchen die Jäger für das Naturerlebnis ein Gewehr?

Jagd ist ein intensives Erleben der Natur, ein verantwortungsvolles Handwerk und Beute machen. Um Beute zu machen, wird eine Schusswaffe benötigt. Das Reduzieren der Wildbestände und der Gewinn von Wildfleisch setzt voraus, dass Tiere getötet werden.

Jagd ist grundsätzlich nachhaltig (Näheres dazu findest du im folgenden Absatz zu der Nachhaltiger & weidgereichte Jagd). Es ist das älteste Handwerk der Menschheit und die Urform der Lebensmittelgewinnung. Jagd ist dabei immer ressourcenschonend und richtig ausgeführt tierschutzgerecht. Es werden keine industriellen Futtermittel oder Medikamente verwendet und Tiere in Ställen gehalten. Das Wild ist bis zum Augenblick des tödlichen Schusses frei und kann essen, was es will.

Es braucht ca. 20 Stunden, um ein Wildschwein zu erlegen, und 10 Stunden für ein Reh. In dieser Zeit des Wartens erlebt der:die Jäger:in die Natur mit allen Sinnen – Dinge, die den meisten Menschen verborgen bleiben.

Warum schaffen wir die Jagd nicht ab, und überlassen die Natur sich selbst?

Deutschland mit seiner Kulturlandschaft ist extrem vom Menschen geprägt. Eine Art Wildnis gibt es nicht mehr. Landwirtschaft, Verkehr, Städte und Industrie bestimmen das Bild. Jäger:innnen haben die Aufgabe, die anpassungsfähigen Wildarten im Bestand zu reduzieren und selten gewordene Lebensräume zu schützen oder wiederherzustellen. Dies ist eine wichtige Aufgabe, um spezialisierten Wildarten wie Feldlerche, Feldhase oder Feldhamster durch die Bejagung ihrer Feinde (Fuchs) und das Anlegen von Blühstreifen zu helfen, Tierseuchen wie die Schweinepest oder Tollwut zu bekämpfen und wirtschaftliche Schäden durch Fraßschäden im Feld durch Wildschwein oder im Feld durch Rehwild zu vermeiden.

Wenn wir die Natur sich selbst überlassen, bedeutet das in unserer Kulturlandschaft eine Überpopulation an Wildschweinen und damit eine massive Ausbreitung der Schweinepest. In einem solchen Fall müsste der größte Teil der Hausschweine vorsorglich getötet wenden und Deutschland dürfte kein Schweinefleisch mehr exportieren. Seltene Tierarten würden immer mehr zurückgedrängt werden und im schlimmsten Fall regional aussterben.

Der Grund für die Zurückdrängung sind anpassungsfähige Beutegreifer wie Fuchs, Marder und Waschbär, die sich massiv ausbreiten würden. Die Population der Rehe würde ansteigen und das Bestreben nach einem klimafreundlichen und gesunden Mischwald zunichtemachen, da sie junge Bäume verbeißen und so zum Absterben bringen. Aus diesen Gründen werden selbst in den großen und waldreichen Nationalparks wie der Eifel und der Müritz Rehe und Rotwild bejagt. In Schutzgebieten für seltene bodenbrütende Vogelarten werden Füchse und Marder bejagt und das zum Teil beauftragt von Naturschutzverbänden und staatlichen Organisationen.

Warum gibt es immer mehr Rehe und Wildschweine in Deutschland? Liegst das daran, dass die Jäger:innen die Tiere füttern?

Die steigenden Wildbestände haben nichts mit dem Jagen zu tun. Nach Auskunft des Thünen-Instituts in Eberswalde hat sich die Zahl der erlegten Paarhufer (Reh, Hirsch, Wildschwein) in Deutschland in den letzten 40 Jahren verdoppelt.

Die Hauptgründe für den Anstieg sind ein erhöhtes Angebot an Nahrung und Deckung. Doch die Ursachen sind noch komplexer. Eine enorme Begünstigung für den Anstieg ist der großflächige Anbau von Mais und Raps. Hinzu kommt der ungewollte Eintrag von großen Mengen an Stickstoff durch die Luft, dies lässt die Pflanzenwelt wachsen. Die Folge sind häufigere Mastjahre, Jahre, in denen Buchen und Eichen im Wald große Mengen ihrer Samen verlieren. Des Weiteren fehlten in den letzten Jahren die harten Winter, die sonst bestandsregulierend auf das Wild wirken.

Das extrem anpassungsfähige und kulturfolgende Wildschwein konnte seinen Lebensraum in Europa in den letzten vierzig Jahren durch das erhöhte Nahrungs- und Deckungsangebot verdreifachen.

Die Fütterung von Wildtieren ist in Deutschland verboten und nur in Notzeiten erlaubt. Diese werden von der zuständigen Behörde ausgerufen und kommt bei großen Schneemassen und Überschwemmungen vor. Laut einer Imagebefragung des IfA-Instituts (2011) befürworten 90% der Bevölkerung die Fütterung von Tieren in Notzeiten.

Warum brauchen wir rund 140 Arten im Jagdrecht?

Das Jagdrecht ist auch ein Schutzrecht. Von den Hegebemühungen der Jägerschaft und Grundeigentümern profitieren seltene Arten, die dem Jagdrecht unterliegen. Das ist gesetzlich verankert. Seehund, Seeadler, Fischotter, Luchs, Wildkatze: Diese Arten unterliegen dem Jagdrecht und sind ganzjährig geschützt. Weil sie dem Jagdrecht unterliegen, fließt Geld aus der Jagdabgabe – die jeder Jäger entrichten muss – in deren Schutz und Erforschung. Zudem verbessern Jäger durch praktische Naturschutzarbeit den Lebensraum. Alle genannten Arten sind im Aufwärtstrend. Der Seeadler wurde 2009 sogar von der Roten Liste genommen.

Zur Hegeverpflichtung für seltene Arten gehört auch die Bejagung von räuberischen, anpassungsfähigen Arten wie Fuchs, Waschbär, Marder. Zudem werden Vergehen gegen das Jagdrecht grundsätzlich höher bestraft als gegen das Naturschutzrecht.

Ein Fazit

Kann sich der Wald selbst regulieren ohne das Eingreifen der Jäger:innen in die Population des Wildes? Natürlich reguliert sich Natur selbst! Aber nicht immer Sinne der Menschen. Der Natur ist es vollkommen egal, ob an einem bestimmten Punkt Birkenwald, Buchenwald oder gar kein Wald wäscht. Aber uns Menschen kann es nicht egal sein, weil wir für unsere Wirtschaft und unsere Nahrung eine ganz bestimme Art von Natur erhalten wollen – ganz einfach als Lebensgrundlagen. Denn primär geht um unsere Ansprüche und die unserer Kinder. Und die Antwort ist unserer Meinung nach komplexer als einfach nur zu behaupten, dass wir auf keinen Fall Tiere töten sollten.

Denn wir nehmen Tiere in Anspruch, ob wir ein Reh schießen oder tierische Produkte nutzen oder tierische Lebensräume zerstören. Wir nehmen grundsätzlich Tiere in Anspruch durch unsere heutige Lebensweise. Wir tragen Lederschuhe, obwohl wir vielleicht kein Fleisch essen, wir fahren auf Straßen durch die Landschaft, wo ein ganzer Lebensraum versiegelt worden ist. All das bringt auch Tiere um. Und in dieser Form finde ich es nicht schlimm, denn das ist eine nachhaltige Nutzung der Natur. Wenn ich jage, fühle ich mich der Natur zugehörig und verbunden.

Fakt ist, dass der Mensch durch den massiven Eingriff in die Natur den Lebensraum vieler Tierarten zerstört hat. Durch den Ausbau der Land- und Forstwirtschaft gibt es Tierarten, dessen fragiler Lebensraum zerstört oder verkleinert wird. Bodenbrütenden Vogelarten wie Auerwild, Rallen, Birkwild sind hier besonders betroffen. Raubwild wie Luchs, Wolf und Bär wurden vertrieben oder ausgerottet.

Andersherum gibt es die extrem anpassungsfähigen Wildarten wie Reh, Wildschwein und Fuchs, die als Gewinner dastehen und extremen Schaden an forst- und landwirtschaftlichen Flächen verursachen. Sie profitieren von dem erhöhten Nahrungsangebot und durch die landschaftliche Umstrukturierung des Menschen. Durch diesen Umstand sind die Artenvielfalt und der klimafreundliche Mischwald in Deutschland und Europa massiv gefährdet. Die Ausräumung der Landschaft für den Ausbau von Infrastruktur und der damit verbundene Rückgang der Artenvielfalt ist ein vom Menschen verursachtes Problem. Wenn wir über die Legitimation der Jagd reden, reden wir immer von Standpunkt des Menschen aus, das muss uns klar sein. Der Forstwirt will einen gesunden Wald und keine Rehe, der Landwirt will keine Wildschweine, der Hühnerzüchter will keinen Habicht so weiter.

„41 Prozent aller Jäger engagieren sich ehrenamtlich, besonders im Umwelt- und Naturschutz. In der Gesamt­bevölkerung sind es nur 9 Prozent.“ – DJV

Der Jägerschaft kommt in diesem starken Spannungsfeld zwischen den Interessen der Tiere und des Menschen eine besondere Rolle zu. Die Jäger:innen sehen sich in einer vom Menschen gestalteten und dominierten Welt als Anwalt der Tiere. Sie verschaffen dem Wild durch die Biotophege Lebensraum und betreiben damit aktiven Arten- und Naturschutz für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Sie vermitteln als staatlich anerkannte Naturschützer:innen mit ihrem großen Fachwissen über Wild und Wald zwischen Land- und Forstwirtschaft und der Bevölkerung.

Ein Luchs schleicht im Schnee. Der Luchs wird bei uns in der Jagdschule in der Jagdausbildung im Fachbereich Wildtierkunde unterrichtet.

Der Begriff Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Er bedeutet, nur so viel zu verbrauchen wie auch nachwachsen kann. Viele verstehen darunter „das Richtige tun“. Nachhaltigkeit in der Jagd bedeutet, dass du sicherstellst, die Ressource „Wild“ nicht zu übernutzen, sodass sie auch in Zukunft für unsere Kinder nutzbar zur Verfügung steht. Gleiches gilt für den Schutz der Ressource „Wald“. Hier tragen Jäger:innen maßgeblich dazu bei, dem Wald vor der Übernutzung durch Wildtiere zu schützen.

Die Verpflichtung zur Erhaltung der Lebensräume bedeutet, dass die Hege des Wildes die Aufgabe hat, in einer von Menschen geprägten Landschaft den Einfluss der Tiere auf ihren Lebensraum, also etwa der großen Pflanzenfresser auf die Vegetation, zu steuern.

Den Ursprung des jagdlich nachhaltigen Handelns findest du in den 1811 und 1812 erschienenen Lehrbüchern „Hege“ und „Wild-Hege“ von Georg Ludwig Hartig. Hier definiert er den Begriff „Hege“ mit „die Schonung und Pflege des Wildes jeder Art“. Denkst du den Kerngedanken der Hege zu Ende, so erkennst du vielleicht im jagdlichen Hegebegriff die Wurzeln des Naturschutzes, welchen wir heutigen Jäger:innen in erster Linie als Arten- und Lebensraumschutz umsetzen. Hartwig ist somit der Begründer des Artenschutzes und der jagdlichen Nachhaltigkeit. Die ersten Artenschutzgesetze waren Jagdgesetze, und umgekehrt ist jagdliche Gesetzgebung bis heute Artenschutzgesetzgebung.

Als Fazit können wir festhalten, dass viele heutige Grundlagen von Naturschutz, Artenschutz und Nachhaltigkeit ihren Ursprung in der Forstwissenschaft und der Jagd haben. Die Jagdverbände sind aus diesem Grund allesamt staatlich anerkannte Naturschutzverbände. Aus dem Nachhaltigkeitsprinzip hat sich heute ein umfassendes Konzept des Umgangs mit ihren verschiedenen Ressourcen entwickelt. Dabei offenbart sich der Nachhaltigkeitsaspekt in der Jagd heute über:

  • Den Natur- & Artenschutz: durch die Jagd- und Schonzeiten als aktiven Artenschutz, da eine Übernutzung durch gezielte Abschusspläne oder ganztägige Schonung und durch Naturschutzmaßnahmen und Biotopschutz verhindert wird..
  • Das Lebensmittel: mit seiner sinnvollen Verwertung ist das Wildbret eine nachwachsende hochwertige Nahrungsressource
  • Den Tierschutz: Durch das weidgerechte Töten des Wildes im Gegensatz zu der Massentierhaltung.
  • Die gesellschaftliche Verantwortung: mit nahezu 100 % privat finanzierten Dienstleistungen (Naturschutz & Nahrungsmittel) für die Gesellschaft sowie mit ihrem jagdlichen Brauchtum und der Weiterführung der Jagdkultur.

Du siehst, dass die Jagd in Deutschland mit ihren ethischen und rechtlichen Standards alle Nachhaltigkeitskriterien erfüllt. Daraus ergibt sich, dass das Handwerk der Jagd mit verantwortungsvollen Aufgaben einhergeht. Doch was bedeuten diese „Aufgaben“ in der Praxis? Um dir einen Überblick zu verschaffen, haben wir die Kernelemente einer nachhaltigen Jagd zusammengefasst.

Nachhaltige Jagd bedeutet in der Praxis:

  • Das jagdliche Handwerk zu beherrschen und sich als Jäger:in ständig weiterzubilden.
  • Sich an die Grundsätze des Tierschutzes und Tierwohls zu halten und die Verantwortung zu haben, Schmerzen und Leiden des Wildes zu verhindern.
  • Die Natur zu erhalten und Tierarten und deren Lebensräume zu schützen.
  • Die Qualität der Lebensräume zu erhalten und zu verbessern.
  • Die Lebensansprüche des Wildes zu berücksichtigen und dem Wild Ruhe, Äsung, Fortpflanzung und Ausbreitung zu ermöglichen.
  • Die Wildtierbestände regelmäßig hinsichtlich ihrer Zahl und Zustand zu erfassen.
  • Die vorkommenden Wildarten zu hegen und zu regulieren und in ihrem Bestand gefährdete Arten zu fördern.
  • Die Ausbreitung invasiver Arten zu verhindern und sich gegen die Einbringung nicht-einheimischer Tierarten einzusetzen.
  • Wild als nachwachsende und natürliche Ressource zu bewirtschaften und durch das Nutzen von Wild in der Region Arbeitsplätze und Lebensgrundlage zu schaffen.
  • Die Verfügbarkeit von Wild als ein natürliches, hochwertiges und maximal tierschutzgerechtes Lebensmittel einzusetzen und bereitzustellen.
  • Einen freiwilligen Beitrag für unsere Gesellschaft als Natur- und Artenschützer:in , als Seuchen- und Verkehrsschützer:in und als Lehrer:in und Fürsprecher:in für die Natur zu leisten.
  • Die Jagd als Kulturgut unserer Gesellschaft zu pflegen und unser Wissen an nachkommende Generationen weiterzugeben und sie an Natur und Jagd heranzuführen.
  • Jagdkultur, Jagdethik und Jagdtradition zu bewahren, zu leben und weiter zu entwickeln.
  • Mit anderen Naturschützer:innen und Naturnutzer:innen zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten.
  • Zu akzeptieren, dass wir nicht die alleinigen Naturnutzer:inen sind und wir Interessen von Landwirten, Förstern, Fischern oder Erholungssuchenden berücksichtigen.
  • Dass Jäger:innen in ihrer Region und Heimat die Jagdausübung ermöglicht wird.

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Übersicht und grafische Darstellung der Weiterbildungsmöglichkeiten und Zusatzqualifikationen für Jäger und Jägerinnen.

Weiterbildungen und Lehrgänge nach der Jagdausbildung

Der Weg des Jägers ist eine Reise des Lernens und des Staunens. Die Jagdausbildung und die Zeit als Jungjäger:in ist somit der Anfang einer lebenslangen Lernreise. Dabei wirst du nicht nur jedes Mal, wenn du zum Jagen gehst, Wissen tanken, sondern du hast mit den zahlreichen Lehrgängen, Weiterbildungsmöglichkeiten und Zusatzqualifikationen für alte Hasen und Jungjäger:inn en die Möglichkeit dich aktiv weiter zu entwickeln.

Eine phantastische Möglichkeit dazu bietet dir unsere Wildnisschule mit der einjährigen Wildnispädagogik-Ausbildung. Mit ihr kannst du dich pädagogisch und persönlich weiterentwickeln und dein Wissen Kindern und Erwachsenen im Lernort Natur weitergeben. Mit der Ausbildung wirst du dein enormes Wissen aus der Jagdausbildung kombinieren und Menschen für Natur und die Jagd begeistern können!

Neben unserer Wildnispädagogik-Ausbildung geben wir dir in der oben dargestellten Grafik einen kleinen Überblick, wie du dich als Jäger:in weiterentwickeln kannst. Viele weitere Seminare, Lehrgänge und Weiterbildungsangebote werden dabei von den Landesjagdverbänden veranstaltet. Sie geben meistens zu Beginn des Jahres ihre Seminare online. Sie sind meistens für Mitglieder vergünstigt und du kannst davon ausgehen, dass sie professionell durchgeführt werden.

Übersicht und grafische Darstellung des Ablaufes unserer Jagdausbildung in der Jagdschule. Hier wird der Eigenstudium, die Praxis bis hin zu Jägerprüfung schematisch dargestellt.

Fakten zu deiner Jagdausbildung

Welchen Zeitaufwand muss ich für meinen Jagdschein einrechnen?

Die Jagdausbildung umfasst 14 Tage theoretischen und praktischen Unterricht auf unserem Kursgelände, im Revier und auf dem Schießstand. Das theoretische Wissen wird vor Kursbeginn in einem ca. zweimonatigen Eigenstudium im Online-Lernsystem vorbereitet. Zusätzlich musst du zwei Tage für deine Jägerprüfung einrechnen.

Welche Unterlagen benötige ich für meinen ersten Jagdschein?

Um den Jagdschein zu beantragen, bedarf es eines kleinen bürokratischen Kraftaktes. Mit unserem Schritt für Schritt-Plan begleiten wir dich durch die gesamte Anmeldung. So kannst du dich auf die Ausbildung für deinen Jagdschein konzertieren und kommst nach deiner bestandenen Jägerprüfung schnell an dein begehrtes Dokument (näheres dazu findest du im folgenden Absatz zu Voraussetzung & Beantragung deines Jagdscheins).

Bitte melde dich frühzeitig an!

Deine Jägerprüfung wird von einer Prüfungskommission organisiert und durchgeführt. Um an ihr teilzunehmen, fordert die Behörde für die Anwärter/Prüflinge eine Meldefrist von zwei Monaten vor dem offiziellen Prüfungstermin. Deswegen empfehlen wir dir, deinen Wunschtermin rechtzeitig anzumelden, da wir uns an diese Anmeldefrist halten müssen.

Wie melde ich mich beim Online-Lernsystem an?

Nachdem du dich bei uns offiziell angemeldet hast, musst du dich auf dieser Webseite selber beim Online-Lernsystem der Jägerschmiede anmelden. Nun kannst du dein Grünes Abitur von zuhause aus starten. Wir empfehlen dir, damit ca. 3 Monate vor Beginn der Jagdausbildung zu starten. Für Fragen zum Lernsystem steht dir unser Team während deines Eigenstudiums jederzeit zur Verfügung.

Kosten: Was ist inklusive, was nicht?

Ausbildungsgebühr: In deiner Ausbildungsgebühr von 2.400 € enthalten sind:

  • die 14-tägige Jagdausbildung bei uns in der Jagdschule
  • dein persönlicher Zugang zum Online-Lernsystem
  • Online-Jagdbibliothek und Tipps zum effektiven Lernen
  • Schießgebühren für Munition, Ausbilder und Schießstand
  • die Nutzung unseres Lehrreviers
  • die Betreuung während deiner Prüfungszeit
  • die notwendige Haftpflicht- und Unfallversicherung
  • Wild zum Aufbrechen

Prüfungsgebühr: Die Prüfungsgebühr von 333,20 EUR ist nicht inbegriffen und muss von dir übernommen werden. Die Prüfungsgebühr wird von der Behörde und der Prüfungskommission erhoben.
Fahrtkosten: Die An- und Abreisekosten soweit die Fahrten zum Lehrrevier, Schießstand und zur Jägerprüfung sowie alle anderen Fahrtwege müssen von dir selber übernommen werden. Es besteht die Möglichkeit, sich mit uns oder den anderen Jagdschüler:innen im Vorfeld Mitfahrgelegenheit zu organisieren.

Unterbringung und Verpflegung

Auf einer kleinen Waldlichtung mitten am See liegt unser Tipi-Dorf, umgeben vom wunderschönen Naturpark Märkische Schweiz. Mit seinen Seen und Bächen, Laubwäldern, Schluchten und Tälern, Söllen und Quellen, Mooren und Fischteichen, Feldern, Wiesen und Hecken ist der Naturpark zum großen Teil auch Europäisches Vogelschutzgebiet und eröffnet uns ein einzigartiges Lehrrevier, direkt vor unserer Haustür.

Unser stolzes Dorf mit sechs großen Tipis liegt in der direkten Nähe des bekannten Umweltbildungszentrums Drei Eichen. In der Mitte unseres Platzes haben wir eine große Feuerstelle, auf der für uns gekocht wird, und zum gemeinsamen Lernen ein geräumiges Versammlungstipi mit Fellen. Die Schlaf-Tipis sind im Inneren mit einem hölzernen Boden ausgestattet und können bis zu vier Personen beherbergen. Im Frühjahr und Herbst können die Tipis mit einer Feuerschale inklusive Rauchabzug beheizt werden. Moderne Duschen und Toiletten gibt es in unmittelbarer Nähe im Umweltbildungszentrum.

Sind wir einmal nicht in Feld, Flur und Wald, steht das 150 Meter entfernte und moderne Seminarhaus für ein intensives Lernen und längere Vorträge unserer Expert:innen zur Verfügung. Dort können auch elektronische Geräte aufgeladen werden. Während des 14-tägigen Kompaktkurses für deinen Jagdschein bekommst du hochwertige Vollverpflegung mit einem großen Anteil an Bio-Lebensmitteln von unserem eigenen Koch über dem Lagerfeuer zubereitet. Die Unterkunft im Tipi-Dorf inklusive Vollverpflegung und Nutzung des Seminarraums berechnen wir mit 75 € pro Tag.

Wer nicht im Tipi-Dorf unterkommen will, kann sich in einem der zahlreichen Hotels im malerischen Dorf Buckow einquartieren. Der bekannte Kurort liegt mit dem Auto nur 7 Minuten von unserem Schulungsort entfernt. Wir als Wildnisschule begrüßen es jedoch, wenn wir alle gemeinsam die Zeit im Tipi-Dorf wohnen und morgens und abends am Lagerfeuer den Tag beginnen und ausklingen lassen.

Was für Zahlungsarten stehen mir zur Verfügung?

Du hast die Möglichkeit, die Ausbildungsgebühr in einer Zahlung vollständig zu begleichen, oder mit uns eine Ratenzahlung (2-4 Raten) zu vereinbaren.

Wie läuft mein erster Ausbildungstag ab?

Am ersten Tag geht es erstmal darum, bei uns in der Jagdschule gut anzukommen. Dabei geht es um 7.30 Uhr los und endet zwischen 20.00 und 21.00 Uhr. Nach einer Begrüßung wirst du deine Ausbilder und die anderen Jagdschüler:innen kennenlernen. Danach gibt es einen kleinen Rundgang durch das Schulungsgelände. Zum Abschluss sitzen wir gemeinsam am Lagerfeuer und können noch deine Fragen und Wünsche aufnehmen. Alle weiteren Infos zum konkreten Verlauf der einzelnen Schulungstage mit Uhrzeiten, Pausen etc. bekommst du von uns bei deiner Anmeldung mit der Bestätigungsmail zugesendet.

Die Termine für deine Jagdausbildung 2021-2022

Jagd-Kompaktkurs – Herbst 2021

  • Seminarnummer: JAK-2021-1
  • Anmeldeschluss: 23.08.2021
  • Beginn des Praxismoduls in der Jagdschule: 23.10.2021
  • Prüfungstermin: 6.11.2021 (Schriftliche Prüfung & Schießprüfung) 07.11. / Mündlich/praktische Prüfung)

Jagd-Kompaktkurs – Winter 2022

  • Seminarnummer: JAK-2022-1
  • Anmeldeschluss:  26.12.2021
  • Beginn des Praxismoduls in der Jagdschule: 26.02. – 11.03.2022
  • Prüfungstermin: die Prüfungstermine für 2022 werden in November 2021 bekanntgegeben

Jagd-Kompaktkurs – Herbst 2022

  • Seminarnummer: JAK-2022-2
  • Anmeldeschluss: 25.07.2022
  • Beginn des Praxismoduls in der Jagdschule:  24.09. – 07.10.2022
  • Prüfungstermin: die Prüfungstermine für 2022 werden in November 2021 bekanntgegeben

Portraitbild unserer Sekretärin der Jagdschule. Sie ist immer für dich da wenn du Fragen zu deiner Jagdausbildung zum Jagdschein hast.

So funktioniert die Anmeldung

Bei uns in der Jagdschule stehst du als Mensch mit deiner Persönlichkeit im Vordergrund. Deswegen wollen wir vor der Buchung mit dir persönlich reden, um dich kennen zu lernen. So können wir alle Fragen klären, sodass es eine ganz persönliche und individuelle Jagdausbildung wird. Ich freue mich, mit dir zu sprechen oder einen Telefontermin über Mail zu vereinbaren.

Der Ablauf deiner Buchung:

  • Du füllst unser Kontaktformular aus oder meldest dich telefonisch bei uns.
  • In einem unverbindlichen persönlichen Beratungsgespräch erfährst du alles, was du wissen musst. Wir beantworten deine Fragen.
  • Wir senden dir einen Ausbildungsvertrag per Mail zu.
  • Der Vertrag ist unterschrieben?  Super! Jetzt erhältst du von uns den Stundenplan und das Willkommens-PDF mit allen wichtigen Informationen zum perfekten Start in deine Jagdausbildung.

Partner

Logo des Kooperationspartner Drei Eichen, Besucherzentrum für Natur- und Umwelterziehung
Logo des Kooperationspartner Ökologischer Jagdverein Brandenburg-Berlin e. V.
Logo des Kooperationspartner Jägerschmiede
Logo des Kooperationspartner Landesbetrieb Forst Brandenburg
Der Jagdlehrer zeigt den Jagdschülern in der Jagdausbildung die richtige Verwendung eines Fernglases.

FAQ – Rundumblick und Organisation deiner Jagdausbildung

Alle Informationen zu den „Allgemeine Geschäftsbedingungen – Jagdausbildung“ kannst du hier einsehen. Bei Vertragsabschluss bekommst du die AGB ebenfalls in einer speicherbaren bzw. ausdruckbaren Form (PDF) zur Verfügung gestellt.

Du kannst diesen Lehrgang nur nach einem persönlichen Gespräch buchen. So kannst du deine offenen Fragen stellen und einen ersten Eindruck bekommen – das beruht natürlich auf Gegenseitigkeit. Für ein Gespräch teile uns über unser Kontaktformular gerne einen für dich passenden Termin mit.

Für eine Anmeldung zum Jagdschein benötigst du kein Führungszeugnis. Du musst einen Antrag auf Zulassung ausfüllen, den wir dir bei deiner Anmeldung mitsenden. Dafür benötigen wir noch zusätzlich eine Kopie deines Personalausweises.

Mit 16 Jahre kannst du den eingeschränkten Jugendjagdschein (Prüfung ab 15,5 Jahren möglich) und mit 18 Jahre den uneingeschränkten Jagdschein machen. Die wichtige Voraussetzung ist die Zuverlässigkeit. Demnach zugelassen zur Jägerprüfung wird jeder, der ein tadelloses polizeiliches Führungszeugnis vorweisen kann. Desweitern musst du laut Gesetzgeber körperliche und geistige Eignung mitbringen. Mehr Infos dazu bekommst du im Anschnitt Voraussetzung & Beantragung deines Jagdscheins.

Neben der direkten Begleichung der vollen Ausbildungsgebühr hast du die Möglichkeit, eine für dich passende Ratenzahlung mit uns zu vereinbaren. Diese wird dann mit einer Einzugsermächtigung von deinem Konto abgezogen.

In deiner Ausbildungsgebühr sind die Schießgebühren für Munition, Ausbilder und Schießstand, der Zugang zum Online-Lernsystem und die Online-Bibliothek und unser hauseigenes Lernmaterial enthalten. Nicht enthalten sind Fahrtkosten, Unterkunft, Verpflegung und Prüfungsgebühr. Du erhältst direkt nach deiner Anmeldung zum Lehrgang den Zugangscode zu deinem Lernsystem sowie eine konkrete Anleitung, wie du dich optimal vorbereiten kannst.

Neben der Lehrgangsgebühr wird eine Prüfungsgebühr in Höhe von 333,20 € (Behörde + Jägerschaft) erhoben. Im Online-Lernsystem der Jagdschein-Akademie musst du dich eigenverantwortlich für einmalig 119 € anmelden. In der Zeit deiner praktischen Ausbildung bei uns in der Jagdschule berechnen wir Unterkunft und Verpflegungskosten (Bio-Lebensmittel) mit pauschal 75 € / Tag. Diese Kosten werden dir einen Monat vor Beginn der Jagdausbildung in Rechnung gestellt und sind vor Start des Lehrgangs zu begleichen.

Du musst mit etwa 4.500 € Gesamtkosten rechnen.

Du hast die Möglichkeit, jederzeit ein persönliches Telefongespräch mit uns zu führen. Sende uns dazu bitte über unser Kontaktformular einen Terminvorschlag. Des Weiteren hast du die Möglichkeit, auf ein persönliches Treffen bei uns in Eberswalde vorbeizukommen. Bitte vereinbare ebenfalls einen Termin hierfür mit uns.

Für die Schulungsinhalte orientiert sich unsere Jagdschule an aktuellen Erkenntnissen der Lernpsychologie, Wildbiologie, der Ökologie und des Tierschutzes. Alle Lerninhalte entsprechen dem Rahmenplan für die Jungjägerausbildung und der Praxiserfahrung des Landesjagdverband Brandenburg e.V. Dieser Rahmenplan stellt sicher, dass die gesamte Palette des Jagdwissens auch in deiner Jagdausbildung gelehrt wird. Desweiteren haben wir viele Gastmentoren, die jahrzehntelange Erfahrungen in ihrem Fachgebiet haben.

Nach deiner Anmeldung bekommst du den Zugangscode für das Online-Lernsystem der Jägerschmiede. Ebenfalls senden wir dir ein PDF mit pfiffigen Tipps und Tricks für ein effektives Lernen. Wir stellen dir den Zugang zu unserer hauseigenen Online-Jagdbibliothek zur Verfügung, wo du dein Wissen nach Bedarf erweitern kannst.

Für eine optimale Vorbereitung auf die Jägerprüfung, die jedem Lerntyp gerecht wird, arbeiten wir zusätzlich zum Online-Lernsystem mit weiterem sehr wertvollen Lernmaterial. Bitte kaufe dir selbständig die folgenden Unterlagen:

  • Zum perfekten Lernen für unterwegs empfehlen wir dir die Heintges Jagdtrainer App. Hier kannst du den offiziellen Fragenkatalog lernen, wo und wann du willst.
  • Des Weiteren arbeiten wir mit den Lernmaterialien von Huntorial. Die Fallstudien und der umfangreiche Audiotrainer ergänzen das Online-Lernsystem perfekt.
  • Die Heintges Lernkarten für die Jägerprüfung sind Gold wert, wenn es um das Lernen über Feder- und Haarwild, Pflanzen und Wildkrankheiten geht.

Zusätzlich bekommst du von uns für die Zeit der eigenen Lernphase mit dem Online-Lernsystem ein PDF mit Wildnisübungen. Hier kannst du, schon bevor du zu uns in die Natur kommst, die theoretischen Inhalte in die Tat umsetzen, Spurenlesen üben und deine Sinne schärfen.

Nein, das Wichtigste ist, dass du ein ehrliches Interesse an der Jagd sowie Lernwille und Ausdauer mitbringst.

Wie empfehlen dir ca. 2,5 bis 3 Monate vor Beginn deiner Jagdausbildung bei uns mit dem Online-Lernsystem anzufangen. Dabei spielt Regelmäßigkeit eine große Rolle. Plane für das Eigenstudium zuhause mindestens 90 Lernstunden ein! Für die praktische Ausbildung bei uns in der Jagdschule musst du 14 Tage einrechnen plus zwei Tage Jägerprüfung. Bei deiner Anmeldung bekommst du wertvolle Tipps und Tricks, wie du am besten lernst und dich organisierst.

Alle wichtigen Infos zum genauen Tagesablauf mit kompletter Übersicht und Detailplan bekommst du mit deiner Anmeldung in unserer Bestätigensmail zugesendet.  Alle weiteren allgemeinen Infos zum Ablauf deiner Jagdausbildung findest du hier. Wenn dann noch Fragen übrig sind, kannst du uns jederzeit telefonisch oder über unser Kontaktformular erreichen.

Mit deinem Jagdschein, egal wo du ihn in Deutschland lösen solltest, kannst du überall in der Bundesrepublik jagen. Dabei sind natürlich die jeweiligen Landesjagdgesetze zu beachten. Wenn du im Ausland jagen willst, musst du einige Besonderheiten beachten. In diesem Artikel kannst du dich über die Voraussetzungen schlaumachen.

Hier können wir keine direkte Aussage tätigen. Allerdings sagt die Statistik, dass 8 von 10 Jagdschüler:innen die Prüfung in Deutschland bestehen (inclusive Wiederholungsprüfungen)

Interessant ist, dass sich von diesen 8 Jagdschüler:innen nur eine:r aktiv die Jagd ausübt. Bei uns können vereinzelnd Jagdschüler:innen im ersten Durchgang durchfallen, das ist jedoch äußerst selten. Das liegt daran, dass wir niemanden zur Jägerprüfung schicken, der nicht prüfungssicher ist!

Wir können dir einen Schießplatz bieten, der ganz in der Nähe unserer Jagdschule liegt. Der Schießstand Falkenhagen ist 30 Autominuten von uns entfernt.

Hier haben wir dir alle verfügbaren Prüfungstermine aufgelistet. Ausbildungen, bei denen nicht explizit „ausgebucht“ steht, können von dir gebucht werden. Wenn du vor deiner Buchung Fragen hast, oder dir unsicher bist, welcher Termin nun der beste ist, kannst du uns jederzeit kontaktieren.

Bei uns gibt es selbstverständlich keine Kleiderordnung. Komme so, wie du dich wohlfühlst und dich am besten vor der Witterung schützen kannst. Reguläre Outdoor-Bekleidung wie festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind dabei bestens geeignet. Einen Gehörschutz musst du dir bitte vor Beginn deiner Jagdausbildung kaufen (z.B. Peltor Sporttac).

Nachfolgend eine kleine Liste an Ausrüstung, bei der wir die Erfahrung gemacht haben, dass es sinnvoll ist, diese für die Ausbildung dabei zu haben:

  • Schießbrille (z.B. 3M Maxim Ballistic Schutzbrille)
  • Schießweste (z.B. Beretta Schießweste Full MESH)
  • Basecap
  • ggf. Fernglas und Messer

Für Essen und Trinken ist mit regionaler oder biologischer Kost immer bestens gesorgt. Unser Koch wird die meisten Mahlzeiten über dem Lagerfeuer für uns zubereiten. Frisches Wildfleisch steht auf dem Plan und für Veganer und Vegetarier gibt es durch unsere Beziehung zur solidarischen Landwirtschaft genügend Alternativen. Bitte sage uns bei Allergien oder besonderen Essenswünschen vorab Bescheid.

Ja, die Menge des Lernstoffes ist groß. Doch dafür bieten wir dir ein durchdachtes und intelligentes Ausbildungssystem, das Wichtiges vom Unwichtigen trennt. Das Bestehen hängt vielmehr davon ab, wie viel Zeit du dir vorher nimmst und wie fleißig du bist. Außerdem werden Ausschlussfächer wie das Schießen, die Waffenhandhabung und die Wildkrankheiten intensiv von uns behandelt. Du wirst das schaffen: Los geht´s in einen neuen Lebensabschnitt!

Im Kontext der Jagd spielt die Zuverlässigkeit eine bedeutende Rolle. Im Bundesjagdgesetz ist hier klar geregelt, unter welchen Umständen Personen als nicht zuverlässig eingestuft werden. Wenn du in der Vergangenheit wegen einer Straftat rechtskräftig verurteilt worden bist, kommt es darauf an, welches Strafmaß verhängt worden ist und wie lange die Straftat her ist, ob du die Jagdausbildung absolvieren darfst. In diesem PDF bekommst du ausführliche Informationen mit dazugehörigen Fallbeispielen.

Die Ausbildung zum Jäger:in ist die einzige „Lehre“, bei der du das Handwerk erst nach Bestehen der Prüfung ausüben darfst. Deswegen wirst du bei deiner Jagdausbildung selbstverständlich nicht auf Tiere schießen.

Der Standort unserer Jagdschule liegt direkt im Wald und in unserem Lehrrevier.

Wir werden dich und die Jagdschüler:innen natürlich auf die Ansitzjagd und die Pirsch mitnehmen. Je nach Jahreszeit ist es auch möglich, an Gesellschaftsjagden teilzunehmen.

In deiner Jagdausbildung legen wir einen besonderen Fokus auf das Schießtraining mit der Flinte und der Büchse. Gerade am Anfang werden wir in einer Einzelschießausbildung in 1:1-Betreuung üben. Du wirst im ersten Abschnitt deiner Ausbildung so mehrmals am Tag die Gelegenheit haben, deine Schießfähigkeiten zu verbessern.

Die maximale Teilnehmerzahl in einem Ausbildungsdurchgang liegt bei 15 Jagdschüler:innen.

Uns ist der Datenschutz wichtig. Fotos schießen und Videos drehen darfst du deswegen nur für deine Privatsammlung in Absprache mit der Gruppe. Möchtest du die Fotos und Filme für öffentliche Zwecke nutzen, so brauchst du das Einverständnis der Jagdschule. Das gilt für diese Jagdausbildung und für alle anderen Camps, Lehrgänge und Kurse.

FAQ – Jägerprüfung

Definitiv, uns ist der Ablauf der Jägerprüfung mit allen Abschnitten bekannt.

Du wirst von uns nach deiner Anmeldung den Fragekatalog ausgedruckt zugesendet bekommen. Des Weiteren sind im Online-Lernsystem alle Klassiker-Prüfungsfragen der mündlich-praktischen Jägerprüfung sowie „Gedächtnisprotokolle“ der wichtigsten Prüfungsabschnitte für dich bereitgestellt.

Die Jägerprüfung ist eine staatliche Prüfung. Die Jagdschulen melden die Anwärter / Prüflinge acht Wochen vor Beginn des ersten Prüfungstages an. Wir empfehlen dir, unabhängig von der Anmeldefrist, dich 2-3 Monate vor Beginn der praktischen Ausbildung bei uns in der Jagdschule mit den Inhalten der Jägerprüfung auseinander zu setzten. So fängst du schon früh an zu lernen und kommst nicht in Zeitstress.

Unsere Prüfungstermine richten sich nach den offiziellen Prüfungsterminen in Brandenburg. Die Kurstermine der praktischen Jagdausbildung in unserer Schule sind immer mindestens 20 Tage vor dem ersten Prüfungstag.

Deine Jagdausbildung ist so organisiert, dass der Prüfungstermin immer im gebuchten Zeitraum liegt. Leider kann es sein, dass die Behörde Prüfungstermine kurzfristig umlegt. Das wird jedoch seitens des Landkreises versucht zu vermeiden. Wird ein Prüfungstermin verschoben, kannst du die Zeit dazwischen nutzen, um Inhalte noch intensiver zu lernen. Einen Tag vor der Jägerprüfung fahren wir gemeinsam zum Prüfungsort, wo es dann am Abend davor nochmal eine letzte Übungseinheit und die letzten Tipps gibt.

So oft du willst und bereit bist, die Prüfungsgebühren (Wiederholungsprüfung: 216,58 €) zu bezahlen.

Das ist überhaupt kein Problem. Die Inhalte der Jägerprüfung bestimmen zwar die Länder, doch die Jägerprüfung ist in ganz Deutschland anerkannt. Wenn du deine Jägerprüfung in z.B in Brandenburg oder Niedersachsen bestanden hast, kannst du in Brandenburg ohne Probleme deinen Jagdschein lösen.

Die Schriftliche Prüfung, Mündlich/praktische Prüfung und die Schießprüfung finden je nach Termin an unterschiedlichen Orten statt. Alle Prüfungsorte liegen in Brandenburg und sind natürlich nah beieinander. Du wirst von uns nach deiner Anmeldung die genauen Prüfungsorte mitgeteilt bekommen.

Davon raten wir ab. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich hier schon Fehler einschleichen, die für uns Schießtrainer schwierig sind, in der Zeit der Ausbildung wieder auszugleichen. Habe Vertrauen, dass du als „unbeschriebenes“ Blatt eine höhere Erfolgschance hast, ohne vorher schon einmal auf den Schießplatz gewesen zu sein.

Nachdem du deine Jägerprüfung erfolgreich absolviert hast, musst du deinen ersten Jagdschein bei der Unteren Jagdbehörde deines Wohnsitzes lösen. Hierfür benötigst du ein Passbild, das Zeugnis der Jägerprüfung und den Nachweis einer abgeschlossenen Jagdhaftpflichtversicherung. Vom Jagdschein gibt es verschiedene Versionen, doch du wirst wahrscheinlich den Dreijahresjagdschein lösen. Die Kosten hierfür sind je nach Gemeinde unterschiedlich. Im Landkreis Barnim sind es zum Beispiel 155,00 € (davon 75,00 € Jagdabgabe) für einen Dreijahresjagdschein. Wenn du eine Waffe kaufen willst, brauchst du deine Waffenbesitzkarte und musst dir einen den Vorschiften entsprechenden Waffenschrank kaufen. (Näheres dazu findest du im folgenden Absatz Voraussetzung & Beantragung deines Jagdscheins)

Das ist erstmal kein Problem. Du musst nicht die ganze Prüfung wiederholen, sondern nur den nichtbestandenen Teil der Jägerprüfung. Hierfür stehen mehrere Termine im Jahr zur Auswahl.

Hierfür bitten wir dich eigenverantwortlich um die Kontaktaufnahme und Organisation deiner Nachprüfung. Alle Informationen und Termine sind auf der Webseite des Jagdverbandes nachzulesen. Für die Vorbereitung auf die schriftliche oder mündlich-praktische Prüfung kannst du natürlich weiterhin auf das Online-Lernsystem zugreifen. Wenn du in der Schießprüfung durchgefallen bist, kannst du für 450 € / Tag ein 1:1 Schießtraining bei uns für deine Prüfungsvorbereitung buchen. Wir stehen dir in der zweiten Vorbereitungszeit natürlich weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung.

FAQ – Das Online-Lernsystem

Es gibt viele Online-Lernsysteme und Jagdbücher, die dich auf dem Weg zum Jagdschein begleiten. Das Lehrmaterial überfordert meistens mit der Fülle an Informationen und gibt dir keine Tipps und Tricks an die Hand, wie du dir den umfangreichen Lernstoff effektiv merken kannst. So bleibt dir meistens nichts anderes übrig als stumpfes Auswendiglernen.

Die Jägerschmiede hat mit ihrem Lernsystem hierfür ein schlüssiges Gesamtkonzept entwickelt. Es stellt dir nur die prüfungsrelevanten Inhalte zur Verfügung und vereinfacht komplexe Inhalte so, dass du weniger auswendig lernen musst. Mit einem intelligenten System kannst du dir mit wenigen Eckdaten alle anderen Zahlen wie Brunftzeit, Geweihentwicklung, Ei-Anzahl beim Federwild einfach ableiten und auf deinem Weg zum Jagdschein nachhaltig merken.

Doch erst in Kombination mit dem praktischen Modul bei uns in der Jagdschule erwecken wir das Online-Lernsystem zum Leben und lassen es zur ersten System-Jagdausbildung in Deutschland werden.

Du kannst Maurice als deinen persönlichen Jagdschein-Lehrer jederzeit zu allen Fragen rund um das Online-Lernsystem erreichen.

Nachdem du dich bei uns offiziell angemeldet hast, bekommst du in deiner Willkommens-E-Mail den Zugangscode zum Online-Lernsystem der Jägerschmiede. Für die Anmeldung musst du nur deinen Namen und deine E-Mail-Adresse angeben.

Autor und Survival-Experte Maurice Ressel

Über den Autor

Maurice Ressel

Hi, ich bin Maurice, der Gründer und Trainer der Survival- & Wildnischule-Lupus. Mein Ziel ist es, Dich fit für die Jägerprüfung zu machen und dich für die Natur zu begeistern.

Hier erfährst du mehr über mich.

Text aktualisiert am 09.02.2021

Quellenangabe Fotografien: